Home Hundewissen von A bis ZHundegesundheit Wie alt werden Hunde? Lebenserwartung & Berechnung

Wie alt werden Hunde? Lebenserwartung & Berechnung

von Layla Klupsch
0 Kommentar
Kostenloses E-Book Welpen 1x1 zum Download

Die Frage „Wie alt werden Hunde?“ lässt sich schwer pauschal beantworten, denn die Lebensdauer eines Hundes hängt von vielen Aspekten ab. Es kommt darauf an, welcher Rasse der Hund angehört, wie groß der Hund ist und unter welchen Lebensumständen dieser lebt. Außerdem spielen Faktoren wie eine gute Ernährung, viel Bewegung sowie eine gute Pflege eine entscheidende Rolle und wirken sich positiv auf die Lebenserwartung des Hundes aus. Auch die Genetik hat einen großen Einfluss darauf, wie alt Hunde werden. Viele Haustierarten sind stark überzüchtet, was sie anfälliger für Krankheiten macht. Das senkt die durchschnittliche Lebenserwartung der Hunderassen.

Wie alt werden Hunde?

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden liegt bei 10 – 13 Jahren.

Wie alt werden Hunde? – Durchschnittliche Lebensdauer von Hunden

Im Durchschnitt kann man davon ausgehen, dass Hunde zwischen 10 und 16 Jahre alt werden. Wie bereits erwähnt, hängt allerdings vor allem die Größe des Hundes damit zusammen, wie alt Hunde werden können. Das hat damit zu tun, dass die Entwicklungsphase eines Welpen einer großen Hunderasse schneller voran geht als die der kleinen Rassen. Somit haben größere Hunderassen eine kleinere Lebenserwartung, weil sie schneller altern. Die beschleunigte Wachstumsrate ist mit einem enormen Zellwachstum verbunden.

Wie alt werden Hunde: Lebensdauer verschiedener Hunderassen

Die Lebensdauer eines Hundes hängt von vielen Faktoren, wie z. B. von der Größe der Hunderasse, ab.

Zu den kleinen Hunderassen zählen Hunde, die bis zu 15 kg auf die Waage bringen. Diese leben im Durchschnitt länger als mittlere oder große Hunderassen. Hierzu zählt beispielsweise der Dackel. Die Rasse der Dackel kann ein Alter zwischen 18 und 20 Jahren erleben, gelten allerdings ab dem Alter von 10 Jahren als Senioren.

Zu den mittleren Hunderassen, welche ein Gewicht zwischen 15 und 40 kg erreichen, zählt zum Beispiel der Border Collie. Dieser gilt bereits mit 8 Jahren als Senior, erreicht aber auch in den meisten Fällen ein Alter von bis zu 15 Jahren.

Zu den großen Hundearten zählt unter anderem die Rasse der Deutschen Dogge. Große Hunde haben in der Regel ein Gewicht von mehr als 40 kg. Sie zählen bereits ab dem 7. Lebensjahr zu den Senioren, haben aber auch nur eine Lebenserwartung von etwa 11 Jahren.

Im Allgemeinen kann man also davon ausgehen, dass die Lebenserwartung der Hunde umso höher ist, je kleiner die Hunderasse ist. Am ältesten werden Zwergpudel und Dackel. Sie haben eine maximales Hundealter von etwa 14 bis 18 Jahren.

Ab wann bezeichnet man einen Hund als Senior?

Kleine Hunderassen gelten z. B. ab einem Alter von 10 Jahren als Senioren, mittlere Hunderassen bereits ab 8 Jahren und große Hunde schon ab 7 Jahren. Dieses sind allerdings nur Richtwerte.

Wie alt werden Hunde? – Wichtige Faktoren

Neben der Größe des Hundes spielen noch viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle bei der Lebenserwartung eines Hundes.

Ernährung: Basis für ein gesundes Leben ist, wie beim Menschen, eine ausgewogene Ernährung. Das richtige Hundefutter sorgt für eine ausreichende Nährstoffzufuhr und trägt somit auch zu einem stabilen Immunsystem bei. Einseitiges oder schlechtes Futter kann zu Unverträglichkeiten, Magen-Darm-Problemen sowie Übergewicht und Fettleibigkeit führen. Übergewicht und Fettleibigkeit wiederum führt zu Gelenkproblemen und hat Einfluss auf innere Organe.
Bei der Ernährung ist es wichtig darauf zu achten, welches Hundefutter für den Hund am besten geeignet ist, Trocken- oder Nassfutter, Barfen etc.
In den meisten Fällen weist der Züchter die neuen Hundesitzer bereits auf die richtige Fütterung hin, anderenfalls kann der Tierarzt bei Fragen ebenfalls zur Seite stehen.

