Cockapoo

Wie sein Name vermuten lässt, ist der Cockapoo ein sogenannter Designer-Hund oder Hybrid-Hund. Seine Eltern sind ein Pudel und ein Cocker Spaniel. Wie andere Designerhunde ist der Cockapoo nicht von der FCI als Rasse anerkannt. Als Mischling wird er gezielt gezüchtet, um die positiven Eigenschaften beider Rassen zu vereinen und zu verstärken. Die Tiere sind auch als Spoodle, Cockerdoodle oder Cockerpoo bekannt.

Cockapoo im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 25-38 cm
Gewicht: 5,5-11 kg
FCI-Gruppe: Nicht anerkannt
Sektion:
Herkunftsland: USA
Farben: Schwarz, Tan, Beige, Rot, Braun, Sable, Creme, Weiß, Silber, Brindle, Merle, Beige-Brown
Lebenserwartung: 14-16 Jahre
Geeignet als: Familien-, Begleit- und Haushund
Sportarten:
Charakter: Intelligent, Kontaktfreudig, Freundlich, Aktiv, Liebevoll
Auslaufbedürfnisse: mittel
Sabber-Potential: gering
Stärke des Haarens: gering
Pflegeaufwand: mittel
Fellstruktur: Eine Mischung zwischen Cocker Spaniel und Pudel. Hierin gibt es unterschiedliche Möglichkeiten
Kinderfreundlich: eher ja
Familienhund: ja
Sozial: ja

Herkunft und Rassegeschichte

In den USA wird der Cockapoo seit den 1950er Jahren gezüchtet. Das Oxford English Dictinary beschreibt die Rasse erstmals 1960. Aufgrund ihres angenehmen Wesens und ansprechenden Aussehens verbreitete die Rasse sich schnell über die USA hinaus. In Großbritannien gilt der Cockapoo heute als der beliebteste Hybridhund. Dort hat er an Beliebtheit inzwischen den Labradoodle überholt. Anders als bei anderen Designerhunden gibt es beim Cockapoo Zuchten über mehrere Generationen. Neben der Kreuzung von Cocker Spaniel und Pudel sind folgende weitere Verbindungen möglich:

  • Cockapoo und Cocker Spaniel
  • Cockapoo und Pudel
  • Cockapoo und Cockapoo

Von einem herkömmlichen Mischling unterscheidet der Cockerdoodle sich durch die gezielte Auswahl der Elterntiere. Die weitere Vermehrung wird nicht dem Zufall überlassen, sondern zielt darauf ab, gewünschte Merkmale herauszustellen. Genetisch bedingte Krankheitsanfälligkeiten beider Rassen sollen bei der Zucht des Cockapoos weitgehend ausgeschlossen werden. Insofern unterscheidet sich die Rasse nicht von anderen Hunderassen, in deren Zucht ebenfalls die Einflüsse mehrerer Arten zu finden sind.

Die Zucht der Cockapoos macht sich die verschiedenen Größen und Erscheinungsformen der Cocker Spaniels und Pudel zunutze. Daher haben sich inzwischen vier Hauptarten herausgebildet:

  • Teacup Cockapoo
  • Toy Cockapoo
  • Mini Cockapoo, Zwerg-Cockapoo
  • Maxi Cockapoo

Da es den Züchtern in den USA wichtig war einheitliche Rassestandards festzulegen, gründeten sie 1999 den Cockapoo Club of America. Im Rahmen dieser clubinternen Standards erfolgte inzwischen eine Unterscheidung zwischen dem Cockapoo und dem Spoodle. Beim Spoodle handelt es sich danach um eine Kreuzung aus einem englischen Cocker Spaniel und einem Pudel. Der Cockapoo entsteht aus einem amerikanischen Cocker Spaniel und einem Pudel. Dieses ist jedoch lediglich eine Vorgabe und keine international bindende Vereinbarung. Eine weitere Vereinigung rund um den Cockadoodle ist seit 2004 der American Cockapoo Club. Die Mitglieder dieses Clubs verfolgen das Ziel, reine Cockapoos zu züchten. Dabei soll ein lückenloser Nachweis bis zu den reinrassigen Ursprungstieren erfolgen.

Was ist ein Cockapoo?

Cockapoos sind Hybridhunde, gekreuzt aus Cocker Spaniel und Pudel.

