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Fellpflege beim Hund – Alles, was Du wissen musst

von Michael Hein
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Außer einige seltenere Rassen der Nackthunde sind alle unsere liebsten Vierbeiner mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Fell ausgestattet. Und das Fell unserer Hunde braucht viel Pflege. Bei manchen Rassen ist die Fellpflege mehr oder weniger aufwändig. Tipps zum Thema Fellpflege beim Hund erfährst Du in diesem Artikel.

Warum ist Fellpflege beim Hund so wichtig?

Es gibt Hunde mit langem, kurzem, glattem und gelocktem Fell und Vierbeiner die keine, oder auch eine sehr dichte Unterwolle haben. So wie Menschen ihre Haare jeden Tag kämmen, so sollte auch das Fell der Hunde regelmäßig gepflegt werden. Bei einigen Rassen reicht gelegentliches Durchbürsten, während andere Hunde täglich gekämmt und die Haare auch immer wieder getrimmt oder geschnitten werden müssen. Auch beim Fellwechsel unterscheidet sich die Fellpflege von Rasse zu Rasse. Für jede Art von Fell gibt es spezielles Werkzeug. Bürsten, Kämme, Trimmer und vieles mehr gehören je nach Rasse in die Grundausstattung.

Wie pflege ich das Fell meines Hundes?

Kämmen und Bürsten sind die wichtigsten Tätigkeiten in der Fellpflege. Loses Haar muss entfernt werden. Zudem soll durch das Bürsten verhindert werden, dass sich Knoten bilden und das Fell verfilzt. Bei kurzhaarigen Hunden kann sogar leichte Verschmutzung unkompliziert aus dem Fell gebürstet werden. Sobald der Schmutz trocken ist, klappt das ganz ausgezeichnet. Nicht immer ist es nötig, den Vierbeiner zu baden. 

Die verschiedenen Felltypen bei Hunden

Die Fellpflege und vor allem der Aufwand dafür richtet sich nach der Art des Fells des Hundes. Bei Hunden unterscheiden wir zwischen:

  • kurzhaarigen Hunden,
  • langhaarigen Hunden,
  • Hunden mit gelocktem Fell,
  • drahthaarigen Hunden,
  • Hunden ohne oder mit wenig Fell
  • und filzhaarigen Hunden.
Hund bei Fellpflege

Kämmen und Bürsten sind die wichtigsten Tätigkeiten in der Fellpflege.

Kurzhaarige Hunde

Hunde mit kurzem Fell sind zum Beispiel Boxer, Pinscher, Pitbulls, kurzhaarige Chihuahuas, Doggen, Dalmatiner, Sennenhunde und viele mehr. Diese Hunderassen haben in der Regel auch keine oder sehr wenig Unterwolle. Bei diesen Hunden ist die Fellpflege absolut unkompliziert. Es reicht, wenn die Vierbeiner ab und an gebürstet werden. Auch fällt bei diesen Rassen der Fellwechsel nicht sonderlich auf. Die Hunde verlieren das ganze Jahr hindurch mehr oder weniger Haare.

Langhaarige Hunde 

Zu den Hunderassen mit langem Fell zählen langhaarige Chihuahuas, Shi Tsus, Spitze, Golden Retriever, Yorkshire Terrier, Havaneser, Irish Setter, Bobtails, Tibet Terrier und zahlreiche andere. Bei den langhaarigen Hunden muss zudem unterschieden werden, ob sie eine stark ausgeprägte oder wenig Unterwolle haben. Je mehr Unterwolle die Tiere haben, um so aufwändiger gestaltet sich die Fellpflege.

Zudem gibt es Hunde, deren Fell ständig wächst. Hier muss das Hundefell nicht nur gebürstet und gekämmt, sondern auch regelmäßig getrimmt und gestutzt werden. Wer bei seinem Pudel, dem West Highland White Terrier, Yorkshire Terrier oder dem Fox Terrier das Fell nicht selbst schneiden und trimmen kann oder will, der sollte regelmäßige Besuche beim Hundefriseur einplanen.

Wie oft muss ich meinen Hund bürsten?

