Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund ist heutzutage mit seinem ruhigem Gemüt ein beliebter Familien- und vielseitig einsetzbarer Arbeitshund. Er wird zum Beispiel eingesetzt als Rettungs- und Fährtensuchhund. Bekannt ist der Berner Sennenhund auch unter den veralteten Namen Dürrbächler, Schweizer, Gelbbäckler, Vieräugler, Käser-Hund oder auch Bouvier bernois. Er ist eine von der FCI anerkannte Schweizer Hunderasse, dem Rassetyp Sennenhunde zugeordnet. Er gehört zur FCI-Gruppe 2, Sektion 3, Standard Nr. 45.

Berner Sennenhund im Steckbrief

Steckbrief
Größe: Rüden: 64-70 cm, Hündinnen: 58-66 cm
Gewicht: Rüden: 38-65 kg, Hündinnen: 36-50 kg
FCI-Gruppe: 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion: 3: Schweizer Sennenhunde
Herkunftsland: Schweiz
Farben: dreifarbig (Schwarz, Rost, Weiß)
Lebenserwartung: 7-8 Jahre
Geeignet als: Familienhund
Sportarten: Zughundesport, Dogdancing
Charakter: Anhänglich, Intelligent, Treu, Gutmütig, Gelassen, Selbstbewusst
Auslaufbedürfnisse: mittel
Sabber-Potential eher hoch
Stärke des Haarens hoch
Pflegeaufwand: mittel
Fellstruktur: Lang, glänzend und schlicht oder gewellt
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: ja
Sozial: mittel

Herkunft und Rassegeschichte

Ursprünglich stammt der Berner Sennenhund aus dem Schweizer Kanton Bern, wo er auf den Bauernhöfen vielfältig eingesetzt wurde. Er diente als Hirten- und Treibhund für die Herde, als Wachhund für Haus und Hof; arbeitete als Zughund vor den Milchwägen oder Karren fahrender Händler. Insbesondere in dem Örtchen Dürrbach im Kanton Bern wurden die Hunde in ihren Anfängen auf dem Hof des Dürrbacher Wirtshauses gehalten. Daher stammt auch ihr ehemaliger Name „Dürrbächler“.

1902 stellte man die großen Hunde erstmals auf einer Hundeschau vor, was von einem Berner Kaffeewirt initiiert wurde. Weitere Hundeausstellungen folgten und der bislang unbekannte Dürrbächler weckte immer mehr das Interesse der Hundeliebhaber. Mit Gründung des Schweizer Dürrbach Clubs 1907 wurde er seitdem rein gezüchtet. Der Schweizer Geologe und Kynologe, Prof. Dr. Albert Heim, der an der Definition der Rassestandards beteiligt war, schlug vor, die Rasse in „Berner Sennenhund“ umzubenennen. Senn bedeutet Hirte. Und als ursprünglicher Hund der Sennen passt dieser Name zu ihm. Seit 1908 trägt nun der Rassehund seinen neuen Namen, welcher unter anderem auch die Verwandtschaft mit den Schweizer Sennenhunden betont. Hierzu gehören drei weitere Hunderassen: der Grosse Schweizer Sennenhund, der Appenzeller Sennenhund und der Entlebucher Sennenhund.

Wegen seiner Attraktivität, seines angenehmen Wesens und seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten wurde der Berner Sennenhund rasch auch in anderen Ländern als der Schweiz geschätzt und dorthin verbreitet. 1919 erfolgte die erste Zucht in Deutschland, in Schleißheim bei München. 1923 wurde der „Schweizerische Sennenhund-Verein für Deutschland“ gegründet. 1937 wurden die ersten Berner Sennen nach England und in die USA exportiert. Etwa zehn Jahre danach erfolgte die erste Einkreuzung von Neufundländern in die Berner Sennenhund Zucht.

Ist ein Berner Sennenhund ein Hütehund?

Er ist schon früher als Hütehund eingesetzt worden. Sein ausgeprägter Bewachungsinstinkt veranlasst ihn, seine Herde, wenn es denn auch nur die Familie ist, gut zu hüten. Er übertreibt aber nicht damit, sodass er sie ständig überwachen wollte.

