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Fahrradfahren mit Hund – Das musst Du beachten

von Teresa Rink
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Anzeige: Gerade wenn das Wetter besser wird, geht es wieder vermehrt los: Das Fahrradfahren mit Hund. In diesem Artikel klären wir Dich darüber auf, was es dabei zu beachten gilt, welche Übungen Du dazu machen kannst und was Du in Hinblick auf die Gesundheit beachten musst. Denn nicht alle Hunde eignen sich zum Fahrradfahren. Welche Alternativen, wie zum Beispiel Hundefahrradanhänger, es dann gibt, erfährst Du ebenfalls in diesem Artikel.

Fahrradfahren mit Hund: Das ist zu beachten

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) erlaubt in Paragraph 28, Absatz 1 das Führen speziell von Hunden vom Fahrrad aus. Weiter schreibt die StVO, dass die Person stets “ausreichend auf den Hund einwirken können” muss. Das heißt, dass es laut StVO erlaubt ist, mit dem Hund Fahrrad zu fahren, allerdings mit einer Leine oder einer anderen Möglichkeit, den Hund sicher zu führen.

Ist es verboten, mit dem Hund Fahrrad zu fahren?

Das Radfahren mit Hund ist laut Straßenverkehrsordnung (StVO) erlaubt. Der Hund sollte aber sicher geführt werden, beispielsweise an einer langen Leine.

Welche Hunde eignen sich zum Fahrradfahren?

Kann man wirklich mit jedem Hund Fahrradfahren? Diese Frage ist schwierig zu beantworten, denn Radtouren mit dem Hund sind immer möglich, nur kann nicht jeder Hund auch am Rad mitlaufen. Denn soll der Hund am Fahrrad mitlaufen, müssen einige Aspekte in puncto Größer, Alter und Fitness beachtet werden. Generell gilt natürlich, dass vor allem sportliche Hunde mit längeren Beinen tolle Begleiter am Fahrrad sind. Eignet sich der Hund nicht optimal dazu, gibt es dennoch viele Alternativen, dank denen Du ihn trotzdem mitnehmen kannst.

Folgende Dinge solltest Du beachten, wenn Du Dich fragst, ob Dein Hund zum Radfahren geeignet ist:

Die Rasse Deines Hundes

Die Rasse des Hundes spielt eine wichtige Rolle. So könnte es beispielsweise mit einem Jagdhund schwierig werden, Fahrrad zu fahren, wenn die Jagdinstinkte von diesem zu stark ausgeprägt sind und Du ihn daher nicht vollends unter Kontrolle haben kannst. Andere Hunde eignen sich aufgrund ihrer körperlichen Voraussetzungen nicht dafür.

Generell gilt: Kein Hund läuft gerne lange, temporeiche Strecken. Auch, wenn Dein Hund augenscheinlich Spaß daran hat, Dich beim Joggen oder Radfahren zu begleiten, hat er tatsächlich vor allem Angst, seine „Futterquelle“ zu verlieren und „muss“ deswegen mitkommen.

Kürzere, gemütliche Radstrecken kannst Du also in Begleitung Deines nebenherlaufenden Hundes machen, vor allem, wenn er zu einer lauffreudigen Hunderasse gehört. Zu diesen Rassen zählen beispielsweise:

Andere Rassen eignen sich überhaupt nicht zum Nebenherlaufen. Dazu gehören vor allem

Aber auch für diese Rassen besteht die Möglichkeit, dass Du sie auf einer Radtour mitnimmst. Sie können beispielsweise in einem Korb oder einem Hundefahrradanhänger mitfahren. Das schont die Gelenke, aber der Hund kommt trotzdem in den Genuss einer ausgiebigen Tour.

Größe und Körperbau des Hundes

Vieles hängt natürlich mit der Größe und dem Körperbau Deines Vierbeiners zusammen. Grundsätzlich gilt, dass ein Hund mit langen Beinen deutlich schneller ist, als ein Vierbeiner mit kurzen Beinen. So können beispielsweise sehr kleine Rassen wie Malteser zwar gut rennen, müssten aber neben dem Fahrrad selbst bei langsamer Geschwindigkeit sprinten, um mitzukommen. Grundsätzlich sagt man, dass Hunde unter einer Widerristhöhe von 35 cm nicht neben dem Rad laufen sollten.

