Briard

Die französische Hunderasse Briard gehört im FCI-Standard Nr. 113 in Gruppe 1 den Hütehunden und Treibhunden an. Dort zählt er zu den Schäferhunden in Sektion 1 und ist als Herdengebrauchshund deklariert.

Briard im Steckbrief

Steckbrief
Größe: Rüden: 62-69 cm, Hündinnen: 56-64 cm
Gewicht: Rüden: 27-41 kg, Hündinnen: 23-34 kg
FCI-Gruppe: 1: Hütehunde und Treibhunde
Sektion: 1: Schäferhunde
Herkunftsland: Frankreich
Farben: Schwarz, Grau, Weiß, Schwarz-Gelbbraun, Schwarz-Grau, Gelbbraun
Lebenserwartung: 10-12 Jahre
Geeignet als: Schäfer-, Wach-, Familien-, Therapie-, und Rettungshund
Sportarten: Agility, Treibball
Charakter: Intelligent, Gehorsam, Loyal, Furchtlos, Fürsorglich
Auslaufbedürfnisse: eher hoch
Sabber-Potential gering
Stärke des Haarens gering
Pflegeaufwand: hoch
Fellstruktur: gedreht, lang, trocken und leichter Unterwolle
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: eher ja
Sozial: ja

Herkunft und Rassegeschichte

Entstanden ist der Briard als Kreuzung aus dem französischen Wasserhund Barbet und dem Berger de Picardie, dem Picard. Einige Quellen nennen als Ursprung neben dem Barbet auch den Beauceron. Der Briard ist der typische Hof- und Bauernhund im nordfranzösischen Flachland. Seine Aufgabe in Frankreich bestand in der Bewachung und dem Schutz von Schafen.

Erstmals erwähnt wird die Rasse als Chien de Berger de Brie 1758 von George-Louis Leclerc de Buffon. Bis dahin ist er auch als Chien de berger français de plaine, französischer Flachland-Schäferhund, bekannt. Die Beschreibung eines langhaarigen Hütehundes gibt es bereits 1387 in einem Jagdlehrbuch des Grafen Gaston Phoebus de Foix. Als eigenständige Rasse ist der Briard seit 1896 anerkannt und 1897 wurden die Rassestandards festgelegt.

Die französische Armee setzte den Briard in den Weltkriegen als Sanitätshund sowie als Melde- und Patrouillenhund ein. Bis heute findet sich die Rasse unter den Polizeihunden, Rettungs- und Therapiehunden.

Wesen & Charakter vom Briard

Der Briard zeichnet sich durch viele positive Eigenschaften aus. Er ist:

Briard Auslauf
Der Briard besitzt viele positive Eigenschaften.
  • anhänglich
  • treu
  • intelligent
  • kinderlieb
  • geduldig
  • temperamentvoll
  • lernfreudig
  • freundlich
  • gutmütig
  • anpassungsfähig

Typisch für den Hütehund ist sein besonderer Schutzinstinkt. Er ist sehr achtsam und darauf bedacht, sein Rudel stets zusammenzuhalten. Zu dem Rudel gehören für ihn auch die Familie und Katzen sowie andere Haustiere. Trotz des Alters der Rasse und der damit einhergehenden zahlreichen Züchtungen konnten die Hunde ihren Charakter erhalten. Trifft ein Briard auf eine Schafherde, erinnert er sich an seine ursprüngliche Aufgabe und möchte sie bewachen.

Der freundliche Hund tobt und spielt gerne und wird dabei gelegentlich etwas übermütig, jedoch nie bösartig. Briards sind nicht gerne alleine. Idealerweise haben sie stets Kontakt zu einem Familienmitglied. Mit anderen Hunden und Haustieren kommt der Briard zurecht, wenn sie für ihn keine Bedrohung seines Rudels darstellen. Das bedeutet gleichzeitig, dass er zu fremden Hunden nicht immer freundlich ist. Fremden Menschen begegnet er eher misstrauisch und ignoriert sie zunächst.

Ist der Briard ein Familienhund?

Der Briard ist der ideale Familienhund und möchte nicht alleine gelassen werden. Er versteht sich mit Kindern, anderen Hunden in seinem Rudel und mit anderen Haustieren.