Wesen & Charakter vom Berner Sennenhund

Sein gutmütiges, anhängliches Wesen macht den Berner Sennenhund zu einem beliebten Familienhund, der sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Daher ist er auch für Familien mit Kleinkindern bestens geeignet. Er liebt das Spielen und Schmusen mit den Kindern. Zu seiner Familie ist der Berner Sennenhund äußerst loyal und treu. Sie sind zwar äußerst wachsam und furchtlos, aber keinesfalls aggressiv. Fremden tritt die Rasse selbstsicher und distanziert, aber dennoch friedlich gegenüber. Einen Eindringling würde dieser Hund keinesfalls attackieren, sondern eher wohlwollend mit Schwanzwedeln begrüßen. Zu Streitigkeiten kann es allerdings schon mal unter Rüden kommen, die in ihrem Revier Konkurrenz unter ihresgleichen verspüren.

Den Berner Sennen zeichnet ein großes Selbstbewusstsein und eigenständiges Denken aus. Mitdenken musste er schon in seiner Vergangenheit bei der harten Arbeit bei den Bauern. Daher kann er schon mal einen Befehl verweigern, wenn er dessen Sinnhaftigkeit in Frage stellt. Mit einer liebevollen, konsequenten Erziehung vom Welpenalter an und einigen Belohnungen lässt er sich aber problemlos motivieren und erziehen. Gerade sein eigenständiges Handeln macht ihn gepaart mit seinem ausgeglichenen, friedlichen Wesen zu einem idealen Therapie-, Fährtensuch- oder Rettungshund. Er hat kein Interesse am Jagen und kann daher mühelos, wohl erzogen und sozialisiert versteht sich, auch ohne Leine überall hin mitgenommen werden.

Aussehen des Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund ist eine kräftige, große Hunderasse. Rüden haben eine Schulterhöhe von 64 bis 70 cm und sollten nicht mehr als 55 kg wiegen. Hündinnen haben eine Schulterhöhe von 58 bis 66 cm und sollten nicht über 45 kg wiegen.

Berner Sennenhund von der Seite
Der Berner Sennenhund ist eine kräftige, große Hunderasse.

Berner Sennen besitzen ein langes, glänzendes, weiches Fell, das schlicht und glatt, maximal leicht gewellt, ist. Ihr dickes Fellkleid hält sie optimal bei Kälte warm. Sie lieben daher den Winter mit Schnee und Eis. Im Sommer hingegen leiden sie durch das dicke Fell unter der Hitze. Daher sollten sie sich eher im Schatten aufhalten und Kraftanstrengungen in der Hitze unterlassen.

Ihre Fellfarbe ist dreifarbig – black tri. Die Hauptfarbe Schwarz zieht sich wie ein Mantel über Rumpf, Hals, Kopf und Rute. Weiß beginnt an der Stirn als symmetrische Blesse und verbreitert sich zur Schnauze hin, maximal bis an die Lefzenwinkel. Weitere typische Zeichen dieser Rasse sind das weiße Kreuz auf der Brust, die weißen Pfoten und oftmals die weiße Rutenspitze. Die Rute ist buschig und geht mindestens bis zu den Sprunggelenken. Ebenso markant sind die braunroten Backen, welche ihm unter anderem den Namen „Gelbbäckler“ einbrachten. Braunrote Abzeichen sind auch seitlich des weißen Brusthaars und an den Läufen zu sehen. Die braunroten Flecken über den dunkelbraunen, nahezu mandelförmigen Augen vermachten ihm den Namen „Vieräugler“. Je symmetrischer die drei Farben angelegt sind, desto harmonischer erscheint das Aussehen. Genauso imposant wie sein Gewicht und Aussehen ist sein Gang – kraftvoll, gleichmäßig und erhaben. Alles in allem ist dieser Vierbeiner ein bildschöner und sehr ansprechender Hund.