Einige Hunderassen bringen auch einen deutlich sportlicheren Körperbau mit als andere. Der Dackel kann beispielsweise nicht gut neben dem Rad laufen, da dieses seinem langen Rücken schaden würden.

Andere Hunde wiederum haben aufgrund ihres Körperbaus Probleme mit der Gesundheit. Einige können zum Beispiel nicht gut genug atmen. Große und schwere Vierbeiner wiederum leiden schnell unter Gelenkproblemen.

Alter des Hundes

Das Alter eines Hundes spielt bei sportlichen Aktivitäten wie dem Radfahren stets eine wichtige Rolle. Welpen solltest noch nicht mit auf Radtouren genommen werden, da ihre Knochen noch nicht ausgereift und dementsprechend stabil genug sind. Deshalb sollte man Hunde erst, wenn die komplett ausgewachsen sind, mit zum Radfahren nehmen. Bei einigen Hunderasse dauert das bis zu 24 Monaten, bei vielen Vierbeinern ist es aber ungefähr ab dem Alter von einem Jahr möglich. Nimm Deinen Hund nicht zu früh mit auf Radtouren, da Du sonst riskierst, dass er sich verletzt oder im schlimmsten Fall sogar dauerhaften Gelenkprobleme bekommt.

Vorsicht ist auch bei älteren Hunden geboten. Denn wenn die körperliche Fitness nicht mehr zu hundert Prozent vorhanden ist, solltest Du Deinen Senior natürlich auch bei solchen Aktivitäten etwas schonen. Mute Deinem Vierbeiner dann nicht mehr zu viel zu und plane eher kürzere Touren mit vielen Pausen.

Fitness des Hundes

Natürlich muss Dein Hund gesund sein, wenn er Dich auf Radtouren begleiten soll. Im Idealfall sprichst Du einmal mit Deinem Tierarzt über die körperliche Fitness Deines Lieblings, damit Du sicher sein kannst, dass er alle Strecken mühelos laufen kann.

Ab wann kann man mit dem Hund Fahrradfahren?

Grundsätzlich kann man Hunde meist ab einem Alter von einem Jahr mit am Rad führen. Große Hunde sind aber beispielsweise erst ab einem Alter von 24 Monaten ausgewachsen und sollten erst ab dann am Rad laufen.

Übungen zum Fahrradfahren mit Hund

Fahrradfahren Hund: Anhänger, dahinter ein Hund

Wichtig ist, dass das Fahrradfahren mit Hund geübt wird.

Wichtig ist, dass Du das Fahrradfahren mit Deinem Hund zuerst übst, bevor ihr auf eure erste längere Radtour aufbrecht. Schließlich handelt es sich beim Fahrrad für die meisten Hunde um ein unbekanntes Fortbewegungsmittel, dass sie zunächst kennenlernen müssen. Radfahren mit Hund erfordert also einiges an Training.

Um ihn Schritt für Schritt daran zu gewöhnen, solltest Du anfangen, das Fahrrad zunächst auf Spaziergängen neben Deiner Fellnase herzuschieben. So kann er sich dem neuen Fortbewegungsmittel langsam annähern. Klappt das, solltest Du Dir einen Helfer suchen. Dieser steigt auf das Fahrrad während Du mit Deinem Lieblings-Vierbeiner nebenher läufst. Fühlt sich Deine Fellnase dabei wohl, solltest Du auf das Fahrrad steigen und Deinen Hund entweder frei oder an einer langen Leine nebenher laufen lassen.

Zudem empfiehlt es sich, dem Hund in Bezug auf das Fahrradfahren einige neue Vokabeln/Befehle beizubringen, die er direkt mit der Aktivität verbindet. Zum Tourstart könntest Du beispielsweise immer “Fahrrad” sagen. Des Weiteren ist es äußerst praktisch, wenn Dein Vierbeiner “Schnell” oder “Langsam” versteht, damit Du gegebenenfalls im Tempo variieren kannst. Darüber hinaus empfehlen sich die Signale „Links“ und „Rechts“, um den Hund auf einen Wechsel der Fahrtrichtung vorzubereiten. Wichtig ist, dass Du ein Stopp-Befehl einführst, damit Dein Hund stets genau weiß, wann er anhalten muss. Selbstverständlich sollte Dein Hund jederzeit auf den Rückruf hören.

