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Finnischer Laufhund

von Marcel Hammerich
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Ein Finnischer Laufhund ist ein mittelgroßer Jagdhund aus Finnland. Seinem Herkunftsland und seiner Gattung Rechnung tragend trägt er auch die alternative Namen „Finnenbracke“, „Finnish Hound“, „Finnish Bracke“ oder „Suomenajokoira“, die finnische Bezeichnung für „finnischer Hund“. Ein Finnischer Laufhund ist von der FCI als Hunderasse offiziell mit der FCI-Standard Nummer 51 anerkannt. Der Hund aus Finnland gehört zur Gruppe 6 “Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen“ und zur Sektion 1.2 „Mittelgroße Laufhunde“.

Finnischer Laufhund im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 52-61 cm
Gewicht: 20-25 kg
FCI-Gruppe: 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion: 1.2: Mittelgroße Laufhunde
Herkunftsland: Finnland
Farben: Dreifarbig: Schwarz, Weiß, Hellbraun
Lebenserwartung: 11-12 Jahre
Geeignet als: Jagd, Begeleit- und Familienhund
Sportarten:
Charakter: Leidenschaftlich, Ruhig, Unabhängig, Freundlich, Energiegeladen, Vielseitig
Auslaufbedürfnisse: eher hoch
Sabber-Potential:
Stärke des Haarens:
Pflegeaufwand: gering
Fellstruktur: mittellang, dicht, gerade, fest anliegendun harsch mit kurzer, dichter und weicher Unterwolle
Kinderfreundlich: eher ja
Familienhund: ja
Sozial:

Herkunft und Rassegeschichte

Finnischer Laufhund im Schnee

Der Finne wird weltweit als eine der besten Jagdhundrassen gehalten.

Den Finnischen Laufhund gibt es erst seit etwa 130 Jahren. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts musste man sich in Finnland für die Jagd noch ausländischer Bracken bedienen, da es keine eigenen finnischen gab. Bracken sind Laufhunde, die vor allem für die Jagd auf Niederwild wie zum Beispiel Hasen und Füchse verwendet werden. Finnische Jäger waren mit den Jagdhunden aus dem Ausland nicht zufrieden, daher begannen sie mit gut geeigneten, ausgewählten Laufhunden eine einheimische Rasse für die Jagd zu züchten. 1850 findet zum ersten Mal eine Finnenbracke Erwähnung. Mit Laufhunden aus Schweden, Frankreich und Deutschland begann um 1890 die Zucht des Finnischen Laufhundes. 1899 wurde der Finnische Kennel Club gegründet und erstmals der Hund als „Finnischer Hasenhund“ eingetragen. Der erste Rassestandard kam 1932 heraus und erst 1954 erfolgte die offizielle Anerkennung durch die FCI.

Heutzutage zählt die Finnenbracke zu den in Finnland am meisten als Jagdhund eingesetzten und beliebtesten Vierbeinern. Sie wird mittlerweile auch in anderen Ländern für eine der besten Jagdhund-Rasse gehalten und deshalb standardgemäß gezüchtet. Auch im Register des American Kennel Club ist sie offiziell eingetragen.

Wesen & Charakter vom Finnischen Laufhundes

Der Suomenajokoira ist ein freundlicher, niemals aggressiver Vierbeiner. Er ist zwar von ruhigem Gemüt, aber in ihm steckt doch viel Energie, die er idealerweise für die Jagd nutzt. Er wurde als Jagdhund gezüchtet und seinen Job führt er mit Bravour aus. Die vielseitige Finnenbracke wird wegen ihrer jagdlichen Talente allseits hoch geschätzt. Überwiegend werden ihre Dienste in Anspruch genommen bei der Niederwildjagd, der Jagd auf Hasen und Füchse. Auch bei der Hirsch- oder Luchsjagd wird der eigenständig arbeitende vierbeinige Jagdhelfer eingesetzt.

Der agile Hund überzeugt durch Spursicherheit, Lauffreudigkeit und extreme Ausdauer. Selbst ein Jagen über fünf bis zehn Stunden und das über mehrere Tage sind für den Finnischen Laufhund kein Problem. Auch unter schwierigsten Bedingungen, sei es in tiefstem Schnee oder bei unwirtlichen Wetterverhältnissen, brackiert er mit Leichtigkeit. Brackiert der Finne, so bedeutet das, dass er unter lautem Gebell das Wild aufstöbert und verfolgt. Durch den sogenannten Spurlaut erkennt der Jäger, wo sich sein Jagdgehilfe und das Wild befinden. Das Apportieren der erlegten Beute liegt dem Finnischen Laufhund dagegen weniger.

Die verspielte Fellnase ist sehr intelligent und lernt daher sehr rasch. Sie ist stets bereit zu neuen Herausforderungen. Spiele, die ihre hervorragende Schnüffelnase beanspruchen, sind für sie eine beliebte Freizeitbeschäftigung neben der Jagd.