Aussehen des Briard

Optisch ist der Briard ein auffällig schöner Hund. Auf den ersten Blick tritt er als großes Fellbüschel in Erscheinung. Das dichte, leicht gewellte Fell ist langhaarig und bildet feine Strähnen. Es ist sehr trocken und ziegenähnlich mit wenig Unterwolle. Am Kopf hat der Hund einen ausgeprägten Schnautz- und Kinnbart sowie buschige Augenbrauen. Seine Kopfbehaarung neigt dazu, über die Augen zu wachsen. Die Farben des Fells sind:

  • Schwarz
  • Fauve (Mittelbraun-Blond)
  • Fauve mit schwarzen Spitzen (Charbonnierung)
  • Grau
  • Blau (tiefes Dunkelgrau)

Briards mit hellem Fell können eine schwarze Maske haben. Die Hängeohren sind kurz, hoch angesetzt und ebenfalls mit langem Fell bedeckt. Der Briard hat dunkle, weit geöffnete Augen und einen aufmerksamen Blick.

Sein Körperbau ist wohlproportioniert und muskulös mit einem geraden Rücken und geraden, kräftigen Beinen. In seinen Bewegungen wirkt der Briard mit seinem federnden Gang sehr elegant. Die Rute schließt sich gerade und mit einer ausgeprägten Fellfahne an den Rücken an. Sie reicht bis zum Sprunggelenk und bildet in Bewegung meist eine gerade Linie mit dem Rücken. An der Spitze ist sie leicht gebogen.

Eine Besonderheit der Rasse sind die doppelten Wolfskrallen oder Afterkrallen. Sie befinden sich oberhalb der Pfoten an den Hinterläufen. Dabei handelt es sich um zwei eng beieinanderstehende Krallen. Sie haben keinen Bodenkontakt und keine Funktion. Vielmehr sind sie ein Relikt aus alter Zeit. Ursprünglich hatten alle Wirbeltiere fünf Glieder an den Händen und Füßen. Da viele Tiere den Daumen oder großen Zeh nicht benötigen, hat er sich zurückgebildet. Lediglich bei Hunderassen mit Wolfskralle ist das fünfte Glied noch vorhanden.

Größe und Gewicht:

Größe Gewicht
Hündin 56 bis 64 cm 22 bis 34 kg
Rüde 62 bis 68 cm 27 bis 40 kg

Erziehung & Haltung des Briard – Das gilt es zu beachten

Briard Welpe
Briards brauchen viel Platz.

Der Berger de Brie ist kein Hund für die Haltung in einer Stadtwohnung. Er liebt es, sich draußen zu bewegen und soll daher seinen Platz in einem Haus mit Garten haben. Ideal ist eine ländliche Umgebung. Da das Tier sehr anhänglich ist, sollte möglichst jederzeit ein Familienmitglied bei ihm sein. Ist es unvermeidbar, den Hund stundenweise alleine zu lassen, muss das langsam und in kleinen Schritten trainiert werden. Briards sind zwar in ihrem Ursprung Hüte- und Herdenschutzhunde, dennoch eignen sie sich nicht für die Haltung im Zwinger. Da sie die Familie hüten und beschützen, ist ihr Platz im Haus. Der Familienhund benötigt die Nähe zu seinen Menschen. Ist er gut erzogen, begleitet er ihn überall, ohne dabei negativ aufzufallen.

Die Erziehung erfolgt mit Geduld, Liebe und Einfühlungsvermögen sowie der richtigen Dosis Konsequenz. In einem guten gegenseitigen Vertrauensverhältnis ist der lernwillige Hund leicht zu erziehen. Die intensive Bindung zu dem Hund ist ein wichtiger erster Schritt in der Erziehung. Gleichzeitig neigt die Rasse zu einem gewissen Eigensinn. Liebevolle Konsequenz ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für ein harmonisches Zusammenleben. Briards sind feinfühlig und mögen keinen rauen Umgang. Laute Beschimpfungen oder gar Schläge entsprechen nicht dem Tierwohl. Sie schaden dem Hund und machen die Erziehung beinahe unmöglich.