Seid ihr soweit sicher und Dein Hund kommt mit dem Fahrrad neben sich klar, kann der nächste Schritt des Trainings beginnen. Fange zunächst mit kurzen Distanzen an, denn auch Dein Liebling muss erstmal Kondition aufbauen und Du kannst nicht direkt mit kilometerlangen Strecken beginnen. Fahre zudem nicht zu schnell. Wenn Dein Hund in einem lockeren Trab nebenher laufen kann, ist das Tempo genau richtig. Variiere einfach nach einiger Zeit mit dem Tempo, um herauszufinden, welches Tempo das richtige für Dich und Deinen Hund ist.

Vorgehen im Training im Überblick (Empfehlung)

  1. Spaziergang mit Hund und Fahrrad
  2. Fahrradtour mit einem Helfer. Dieser fährt langsam und Du läufst mit Deinem Hund mit.
  3. Kleine Fahrradtour, bei der Du auf dem Rad sitzt und Dein Hund an einer langen Leinen nebenher läuft.
  4. Einführen von neuen Signalen „Links“, „Rechts“, „Schnell“, „Langsam“, „Fahrrad“, „Stopp“
  5. Langsamer Aufbau der Kondition mit immer länger werdenden Touren
  6. Variieren des Tempos

WICHTIG: Du solltest Deinen Hund stets loben, wenn er im Training etwas richtig gemacht hat. So verbindet er das Radfahren mit einem positiven Ereignis und wird sich von mal zu mal mehr darauf freuen.

Ist Fahrradfahren gut für den Hund?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Viele Hunde haben Spaß als Begleitung beim Radfahren. Hat der Hund jedoch nicht die optimale gesundheitliche Voraussetzung und ist nicht fit genug, kann das Laufen am Rad schädlich sein. Wichtig ist, dass Du Deinen Hund grundsätzlich nur auf kurze Strecken mitnimmst und nicht so schnell radelst, um ihn nicht zu überlasten.

Berücksichtigung von gesundheitlichen Aspekten

Natürlich muss beim Radfahren mit Hund stets beachtet werden, dass die Gesundheit des Vierbeiners nicht beeinträchtigt wird. Vor allem große Hunde habe oftmals Probleme mit ihren Gelenken. So sollten vor allem diese Hunderassen überwiegend auf weichem Boden laufen.

Wichtig ist außerdem, dass Du zwischendurch Pausen einlegst, sodass Deine Fellnase sich in dieser Zeit erholen, sein Geschäft erledigen oder einfach etwas schnüffeln kann. Biete Deinem Vierbeiner in den Pause zudem Wasser an, wenn er durstig ist. Darüber hinaus solltest Du die Pfoten Deines Hundes regelmäßig kontrollieren, denn gerade das Laufen auf Asphalt kann für die empfindlichen Hundepfoten sehr belastend sein. Nutze nach den Fahrrad-Ausflügen regelmäßig ein gutes Pfotenbalsam.

Zudem solltest Du auf das Wetter achten. Denn unsere Hunde schwitzen nicht und gerade an besonders heißen Tagen kann ein solcher Ausdauersport zu einer echten Herausforderung werden. Daher raten wir: Wenn das Wetter am gewünschten Ausflugstag nicht optimal passt und es zu heiß ist, solltest Du auf den Ausflug verzichten. Die Gefahr einer Überhitzung Deines Hundes ist dann zu groß. Solltest Du dennoch unbedingt eine Radtour machen wollten, solltest Du diese in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen.

Wie viel Kilometer kann ein Hund am Fahrrad laufen?

Das kommt darauf an, wie gut der Hund sich zum Radfahren eignet und wie fit er ist. Hast Du gut mit ihm trainiert und etwas Kondition aufgebaut, schafft so mancher Hund auch mal eine längere Strecke von mehreren Kilometern. Pausen, in denen Du ihm Wasser anbietest, sind dann aber besonders wichtig.

