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Hunde richtig barfen – wie funktioniert das?

von Layla Klupsch
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BARFen liegt aktuell im Trend: Viele Hundebesitzer stellen ihre Vierbeiner auf Frischfutter um, da sie eine möglichst naturnahe Fütterung des Hundes anstreben wollen. Damit ist gemeint, eine Ernährung zu wählen, die sich daran orientiert was der Wolf, als Vorfahre des Haushundes, frisst. Damit der Hund beim BARFen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, müssen einige Aspekte beachten werden.

Hunde barfen – Was ist das?

Barf ist eine Fütterungsmethode für Haustiere, die auf dem ursprünglichen Beuteschemas eines Wolfes basiert. Der Begriff BARF stammt ursprünglich aus den USA und war zunächst eine Abkürzung für “Born-Again Raw Feeders”, also “wiedergeborene Rohfütterer”.

Mittlerweile steht BARF auch für folgende Abkürzungen:

  • Biologically Appropriate Raw Food =  Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung und
  • Bones and Raw Food = Knochen und rohes Futter.

Das Wesentliche wird in allen drei Varianten schnell deutlich: Wer seinen Hund barft, der füttert ihn mit rohem Futtermittel. Dabei gibt es verschiedene Varianten: Entweder die BARF Fütterungsmethode wird strikt durchgezogen und der Vierbeiner bekommt gar nichts Gegartes mehr oder er wird zusätzlich auch mit gegartem Futtermittel, wie zum Beispiel Kartoffeln oder Reis, gefüttert.

Wolf am Essen

Barf ist eine naturnahe Fütterungsmethode und basiert auf dem ursprünglichen Beuteschema eines Wolfes.

Die wichtigsten Bestandteile beim Barfen sind Fleisch, Knochen und Innereien, hinzu kommen geringe Mengen an Obst und Gemüse. Wie auch bei der Nahrungsaufnahme in der freien Natur, werden alle Bestandteile roh gefüttert. BARF ist eine gute und gesunde Alternative zu dem handelsüblichen Fertigfutter, da es frei von unerwünschten Zusätzen ist und auf die natürlichen Bedürfnisse des Tieres Rücksicht genommen werden kann.

Barfen ist keine neue Erfindung, sondern wird im Grunde schon seit Jahrtausenden praktiziert. Dennoch ist BARF aktuell zunehmend im Trend, da viele Tierhalter immer mehr Wert auf eine naturnahe Fütterung legen. Dabei steht im Vordergrund, dass der Tierhalter beim Barfen Einfluss auf die einzelnen Komponenten des Futters hat. Außerdem ist ein Aspekt, dass industriell gefertigtes Fertig-Hundefutter immer mehr in Verruf geraten ist.

Was bedeutet Barfen?

Der Begriff BARF steht für „Biologically Appropriate Raw Food“ und meint Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung.

Welche Barf Arten gibt es?

BARF ist mittlerweile eine sehr beliebte Ernährungsmethode für Hunde. Dennoch ist BARF nicht immer gleich BARF, denn es gibt unterschiedliche Arten zu Barfen. Sie unterscheiden sich in der Art des Futters und im Anteil der Futterzusätze.

