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Border Collie

von Kolja von edogs
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Der Border Collie ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse. Er wird der FCI-Gruppe 1, der Gruppe der Hüte- und Treibhunde, sowie der Sektion 1, der Sektion der Schäferhunde, zugeordnet. Er wird durch die FCI als Herdengebrauchshund angesehen und zählt zu den Arbeitshunden mit Arbeitsprüfung. Der Border Collie verzaubert jeden mit seiner aufgeschlossenen Art und seinem aufmerksamen Blick.

Border Collie im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 46-56 cm
Gewicht: 12-20 kg
FCI-Gruppe: 1: Hütehunde und Treibhunde
Sektion: 1: Schäferhunde
Herkunftsland: Großbritannien
Farben: Brindle, Schwarz, Rot, Gold, Blau merle
Lebenserwartung: 12-16 Jahre
Geeignet als: Rettungs-, Hüte- und Katastrophenhund
Sportarten: Turnierhundesport, Agility, Obedience
Charakter: Intelligent, Aufmerksam, Energiegeladen, Zäh, Ansprechbar
Auslaufbedürfnisse: hoch
Sabber-Potential gering
Stärke des Haarens mittel
Pflegeaufwand: mittel
Fellstruktur: dichtes Deckhaar von mittlerer Textur
Kinderfreundlich: eher ja
Familienhund: ja
Sozial: mittel

Herkunft und Rassegeschichte

Im Namen des Border Collies versteckt sich bereits das englische Wort „border“, was Bezug nimmt auf die Grenzregion „Border Country“ zwischen England und Schottland. In dieser Region wird die Collie-Art bereits seit Jahrhunderten zum Hüten und Treiben von Schafherden der ansässigen Bauern verwendet.

Der zweite Teil des Rassenamens bezieht sich auf die Zugehörigkeit der Hütehunde zur Kategorie der Collies. Das Wort Collie bedeutet soviel wie „nützlicher Gegenstand“, was auf ihre Funktion als Herdengebrauchshunde zurückzuführen ist. Obwohl die aufmerksamen Border Collies vor allem in England und Schottland Geschichte schrieben, stammen die ersten Überlieferungen der Hütehunde aus Italien. Bei dem Einmarsch der Römer nach Britannien brachten diese den Hütehund mit in das heute als Vereinigtes Königreich bekannte Land. Natürlich war damals noch keine Sprache von dem heute bekannten „Border Collie“, doch aus den Überlieferungen nimmt man an, dass die damals verwendeten Hunde den heutigen Border Collies sehr ähneln. Auch die Wikinger nutzen die Hütefähigkeit der Hunde aus, um ihre Tierherden zu schützen und treiben und brachten die Hunde nach ihren Feldzügen mit in ihre Heimat.

Border Collie Welpe

Der Border Collie glänzt durch seine überdurchschnittliche Intelligenz und seinen Arbeitswillen.

Die tatsächliche Zucht der Border Collies fand erst Ende des 19. Jahrhunderts ihren Anfang. Der bekannte Rüde „Old Hemp“ gilt als Stammvater der Hütehunde. Er wurde 1893 geboren und bewies schon sehr früh, nämlich im Alter von 12 Monaten, beeindruckende Hütefähigkeiten. Der Rüde überzeugte bei Wettbewerbern in den sogenannten „Sheepdogtrails“ und überzeugte mit seinem Hüte- und Treibtalent. Aus diesem Grund wurde er bald als Zuchtrüde genutzt und zeugte ca. 200 Nachkommen. Sehr viele Border Collies der heutigen Zuchtlinien gehen auf Old Hemp zurück.

Seinen heutigen Namen erhielt der Hütehund erst im Jahr 1915. Der damalige Geschäftsführer der International Sheep Dog Society (ISDS) James Reid verwendete den Namen Border Collie erstmals. Damals wurden die hübschen Hütehunde nur aufgrund ihrer Treib- und Hütefähigkeiten bewertet. Eine gute Hütequalität war ausschlaggebend und wurde bei diversen Sheepdogtrails bewertet. Erst nach der Anerkennung durch die FCI im Jahr 1976 wurde dem Aussehen der intelligenten Hunde erstmal Beachtung geschenkt. Die FCI erkannte den Border Collie im September 1977 offiziell an und der gültige Standard wurde zehn Jahre später publiziert.