Wie die meisten Hütehunde benötigt der Berger de Brie Aufgaben, um ausgelastet und ausgeglichen zu sein. Langweilt er sich, wird er sich eine eigene Beschäftigung suchen. Diese ist dann nicht immer im Sinne des Besitzers. Tägliche ausgiebige Spaziergänge, Lernspiele und Hundesport sind unbedingt notwendig für die artgerechte Haltung dieser Rasse. Die Ausbildung zum Therapie- oder Rettungshund absolvieren Briards mit Bravour. Es bieten sich somit vielfältige Möglichkeiten für eine intensive Beschäftigung mit dem engagierten Franzosen.

Aufgrund seiner Dickköpfigkeit gilt der Briard nicht als Anfängerhund. Erfahrungen in der Hundeerziehung sind empfehlenswert für Menschen, die mit diesem freundlichen, temperamentvollen und etwas eigenwilligen Gesellen leben möchten. Bereits im Welpenalter ist der Besuch einer Hundeschule ratsam. Dort lernt der Hund die Sozialisierung unter Artgenossen. Sein Besitzer erfährt dabei, welche Aufgaben er für das angenehme Miteinander erfüllen muss.

Was kostet ein Briard?

Ein Briard ist nur selten zu verschenken. Das geschieht eher in absoluten Notfällen, wenn beispielsweise ein älteres Tier seinen Besitzer verliert. Ausgewachsene Tiere kosten in der Regel 800 Euro oder mehr.

Ernährung des Briard

Gemessen an seiner Größe frisst ein Briard eher wenig. Daher ist ein ausgewogenes Futter umso wichtiger. Da die Rasse sehr lebhaft und agil ist, benötigt sie viele Proteine. Mineralstoffe und Vitamine machen einen kleinen Bestandteil des Futterbedarfs aus. Etwa 70 Prozent des Futters sollten aus hochwertigem Fleisch bestehen. Rund zehn Prozent Getreide reichen aus. Gemüse sollte mit einem Anteil von 20 Prozent in die Futterzusammensetzung einfließen. Grundsätzlich eignen sich Trocken- und Nassfutter für die Fütterung. Soll der Hund mit rohem Fleisch gefüttert, also gebarft werden, sind Futterzusätze notwendig. Diese bieten Zoo-Fachgeschäfte und Spezialgeschäfte für BARF-Futter an.

Die Fütterung von Hunden ausschließlich mit Trockenfutter ist vor allem für ihre Besitzer einfach und unkompliziert. Dennoch ist zu bedenken, dass diese Form nicht der natürlichen Hunde-Ernährung entspricht. In der Praxis erweist sich eine Mischung aus Trocken- und Nassfutter als vorteilhaft für den Hund. Optimal ist eine Fütterung mit frischen Zutaten. Insbesondere bei der Auswahl des Gemüse-Anteils ist jedoch darauf zu achten, dass es sich um hundeverträgliche Sorten handelt. Folgende Nahrungsmittel können für Hunde giftig sein:

  • Schokolade und kakaohaltige Lebensmittel
  • Weintrauben und Rosinen
  • Avocado
  • Steinobst
  • rohe Kartoffeln
  • Tomaten
  • Auberginen
  • Rhabarber
  • Lauch und Zwiebeln
  • Hülsenfrüchte
  • rohes Schweinefleisch
  • Zucker
  • Nüsse und Kastanien
  • rohe Holunderbeeren

Als kleine Belohnung für zwischendurch eignen sich Hunde-Leckerlis wie Trockenfleisch, gekochte Hackfleischbällchen oder Kochschinken. Kauknochen aus Rinderhaut und ähnliche Produkte sind gut für die Zähne und beschäftigen den Hund.

Welpen benötigen eine andere Futter-Zusammensetzung als ausgewachsene Hunde. In der Anfangszeit sollten Welpen dasselbe Futter bekommen wie beim Züchter. Mit dem Wachstum erfolgt eine langsame Anpassung an die spätere Fütterung.

Hunde benötigen jederzeit ausreichende Mengen Trinkwasser. Wassernäpfe sollten im Haus und im Garten aufgestellt sein. Während Welpen mehrmals täglich Futter benötigen, reicht bei einem ausgewachsenen Hund die Futtergabe ein- bis zweimal täglich aus. Nach dem Füttern benötigen Briards Ruhe, um eine Magendrehung zu vermeiden.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Der Briard ist bisher davon verschont geblieben, ein Modehund zu sein. Überzüchtungen sind daher nicht so stark zu befürchten, wie bei weit verbreiteten Hunderassen. Die Lebenserwartung dieses großen Hundes beträgt etwa zwölf Jahre. Bei guter Gesundheit kann er bis zu 14 Jahre alt werden.