  • Vollbarfen
    Beim Vollbarfen bekommt der Vierbeiner ausschließlich Rohkost gefüttert. Gemüsemischungen und Nudeln können ebenfalls ein Teil davon sein sowie grüner Pansen, Blättermagen, Labmagen und Leber- und Muskelfleisch. Auch rohe Brustkernknochen oder Ochsenschwanz-Knochen können verfüttert werden.
  • Halbbarfen
    Wie der Name schon vermuten lässt, wird beim Halbbarfen neben der Fütterungsmethode BARF auch Trockenfutter verwendet. Die geschieht meist zu gleichen Teilen. Beide Varianten dürfen jedoch nicht miteinander vermischt werden, da unterschiedliche Verdauungszeiten bestehen.
    Beim Halbbarfen solltest du also immer zwei Mahlzeiten füttern. Die eine Mahlzeit besteht aus Trockenfutter, die andere aus Fleisch, Gemüse und anderer Rohkost. Für das Trockenfutter ist kaltgepresstes Trockenfutter am Besten geeignet, da dieses der Rohkost hinsichtlich der Verdauung relativ ähnlich ist.
  • Getreidefreier BARF
    Beim getreidefreien Barfen bekommt der Hund kein getreidehaltiges Futter. Diese Methode wird vor allem dann angewandt, wenn das Tier Getreide in irgendeiner Weise nicht verträgt. Das kann eine Allergie sein, eine Verhaltensveränderung bei Getreide-Futter oder eine Unverträglichkeit.
    Ob getreidefreies Barfen in Frage kommt, sollte danach entschieden werden, wie der Vierbeiner auf Getreide reagiert. Oft wird getreidefreier BARF mit einer unregelmäßigen Fütterung von Hirse, Reis oder Amaranth ergänzt.
  • BARF mit Futtermittelzusätzen
    Futtermittelzusätze sollten beim Barfen in jedem Fall eingesetzt werden, damit beim Hund keine Mangelerscheinungen auftreten. Die Gewichtung dieser Zusätze kann variieren. Entscheidend ist, wie ausgewogen das BARF ist und ob alle wichtigen Nährstoffe in den Mahlzeiten enthalten sind. Oft werden als Zusätze pflanzliche Öle verwendet oder Vitamin K. Letzteres ist auch in frischer Leber enthalten.
  • Weitere Barf-Arten
    Neben den aufgeführten Barf-Varianten gibt es noch weitere Arten zu barfen. Diese unterscheiden sich von den Genannten hauptsächlich im Mischverhältnis von Rohkost und Trockenfutter.
    Eine Barf-Variante für Welpen ist, dass der Großteil der Rohkost püriert verfüttert wird.

Barfen für Anfänger – Wie barfe ich richtig?

Barfen ist viel leichter als im ersten Moment oft gedacht wird. Alles, was dafür benötigt wird, ist ein ehrliches Interesse an der gesunden und artgerechten Ernährung des Vierbeiners.
Die ideale Aufteilung eines artgerechten Barf-Menüs beläuft sich auf einem Fleischanteil von 80 % und einem Gemüseanteil von 20 %, wahlweise kann die Aufteilung auch in einem 70/30-Verhältnis erfolgen.

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Eingewöhnung und Umstellung

Bei der Umstellung von Fertigfutter auf natürliches Rohfutter reagiert jeder Vierbeiner individuell. Viele Hunde mögen das neue Futter sofort und fressen gerne weiches Fleisch und gekochtes Gemüse. Einige haben jedoch, wie wir Menschen, spezielle Vorlieben und verweigern bestimmte Fleisch- oder Gemüsesorten. In solchen Fällen ist Fingerspitzengefühl gefragt, um schrittweise herauszufinden, wie die Umstellung am Besten gelingt.

Ausgewachsene und junge Hunde ohne gesundheitliche Probleme und Allergien sollten am besten von heute auf morgen umgestellt werden. Dazu sollten vor der Umstellung ein oder zwei Fastentage eingelegt und danach direkt das Barf-Futter gefüttert werden. Die Fastentage dienen zur Entleerung des Darms vor der Umstellung, quasi eine Entgiftung vom Industriefutter.

Für Hunde, die diese Fastentage nicht so gut vertragen, kann die Umstellung nach und nach erfolgen. Diese Methode wird auch für wählerische sowie ältere Hunde verwendet. Dabei wird täglich ein wenig des Fertigfutters durch rohes Fleisch, Innereien, Eier, Knochen und pürierte Pflanzenkost ersetzt. Wird das Futter vom Hund nicht gegessen, ist es manchmal hilfreich das Fleisch leicht anzubraten.

Je nachdem, wie gut der Hund das neue Futter akzeptiert, wird die Ration immer weiter erhöht, bis das Industriefutter komplett ersetzt wurde. So gewöhnen sich die Vierbeiner nach ein paar Wochen an das Barf. Diese Umstellung dauert länger und der Magen-Darm-Trakt ist erst nach einiger Zeit vollständig entgiftet.

Auch hilft es oftmals, wenn dem Hund vor der Umstellung das gewohnte Trockenfutter bereits eingeweicht serviert wird. So kommt das Verdauungssystem in Vorgeschmack auf die neue Konsistenz und ist besser auf die Umstellung vorbereitet.

Wie oft sollte ich meinen Hund barfen?

