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Boxer

von Marcel Hammerich
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Der Deutsche Boxer zählt zur Gruppe 2 im FCI-Standard Nr. 144. Damit gehört er zu den Pinschern und Schnauzern, Molossoiden und Schweizer Sennenhunden. Aufgrund seines muskulösen Erscheinungsbildes und seiner Herkunft ist er in Sektion 2.1, den doggenartigen molossoiden Hunden, zu finden.

Boxer im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 53-63 cm
Gewicht: Rüden: 30-34 kg, Hündinnen: 23-27 kg
FCI-Gruppe: 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion: 2.1: Molossoide, doggenartige Hunde
Herkunftsland: Deutschland
Farben: Kitz, Brindle, Weiß, Gelb-geströmt
Lebenserwartung: 8-12 Jahre
Geeignet als: Begleit-, Gebrauchs- und Familienhund
Sportarten: Dogtracking
Charakter: Spielerisch, Intelligent, Freundlich, Ergeben, Loyal, Energiegeladen, Ruhig, Furchtlos, Zuversichtlich, Fröhlich, Mutig, Hell
Auslaufbedürfnisse: hoch
Sabber-Potential eher gering
Stärke des Haarens eher hoch
Pflegeaufwand:  gering
Fellstruktur:  kurz, hart, glänzend und anliegend
Kinderfreundlich:  eher ja
Familienhund:  ja
Sozial:  mittel

Herkunft und Rassegeschichte

Die Vorfahren der Boxer sind Brabanter Bullenbeißer. Diese Jagdhunde wurden im Mittelalter speziell zum Jagen von wehrhaftem Wild, wie Bären und Wildschweine, gezüchtet. Mit Verbreitung von Feuerwaffen zur Jagd verloren die Hunde ihre Aufgaben. Stattdessen nutzte man sie als Wach- und Schutzhunde. Später halfen sie in Schlachthöfen beim Viehtrieb und der Bewachung der Schlachttiere. Im 18. Jahrhundert kreuzte man den Brabanter Bullenbeißer gezielt mit Englischen Bulldoggen und erreichte damit das heutige Erscheinungsbild der Rasse.

Woher die Rasse ihren Namen erhielt, ist nicht eindeutig geklärt. Folgende Vermutungen kommen in Betracht:

  • Vielfach verweisen Erklärungen auf die Bezeichnung „Bierboxer“, die man den Hunden im Münchener Raum gab.
  • Der Name entstammt der englischen Sprache und bezeichnet übersetzt einen Kämpfer.
  • Die Tiere wurden nach einem ihrer ersten Ahnen benannt, dem Hund eines Berliner Metzgers mit dem Namen Boxel.
  • Boxer tragen ihre Bezeichnung aufgrund einer besonderen Körperhaltung im Spiel mit anderen Hunden. Dabei boxen sie mit den Vorderpfoten, während sie ihr Gewicht auf die Hinterpfoten verlagern.

Eine Einigung auf den Rassenamen Boxer erfolgte mit der Gründung des ersten Boxerclubs in Deutschland, dem Boxer-Klub e. V. in München im Jahr 1895. Einen ersten Rasse-Standard legte der Boxer-Klub 1904 in München fest. Mit dem internationalen Boxerverband wurden die Standards weitgehend vereinheitlicht.

Wie teuer ist ein Boxer?

Der Preis für einen Boxer-Welpen hängt von der Qualität seiner Eltern ab. Tiere ohne Zuchtnachweis sind ab etwa 800 Euro erhältlich. Welpen prämierter Eltern können Preise von 2.000 Euro und mehr erzielen.

Wesen & Charakter des Boxers

Der Boxer gilt heute als treuer und kinderfreundlicher Familienhund. Er zeichnet sich durch ein gesundes Selbstbewusstsein und sein freundliches Wesen aus. Weitere Charaktermerkmale der Rasse sind:

  • temperamentvoll
  • fröhlich
  • aktiv
  • aufgeweckt
  • kinderlieb
  • geduldig
  • selbstbewusst
  • mutig
  • treu
  • gelehrig
  • arbeitsfreudig
  • aufmerksam
  • intelligent
  • dominant gegenüber anderen Hunden

Aufgrund der vielen positiven Eigenschaften erfolgte bereits 1924 die offizielle Anerkennung der Rasse als Dienst- und Gebrauchshund. Boxer sind bis ins hohe Alter verspielt. Daher benötigen sie Beschäftigung und viel Bewegung im Freien. Bleibt ihnen das versagt, langweilen sie sich und suchen sich selbst eine Beschäftigung. Darunter leiden unter Umständen Schuhe, Einrichtungsgegenstände und andere Dinge, die sie finden.