(Alternative) Transportmöglichkeiten: Von Fahrradhalter bis Fahrradanhänger

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Deinen Hund mit Dir am Fahrrad zu führen. Solltest Du auf kurzen Strecken Möglichkeit haben, Deinen Vierbeiner frei neben Dir laufen zu lassen, ist das natürlich eine schöne Abwechslung. Doch solche Bedingungen sind natürlich nicht immer gegeben, vor allem, wenn Du am Straßenverkehr teilnimmst oder andere Personen mit Hund Deinen Weg kreuzen. Auch, wenn Dein Hund Dich auch auf zügige, längere Strecken begleiten soll, sollte er

Fahrradfahren-hund-tour

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Deinen Hund mit Dir am Fahrrad zu führen.

nicht neben Deinem E-Bike oder Fahrrad herlaufen müssen – denn das kann eher schädlich sein, als dass es ihm guttut. Gerade junge Hunde oder Vierbeiner mit Einschränkungen bzw. Vorerkrankungen sind in einem Hundefahrradanhänger oder Hundekörbchen besser aufgehoben.

Hund an der Leine

Eine Möglichkeit, um Deinen Hund neben Deinem Fahrrad zu führen, ist eine klassische Leine. Diese sollte aber unter keinen Umständen am Lenker befestigt werden. Sei Dir aber auch bewusst, dass etwas passieren kann, wenn Du die Leine in der Hand hast. Denn macht Dein Vierbeiner eine unvorhersehbare Bewegung, kann das Fahrrad ganz schnell ins Wanken geraten.

Fahrradhalter für Hunde

Eine andere Möglichkeit, den Hund am Fahrrad zu befestigen, ist ein Fahrradhalter, auch Sprinter genannt. Dieser wird normalerweise am Rahmen des Fahrrads befestigt. Daran wird ein Abstandshalter montiert, der für den nötigen Abstand zwischen Hund und Rad sorgt. An diesem befinden sich oft Federn, die ruckartige Bewegungen des Hundes bis zu einem gewissen Grad ausgleichen können. Beachte aber, dass Dein Vierbeiner unbedingt ein Geschirr tragen sollte, um bestmöglichst gesichert und geschützt zu sein.

Hundekörbe fürs Fahrrad

Besitzt Du einen kleinen Hund, empfiehlt sich ein Hundekorb fürs Fahrrad. So kannst Du Deinen Vierbeiner ganz einfach transportieren oder ihn in den Korb setzen, wenn er aus der Puste ist.

Fahrradanhänger für Hunde

Sollte Dein Hund zu groß oder zu schwer für ein Körbchen sein, ist ein Fahrradanhänger die richtige Wahl. Bei der Anschaffung sind folgende Überlegungen sinnvoll:

  • Zeitpunkt/ Eingewöhnung: Die meisten Hunde brauchen etwas Zeit, um sich mit der Hundehütte auf Rädern vertraut zu machen. Daher sollte der Fahrradanhänger nicht spontan für einen Urlaub oder eine Radreise angeschafft werden. Tipps für eine erfolgreiche Eingewöhnung findest Du weiter unten.
  • Größe: Wird der Fahrradanhänger schon im Welpenalter angeschafft, muss gut überlegt werden, welche Größe sich eignet, damit die Fellnase auch ausgewachsen noch hineinpasst.
  • Zuladung: Die europäische Norm für Fahrradanhänger (EN 15918) besagt, dass das Gesamtgewicht (Fahrradanhänger + Hund + ggf. Gepäck) 60 kg nicht überschreiten darf, solange der Fahrradanhänger über keine Auflaufbremse verfügt – und das ist nur bei sehr wenigen Modellen der Fall. Überlege Dir vor dem Kauf: Welches Gewicht wird mein Hund im Erwachsenenalter haben, möchte ich weiteres Gepäck am Fahrradanhänger transportieren und welches Modell kommt dafür in Frage.
  • Ausstattung: Je nachdem, wie Du den Fahrradanhänger einsetzen möchtest, solltest Du Dich vorher genau informieren, ob Dein Wunschmodell alle Möglichkeiten bietet – z.B. die Nutzung als Hunde-Buggy, die Möglichkeit, ihn klein zusammenzufalten, um ihn im Auto mitnehmen zu können, einfache Reinigung nach Fahrten durch den Matsch usw.!
  • Wiederverkaufswert & Haltbarkeit: Die Investition in ein höherpreisiges Modell ist meistens sehr lohnenswert, weil sie robuster sind, länger halten und dadurch bei guter Pflege einen hohen Wiederverkaufswert haben.
  • Kupplungssystem: Passt der Fahrradanhänger an mein Fahrrad? In einem Fachgeschäft kann Dir weitergeholfen werden! Wichtig ist, dass der Hersteller ein breites Kupplungssortiment bietet, sodass Du den Fahrradanhänger weiter nutzen kannst, wenn Du Dir einmal ein neues Fahrrad zulegen solltest.
  • Eignet sich der Fahrradanhänger für mein Fahrrad / E-Bike? Nicht jeder Fahrradhersteller empfiehlt die Nutzung mit einem Anhänger. E-Bikes mit Unterstützung über 25 km/h (diese haben eine Nummernschild-Pflicht) dürfen nicht zum Ziehen von Fahrradanhänger mit Kindern oder Hunden genutzt werden – Pedelecs und S-Pedelecs ohne Nummernschild und mit Motorunterstützung bis max. 25 km/h dürfen verwendet werden.