Wer sich für die Fütterungsmethode BARF entscheidet, sollte seinen Hund komplett umstellen, damit dieser nicht unter Magenproblemen leidet. Barfen heißt jedoch nicht, dass der Hund kein Trockenfutter oder Ähnliches mehr fressen darf. Es gibt verschiedene Arten des Barfens.

Barfen bei Welpen, trächtigen Hunden und Seniore

Bei einem ausgewachsenen beziehungsweise erwachsenen Hund hängt die Futtermenge von seinem Aktivitätslevel ab. Als Faustregel gilt, sich an 2-4% des aktuellen Körpergewichtes zu orientieren. Extrem aktiven Tieren kann weitere Energie mit einer zusätzlichen tierischen Fettquelle geliefert werden.

Das Barfen bei trächtigen Hunden, Welpen oder Senioren funktioniert etwas anders als bei ausgewachsenen Hunden.

  • Welpen Fütterung

    Die Umstellung zum Barfen kann bei Welpen problemlos erfolgen.

    Das Barfen bei Welpen:
    Welpen können sehr gut und schnell an die artgerechte Rohfütterung gewöhnt werden. Das ist auch der Fall, wenn der Welpe beim Züchter noch nicht mit der Fütterungsmethode BARF vertraut gemacht wurde. Die Verfütterung von rohem Fleisch kann problemlos umgestellt werde.
    Da Welpen sich in der Wachstumsphase befinden, haben sie einen höheren Energiebedarf als ausgewachsene Hunde. Um diesen zu decken, sollte 5-7% des aktuellen Körpergewichts an die Fellnase verfüttert werden. Hierbei gilt, dass große Hunderasse prozentual weniger bekommen als kleinere Hunderassen.

  • Das Barfen von Hunden im Senioren-Alter:
    Mit zunehmendem Alter des Hund altern auch seine Knochen, weshalb er eine zusätzliche Calciumversorgung benötigt. Außerdem kann es sein, dass der Bewegungsdrang des Hundes abnimmt. Mit dem sinkenden Bewegungsdrang wird auch sein Energiebedarf weniger. Deshalb kann bei Hunden im Senioren-Alter die Futtermenge beim Barfen auf 2-3 % des aktuellen Körpergewichts reduziert werden. Sollte der Hund überfüttert werden, kann dies zu Beeinträchtigungen seines Herz-Kreislauf-Systems führen. Außerdem könnte sein allgemeines Wohlbefinden und der Bewegungsapparat beeinflusst werden. Da ein Hund im Seniorenalter eventuell auch Probleme mit den Zähnen erleidet, sollten ihm weichere rohe fleischige Knochen gegeben werden.
  • Das Barfen von trächtigen Hündinnen:
    In den ersten drei Wochen innerhalb einer Trächtigkeit braucht eine Hündin mehr Futter als vorher. Hier muss sie besonders sorgfältig mit allen Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und essenziellen Fettsäuren versorgt werden. Ab der vierten Wochen werden die Embryonen über die Blutgefäße der Mutter mitversorgt und die Futtermenge sollte bis zu 10% erhöht werden.
    Während der Trächtigkeit sollte auf Übergewicht geachtet werden, da dieses während der Geburt zu Komplikationen führen kann. Ebenfalls sollte ab der 5. Schwangerschaftswoche der Eiweißanteil um 40-70% erhöht und Produkte mit besonders guter Eiweißverwertbarkeit verwendet werden. Ein gutes Produkt ist zum Beispiel Rindermuskelfleisch.

Die richtige Futtermenge beim Barfen

Rohfütterung Barf

Die richtige Futtermenge für einen Hund variiert je nach Größe und Gewicht. Auch die körperliche Aktivität spielt einen Faktor.

Die richtige Futtermenge für einen Hund variiert je nach Größe und Gewicht. Außerdem sind die äußeren Lebensumstände für eine optimale Tagesration entscheidend, zum Beispiel der Auslauf sowie die Aktivität des Hundes.

Ein Hundesenior benötigt weniger Energie als ein noch sehr junger Hund und ein Hund, der sich nur wenig bewegt, benötigt weniger Futter als ein Sport- oder Jagdhund.