Boxer in der Natur

Der Boxer gilt als treuer und kinderfreundlicher Familienhund.

Während die Hunde ihren Bezugspersonen treu ergeben sind, treten sie gegenüber fremden Menschen zunächst misstrauisch auf. In Not beschützt und verteidigt der Boxer sein Rudel, seine Familie und sein Revier mit Überzeugung. Streitlustig sind Boxer trotz ihres großen Mutes und ihres ausgeprägten Selbstbewusstseins nicht. Der Neigung zum Eigensinn sollten Besitzer frühzeitig mit liebevoller Konsequenz entgegentreten.

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Boxers

Das auf den ersten Blick erkennbare Merkmal des Boxers ist sein gesamtes Gesicht. Es ist dominiert von einer schwarzen Maske, aus der große, dunkelbraune Augen liebevoll und geduldig blicken. Seine Nase ist durch den längeren Unterkiefer und den dadurch verursachten Vorbiss etwas zurückgesetzt. Die Form des Kiefers ist auf die ursprünglichen Aufgaben der Ahnen zurückzuführen. Bullenbeißer benötigten den Unterbiss, um die Jagdbeute zuverlässig festzuhalten. Damit verbunden sind auch seine hängenden Lefzen, die seinem Gesicht einen etwas traurigen Ausdruck verleihen. Insofern entspricht der Gesichtsausdruck nicht dem Wesen des Boxers.

Die Form des Kopfes bildet ein harmonisches Gesamtbild mit dem Körperbau. Er ist quadratisch mit einem breiten Fang und geht in einen muskulösen Hals über. Zwischen Nase und Stirn besteht ein deutlicher Absatz. Hoch angesetzte Hängeohren runden das freundliche Gesicht ab. Insgesamt zeichnet sich die Rasse durch einen quadratischen und muskulösen Körperbau aus. Die Brust ist breit, ausgeprägt muskulös und tief. Stämmig und gerade geformt sind die Läufe, wobei die hinteren ebenfalls eine definierte Muskulatur aufweisen. Die Rute ist lang, gerade und hoch angesetzt.

Größe Gewicht
Hündin 53 bis 59 cm 25 bis 27 kg
Rüde 57 bis 64 cm 30 bis 32 kg

Deutsche Boxer haben ein kurzes, glänzendes und eher hartes Fell in den Farben:

  • Gelb-Bernstein
  • Rotbraun gestromt
  • Gelb gestromt
  • Weiß
  • Weiß mit braunen Flecken

Alle Farbvarianten können von weißen Abzeichen im Gesicht, im Bereich der Brust oder an den Pfoten unterbrochen sein.

Erziehung & Haltung des Boxers – Das gilt es zu beachten

Die Lernfreude der Boxer und ihre Freude an der Aufmerksamkeit durch ihre Menschen erleichtern die Erziehung. Die Hunde eignen sich daher auch für Anfänger in der Hundeerziehung. Um die positiven Eigenschaften zu wecken, ist die Akzeptanz des Menschen als Rudelführer notwendig. Diese erreichen Besitzer, indem sie ihrem Tier mit viel Liebe und Zuwendung begegnen. Ruhe und Gelassenheit sind die richtigen Ratgeber bei der Boxer-Haltung. Keinesfalls soll die Erziehung des Hundes mit lauter Stimme, Bedrohungen oder gar Bestrafungen erfolgen. Ein solcher Umgang mit dem Boxer würde seine Sturheit und seinen Eigensinn fördern. Gerade diese Eigenschaften sollten ihm jedoch mit Konsequenz abgewöhnt werden.

Die Erziehung beginnt beim Welpen in feinen Dosierungen. Die jungen Hunde benötigen zwischen den Lern- und Erziehungszeiten noch viel Ruhe. Mit zunehmendem Alter sollen die Aktivitäten gesteigert werden. Wichtig ist, unerwünschte Verhaltensweisen konsequent und direkt abzubrechen. Positives Verhalten wird durch sofort erfolgendes Lob, Streicheleinheiten und das Zeigen von Freude verstärkt.