Mitfahren im Körbchen oder Fahrradanhänger trainieren

Fahrradfahren-hund-im-anhänger

Damit die Eingewöhnung problemlos funktioniert, haben wir einige Tipps für Dich.

Dein Hund darf in der 1. Klasse Platz nehmen? Super – in einem Fahrradanhänger oder Fahrradkörbchen ist er sicher aufgehoben und kann es sich auch auf längeren Touren schön bequem machen. Damit die Eingewöhnung problemlos funktioniert, solltest Du folgende Tipps beherzigen:

  • Platziere das Körbchen oder den Fahrradanhänger als Schlafplatz in Deiner Wohnung – und zwar so, dass die neue Höhle sich beim Ein- und Aussteigen nicht bewegen kann.
  • Lege die Kuscheldecke, das Lieblingsstofftier und immer wieder ein paar Leckerli hinein – solange, bis Dein Vierbeiner den Platz annimmt und sich gerne und entspannt dort aufhält.
  • Im nächsten Schritt kannst Du erste „Gehversuche“ machen – bewege das Körbchen oder den Fahrradanhänger sanft durch die Wohnung, um Deinem Hund zu signalisieren, dass sein neuer Lieblingsplatz nicht immer stillsteht.
  • Wenn das gut klappt und Dein Hund weiterhin entspannt und gelassen wirkt, dann kann es nach draußen gehen! Schiebe Dein Fahrrad anfangs noch und achte darauf, wie Dein Hund sich verhält.
  • Die erste richtige Tour mit dem Hund sollte am besten kurz ausfallen, aber mit einem tollen Spaziergang oder einer schönen Ballspielpause verbunden werden, damit Dein Vierbeiner sie mit etwas Positivem verknüpft.
Fahrradfahren mit Hund: Gewöhnung an den Hänger

Gewöhne Deinen Hund langsam an den Anhänger.

Wenn Du diese Schritte befolgst und Deinem Hund die Zeit gibst, die er für die Eingewöhnung benötigt, dann steht euren gemeinsamen Abenteuern nichts mehr im Wege! Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit hilfreichen Tipps findest Du außerdem in diesem Video:

Wie die Fahrradanhänger im edogs-Produkttest ankamen, liest Du in unserem Artikel Erfahrungen mit den Hundefahrradanhängern von Croozer nach.

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2 Kommentare

Chris 28. Mai 2020 - 16:35

Ich fahr gern Fahrrad, jedoch mit unserer Ida würde ich mich das nicht trauen. Sie hat einen Jagttrieb, das macht es meiner Meinung nach schwer sie am Rad zu halten. Beziehungsweise was mach ich wenn sie einen Hassen oder sonst irgendwas sieht? Bei ihr kann es vorkommen das sie dann losrennt. Sie kommt zwar immer wieder zurück wenn wir sie rufen, aber bis dahin liegt ich bestimmt schon längst auf dem Boden.

Antworten
Michelle Holtmeyer 8. Juni 2020 - 13:44

Hey Chris,

wenn Du der Meinung bist, dass der Jagdtrieb Deines Vierbeiners zu ausgeprägt ist, würden wir Dir davon abraten, mit ihm Fahrrad zu fahren. Dann ist so ein schöner langer Spaziergang die bessere Wahl.

Ganz liebe Grüße,
Dein Team von edogs

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