Des Weiteren ist auch die Anzahl der Leckerlis pro Tag zu beachten. Die Leckerli-Ration sollte vom BARF Menü abgezogen werden. Der Hund sollte aus der Barf Mahlzeit alles verwerten können, sodass keine überschüssige Energiezufuhr besteht, welche sich dann als Fettdepot anlegt.

BARF Ration berechnen

Als Faustregel für den Tagebedarf eines gesunden, ausgewachsenen Hundes gilt 2 % des Gesamtkörpergewichtes für die Fütterungsmenge. Bei sehr schlanken und aktiven Hunden darf es bis zu 3 % sein. Bei einem ausgewachsenen Tier mit 25 kg wären das dementsprechend 500 g Gesamtfutter für die BARF Ration pro Tag. Rechnet man aufgrund höherer Aktivität des Hundes mit 3 % wären das 750 g Futter für die Tagesration.

Aufgeteilt wird die Barf-Tagesration in 80 % Fleisch und 20 % Obst, Gemüse und Kräuter. Wird Getreide in die Mahlzeit zugesetzt, so darf dieser Anteil nicht über 10 % liegen, da der Hund größere Mengen nicht verwerten kann.

Im Internet gibt es zudem viele Seiten, auf denen die Barf Ration mithilfe eines Rechners kostenlos berechnet werden kann.

Wie viel Barf pro Tag bei Hunden?

Die Barf-Tagesration ist abhängig von Faktoren wie Gewicht, Alter, Gesundheitszustand und der körperlichen Aktivität. Daher variiert die Ration von Hund zu Hund.
Als Faustregel gilt für einen gesunden ausgewachsenen Hund 2 % des Gesamtkörpergewichts.

Vor- und Nachteile des Barfens

Die Fütterungsmethode BARF bringt neben vielen Vorteilen auch einige Nachteile mit sich, die im Folgenden näher erläutert werden.

+ Die Mahlzeiten des Hundes wird beim Barfen selbst zusammengestellt. Dieser Aspekt hat besonderen Nutzen bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien des Tieres, da das Futter den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Die Zusammensetzung des Futters kann somit an Faktoren, wie den Gesundheitszustand, die Rasse und das Alter, angepasst werden.

+ BARF ist sehr naturbelassen. Es wird weder erhitzt noch wird Künstliches zur Mahlzeit hinzugesetzt.

+ Barfen führt zu einer besseren Futterverwertung. Je höher die Verdaulichkeit, desto effizienter wird das Futter vom Organismus genutzt. Bei Trockenfutter liegt die Verdaulichkeit bei ca. 85-90%. Bei einer optimal zusammengestellten Barf-Ration liegt die Verdaulichkeit bei über 90%.

+ Durch die bessere Verdaulichkeit setzt das Tier geringere Kotmengen ab. Das liegt daran, dass der Hund das Essen fast komplett verwerten kann.

+ Barfen führt zu einem geringeren Körpergeruch des Hundes, besseren Zähnen sowie einem glänzendem Fell.

+ Durch das Barfen verbessert sich der Gesundheitszustand des Tieres. Dazu zählen ein glänzendes Fell, bessere Zähne und weniger Zahnstein, eine bessere Fitness sowie ein geringerer Körper- und Maulgeruch.

+ Die Darmflora wird robuster und das Tier muss in der Regel seltener entwurmt werden.

+ Übergewichtige Hunde nehmen gut ab.

Es sind jedoch auch einige Nachteile mit dem Barfen verbunden:

Dadurch, dass die Mahlzeiten des Hundes selbst zusammengestellt werden, besteht die Gefahr, dass es zur Mangelernährung kommt. Es ist also wichtig, dem Hund eine wirklich bedarfsgerechte Mahlzeit zusammenzustellen. Über- sowie Unterdosierungen sind nicht selten, sodass eine intensive Auseinandersetzung mit dem individuellen Nährstoffbedarf des Tieres für die Gesundheit und das Wohl des Tieres essentiell ist. Im Idealfall erstellt der Hundehalter einen Futterplan in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt.

Beim Barfen kann sich der Hund mit Mikroorganismen infizieren. Rohes Fleisch kann Träger und Nährboden von Bakterien und Parasiten sein, die normalerweise durch das Erhitzen des Fleisches abgetötet worden wären. Die Krankheitserreger können gesundheitliche Schäden verursachen. Wird das Fleisch zuvor eingefroren oder bereits als Tiefkühlware gekauft, kann das Risiko einer Infektion reduziert werden.