Erziehung & Haltung des Berner Sennenhund – Das gilt es zu beachten

Der temperamentvolle Welpe braucht eine liebevolle und konsequente Erziehung wie eigentlich alle Welpen. Er ist gelehrig und intelligent, sodass er sich unter zu Hilfenahme von Belohnungen leicht sozialisieren und erziehen lässt. Daher ist er auch für Hundeanfänger geeignet. Von klein auf sollte man ihn an die Fellpflege und an das Untersuchen aller möglicher Körperteile wie zum Beispiel Ohren, Zähne, Krallen sowie Augen gewöhnen. Dann fällt auch der Besuch des Tierarztes leichter aus.

Der große, platzliebende Vierbeiner sollte keineswegs in einer kleinen Wohnung gehalten werden. Idealerweise sind Garten oder Hof vorhanden, sodass er sich viel im Freien aufhalten kann. Treppen sind ebenfalls ungeeignet für den Schweizer Rassehund. Als Welpe darf er im ersten Jahr die Treppen noch nicht laufen, da sich seine Gelenke noch im Wachstum befinden. Und im Alter kann er sie altersbedingt nicht mehr laufen. Ein ebenerdiger Eingang wäre optimal.

Was groß werden Berner Sennenhunde?

Berner Sennen sind kräftige, große Hunde. Rüden haben eine Schulterhöhe von 64 bis 70 cm, Hündinnen haben eine Schulterhöhe von 58 bis 66 cm.

Ernährung des Berner Sennenhund

Nachdem man den Berner Sennenhund beim Züchter seiner Wahl abgeholt hat, sollte man ihn unbedingt noch eine Zeit lang mit dem  gewohnten Futter des Züchters weiter füttern. Der Züchter hat dieses extra den Nährstoff-Ansprüchen der kleinen Fellnasen angepasst. Welpen brauchen für eine gesunde Entwicklung, den Aufbau von Muskeln und Knochen ein ausgewogenes, vor allem nährstoffreiches Futter mit viel Eiweiß, also einem hohen Fleischanteil. Darüber hinaus sind auch Obst, Gemüse, Kalzium und Phosphor wichtig. Wenn man einen Welpen später auf ein anderes Futter als das vom Züchter umstellen möchte, sollte man dies auf alle Fälle langsam und Schritt für Schritt tun. So können sich Magen und Darm des Hundes schonend umgewöhnen ohne Begleiterscheinungen, wie Blähungen oder Durchfall.

Als Futter eignen sich generell Trocken-, Nassfutter sowie Barfen. Bei der Futterwahl sollte darauf geachtet werden, dass es qualitativ hochwertig ist. Es sollten keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker enthalten sind. Denn diese können gesundheitliche Probleme, wie zum Beispiel Allergien, auslösen. Absolut tabu sind gutgemeinte Leckereien vom Tisch, die der verfressene Schweizer Rassehund nur allzu gern entgegennimmt. Gesundes Hundefutter lässt den Berner Sennenhund nicht nur lange aktiv und fit bleiben, sondern steigert auch sein Leistungsvermögen und Wohlbefinden. Jung- und Althunde haben später andere Bedürfnisse bezüglich des Futters. Jungtiere kann man mit etwa 18 Monaten auf ein Juniorfutter umstellen.

Die Fütterungsmenge ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. So zum Beispiel von Alter, Geschlecht, sportlicher Betätigung, kastriert oder unkastriert sowie Gesundheitszustand. Wird der Berner Sennenhund zum Beispiel als Zughund oder Fährtensucher eingesetzt, ist sein Energiebedarf mit Sicherheit höher als bei einem „normalen“ Familienhund. Je sportlicher und aktiver der Vierbeiner unterwegs ist, desto kohlehydratreicher darf seine Nahrung sein. Senioren sind weniger aktiv als Junghunde und haben daher einen geringeren Energiebedarf. Daher sollte man ihr Futter dementsprechend anpassen. Da sich im Alter oft auch der Geschmacks- und Geruchssinn verringert, sollte man eher auf ein geschmacksintensives Futter umstellen. Eine generelle Mengenangabe zur Orientierung bei der Fütterung ist auf der Packung oder Dose angegeben. Bei Unsicherheiten stehen auch Züchter und Tierarzt gerne beratend zur Seite. Auf alle Fälle sollte der Berner Sennenhund regelmäßig gewogen werden, um vor allem krankmachendes Übergewicht zu vermeiden.