Wie oft Du Deinen Hund bürsten musst, hängt auch von seinem Felltyp ab. Langhaarige Hunde mit dichter oder feiner Unterwolle sollten jeden Tag kurz gebürstet werden. Bei kurzhaarigen Hunden reicht es auch zwei bis dreimal pro Woche.

Hunde mit gelocktem Fell

Sämtliche Wasserhunde gehören zu den Hunden mit gelocktem Fell. Auch für Pudel sind die Locken absolut typisch. Curley Coated Retriever sind Goldies mit lockigem Fell und auch der Bichon Frise, der Airedale Terrier, der Bologneser und auch der Barbet und der Kerry Blue Terrier verzaubern mit ihren entzückenden Locken. Rassetypisch ist für diese Hunde auch die weiche, flauschige Unterwolle. Zudem sind diese Tiere auch kaum einem Fellwechsel unterworfen. Die meisten dieser Rassen müssen regelmäßig geschoren werden. Auch an den Ballen, den Augen und den Ohren muss das Hundefell regelmäßig gekürzt werden. 

Hunde mit Drahthaar

Viele Jagdhunde haben ein drahthaariges Fell. Dies ist für die Jagd geradezu prädestiniert, da es robust und wasserabweisend ist. Das drahthaarige Fell greift sich nicht kuschelig, sondern eher hart an. Der Deutsche Drahthaar trägt das Fell sogar im Namen, ebenso wie der Drahthaar-Dackel. Auch der Border Terrier, der Schnauzer und der Vizsla haben drahthaariges Fell. Viele Rassen mit Drahthaar haben zudem eine üppige Unterwolle. Diese muss konsequent gebürstet und ausgekämmt werden. Häufig ist bei Hunden mit drahthaarigem Deckhaar auch ein regelmäßiges Trimmen notwendig.

Fellplege: Hund wird gebürstet

Langhaarige Hunde mit dichter oder feiner Unterwolle sollten jeden Tag kurz gebürstet werden. Bei kurzhaarigen Hunden reicht es auch zwei bis dreimal pro Woche.​

Nackthunde

Nackthunde haben meist am Kopf, an den Pfoten und an den Beinen etwas Fell. Dieses muss nicht sonderlich gepflegt, nur mit einer weichen Bürste gekämmt werden. Dafür sollte mehr Acht auf die Haut dieser Tiere gegeben werden. Im Sommer benötigen Hunde ohne Fell ein T-Shirt oder einen Sun-Blocker, damit sie keinen Sonnenbrand bekommen. Im Winter müssen Hunde ohne Fell häufiger einen Pullover tragen, da sie schneller frieren. Auch kann es sein, dass Hunde ohne Fell häufiger unter einer trockenen Haut leiden. In diesem Fall muss die Haut regelmäßig eingecremt werden.

Filzhaarige Hunde

Bei diesen Hunden spricht man von einem sogenannten Spezialfell. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Rassen zählt der Puli. Das Fell besteht eigentlich nur aus Unterwolle. Diese ist zudem gelockt und dreht sich schnell in sich ein. Die Haare sind sehr weich und seidig, sodass sie schnell verfilzen. Sobald das Fell nur einige Zentimeter gewachsen ist, bilden sich regelrechte Dreads. Hier ist die Fellpflege enorm wichtig. Werden diese Hunde nicht konsequent gepflegt, so können sich unter diesen verfilzten Dreads Ekzeme und Entzündungen bilden.

Was kann ich meinem Hund geben für glänzendes Fell?

Omega 3 Fettsäuren sind die Wunderwaffe für glänzendes Fell. Diese Fettsäuren sind vor allem in Lachs, Hering und Thunfisch enthalten. Auch Leinöl und Leinsamen sind reich an Omega 3 Fettsäuren. Auch wenn du denkst, regelmäßiges Baden hilft, damit das Fell mehr glänzt, so ist das Gegenteil der Fall. Durch zu häufiges Baden zerstörst du die natürliche Fettschicht auf der Haut des Vierbeiners. Dadurch wird das Fell eher stumpfer anstatt zu glänzen.