Wesen & Charakter des Border Collies

Der Border Collie glänzt durch seine überdurchschnittliche Intelligenz und seinen Arbeitswillen. Seine Besonderheit ist der „will to please“, was auf deutsch so viel heißt wie „der Wille, Bedürfnisse zu erfüllen“. Die eifrige Hunderasse tut alles, was in ihrer Macht steht, um seinem Herrchen oder Frauchen jeden Wunsch zu erfüllen. Jeder Schäfer wird begeistert sein von dem Fleiß und der Ausdauer des hübschen Hundes. Egal, ob das Treiben der Herden, dem Leiten der Tiere in Gatter oder der Isolation einzelner Tiere, der Border Collie beweist großes Hütetalent und wird, besonders in England und Schottland, auch heute noch sehr als Herdengebrauchshund geschätzt.

Abgesehen von den faszinierenden Hüte- und Treibfähigkeiten weisen Border Collies ein sehr intelligentes, aufmerksames und freundliches Wesen auf. Jedoch sind die Briten auch sehr sensibel und benötigen eine kompetente und verlässliche Führung. Das Hüteverlangen der Hunde ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Bei falscher Erziehung oder durch Unterforderung fangen Border Collies in häufigen Fällen mit dem Hüten von Kindern, Autos, Joggern oder Ähnlichem an. Nicht selten führt dies zu unangenehmem Fehlverhalten der Hunde, das oft als Aggression und Bösartigkeit missinterpretiert wird.

Wie groß werden Border Collies?

Rüden erreichen ein Stockmaß zwischen 48 und 56 cm. Hündinnen sind meist kleiner und weisen eine Widerristhöhe zwischen 46 und 53 cm auf.

Border Collie im edogs Podcast

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Border Collies

Der Körper des Border Collies ist perfekt geformt für das Laufen langer Strecken und der Arbeit in unwegsamem Gelände. Die Hunde weisen einen harmonischen Bau auf, der mehr lang als hoch und durchaus gut bemuskelt ist. Der Körper des Collies ist ausgelegt auf Ausdauer, Schnelligkeit und Wendigkeit, genau jene Eigenschaften, die ihm beim Hüten und Treiben abverlangt werde. Auch mit seinem Fell ist der Brite perfekt ausgerüstet, um jeder Witterungsbedingung zu strotzen.

Laut dem Standard der FCI sind zwei Varianten des Haarkleides erlaubt. Einerseits gibt es Hunde, die mäßig langes Fell besitzen, andererseits sind manche Hunde auch stockhaarig. In beiden Fällen sollte das Haarkleid der Hunde dicht sein und eine ebenso dichte Unterwolle besitzen, damit die Hunde für jedes Wetter gerüstet sind. Die Textur der Haare ist von mittlerer Stärke. Typisch für den Border Collie sind seine Mähne, Hose und Fahne, die häufig in weiß gehalten sind. Im Gegensatz zum Rest des Körpers ist das Fell der Border Collies an den Vorderläufen und im Gesicht kurz und glatt. Ebenso sollte das Fell an den Hinterläufen von den Sprunggelenken abwärts kurze Länge und eine glatte Struktur aufweisen.

Farblich erlaubt der Standard viele Variationen, nur Reinweiß ist nicht erlaubt. Bekannte Farbe und Farbkombinationen sind beispielsweise:

  • Schwarz-weiß
  • Tricolor
  • Rot
  • Blau
  • Blue-merle
  • Red-merle
  • Schwarz-weiß gemottelt
  • Zobelfarben
  • Lilac
  • Australian Red
Bolder Collie

Der Körper des Collies ist ausgelegt auf Ausdauer, Schnelligkeit und Wendigkeit.