Wesen & Charakter vom Cockapoo

Das angenehme Wesen ist einer der Gründe für die Beliebtheit dieser Hunde. Der Cockapoo vereint die Intelligenz und Gelehrigkeit des Pudels mit der liebenswerten Art eines Cocker Spaniels. Die Tiere sind freundlich und verschmust. Daher sind sie beliebt als Therapiehunde. Bei der Kreuzung zweier Rassen ist schwer vorhersehbar, welche Eigenschaften sich stärker durchsetzen. Der Charakter eines Cockapoos kann mehr Pudel oder mehr Cocker Spaniel sein. Im Idealfall ist das Verhältnis ausgeglichen. Grundsätzlich weisen Cockapoos folgende Wesensmerkmale auf:

  • verschmust
  • freundlich
  • wachsam
  • anpassungsfähig
  • intelligent
  • besonnen
  • kinderfreundlich
  • ruhig bis lebhaft
  • gelehrig
  • anhänglich
  • aufgeschlossen
  • geduldig
  • treu
  • robust

Abhängig von der Dominanz der rassetypischen Eigenschaften ihrer Eltern können Cockapoos eher ruhig oder sehr lebhaft sein. Bereits der Cocker Spaniel weist diesbezüglich verschiedene Eigenschaften auf. Pudel gelten grundsätzlich als sehr bewegungsfreudig. Cocker Spaniels sind keine typischen Wachhunde. Durch die Kreuzung mit dem Pudel kann der Hybridhund jedoch wachsam sein. Grundsätzlich bellt der Cockapoo eher selten. Dennoch kann er aufgrund der Merkmale des Pudels auf viele äußere Einflüsse mit Bellen reagieren. Insbesondere wenn die Hunde allein gelassen werden, neigen sie häufig zu einer gewissen Lautstärke. Fremden gegenüber ist der Cocker Spaniel eher misstrauisch, der Pudel aufgeschlossen. Beim Cockapoo ist daher beides möglich.

Pudel und Cocker Spaniel sind ursprünglich Jagdhunde. Ein ausgeprägter Jagdtrieb ist daher beim Cockapoo möglich. Da die Hunde gelehrig und leicht erziehbar sind, lässt sich dieser Trieb abtrainieren. Grundsätzlich verstehen sich Cockerdoodles sehr gut mit Artgenossen und anderen Haustieren.

Aussehen des Cockapoos

Das Aussehen des Cockerpoo ist der zweite Grund für seine Beliebtheit. Er sieht als kleiner und mittelgroßer Hund einfach hübsch und niedlich aus. Sein Fell ist mittellang und kann leicht gewellt bis stark gelockt sein. Sind die Eltern bereits Cockapoos, erscheint das Fell meist weniger stark gelockt. In jedem Fall ist das Haar weich und seidig. Bezüglich der Fellfarben weist der Cockapoo viele Möglichkeiten auf. Beide Elterntiere bringen viele Farben und Farbvariationen mit sich. Weit verbreitet sind die Farben:

  • Weiß
  • Apricot
  • Schwarz
  • Braun
  • Rot
  • Beige
  • Silber

Neben einfarbigen Hunden kann das Fell deutliche Abzeichen in anderen Farben oder einen fließenden Übergang verschiedener Farbschattierungen aufweisen. Cockapoos können zwei- und dreifarbig sein. Das Fell kann ausfallen oder nicht. Nicht haarende Hunde eignen sich für Allergiker, sofern sich ihre Allergie gegen die Hundehaare richtet. Cockapoos ab der zweiten Generation sind außerdem meist geruchlos.

Typische Merkmale der Cockapoos sind die langen Schlappohren des Cocker Spaniels. Da beide Ursprungsrassen eher lange Schnauzen aufweisen, setzen sich diese beim Cockapoo durch. Dasselbe gilt für die dunklen, großen Augen. Während der Pudel leicht schräg gestellte Augen hat, sind sie beim Cocker Spaniel gerade und rund. Der Blick reicht vom treuen Ausdruck des Cocker Spaniels bis zu einer gewitzten Erscheinung des ausgesprochen intelligenten Pudels. Pudel verfügen über eine meist eher zierliche, schwarze Nase. Der Cocker Spaniel hat eine ausgeprägte Nase in einer dem Fell angepassten Farbe. Beim Cockapoo sind daher alle Varianten möglich.