Die Folgen mangelnder Fellpflege beim Hund

Wer bereits einmal einem verwilderten Straßenhund im Urlaub gesehen hat, der weiß, was durch mangelnde Fellpflege passieren kann. Nicht nur Parasiten aller Art fühlen sich in diesem Fell absolut wohl und übertragen Krankheiten aller Art. Auch die Haut wird durch das verfilzte, dreckige Fell geschädigt. Diese Hunde bekommen schnell Ekzeme, Ausschläge und Hautkrankheiten. Die Haut verkrustet und verschorft und es kann auch zu eitrigen Wunden führen. 

So schlimm kommt es bei unseren Hunden zwar selten. Zu wenig Fellpflege bei den Haustieren kann jedoch ebenfalls starken Juckreiz, Hautprobleme und sogar offene Wunden verursachen. Der Hund fühlt sich mit der passenden Fellpflege auch bedeutend wohler. Zudem sieht der Hund auch sofort viel schöner aus. Jeder will doch einen hübschen Hund mit seidig glänzendem Fell haben.

Daher dürfen die paar Minuten pro Tag für die Fellpflege nicht gescheut werden. Die meisten Fellnasen genießen zudem die Fellpflege als zusätzliche Streicheleinheit. Damit die Fellpflege gut klappt ist es wichtig, die Tiere bereits im Welpenalter an Bürste, Kamm und Schere zu gewöhnen. Auch an den Trimmer und das Summen des Rasierers sollten Welpen frühzeitig gewöhnt werden. So gibt es später bei der Verwendung keine Schwierigkeiten und der Vierbeiner hält beim Trimmen wunderbar still.

Hund wird gebürstet

Zu wenig Fellpflege beim Hund kann starken Juckreiz, Hautprobleme und sogar offene Wunden verursachen.

Welche Pflegeprodukte und Hilfsmittel zur Fellpflege beim Hund gibt es?

So eigenartig es klingen mag, Fellpflege fängt bereits bei der Ernährung an. Für ein glänzendes, gesundes Fell ist eine eiweißreiche Ernährung wichtig. Auch sollte das Hundefutter viele Aminosäuren enthalten. Ungesättigte Fettsäuren in Form von hochwertigen Pflanzenölen sind ebenfalls wichtig für ein gesundes Fell. Zink, Vitamin C, Kupfer und Linolsäure sind ebenfalls wichtige Nährstoffe, die in einem guten Hundefutter enthalten sein sollten. Spezielles Nass- oder Trockenfutter für gesundes und glänzendes Fell gibt es in jedem gut sortierten Fachhandel oder Online. Wenn Du Deinen Hund barfst, solltest Du selbst darauf achten, dass dein Hund diese Nährstoffe mit seinen Mahlzeiten erhält. Wenn das Fell beim Hund immer stumpf ist und gar nicht glänzen will, so kann dies ein Hinweis auf einen Mangel sein. Auch Schuppen, Ausschläge und trockene Stellen weisen meist auf eine Mangelernährung oder andere gesundheitliche Probleme hin. Falls du dies bei der täglichen Fellpflege bemerkst, solltest du darüber mit einem Tierarzt sprechen, oder die Ernährung anpassen. 

Generell müssen Hunde nicht regelmäßig gebadet und shampooniert werden. Gerade Kurzhaarige Hunde müssen lediglich in die Badewanne, wenn sie sich beim Spazieren in stinkenden Fäkalien oder Aas gewälzt haben. Manche Hunde schaffen es jedoch täglich, dass sie von der Wald- und Wiesenrunde voll Schlamm und stinkend nach Hause kommen. In diesem Fall hilft es nichts und der Hund muss gebadet werden. Es gibt spezielle Shampoos, die für die Haut und das Fell der Vierbeiner konzipiert sind. Normales Shampoo für Menschen sollte eher nicht verwendet werden. Dies ist in den meisten Fällen viel zu intensiv und zu scharf. Zur Not kann ein sehr mildes Baby Shampoo ohne Duftstoffe genommen werden.

Wie wird das Fell von meinem Hund weich?