Eine typische Krankheit der Rasse ist die bei allen großen Hunden häufig vorkommende Hüftgelenksdysplasie (HD). Aus diesem Grund sollte der Hund insbesondere in der Wachstumsphase möglichst nicht häufig auf Treppen laufen. Das Laufen am Fahrrad ist im Welpenalter ebenfalls unbedingt zu vermeiden.

Briards neigen außerdem zu Augenerkrankungen wie der kongenitalen stationären Nachtblindheit (CNSB). Diese Netzhauterkrankung kann ebenso wie die Netzhauterkrankungen PRA und CEA zu vollständiger Erblindung des Hundes führen. Des Weiteren kann ein MDR1-Defekt vorliegen. Dieser führt zu Unverträglichkeiten verschiedener Medikamente. Um eine Erkrankung des Hundes auszuschließen, sind regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sinnvoll.

Da der Briard von Natur aus nicht fressgierig ist, neigt er bei artgerechter Ernährung nicht zur Bildung von Übergewicht.

Mit ihrem langhaarigen und dichten Fell sind Briards sehr robust und unempfindlich gegenüber Kälte und Nässe. An warmen Sommertagen sollte wie bei allen Hunden die Aktivität etwas eingeschränkt werden. Ein kühler Platz im Schatten ist ideal. Da die Rasse gerne ins Wasser geht, bietet ein kleines Planschbecken hilfreiche Abkühlung.

Wann ist ein Briard ausgewachsen?

Nach etwa zehn bis zwölf Monaten ist ein Briard ausgewachsen.

Pflege des Briard

Mit seinem langen Fell ist der Briard ein pflegeintensiver Hund. Über die Häufigkeit des Kämmens besteht Uneinigkeit. Da das Fell sehr trocken und eher etwas härter ist, neigt es nicht so stark zu Verfilzungen. Dennoch ist es sinnvoll, das Fell regelmäßig mindestens im Abstand von zwei bis drei Tagen zu kämmen. In dem langen Haar verfangen sich Schmutz und Pflanzenteile, die durch das Kämmen entfernt werden. Aufgrund der Größe des Hundes ist für die Fellpflege ein Zeitaufwand von etwa einer Stunde erforderlich.

Für den Hund ist die Fellpflege ebenso eine Belastung wie für den Besitzer. Deshalb versuchen viele langhaarige Hunde, ihr zu entgehen. Leichter ist es, wenn das Tier bereits im Welpenalter daran gewöhnt wird. Hilfreich ist ein festes Pflegeritual. Wird der Hund stets zur selben Zeit und am selben Platz gekämmt, fällt es ihm leichter, sich daran zu gewöhnen. Unnötige Schmerzen durch kleine Verfilzungen lassen sich vermeiden, wenn das Haar von den Spitzen aus vorsichtig mit einem grobzinkigen Kamm durchgekämmt wird. Hält eine Hand das Haar büschelweise am Ansatz fest, zieht das Kämmen nicht an der Haut. Die stark behaarten Partien hinter den Ohren, an der Brust, im Gesicht und zwischen den Zehen erfordern besondere Aufmerksamkeit. Einige Streicheleinheiten zwischendurch tragen zur Entspannung bei. Bekommt der Hund nach der Fellpflege eine Belohnung, erhält die Prozedur einen positiven Verstärker.

Der Briard darf nicht mit Shampoo gewaschen werden. Durch das Shampoo würde sein Fell weich und eher zu Verfilzungen neigen.

Wachsen die Haare zu weit in die Augen hinein, beeinträchtigen sie die Sicht des Hundes. Damit erschweren sie ihm die Kommunikation mit anderen Hunden. Augenentzündungen können ebenfalls die Folge einer zu langen Behaarung sein. Es ist sinnvoll, wenn der Hund um die Augenpartie Kurzhaar trägt, sodass die Augen klar sichtbar sind. Wer das Haar nicht abschneiden möchte, sollte es zu einem Zopf auf dem Kopf frisieren. Wie die meisten langhaarigen Hunde haart der Briard nur minimal.