Was fressen Berner Sennenhunde?

Berner Sennenhunde können Trocken- und Nassfutter fressen. Auch Barfen ist möglich. Da sie sehr gefräßig sind, ist auf ein bedarfsgerechtes Füttern unter Einhaltung der Maximalmenge zu achten. Diese Rasse neigt auch gerne zu krankmachendem Übergewicht.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Als Familienhunde tendieren die Berner Sennen infolge von zu wenig Auslauf und falscher Ernährung zu Übergewicht. Damit einher gehen Fettleibigkeit, Gelenkprobleme, wie Ellenbogen- und Hüftgelenksdysplasie sowie weitere Erkrankungen. Nierenleiden, Magendrehungen und Krebsgeschwüre zählen zu den häufigsten Beschwerden dieser Rasse. Hundebesitzer sollten also unbedingt auf genügend Bewegung und angepasste Ernährung achten.

Die Lebenserwartung ist mit sieben bis zehn Jahre nicht sehr hoch. Um einen weitestgehend gesunden Welpen zu bekommen, sollte nur bei seriösen Züchtern gekauft werden. Ein guter Züchter ist normalerweise in einem Verein eingetragen. Er überzeugt mit Liebe an den Hunden und mit Interesse an einem guten, passenden neuen Zuhause für seine Vierbeiner. Seine Welpen leben zusammen mit ihm im sauberen, gepflegten Familienumfeld. Eine Impfung, Entwurmung sowie alle empfohlenen Gesundheitschecks haben die Welpen ebenfalls bei ihm erhalten.

Wie alt werden Berner Sennenhunde?

Sie werden circa 7 bis 10 Jahre alt. Die Lebenserwartung ist leider nicht sehr hoch.

Pflege des Berner Sennenhunds

Berner Sennenhund in der Natur
Der Berner Sennenhund sollte am besten nach jedem Spaziergang gründlich gebürstet werden.

Das Fell ist sehr dicht und bedarf einer intensiven Pflege. Wird der Hund nicht regelmäßig und ausgiebig gebürstet, verfilzt das Fell schnell und ein unangenehmer Körpergeruch kann sich entwickeln. Am besten wird er nach jedem Spaziergang gründlich gebürstet, da sich in seinem langen Fell leicht Dreck, Kletten, kleine Ästchen, Laub oder Ähnliches verfangen. Zwei- bis dreimal Bürsten pro Woche ist absolutes Minimum. Da der Berner Sennenhund ganzjährig haart, ist regelmäßiges Bürsten eh ratsam. Dadurch wird nämlich die Unterwolle aus dem Fell entfernt und das Haaren in Maßen gehalten. Ein gut gebürsteter Hund sieht gleich viel schöner und gepflegter aus. Auch Ohren, Augen, Krallen, Haut und Zähne sollten am besten täglich kontrolliert und eventuell gesäubert werden. So lassen sich auch frühzeitig Veränderungen, Geschwüre oder Ähnliches entdecken und somit rechtzeitig behandeln.

Berner Sennenhund – Aktivitäten und Training

Viel Spaß hat der gelehrige Vierbeiner an Intelligenzspielzeug oder herausfordernden Sportarten wie Zughundesport oder Fährtensuche. Ideal geeignet ist er für eine Ausbildung zum Rettungs- oder Therapiehund. Aufgrund seines Gewichts und seiner gewissen Behäbigkeit sind schnelle, wendige, belastende Sportarten, wie zum Beispiel Agility oder Dog Dancing, unpassend für ihn. Die aktive Schweizer Rasse liebt Spaziergänge, insbesondere in der kalten Jahreszeit. Bei Schnee ist er vor Begeisterung kaum noch zu bremsen. Besitzer dieser Hunde sollten also keine Bewegungsmuffel sein, keine Angst vor schlechtem Wetter haben und auch über genügend Zeit verfügen.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Berner Sennenhunds

Es gibt einige Prominente, die einen Berner Sennenhund besitzen: Dazu gehören die Schauspieler Kate Hudson und Axel Stein, die Sängerin Andrea Berg sowie die Ex-Biathletin Magdalena Neuer.