Größe, Gewicht und Körperbau hängen von der Art der Kreuzung ab. Der English Cocker Spaniel ist etwas größer und kräftiger, als der Amerikanische. Pudel gibt es in mindestens vier verschiedenen Größen. In der Regel hängt es von der Größe des Pudels ab, wie groß und schwer der Cockapoo wird.

Art Größe Gewicht
Teacup Cockapoo 20 bis 30 cm etwa 3 kg
Toy Cockapoo 25 bis 35 cm 5 bis 6 kg
Zwerg Cockapoo 35 bis 40 cm 6 bis 9 kg
Maxi Cockapoo 40 bis 45 cm 10 bis 14 kg

Dabei sind die Hündinnen etwas kleiner, leichter und zierlicher, als Rüden. Grundsätzlich weisen die Hunde entsprechend der Elterntiere einen geraden Rücken auf, der in eine lange Rute übergeht. Im Gegensatz zum Pudel fällt der Rücken des Cocker Spaniels im Bereich der Hüfte leicht ab. Daher ist beim Cockapoo beides möglich. Die Beine sind ebenfalls gerade. Die größeren Rassen, insbesondere der Maxi Cockapoo weisen einen stämmigen, kräftigen Körperbau auf. Das gilt umso mehr, wenn er aus einem Großpudel und einem englischen Cocker Spaniel gezüchtet ist.

Erziehung & Haltung des Cockapoos – Das gilt es zu beachten

Cockapoo Welpe
Der Cockapoo braucht nicht zwingend ein Haus mit Garten, er ist auch in einer Etagenwohnung glücklich, solange er genügend Auslauf bekommt.

Ein Haus mit Garten in ländlicher Umgebung ist für jeden Hund das ideale Lebensumfeld. Aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit eignet sich der Cockapoo aber auch für die Haltung in einer Etagenwohnung in der Stadt. Speziell die kleineren Rassen stellen weniger große Anforderungen an Platzbedarf und Bewegungsspielraum. Wichtig ist, dass der Hund täglich genügend Auslauf erhält. Als reiner Familienhund hat der Cockapoo seinen Platz im Haus bei seiner Familie. Für die Haltung im Zwinger ist er vollständig ungeeignet. Vielmehr hält er sich bevorzugt in direkter Nähe zu seiner Familie auf.
Ein Cockapoo ist nicht gerne allein. Daher ist es wichtig, dass möglichst immer ein Familienmitglied bei ihm ist. Der leicht erziehbare und eher kleine Hund begleitet seinen Menschen gerne überall hin. Ist der Hund zu lange allein, neigt er zum Bellen und zu zerstörerischen Verhaltensweisen.
Pudel und Cocker Spaniel gelten als leicht erziehbare Hunde. Diese Eigenschaft vererben sie an ihre Welpen weiter. Der Cockapoo ist deshalb der ideale Hund für Anfänger in der Hundehaltung. Er ist folgsam und gelehrig, sodass er sein vermitteltes Lernpensum schnell aufnimmt. Wichtig ist eine frühe Sozialisierung mit Menschen, der Umwelt und anderen Hunden oder Haustieren. Wächst der Cockadoodle in einem Haushalt mit Katzen auf, gehören sie zu seiner Familie.
Den Umgang mit anderen Menschen lernt das Tier schnell, wenn es bereits als Welpe häufig Kontakt zu verschiedenen Menschen hat. Auch an die Geräusche der Umwelt, stark befahrene Straßen oder belebte Fußgängerzonen gewöhnt der Hund sich leicht, wenn er von klein auf in diese Umgebung hineinwächst. Wer dem Welpen bereits vermittelt, dass laute Fahrzeuge keine Bedrohung darstellen, wird später keinen schreckhaften Hund haben.
Die Welpenschule trägt entscheidend zur Entwicklung des Hundes bei. Hier trifft er Artgenossen in seiner Altersgruppe und kann mit ihnen spielen und toben. Dabei lernt er den Umgang der Hunde untereinander. Die Besitzer bekommen hilfreiche Tipps und Unterstützung bei der Erziehung. Vor allem das Lernen der Grundkommandos gehört zum Programm der Welpengruppen.
Trotz seiner Gelehrigkeit und seines niedlichen Erscheinungsbildes benötigt der Cockapoo eine konsequente Erziehung. Allzu leicht sind Menschen gewillt, dem treuen Hundeblick nachzugeben. Hat der Hund einmal seinen Platz auf dem empfindlichen Sofa etabliert, wird er ihn dauerhaft für sich in Anspruch nehmen. Das gilt auch für das Schlafen im Bett oder das Betteln am Tisch. Wer das nicht möchte, muss es dem Hund konsequent verbieten.
Die Erziehung eines Hundes erfolgt stets einfühlsam und liebevoll. Hunde lernen schnell, wenn sie für angemessenes Verhalten positiv verstärkt werden. Streicheln, loben und eine kleine Futter-Belohnung reichen aus, um das Gelernte in Erinnerung zu behalten. Nicht erwünschtes Verhalten lässt sich mit einem deutlichen „Nein“ in einer etwas tieferen Stimmlange leicht abgewöhnen. Um einen möglicherweise vorhandenen Jagdtrieb abzugewöhnen, muss der Hund gut abrufbar sein.