Oft liegt das Problem von stumpfem Fell tatsächlich in der Ernährung. Hunde mit einer gesunden Darmschleimhaut haben meist auch ein schönes, weiches und glänzendes Fell. Eine gesunde Darmflora kannst Du beim Hund mit Probiotika stärken. Frag Deinen Tierarzt, wie Du die Darmflora Deines Hundes wieder aufbauen kannst. Es gibt dafür spezielle Pasten und Mittelchen. Oft aber hilft es auch, dem Hund Kefir, Kombucha, Apfelessig und Kräuter wir Oregano und Thymian in die Ernährung einzubauen.

Falls sich der Hund Läuse oder Flöhe eingefangen hat, so gibt es im Handel spezielle Shampoos, die diese beseitigen. Hier sollte jedoch zu Produkten mit natürlichen Inhaltsstoffen gegriffen werden. Flohshampoos mit Zitronengras und Minze sind meist genauso effektiv wie Parasiten-Shampoos mit viel Chemie. Falls das weiche, seidige Fell sehr schnell stark verknotet, so kann auch ein Conditioner hilfreich sein. Dieser kann wie Balsam beim Baden aufgetragen werden. Es gibt sie aber auch als sogenannte Leave In Conditioner. Diese sind als Creme, Lotion oder auch als Spray erhältlich.

In letzter Zeit ist es auch sehr modern, zu speziellem Parfum für Hunde zu greifen. Hunde jedoch brauchen kein Parfum. Ein gesunder Hund stinkt auch nicht, wenn er trocken ist. Dass ein nasser Hund etwas speziell müffelt ist normal und damit sollte sich jeder Hundehalter abfinden. Falls jedoch unbedingt ein Parfum verwendet werden muss, dann sollten es Ph-neutrale Produkte sein. Auch parfumierte Pflanzenöle, die der Haut gut tun, sind am ehesten noch akzeptabel. 

Wenn der Vierbeiner trotz Pflege und gutem, ausgewogenem Futter immer stinkt, kann ein gesundheitliches Problem die Ursache sein. Kontrolliere zuerst die Zähne und die Ohren. Faulige Zähne und Milben in den Ohren verursachen häufig auch unangenehmen Geruch bei Hunden. Findest du keinen Auslöser, so solltest du dies mit deinem Tierarzt abklären. Dahinter könnte eventuell ein Problem mit dem Magen stecken.

Bürsten, Kämme und Co. – was Du für die Fellpflege beim Hund benötigst

Im Handel werden die unterschiedlichsten Kämme und Bürsten angeboten. Achte hier unbedingt auf eine hochwertige Qualität. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob die Bürste angenehm ist, probiere sie an Dir selbst aus. Wenn Dir das Kämmen damit weh tut, dann wird es auch für den Hund nicht angenehm sein. Wähle die Bürsten und Kämme auch nach der Länge des Fells aus. Je länger das Fell ist, umso länger müssen auch die Borsten und Zargen sein.

Für Hunde mit kurzem und pflegeleichtem Fell genügt häufig auch ein Bürsten-Handschuh. Damit kannst Du loses Haare entfernen und massierst Deinen Hund gleichzeitig. Die meisten Hunde lieben diese Behandlung mit dem speziellen Handschuh. Bei Hunden mit Rauhaar lösen sich die Haare nicht von selbst. Hier muss nachgeholfen werden. Dafür verwendest du am besten eine sogenannte Zupfbürste. Damit werden zuverlässig die abgestorbenen Haare aus dem Fell entfernt. Bei manchen Hunden mit sehr feiner Unterwolle kommt es trotz regelmäßiger Pflege immer wieder zu Verfilzungen. Diese können vorsichtig mit einem groben und anschließend mit einem feinen Kamm gelöst werden. Oft hilft dies aber nicht mehr und ein Entfilzungs-Messer muss zum Einsatz kommen. Du kannst dafür auch eine Schere verwenden.

Fellpflege: Hund wird gekämmt

Verfilzungen im Fell können mit einem feinen Kamm gelöst werden.

Wenn der Hund eine sehr dichte Unterwolle hat, so ist der Furminator ein tolles Produkt, um diese zu entfernen. Damit werden Teile der Unterwolle auf spezielle Art herausrasiert. Auch Knötchen und kleine Verfilzungen können mit diesem Gadget entfernt werden. Der Furminator ist aber nur für Hunde mit dichter Unterwolle geeignet.