Wie alt werden Hunde

Die Bewegung und der Auslauf sind wichtige Faktoren innerhalb einer guten Hundehaltung.

Bewegung: Auch die Bewegung und der Auslauf des Hundes ist ein ganz wichtiger Aspekt innerhalb der Lebenserwartung eines Hundes. Denn auch hier gilt wie beim Menschen, wer sich fit hält, lebt gesünder und oft länger. Durch genügend Bewegung kann der und Muskulatur aufbauen und die meisten Hunde haben Freude an der Bewegung.
Die Bewegung des Hundes sollte mit der Ernährung abstimmt werden. Auch das beugt Übergewicht vor und wirkt sich somit positiv auf die inneren Organe aus.
Bewegung bedeutet jedoch nicht nur spazieren gehen, sondern auch mit anderen Hunden toben zu können, zu schwimmen, joggen zu gehen oder auch mal mit dem Herrchen oder Frauchen Stöckchen spielen.

Hundepflege: Die Hundepflege sowie eine liebevolle Fürsorge stärken nicht nur die äußere, sondern auch die innere Gesundheit des Hundes. Dazu zählen neben Streicheleinheiten eine geduldige Erziehung und die richtige Fellpflege beim Hund. Auch die regelmäßige Pfotenpflege ist beim Hund sehr wichtig.
Mit einer fürsorglichen Hundehaltung kann dem Hund in manchen Fällen das ein oder andere Lebensjahr geschenkt werden.

Lebensumfeld: Das Lebensumfeld spielt eine entscheidende Rolle innerhalb der Lebensdauer. Zum Beispiel leben Landhunde meistens etwas länger als Hunde, die in der Stadt ihr Zuhause haben.
Zum Umfeld gehört auch, dass der Hund keinen schädlichen Stoffen wie beispielsweise permanentem Zigarettenqualm ausgesetzt ist.
Außerdem ist der soziale Kontakt zu anderen Hunden sowie zu Menschen sehr wichtig für das Wohlbefinden des Hundes. Der Hund sollte dabei nicht gezwungen werden, Kontakt zu anderen Hunden und Menschen zu haben. Wenn er dieses aber gerne hat, dann sollte ihm die Möglichkeit gegeben sein.

Genetik: Die Genetik des Hundes entscheidet oft über die Lebenserwartung eines Hundes, denn das ungefähre Maximalalter des Hundes ist in seinen Genen bzw. in dem Erbgut bereits festgelegt.
Daher ist es besonders wichtig, auf die Art der Züchtung zu achten. Bei der Zucht von Hunden ist es leider oft der Fall, dass es zur Inzucht kommt. Inzucht zählt als ein negativ beeinflussender Faktor für die Lebenserwartung eines Hundes. Hunderasse, die aus einer Inzucht entstehen, sind meistens anfälliger für Erkrankungen und erreichen deshalb nicht das Maximalalter.
Bei Mischlingshunden hingegen entsteht eine völlig neue Zusammensetzung der Genetik. Man geht davon aus, dass Mischlinge eine höhere Lebenserwartung haben als Rassehunde, da hier sichergestellt sein kann, dass keine Inzucht betrieben wurde.
Hier hängt die Lebenserwartung der Hunde davon ab, welche Rassen bei der Entstehung des jeweiligen Mischlinks beteiligt waren.

Regelmäßige Check-ups: Regelmäßige Check-ups beim Hund sind entscheidend für die Lebensdauer eines Hundes. Nur so können eventuelle Krankheiten frühzeitig festgestellt werden und auch rechtzeitig behandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel regelmäßige Wurmkuren, um Hunde vor Parasiten zu schützen. Außerdem sollten Hunde gegen Krankheiten, die durch Zecken verursacht werden können, geimpft werden.

Wie alt kann ein Hund maximal werden?

Die Lebenserwartung eines Hundes hängt von verschiedenen Faktoren, wie z. B. der Größe, ab.
Kleine Hunderassen können demnach ein höheres Alter als größere Hunde erreichen. Im Durchschnitt werden Hunde 10-16 Jahre alt.

Anzeichen für Altersschwäche bei Hunden


Grundsätzlich gibt es keinen exakten Zeitwert, an dem man festmachen kann, dass der Hund alt ist. Folgende Symptome gelten jedoch als Anzeichen für typische Alterserscheinungen bei Hunden:

  • Die körperliche Aktivität des Hundes sinkt.
  • Der Hund läuft langsamer.
  • Die Ausdauer des Hundes lässt nach.
  • Das Reaktionsvermögen des Hundes nimmt ab.
  • Der Hund schläft mehr als zuvor.
  • Das Haar rund um die Schnauze und im Kopfbereich wird weiß.
  • Das Fell des Hundes glänzt nicht mehr stark.
    Alternder Hund

    Ein Anzeichen für alternde Hunde ist, dass das Haar rund um die Schnauze und im Kopfbereich weiß wird.