Wie groß wird ein Cockapoo?

Die Größe der Hunde variiert je nach Art der Elterntiere. Kleine Rassen werden zwischen 20 und 25 Zentimeter groß, die größeren bis zu 45 Zentimeter.

Ernährung des Cockapoos

Der Cocker im Cockerpoo ist nicht wählerisch. Er frisst gerne und neigt daher zu Übergewicht. Diese spezielle Eigenschaft kann er natürlich auf seine Welpen übertragen. Die idealen Körper-Proportionen lassen sich leicht erkennen. Wer mit der Hand über den Brustkorb des Hundes streichelt, muss seine Rippen spüren, ohne dass sie deutlich sichtbar sind. Ist das der Fall, ist kein Übergewicht zu befürchten. Insgesamt ist die Ernährung der Cockapoosunkompliziert. Sie gewöhnen sich an Trockenfutter ebenso wie an Nassfutter aus der Dose. Gesund ist eine individuelle Futterzusammenstellung aus frischen Zutaten, sofern die Zusammensetzung stimmt. Die meisten Trocken- und Nassfuttersorten enthalten bereits alle wichtigen Nährstoffe und erleichtern daher die Fütterung.
Da die Rasse unterschiedlich große Tiere hervorbringt, variiert die Futtermenge. Über die richtige Menge entsprechend dem Gewicht des Hundes informieren die Fütteranweisungen auf den Verpackungen. Wichtig ist, dass das Hundefutter viel Fleisch und einen Gemüseanteil enthält. Kohlenhydrate sollten nur zu einem geringen Anteil enthalten sein.
Zieht der Hund als Welpe ein, sollte zunächst die Fütterung in der Art des Züchters weiter vollzogen werden. Mit zunehmendem Alter erfolgt schrittweise der Übergang zum Futter für ausgewachsene Tiere.

Wann ist ein Cockapoo ausgewachsen?

Als kleine und mittelgroße Hunderassen sind Cockadoodles nach etwa zehn bis zwölf Monaten vollständig ausgewachsen.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Cockapoo Kopf
Cockapoos können ein Alter von bis zu 17 Jahren erreichen.

Cockadoodles haben eine robuste Gesundheit und relativ hohe Lebenserwartung. Bei guter Verfassung können sie bis zu 17 Jahre alt werden. Das durchschnittliche Alter beträgt etwa 15 Jahre. Mit ihrem halblangen bis langen Fell sind sie unempfindlich gegen Kälte. An warmen Sommertagen sollten die Aktivitäten eingeschränkt werden, um den Hund nicht zu überhitzen. Ein ruhiger Platz im Schatten ist dann die richtige Wahl. Da seriöse Züchter ausschließlich gesunde Hunde ohne genetische Vorbelastungen kreuzen, sind die meisten bei Pudel und Cocker Spaniel üblichen Krankheitsrisiken stark dezimiert. Das trifft jedoch nicht zu, wenn Hobbyzüchter ohne Berücksichtigung der Ahnen einen Pudel mit einem Cocker Spaniel kreuzen.