Zum Lernen von Kommandos benötigt der Hund zunächst ein ruhiges und störungsfreies Umfeld. Die vertraute Umgebung im Garten oder im Haus ist frei von Ablenkungen und schafft Sicherheit. Später werden die Übungsstunden dann an andere Orte verlegt. So lernt der Hund, dass die Kommandos jederzeit und überall gelten. Der Besuch einer Hundeschule ist mit einem Welpen immer sinnvoll. Einerseits lernt sein Besitzer mehr über die Hundeerziehung, andererseits lernt der Hund in der Gruppe von Artgenossen das Sozialverhalten.

Kann ein Boxer gefährlich werden?

Boxer haben kein aggressives Naturell. Droht Gefahr für ihr Rudel oder ihre Familie, verteidigen und beschützen sie ihr Umfeld inbrünstig.

Boxer benötigen Platz und Bewegung

Für Boxer ist Bewegungsspielraum und Unterhaltung wichtig. Sie sind ideale Begleiter beim Sport wie Radfahren, Skaten oder Joggen. Optimal ist die Haltung in einem Haus mit Garten, den der Hund bewachen kann. In einer Etagenwohnung in der Großstadt fühlen die Hunde sich nicht wohl. Da der Kontakt zum Menschen sehr wichtig ist, sollten die Tiere nicht lange alleine gelassen werden. Boxer fühlen sich als Partner der Menschen und haben daher gerne ständig jemanden um sich.

Da sie kinderlieb sind, freuen sich Boxer über Kinder im Haus, die mit ihnen toben und spielen. Dennoch sollte auch ein Boxer nicht mit kleinen Kindern alleine sein. Gerade kleine Kinder wissen noch nicht, wie sie sich einem Hund richtig nähern. Unbewusst fügen sie ihm unter Umständen Schmerzen zu mit der Folge, dass der Hund nach ihnen schnappt. Größere Kinder müssen ebenfalls zunächst den richtigen Umgang mit dem Hund lernen.

Wer sich für einen Boxer entscheidet, sollte viel Zeit für ihn haben. Der Hund benötigt mindestens zwei Stunden Bewegung täglich. Um sein Temperament ausleben zu können, reicht Gassigehen alleine nicht aus. Bälle oder Frisbees sollten ständige Begleiter bei den Spaziergängen sein. Eine Haltung im Zwinger oder möglicherweise an einer Kette entspricht nicht dem Tierwohl und ist für Boxer unvorstellbar.

Ernährung des Boxers

Als agile und bewegungsfreudige Hunde benötigen Boxer ein fett- und proteinreiches Futter mit viel Fleisch. Ob der Hund eher Trockenfutter, Nassfutter oder rohes Fleisch bekommen soll, hängt von seinem Gesundheitszustand und Alter ab. Allergien gegen bestimmte Nahrungsbestandteile oder ein empfindlicher Verdauungsapparat können die Futterwahl einschränken. Wer sich einen Welpen anschafft, sollte zunächst die Fütterungsgewohnheiten des Züchters beibehalten. Tierärzte geben zudem wichtige Hinweise über das richtige Futter für einen Boxer. Gesunde Hunde vertragen:

  • Trockenfutter
  • Nassfutter aus der Dose
  • BARF (rohes Fleisch und Innereien)
  • selbst gekochtes Futter

Um ein wenig Abwechslung in den Speiseplan zu bringen, ist auch eine Kombination aus verschiedenen Futtersorten möglich. Beispielsweise können Trocken- und Nassfutter gemischt werden. Zwischendurch lieben Hunde rohes oder gekochtes Fleisch mit Gemüse und wenig Kohlenhydraten. Einige Hundehalter schwören auf das „Barfen“, die Fütterung ausschließlich mit rohem Fleisch. Der Zoofachhandel, Schlachthöfe und Spezialgeschäfte bieten dafür besonderes Futter aus Schlachtabfällen an. Doch nicht alle Hunde vertragen diese Form der Ernährung.

Einige Hersteller von Hundefutter bieten Trocken- und Nassfutter an, das speziell auf die Bedürfnisse der Boxer abgestimmt ist. Zwischendurch sind Hundesnacks in Maßen erlaubt. Sie erleichtern das Hundetraining und tragen zur Zahnreinigung bei. Der Zoofachhandel bietet dafür spezielle Kauknochen aus Rinderhaut, Trockenfleisch und viele andere Varianten an.