  • Die Augen werden trüb.
  • Der Hund ist anfälliger für Erkrankungen.
  • Die Hör- und Sehkraft des Hundes schwächt ab.
  • Der Hund ist weniger anpassungsfähig.
  • Das Immunsystem des Hundes baut ab, wodurch er anfälliger für Krankheiten ist.
  • Das Hormonsystem verändert sich.

Solltest Du innerhalb kurzer Zeit eine dieser Symptome bemerken oder bestimmte Veränderungen wahrnehmen, lasse Dein Tier unbedingt beim Tierarzt untersuchen, um sicherzustellen, dass es sich um keine ernsthafte Erkrankung handelt. Altern gilt nicht als eine Krankheit, sondern ist eine Lebensphase des Hundes.

Ist ein Hund mit 10 Jahren alt?

Grundsätzlich gibt es keinen exakten Zeitwert dafür, wann ein Hund als alt gilt. Es gibt allerdings verschiedene Anzeichen, die auf eine Alterserscheinung hinweisen.

Diese Hunderassen haben eine besonders hohe Lebenserwartung

Wenn Du Dir einen Vierbeiner wünschst, der Dich möglichst lange durchs Leben begleitet, sind folgende Hunderassen besonders geeignet:

  • Zwergpudel, Dackel, Jack Russel Terrier und Chihuahua können zwischen 14 und 18 Jahre alt werden.
  • Border Collie können zwischen 13 und 16 Jahre alt werden.
  • Der Dobermann und der Mops können zwischen 12-15 Jahre alt werden.
  • Labradore können zwischen 12-14 Jahre alt werden.
  • Golden Retriever, Schäferhund und der Berner Sennenhund können zwischen 11 und 13 Jahre alt werden.
  • Die Dogge kann 8-10 Jahre alt werden.

Welches Alter erreichte der älteste Hund der Welt?

Als ältesten Hund der Welt listet das Guinness-Buch der Rekorde den Australian Cattle Dog „Blue Eye“. Dieser wurde laut Chronik 29 Jahre, 6 Monate und 12 Tage alt.

Wie alt werden Hunde? – Berechnung der Hundejahre in Menschenjahre

Die Aussage, dass ein Lebensjahr des Hundes sieben Menschenjahre entspricht, ist längst hinfällig.
Da bekannt ist, dass die Größe des Vierbeiners eine wichtige Rolle in seiner Lebenserwartung spielt, passen sich die Werte dementsprechend an die Größe des Hundes an: Kleine, mittlere und große Hunderassen.

Da kleine Hunde schneller erwachsen werden als die großen Vierbeiner, zählt ihr erstes Lebensjahr bereits mehr Menschenjahren als bei einem mittleren oder großen Hund.
So kommt es dazu, dass das Alter eines kleinen Hundes nach dem ersten Lebensjahr bereits 15 Menschenjahre entspricht, das Alter eines mittleren Hundes nach dem ersten Lebensjahr 10 Menschenjahre meint und das Alter eines großen Hundes nach dem ersten Lebensjahr nur 8 Menschenjahre bedeutet.
Die Umrechnung in Menschenjahre entspricht auch in den weiteren Jahren keine gleichmäßige Zunahme innerhalb der verschiedenen Rassen.
So entspricht das Alter eines kleinen Hundes nach dem 10. Lebensjahr 60 Menschenjahre. Das Alter eines mittleren Hundes entspricht nach dem 10. Lebensjahr bereits 75 Menschenjahre und das Alter eines großen Hundes entspricht bereits 94 Menschenjahre.
Während die kleinen Rassen zu Beginn bereits ein höheres Alter in Menschenjahre aufweisen, altern die mittleren und großen Hunde im Alter aber dementsprechend schneller als die Hunde der kleinen Hunderassen.

Zur Veranschaulichung die Faustregeln für die Umrechnung in einer Tabelle:

Menschenalter 1 2 3 5 7 9 10 12 13 14 15 20
Kleine Rassen 15 28 32 40 48 56 60 68 72 76 80 100
Mittelgroße Rassen 10 27 33 45 57 69 75 87 93 99
Große Rassen 8 22 31 49 67 85 94

Warum werden Menschen älter als Hunde?

Lange Zeit galt die Faustregel, dass ein Hundejahr sieben Menschenjahre entspreche. Diese Regel ist mittlerweile hinfällig, dennoch entspricht ein Hundejahr bereits mehrere Menschenjahren, sodass Hunde umgerechnet das Alter eines Menschens erreichen können.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.