Wenn ein Hund eine regelmäßige Schur benötigt, solltest Du Dir eine Schermaschine für Hunde kaufen. Am besten eignet sich ein Modell mit Aku, damit Du nicht von einem Kabel abhängig bist. Gewöhne am besten bereits den Welpen an das Geräusch der Schermaschine. So hat er später weniger Probleme mit dem Gebrumm. Vergiss nicht, dem Hund immer auch ein Leckerli zu geben, wenn die Maschine eingeschaltet wird. So arbeitest Du mit positiver Bestärkung. Der Vierbeiner verbindet den Rasierer mit etwas Positivem und lässt sich die Behandlung gut gefallen. Wenn Du zu Beginn noch nicht genau weißt, wie Du deinen Hund scheren oder schneiden solltest, lass Dich einfach von einem Hundefriseur beraten. Dieser zeigt Dir gerne die wichtigsten Handgriffe und verrät Dir genau, worauf Du achten musst.

Um das Fell an den Augen, den Ohren und die Büschel unter den Pfoten zu kürzen verwendest du am besten eine Schere. Es ist wichtig, dass Du hier immer gut kontrollierst. Wachsen Haare in die Augen, so kann dies die Augen reizen und auch lange Haare in den Ohren könnten zu Entzündungen und unangenehmem Kitzeln führen. 

Welche Bürste nehme ich für Hunde mit Unterwolle?

Hunde mit langem Haar und einer dichten Unterwolle werden am besten mit einer groben Hundebürste und einem Rollkamm gepflegt. Auch der Furminator kann bei dichter Unterwolle zum Einsatz kommen. Für Hunde mit kurzem Fell und dichtem Unterfell verwendest Du am besten einen Gummi-Striegel.

Fellpflege beim Hund – So gewöhnst Du Deinen Hund ans Bürsten

Je früher der Vierbeiner an die Fellpflege gewöhnt wird, umso besser ist es natürlich. Wenn der Welpe bei Dir einzieht, kannst Du bereits nach einem Tag mit dem sanften Bürsten beginnen. Für den Hund sollte das so normal sein wie fressen, spielen oder Kommandos lernen. Achte darauf, dass Du den Hund immer in einem entspannten Umfeld kämmst. 

Wenn ein erwachsener Hund einzieht, der zuvor noch nie oder selten gebürstet und gekämmt wurde, so kann es ein bisschen tricky werden. Doch mit viel Geduld, Ruhe und Leckerlis klappt auch das. Lass den Hund gemütlich vor Dir absitzen oder abliegen und beginne mit der Fellpflege.

Du kannst den Hund aber auch bürsten, wenn ihr gemütlich gemeinsam auf der Couch kuschelt. Mache das Bürsten zu einem täglichen Ritual. Wenn Dein Hund einmal so gar nicht gebürstet werden will, so lass es sein. Versuche es später noch einmal. Zwinge aber Deinen Hund nicht zur Fellpflege. Er soll die Bürste nicht mit etwas Unangenehmen verbinden. 

Welche Rolle spielt die Ernährung bei der Fellpflege?

Eine ausgewogene Ernährung spielt eine riesige Rolle bei der Fellpflege. Hochwertige Pflanzen- oder Fischöle mit Omega 3-,6- und 9-Fettsäuren sollten regelmäßig in die Ernährung eingebaut werden. Diese kannst Du auch bedenkenlos über das Futter träufeln. Es gibt diese Fischöle zum Beispiel aber auch in Kapseln, falls Dein Hund diese nicht mag. Die meisten Hunde aber sind geradezu verrückt nach Lachsöl. Hanföl und Leinöl sind ebenfalls hochwertige Pflanzenöle, die zu einem glänzenden und gesunden Fell beitragen. 

Kokosöl zum Beispiel kannst Du ebenfalls ins Futter mischen. Du kannst deinen Hund aber auch das Fell direkt damit einreiben. Bei vielen Hunden wirkt Kokosöl auch vorbeugend gegen Zecken und andere Parasiten. Oral eingenommen schwören viele Hundehalter darauf, dass Kokosöl ein natürlicher Schutz gegen Würmer ist.

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