Kann man den Briard scheren?

Grundsätzlich ist es möglich, den Briard zu scheren. Dennoch sollte ihm sein langes Fell erhalten bleiben. Es schützt ihn vor Kälte und isoliert ihn auch vor Wärme. Werden Briards zu kurz geschoren, können sie Hautekzeme entwickeln.

Briard – Aktivitäten und Training

Training und Aktivitäten sind besonders wichtig für diesen agilen und fleißigen Hund. Dazu gehören ausgedehnte tägliche Spaziergänge und Spiele. Der Briard möchte auch kognitiv gefordert werden. Daher gehören Intelligenzspiele zu seinen bevorzugten Beschäftigungen. Fang- und Suchspiele und Dog-Frisbee sind einige Beispiele dafür. Ausgewachsene Tiere eignen sich zum Laufen am Fahrrad. Einige Besitzer setzen ihre Hunde als Zugtiere vor einem Sulky ein.

Der Briard lässt sich für alle bekannten Hundesportarten begeistern. Dazu zählen:

  • Dogdancing
  • Agility
  • Schutzhundetraining
  • Mantrailing
  • Fährtenarbeit
  • Revieren
  • Obedience
  • Hoopers
  • Distanztraining
Briard zu zweit
Briards eignen sich für zahlreiche Hundesportarten.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Briard

Aufgrund seines attraktiven Erscheinungsbildes, seiner Intelligenz und Ausdauer ist der Briard ein beliebter Filmhund. Der Filmhund Michael stellte beispielsweise den Familienhund Buck in der amerikanischen Serie „Eine schrecklich nette Familie“ dar. Auch in dem Film „Kiss Kiss Bang Bang“ spielt ein Briard mit. Bekanntheit erlangte zudem der Hund Dex der Familie Geiss. In vielen Folgen der Serie „Die Geissens – eine schrecklich glamouröse Familie“ ist er zu sehen.

Schon in einem der erfolgreichsten Melodramen des 19. Jahrhunderts spielte ein Berger de Brie die Titelrolle in „Der Hund des Aubry“.

Nachteile des Briard

Im Prinzip ist der Briard kein Hund mit Nachteilen. Etwas beschwerlich ist die regelmäßige Fellpflege. Seine Dickköpfigkeit stellt eine gewisse Herausforderung an die Erziehung, insbesondere die Konsequenz, dar. Sie fällt manchem Besitzer schwer, wenn der Hund ihn freundlich aus seinen großen Augen liebevoll anblickt.

Was kostet ein Briard Welpe?

Der Preis für einen Welpen beginnt bei etwa 900 Euro. Werden die Tiere günstiger angeboten, besteht die Gefahr, dass sie nicht aus einer zuverlässigen Zucht stammen. Deutlich höher sind die Anschaffungskosten für die Welpen preisgekrönter Eltern.

Passt der Briard zu mir?

Der Briard ist der ideale Partner für sportliche Menschen. Er begleitet sie mit Freude beim Wandern, Joggen und anderen Outdoor-Aktivitäten. Das bedeutet gleichzeitig, dass Besitzer ihrem Berger de Brie viel Auslauf und Bewegung bieten müssen. Geschieht das nicht, gerät der Hund regelrecht in Not und kann Verhaltensstörungen zeigen. Wer sich einen Briard anschafft, muss sportlich und aktiv sein.

Briard von der Seite
Ein Briard eignet sich für aktive Menschen.

Da Hunde dieser Rasse ungern alleine sind, nehmen sie viel Zeit in Anspruch. Aufgrund ihrer Größe nehmen sie zudem viel Platz ein. Die Wohnung sollte also ausreichend groß für ein riesiges Körbchen und den Bewegungsspielraum des Hundes sein. Mit seinem Gewicht und seiner Größe ist der Briard kein Schoßhund. Dennoch benötigt er seine täglichen Schmuseeinheiten. Als Familienhund ist der ideale Platz des Briard in einem Haus mit Kindern und viel Auslauf.

Kolja von edogs

Kolja von edogs

Kolja gehört zu dem Team von edogs und ist unter anderem für alle technischen Belange rund um den Hundemarkt verantwortlich.

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