Auch im Fernsehen ist die Hunderasse vertreten: Keks heißt der bei Vorschulkindern beliebte Fernseh-Berner Sennenhund, der in der Sendung „Löwenzahn“ mit seinem Herrchen Fritz Fuchs in einem blauen Bauwagen in Bärstadt lebt. Der Berner Sennenhund geht ohne sein Herrchen auf Entdeckungstour und erlebt so manche Abenteuer. Keks wurde bereits von vier verschiedenen Berner Sennenhunden gespielt.

Wie viel kostet ein Berner Sennenhund?

Ein Berner Sennenhund kostet mit Papieren zwischen 1000 und 2000 Euro. Der hohe Preis ist bei seriösen Züchtern durchaus angemessen. Ärztliche Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Entwurmungen, die Zeit für eine Sozialisierung des Welpen und das Futter kosten ihren Preis.

Nachteile des Berner Sennenhunds

Nachteilig bei dieser Schweizer Rasse ist das Neigen zu Sabbern und ganzjähriges Haaren. Zu beachten ist auch, dass der Vierbeiner Ängste entwickeln kann, wenn er nicht an die Familie angeschlossen und zu oft alleine ist. Der Hund als Rudeltier braucht viel Kontakt zu seinem menschlichen Rudel. Der Berner Sennenhund ist kein Hund für dauerhaft heiße Gegenden, da er durch sein dickes Fell unter der Hitze leidet.

Leider hat er nur eine geringe Lebenserwartung, da er zuchtbedingt anfällig für Erbkrankheiten ist. Nur ein Viertel der Berner Sennen wird zehn Jahre alt und oft sterben Tiere schon vor ihrem vierten Lebensjahr. Aber all seine Charakterstärken, die ihn auszeichnen, und sein bildschönes Aussehen lassen all das vergessen.

Passt der Berner Sennenhund zu mir?

Der Berner Sennenhund ist durch seine gutmütige, ausgeglichene Art der ideale Familienhund. Ihn bringt auch kein Kindergeschrei und -getobe aus der Fassung. Er liebt das Spielen und Schmusen mit der ganzen Familie. Er ist sehr gelehrig und leicht zu erziehen, sodass er auch zu Haltern passt, die ihn als ihren Ersthund begrüßen. Der Vierbeiner passt vor allem zu Hundeliebhabern, die gerne mit ihm an der frischen Luft spazieren gehen und sich mit ihm beschäftigen wollen. Sie sollten ihm eine großzügige Wohnung bieten, am besten ein Haus mit Garten oder einem Hof, wo er als recht große, schwere Rasse viel Platz hat.

Berner Sennenhund Welpe
Der Berner Sennenhunde ist nicht sehr anspruchsvoll und ein sehr treuer und dankbarer Begleiter.

Ein betagter Berner Sennenhund, der eine gute Sozialisierung und Erziehung genossen hat, ist durchaus auch ein Hund für rüstige Rentner. Vielleicht findet eine arme Seele aus dem Tierheim einen fitten Senioren. Senioren haben viel Zeit für einen Hund und gehen normalerweise gerne spazieren. Die betagten Berner Sennenhunde sind darüber hinaus nicht sehr anspruchsvoll und sehr treue, dankbare Begleiter. Da sie sehr gelehrig sind, können sie vielleicht älteren Damen und Herren sogar noch eine Unterstützung sein. Nicht umsonst bildet man sie zu Begleithunden aus.

Weniger eignet sich der Berner Sennenhund für Sportfanatiker, die einen Hund als Fitnesspartner zum Joggen oder Radfahren brauchen. Aufgrund seines Gewichts und seiner Gemütlichkeit ist er dafür nicht geeignet. Ausgedehnte Wanderungen in gemächlichem Tempo sind dagegen kein Problem.

Kolja von edogs

Kolja von edogs

Kolja gehört zu dem Team von edogs und ist unter anderem für alle technischen Belange rund um den Hundemarkt verantwortlich.

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