Zu den typischen Gesundheitsrisiken beider Rassen gehören:

  • Augenerkrankungen
  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Patellaluxation (Verschiebung der Kniescheibe)
  • Störung der Blutgerinnung
  • degenerative Myelopathie (Rückenmarks-Schädigung)
  • Cockerwut (idiopathische Aggression)
  • Hautprobleme
  • Gehörgangs-Enzündungen

Die Cockerwut ist eine anfallartig auftretende Aggressivität des Hundes. Sie dauert nur kurz an. Anschließend ist der Hund stark erschöpft. Diese mit der Epilepsie vergleichbare Erkrankung ist vorwiegend bei roten und goldfarbenen Rüden der englischen Cocker Spaniels verbreitet. Das Risiko von Gehörgangs-Entzündungen besteht bei allen langohrigen Hunden. Die Pflege der Ohren hat daher ein besonderes Gewicht.

Wie alt wird ein Cockapoo?

Das Durchschnittsalter beträgt 13 bis 15 Jahre. Bei guter Gesundheit kann ein Cockapoo bis zu 17 Jahre alt werden.

Pflege des Cockapoos

Mit seinem welligen bis lockigen und halblangen bis langen Haar benötigt der Cockapoo eine intensive Fellpflege. Im Idealfall wird der Hund täglich gekämmt. Je lockiger das Fell ist, umso weniger haart der Hund. Nichthaarende Hunde haben keinen jahreszeitlichen Fellwechsel. Daher ist es notwendig, sie regelmäßig scheren und von der Unterwolle befreien zu lassen.
Ebenso wichtig wie die Fellpflege ist die regelmäßige Reinigung der Ohren. Alle Hunde mit Schlappohren neigen zu Entzündungen. Daher sollten die Ohren im Zusammenhang mit dem regelmäßigen Bürsten des Fells mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Befinden sich viele Haare im Gehörgang, ist es vorteilhaft, diese zu entfernen. Weitere Hinweise dazu gibt der Tierarzt.

Cockapoo – Aktivitäten und Training

Cockapoo im Auslauf
Cockapoos benötigen täglich ausgedehnte Spaziergänge.

Cocker Spaniel können sehr aktive Hunde sein. Einige sind jedoch eher ruhig. Der Pudel ist grundsätzlich ein aktiver Hund. Daher trifft diese Eigenschaft auf die meisten Cockapoos ebenfalls zu. Die Hunde benötigen täglich ausgedehnte Spaziergänge. Der Cocker in ihnen möchte außerdem gerne und viel schnüffeln. Das sollten Besitzer bedenken, wenn sie mit dem Hund joggen möchten. Cockapoos lieben es, zu apportieren und freuen sich über mentale Herausforderungen. Am Fahrrad sollten die Hunde nicht oder nur kurzzeitig laufen. Folgende Hundesportarten sind ideal für den Cockerpoo:

  • Nasenarbeit
  • Mantrailing
  • Apportieren
  • Dog-Frisbee
  • Dog-Dancing

Gut zu wissen: Besonderheiten des Cockapoos

Cockapoo im Liegen
Cockapoos eignen sich besonders für Allergiker, da sie nicht so haaren wie andere Hunde.

Die größte Besonderheit des Cockerpoos ist seine Seltenheit. In der Regel ist die Nachfrage größer, als das Angebot. Im Tierheim wird ein Hund dieser Rasse nur selten zu finden sein. Vielmehr sollten Interessenten sich frühzeitig an einen Züchter wenden und auf die nächste Wurfankündigung warten.

Nachteile des Cockerpoos

Grundsätzlich ist der Cockerpoo ein Hund ohne nennenswerte Nachteile. Wichtig ist, dass er stets bei seiner Familie sein kann. Als nachteilig mag mancher Hundebesitzer die Fell- und Ohrenpflege betrachten.

Passt der Cockapoo zu mir?

Der Cockapoo ist ein absoluter Familienhund. Er findet daher seinen Platz in Familien mit Kindern, bei Einzelpersonen, die den Hund stets bei sich haben können oder sportlichen Senioren mit viel Zeit. Wer sich einen Schoßhund wünscht, sollte sich eher für die kleinen Teacup oder Toy Cockapoos entscheiden.

Wie viel kostet ein Cockapoo?

Aufgrund der Seltenheit der Rasse bieten Züchter Welpen zu häufig hohen Preisen an. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 1.000 und 3.000 Euro.

Kolja von edogs

Kolja von edogs

Kolja gehört zu dem Team von edogs und ist unter anderem für alle technischen Belange rund um den Hundemarkt verantwortlich.

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