Knochen eignen sich als Snacks nur bedingt. Gegarte Geflügelknochen dürfen Hunde gar nicht fressen, da diese Röhrenknochen splittern und schwere Verletzungen verursachen können. Das gilt jedoch teilweise auch für Knochen anderer Tiere. Daher sollten Knochen nur roh gefüttert werden. Da sich rohes Schweinefleisch aufgrund des möglichen Gehalts an Viren und Bakterien nicht als Hundefutter eignet, scheiden Schweineknochen ebenfalls aus.

Boxer Welpen

Ein Boxer kann vielfältig ernährst werden.

Die gelegentliche Gabe von Rinder- oder Lammknochen bereitet Hunden Freude. Jedoch sollte die Menge gering gehalten werden. Knochen enthalten viele Mineralstoffe, die nicht alle gesund für den Hund sind. Zudem führt der Verzehr von großen Mengen zu hartem Stuhl und Verstopfung. Beides bereitet dem Hund unnötige Schmerzen. Hunde lieben Markknochen und können sich stundenlang damit beschäftigen. Jedoch bergen gerade diese beliebten Knochen ein hohes Risiko. Sie können sich im Fang und zwischen den Zähnen so stark verkeilen, dass der Tierarzt sie unter Vollnarkose entfernen muss.

Wichtig ist, dass dem Hund stets ausreichende Mengen an frischem Trinkwasser zur Verfügung stehen. Hunde, die in Haus und Garten leben, haben gerne verschiedene Trinkplätze drinnen und draußen.

Wie alle großen Hunde neigen Boxer zu Magendrehungen. Es ist daher ratsam, sie mehrmals am Tag mit kleinen Portionen zu füttern. Nach der Fütterung sollte der Hund ein wenig ruhen.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Ein gesunder Boxer hat eine Lebenserwartung von 12 bis 13 Jahren. Die Gesundheit ist unter anderem abhängig von der Zucht. Daher ist es wichtig, bei der Auswahl eines Welpen auf seine Herkunft zu achten. Früher legten viele Züchter großen Wert auf das äußere Erscheinungsbild des Hundes. Das führte beispielsweise zu der extrem verkürzten Schnauze sowie einem kurzen und runden Kopf. Betroffene Tiere leiden durch diese Brachycephalie (Kurz- und Rundköpfigkeit) unter starker Atemnot. Verantwortungsvolle Zuchten wählen Elterntiere mit längeren Schnauzen, um dieses Problem langfristig zu beheben.

Wie alle großen Hunde besteht bei Boxern die Gefahr einer Hüftgelenksdysplasie. Durch diese Fehlstellung des Hüftgelenks leiden die Hunde unter Schmerzen beim Laufen und Gehen. Gelegentlich neigen Boxer zu Spondylose, einer degenerativen Veränderung der Wirbelsäule. Weitere rassespezifische Erkrankungen sind:

  • Herzerkrankungen
  • Neigung zu Magen- und Darmproblemen sowie Blähungen
  • Anfälligkeit für Osteochondrosis dessecans (OCD, Knorpelablösung im Schultergelenk)
  • Krebs

Vor der Entscheidung für einen Welpen ist daher ein Blick auf die Zuchtlinie sinnvoll. Das Risiko einer Erkrankung ist sehr gering, wenn sie bei den Vorfahren nicht aufgetreten ist.

Boxer haben einen ausgeprägten Appetit. Aufgrund ihres muskulösen Körperbaus und ihrer Bewegungsfreude neigen sie jedoch nicht zu Übergewicht.

Das kurze Fell des Boxers bietet ihm wenig Schutz vor Wärme und Kälte. Gegen extreme Temperaturen sind Boxer daher empfindlich. An warmen Sommertagen bevorzugen sie einen kühlen, schattigen Platz. An diesen Tagen sollte das Bewegungsprogramm etwas sparsamer ausfallen. Im Winter friert der Boxer leicht. Ein Hundemantel kann ihm dann Spaziergänge angenehmer gestalten.

Wie alt werden Boxer?

Boxer aus einer guten Zucht können 12 bis 13 Jahre alt werden. Überzüchtungen mit Inzucht verkürzen die Lebenserwartung deutlich.