Durch das Einfrieren des Fleisches können wiederum einige Vitamine verloren gehen.

Barfen ist sehr zeitaufwendig, da die Mahlzeiten immer selbst zusammengestellt und angefertigt werden.

Barfen ist teurer als herkömmliches Fertigfutter.

Unterwegs ist die Rohfütterung nicht immer möglich, da die Lagerungs- bzw. Frostmöglichkeiten fehlen.

Risiken für den Menschen

Ein Nachteil des Barfens ist, dass durch das rohe Fleisch die Gefahr besteht, dass sich der Hund mit Mikroorganismen infiziert. Bei der Zubereitung des Futters kann auch der Mensch mit diesen Keimen in Berührung kommen. Durch engen Kontakt zwischen Mensch und Tier können die Keime außerdem übertragen werden. Viele Wissenschaftler raten deshalb bereits von der Fütterungsmethode ab.

Ein weiteres Risiko, welches beim Barfen besteht, ist, dass der Mensch beim Barfen die Verantwortung für seinen Vierbeiner trägt. Nur eine optimal zusammengestellte Mahlzeit führt zu einem guten gesundheitlichen Zustand des Tieres. In diesen Mahlzeiten müssen die notwendigen Nährstoffe enthalten sein, die der Hund benötigt.

Wie gefährlich ist BARFen?

Barfen ist in der Regel nicht gefährlich. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass der Hund durch sein Futter die notwendigen Nährstoffe erhält. Anderenfalls kann es zu gesundheitlichen Einschränkungen sowie zu einer Mangelernährung kommen.
Außerdem enthält rohes Fleisch viele Bakterien und Keime, an denen sowohl der Hund als auch der Mensch erkranken kann.

Kosten des Barfens von Hunden

Das Sprichtwort „Frisch kochen ist teurer“ hört man nicht nur bei uns Menschen, sondern auch oft in Bezug auf das Barfen.

Zuallererst ist zu sagen, dass die Kosten für das Barfen wie die Futtermenge individuell sind und sich von Hund zu Hund unterscheiden. Bei der Berechnung der Tagesration spielen Faktoren wie das Alter, das Gewicht und die körperliche Aktivität sowie die Gesundheit eine entscheidende Rolle. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Kosten für eine Tages- oder Monatsration von Hund zu Hund.

Durchschnittlich lässt sich sagen, kostet das Barfen pro Monat:

  • Für einen kleinen Hund bis 10 kg = 20 €
  • Für mittelgroße Hunde bis 30 kg = 35 €
  • Für große Hunde bis 60 kg = 80 €
  • Für sehr große Hunde ab 60 kg = 160 €

Was kostet es einen Hund zu barfen?

Die Kosten für das Barfen variieren je nachdem was der Hund für eine Futtermenge benötigt. Das wiederum hängt mit Faktoren wie Gesundheit, Alter, Größe und körperliche Aktivität zusammen.

Die beliebtesten Barf Rezepte

Beim Barfen stehen dem Menschen viele verschiedene Möglichkeiten, das Futter für seinen Vierbeiner anzurichten.

Barf Gerichte

Beim Barfen gibt es viele verschiedene Gerichte die zur Auswahl stehen, da unterschiedliche Lebensmittel miteinander kombinierbar sind.

Übliche Gerichte sind:

  • Rindfleisch mit Gemüse und Salat
  • Putenfleisch mit Gemüse und Obst
  • Knochen von Kalb und Rind
  • Innereien und Gemüse
  • Pferdefleisch
  • Hühnerhälse
  • Rinderpansen
  • Hühneroberschenkel
  • Hühnerrücken
  • Hühnerflügel
  • Lammrippen

Was ist Barfen bei Hunden?

Barf ist eine Fütterungsmethode für Haustiere, die auf dem ursprünglichen Beuteschemas eines Wolfes basiert. Der wichtigste Bestandteil beim Barfen sind rohe Fütterungsmittel. Neben Fleisch, Knochen und Innereien kommen geringe Mengen an Obst und Gemüse hinzu.

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