Abzeichen treten überwiegend in Weiß, im Falle des Tricolor jedoch meist in Tarn, einem hellen Braunton, auf. Auch bei anderen Farbvarianten kann es tarnfarbende Abzeichen geben.
Die Hunde erreichen im ausgewachsenen Zustand meist ein Gewicht zwischen 12 und 22 kg, je nach Geschlecht. Rüden weisen ein Stockmaß zwischen 48 und 56 cm auf, Hündinnen sind hingegen bis zu 10 cm kleiner, mit einer Widerristhöhe zwischen 46 und 53 cm. Der Kopf der Hunde ist breit und der Stop ist sehr ausgeprägt. Außerdem ist der Fang relativ kurz und die Hunde weisen ein kraftvolles Scherengebiss auf. Die Augen der charmanten Hunde sind braun. Nur bei der Farbvariation blue-merle dürfen ein oder beide Augen blau sein.

Impressionen der Hunderasse

Erziehung & Haltung des Border Collies – Das gilt es zu beachten

Wichtig zu sagen ist vor allem, dass der Border Collie definitiv kein Hund für Anfänger ist. Wer sich einen Border Collie zulegen möchte, der sollte bereits Erfahrung in der Hundehaltung haben und als ruhiger und verlässlicher Hundeführer auftreten. Die sensiblen Briten benötigen einen Besitzer, auf den sie sich verlassen können und jemandem, an dem sie sich orientieren können. Sie sind gewillt ihrem Herrchen oder Frauchen jeden Wunsch zu erfüllen, doch dazu muss der Hundeführer in der Lage sein das Kommando klar zu formulieren und konsequent durchzusetzen.

Border Collies zählen zu jenen Hunderassen, bei der der frühe Start der Erziehung essentiell ist. Die Hunde haben den Urinstinkt des Hütens im Blut und dieser zeigt sich schon früh. Wenn die Erziehung früh genug beginnt, kann die Euphorie und der Elan der hübschen Collies genutzt werden, um einen positiven Beitrag zur Erziehung zu erlangen. Wird der Hütetrieb vernachlässigt, nicht beachtetet oder gefordert, können sich schon früh Verhaltensstörungen oder Unannehmlichkeiten der Hunde entwickeln.

Ist ein Border Collie ein Familienhund? 

Grundsätzlich kann ein Border Collie als Familienhund gehalten werden. Er ist kinderlieb und versteht sich auch mit anderen Haustieren gut. Allerdings sollte die Erziehung vorzugsweise immer von ein oder zwei Personen des Haushalts übernommen werden, da der Border Collie eine Bezugsperson benötigt.

Ernährung des Border Collies

Die Ernährung des Border Collies hängt sehr davon ab, welcher Bewegung der Hund jeden Tag ausgesetzt ist. Generell hängt die Ernährungsweise eines Hundes stark damit zusammen, wieviel er sich täglich bewegt, in welchem Alter er sich befindet und ob er beeinträchtigt ist. Als Beeinträchtigungen können Allergien, Trächtigkeit oder diverse Krankheiten angesehen werden. Welpen und trächtige Hündinnen haben einen viel höheren Energiebedarf als unbeeinträchtigte, ausgewachsene Hunde.

Für den Border Collie ist es wichtig, eine Ernährungsform zu wählen, die genug Protein enthält, um seine Muskeln ausreichend zu versorgen. Wenn ein Fertigfutter gefüttert wird, sollte darauf geachtet werden, dass der Proteinanteil im Futter nicht unter 30% liegt. Wenn der Hund keinerlei Futtermittelallergien aufweist, ist es außerdem sinnvoll ein Futter zu verwenden, das auch vollwertiges Getreide, Obst und Gemüse beigemischt haben. Wenn kein Fertigfutter gefüttert wird, ist es zu empfehlen, frisch und abwechslungsreich für den Hund zu kochen. Dabei ist es besonders wichtig, alle Mineralstoffe und Vitamine abzudecken.