Pflege des Boxers

Der Vorteil des kurzhaarigen Fells ist die Pflegeleichtigkeit des Boxers. Es reicht aus, gelegentlich mit einem weichen Striegel über das Fell zu bürsten, um Verschmutzungen zu entfernen.

Mit dem Wechsel der Jahreszeiten wechseln Boxer im Frühjahr und im Herbst ihr Fell. In dieser Zeit haaren sie stärker. Bilden sich dabei kahle Stellen, können hormonelle Ursachen oder Parasitenbefall vorliegen. Boxer sind zudem empfänglich für die saisonale Flankenalopezie. Diese tritt in den Wintermonaten nach dem Fellwechsel auf. Dabei bilden sich im Bereich der Flanken symmetrisch kahle Stellen. Im Frühjahr wächst das Fell wieder nach. Die Ursache für diesen Haarausfall ist bisher nicht eindeutig geklärt. Vermutungen gehen von einem Zusammenhang mit der Länge des Tageslichts oder von erblichen Anlagen aus. Da der Hund unter dem Haarausfall nicht leidet und das Fell wieder nachwächst, ist dafür keine ärztliche Behandlung erforderlich. Zuvor sollten mögliche andere Ursachen jedoch ausgeschlossen werden.

Wie stark haaren Boxer?

Boxer haaren nur während des Fellwechsels im Frühjahr und im Herbst. In der übrigen Zeit verlieren sie nur wenig Haare.

Boxer – Aktivitäten und Training

Als aktiver und bewegungsfreudiger Hund benötigt der Boxer ein ausgewogenes Trainingsprogramm. Spiele mit Bällen, Frisbees und anderem Hundespielzeug sowie Zerrspiele lieben die Hunde. Sie freuen sich über ausgedehnte Wanderungen und Radtouren. Beim Radfahren müssen jedoch die Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt werden. Er benötigt zwischendurch auch einmal Zeit zum Schnuppern und zur Verrichtung seiner Notdurft.

Boxer Auslauf

Der Boxer ist ein aktiver und bewegungsfreudiger Hund und benötigt daher ein ausgewogenes Trainingsprogramm.

Boxer haben Freude an verschiedenen Hundesportarten wie:

  • Dogdancing
  • Obedience
  • Agility
  • Mantrailing
  • Intelligenzspiele

Ausbildungen zu Rettungs- oder Therapiehunden absolvieren Boxer mit Begeisterung, da sie sowohl die Bewegung wie auch die kognitiven Herausforderungen mögen.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Boxers

Boxer erfreuen sich aufgrund ihres freundlichen Wesens, ihrer interessanten Mimik und ihres Selbstbewusstseins großer Beliebtheit. Seit das Kupieren der Ohren und Rute verboten ist, entspricht das Aussehen des Boxers wieder seinem freundlichen Naturell.

Viele Prominente, wie Justin Timberlake, Kim Kardashian oder Cameron Diaz, haben sich daher für einen Boxer entschieden.

Ist ein Boxer ein Familienhund?

Der Boxer ist der Familienhund schlechthin.

Nachteile des Boxers

Boxer auf Wiese

Nachteile im Verhalten des Boxers entstehen nur durch falsche Haltung und Erziehung.

Der größte Nachteil des Boxers, das Sabbern, wurde in den letzten Jahren durch Zucht weitgehend eingedämmt. Nachteile im Verhalten des Boxers entstehen nur durch falsche Haltung und Erziehung. Langweilen sich Boxer oder fühlen sie sich einsam, entwickeln sie unerwünschtes Verhalten und können die Einrichtung zerstören. Hunde, die unter Stress erzogen werden, können sich ihrem Menschen vollständig verschließen. Daher sind eine einfühlsame Erziehung und die regelmäßige Beschäftigung mit dem Hund wichtige Voraussetzungen für das Zusammenleben.

Passt der Boxer zu mir?

Der Boxer ist der ideale Hund für Familien mit Kindern. Er ist der richtige Hund für die Familie mit Haus und Garten, in der stets ein Mensch Zeit für ihn hat. Aufgrund seines Bewegungsdrangs sind sportliche Menschen gute Partner für den Hund

Warum sabbern Boxer?

Große Hunde, insbesondere Molosser, neigen stark zum Sabbern. In ihren Wangen sammeln sich große Speichelmengen, die sie nicht immer herunterschlucken können. Dadurch quillt der Speichel auf und rinnt aus dem Maul.