Wer für seinen Liebling selbst kocht oder barft, der darf auf keinen Fall ausreichend Gemüse und Obst vergessen. Meist erscheint es im ersten Moment etwas ungewohnt den Hund mit Äpfeln oder Bananen zu füttern. Doch auch diese Lebensmittel unterstützen das Immunsystem und den Energiestoffwechsel. Natürlich hängt es auch sehr davon ab, welche Lebensmittel dein Hund bevorzugt und was ihm schmeckt. Achtung sollte gegeben werden bei rohen Karotten, Schokolade, Milch oder stark gewürztes Essen, da Hunde diese Lebensmittel nicht gut vertragen oder sie sogar giftig für ihren Körper sind. Abgesehen von einer abwechslungsreichen und nährstoffreichen Ernährung sollte darauf Acht gegeben werden, dass genug Omega 3 und 6 im Futter vorhanden ist. Es ist sinnvoll statt Fleisch auch hin und wieder Fisch zu füttern, doch unbedingt nur in gegarter Form und nicht roh. Auch Fischöl ist eine hervorragende Ergänzung zur ausgewogenen Ernährung des Hundes.

Wann sind Border Collies ausgewachsen?

In der Regel ist der Border Collie nach 14-16 Monaten ausgewachsen. In den ersten sieben Monaten wächst der Hütehund konstant und erreicht nach dieser Zeit etwa 90% seiner Körpergröße.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Gesunde Border Collies erreichen in der Regel ein Alter zwischen 12 und 14 Jahren. Allerdings sind auch diese Rassehunde, wie viele ihrer Verwandten, von genetisch weitervererbten Krankheiten betroffen. Wie auch der Australian Shepherd, leidet der Hütehund häufig am sogenannten MDR1-Defekt. Dieser Defekt ruft eine Überempfindlichkeitsreaktion auf diverse Arzneistoffe hervor. Außerdem ist der Brite von der Collie Eye Anomaly (kurz CEA) betroffen, einer erblichen Augenkrankheit, und von Janine Ceroid-Lipofuszinose (CL), einer tödlichen Stoffwechselerkrankung. Auch das Trapped Neutrophil Syndrome (TNS), eine Erkrankung des Knochenmarks, kann bei Border Collies vererbt werden. Diese Krankheit führt zu einer verringerten Abgabe weißer Blutkörperchen in den Blutkreislauf. Züchter versuchen durch Auslese und durch verschiedene Zuchtstrategien vererbbare Krankheiten einzudämmen.

Wie der Australian Shepherd, ist auch ein Border Collie einer Merle x Merle Zucht von Defekten, wie häufiger Taubheit oder Blindheit betroffen. Hunde dieser Zuchtkombination leiden häufig an Blindheit eines oder beider Augen. Aus diesem Grund ist es in Deutschland verboten, Hunde dieser Kreuzungen zu züchten. Eine Züchtung dieser Art wird als Qualzüchtung eingestuft und ist daher strafbar. Leider gibt es immer wieder Züchter, denen das Wohl der Hunde nicht am Herzen liegt und die dennoch Hunde aus diesen Kreuzungen züchten. In Amerika ist das Züchtigen dieser Verpaarung erlaubt. Dort werden Hunde, die einen Defekt aufweisen, ausnahmslos getötet. Auch in Frankreich kann beantragt werden, dass eine solche Zucht in manchen Fällen erlaubt wird.

Wie alt werden Border Collies?

Die Border Collie erreicht eine Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren.

Pflege des Border Collies

Die Pflege des Border Collies ist relativ unkompliziert im Vergleich zu vielen anderen Hunderassen. Die Hütehunde sollten regelmäßig gebürstet werden und es ist zu empfehlen, die Hunde trimmen zu lassen. Die dichte Unterwolle kann, besonders an heißen Sommertagen, eine Last für die hübschen Hunde sein. Ein guter Hundefrisör dünnt die Unterwolle in kurzer Zeit aus, ohne das Deckhaar zu beschädigen. Da die Läufe kurzes und glattes Fell ausweisen, ist es kein Muss den Border Collie scheren zu lassen. Auch nach Badeausflügen trocknet das Fell der Treibhunde relativ schnell.

Border Collie – Aktivitäten und Training

Border Collie im Auslauf

Border Collies eignen sich für Ausbildungen zum Therapie-, Rettungs- oder Assistenzhund.

Durch seine Intelligenz und ihre sportliche Veranlagung ist der Border Collie auch perfekt geeignet für jeden erdenklichen Hundesport. Egal, ob Obedience, Flyball, Agility oder Breitensport, der agile Hütehund ist immer freudig mit am Start. Durch seinen „will to please“ ist der Border Collie bei korrekter und klarer Führung der Vorzeigehund schlechthin und wird seinem Besitzer jeden Wunsch von den Augen ablesen. Generell ist das Training mit dem Border Collie ein reinster Genuss, solange der Hundeführer Erfahrung im korrekten Erteilen von Kommandos und im Führen des Hundes hat.

Abgesehen von diversen Hundesportarten eignet sich der Border Collie auch für verschiedene Ausbildungen zum Therapie-, Rettungs- oder Assistenzhund. Der aufmerksame Brite zeigt sich sensibel und emphatisch gegenüber anderen Menschen und unterstützt gerne bei körperlichen, wie auch seelischen Einschränkungen.

Wie viel Auslauf braucht ein Border Collie?

Der Border Collie zählt mit zu den agilsten Hunderassen, weshalb er sehr viel Auslauf und Beschäftigung benötigt. Ein gutes Mittelmaß sind hier mind. zwei Stunden Bewegung pro Tag.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Border Collies

Eine Besonderheit des Border Collies ist sein stark ausgeprägter Treib- und Hütesinn. Kaum eine andere Hunderasse findet so viel Freude daran, Herden zu kontrollieren und zu steuern, wie der hübsche Brite. Doch was dem Hund einerseits unglaubliche Freude bereitet, kann bei Unterforderung zu einem wahren Albtraum werden. Viele Besitzer haben Schwierigkeiten den Treibsinn des Border Collies ausreichend und richtig zu fordern, was dazu führt, dass der Hund plötzlich mit dem Hüten von Autos, Kindern oder Passanten beginnt. Wenn dieses Verhalten nicht sofort korrigiert wird und dem Hund nicht mehr Auslastung geboten wird, kann sich das Wesen des Border Collies schnell verändern. Ein frustrierter Hütehund neigt zu aggressivem und aufdringlichem Verhalten, was von vielen Menschen als reine Aggression oder Bösartigkeit missinterpretiert wird.

Nachteile des Border Collies

Border Collie draußen

Ein Border Collie benötigt viel körperliche Auslastung und zeitintensives Training.

Wer darüber nachdenkt sich einen Border Collie ins Haus zu holen, der sollte unter Umständen mit hohen Tierarztkosten, viel körperlicher Auslastung und zeitintensivem Training rechnen. Da der Hütehund von vielen erblichen Krankheiten betroffen ist, sind frühe Check-Ups beim Tierarzt Pflicht und auch regelmäßige Kontrollen sind unumgänglich. Natürlich gilt dies auch für jede andere Hunderasse, doch durch die selektierte Züchtung und den daraus folgenden Erbkrankheiten ist es weitaus wahrscheinlicher, dass der Brite in jungen Jahren oder im fortgeschrittenen Alter erkrankt.

Passt der Border Collie zu mir?

Bestimmt ist der Border Collie kein Hund für jedermann, doch wer sich einmal in die eleganten Sportskanonen verliebt, der kennt wahrscheinlich kein Zurück mehr. Natürlich benötigt der Hütehund viel Bewegung und lange Spaziergänge sollten keine Seltenheit sein, doch es ist ein Genuss, dem Briten bei seiner Arbeit zuzusehen. Der überdurchschnittliche Lernwille und die eifrige Arbeitsmoral machen den Border Collie zu einem wahren Genie unter seinen Artgenossen. Seine Wendigkeit beim Hüten und sein aufmerksames Wesen machen ihn, besonders für Schäfer und Farmer, zu einer Besonderheit. Ob der Border Collie letztendlich eine gute Wahl ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Sportlichkeit, Bereitschaft zu zeitintensivem Training und genügend Erfahrung in der Hundehaltung sind jedenfalls Voraussetzung.

Wie viel kostet ein Border Collie?

Ein Border Collie, der bei einem VDH Züchter gekauft wird kostet meist zwischen 800 und 1500€. Die tatsächliche Summe ist abhängig von der Ahnentafel bzw. der Abstammung des Hundes.