Ein gutmütiger Finnischer Laufhund eignet sich in seiner Freizeit auch als liebender Familienhund. So energiegeladen er auch bei der Arbeit ist, so genießt der Vierbeiner es auch, nach Feierabend gemütlich in einer ruhigen Ecke zu dösen. Er mag Kinder und andere vierbeinige Artgenossen. Zu ihrem Rudel ist die Bracke ohne Ausnahme loyal. Sie sucht den Kontakt, verhält sich aber nicht klettenhaft. Ist sie durch Auslauf und artgerechte Beschäftigung zur Genüge ausgelastet, verhält sie sich zuhause ruhig wie ausgeglichen und kann auch eine Zeit lang alleine das Haus hüten.

Probleme kann es mit anderen Haustieren wie Katzen zum Beispiel geben, da der Jagdhund sie als verfolgungswerte Beute ansehen könnte. Eventuell kann das Zusammenleben funktionieren, wenn die Finnenbracke von klein auf an sie gewöhnt wurde. Fremde, die das Zuhause des Finnischen Laufhundes betreten, begrüßt der liebevolle Finne stets freundlich. Daher eignet er sich nicht unbedingt als Wachhund.

Ist der Finnische Laufhund ein Familienhund?

Als reiner Familienhund ohne jagdliche Beschäftigung wird der Vierbeiner nicht glücklich. Kann eine Familie dem Finnischen Laufhund genügend Zeit für Auslauf und Ersatzbeschäftigung anstelle des Jagens bieten, dann eignet er sich auch als Familienhund.

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Finnischen Laufhundes

Finnischer Laufhund von der Seite

Der Finne ähnelt dem Beagle, nur dass der Beagle deutlich kürzere Beine hat.

Finnish Hound-Rüden haben eine Schulterhöhe von 55 bis 61 cm (idealerweise 57 bis 59 cm), Hündinnen von 52 bis 58 cm (idealerweise 54 bis 56 cm). Die Laufhund gehören folglich zu den mittelgroßen Hunderassen. Sie wiegen geschlechtsunabhängig zwischen 20 und 25 kg, was jedoch nicht im Rassestandard festgelegt ist.

Die Hunde aus Finnland besitzen ein glattes, gerades, dichtes, mittellanges Deckhaar, das fest anliegt und ziemlich harsch ist. Darunter liegt ihre kurze, dichte, weiche Unterwolle. Ihre Fellfarbe ist immer dreifarbig – braun, weiß gescheckt am Körper mit einem schwarzem Mantel über dem mittellangen Rücken und den Seiten. Die vordere Brust ist meist weiß ebenso wie Pfoten und Rutenspitze. Auch Kopf und der mittellange Hals weisen weiße Markierungen auf.

Die Finnenbracke ist von kräftiger, muskulöser Statur, aber nicht schwer an Gewicht. Ihr Körper ist deutlich länger als sie hoch ist. Sie hat flache, dicht am Kopf liegende Hängeohren, die fast dreieckig sind sowie spitz zulaufen und bis kurz über ihre längliche Schnauze reichen. Ihre leicht gebogene, am Ansatz kräftige Rute reicht bis zu den Sprunggelenken und läuft spitz zu. Der Finnische Laufhund trägt seine Rute, die wie der übrige Körper behaart ist, im Ruhemodus herabhängend und bei Bewegung erhoben. Durch ihre Fellfarbe ähnelt sie einem Beagle, der aber deutlich kürzere Beine und vor allem keine weiße Schwanzspitze hat. Der Jagdhund blickt treu, fast traurig aus seinen dunkelbraunen, mittelgroßen, leicht ovalen Augen mit den schwarzen Augenlidern. Seine exzellente Schnüffelnase ist schwarz.

Wie groß werden Finnische Laufhunde?

Rüden haben eine Schulterhöhe von 55 bis 61 cm, Hündinnen von 52 bis 58 cm.

Erziehung & Haltung des Finnischen Laufhundes – Das gilt es zu beachten

Die lernwillige Hunde sind einfach zu erziehen, denn sie gieren regelrecht nach neuen Herausforderungen. Lastet man die Hunderasse richtig aus, ist sie ruhig und ausgeglichen. Dank seinem des Charakter ist der Laufhund problemlos zu halten. Man sollte ihn mit Geduld, Liebe und Konsequenz erziehen und nicht zu streng. Für Hunde-Unerfahrene kann die richtige Auslastung des Jagdhundes mitunter schwierig werden. Deshalb sollten sie sich diese Rasse besser nicht halten.

Wie allen Welpen tut auch dem Finnischen Laufhund der Besuch einer Hundeschule gut. Dies ist wichtig für eine gute Sozialisierung. Ist sein Halter kein Berufs- oder Hobbyjäger, kann der Vierbeiner in einer Hundeschule auch an Kursen speziell als Jagdersatz teilnehmen. Allen kleinen Fellnasen muss man behutsam beibringen, dass ihr Fell gebürstet, der oftmals gefürchtete Tierarzt aufgesucht werden muss sowie ihre Zähne geputzt, eventuell Zecken entfernt und ihre Schlappohren gereinigt werden müssen.

Auch den Rückruf aus dem Freilauf sollte man mit dem Jagdhund schon früh trainieren. Man sollte aber nicht allzu enttäuscht sein, wenn er aus dem Freilauf nicht zurückkommt, weil ihm der Geruch von Wild in die Nase gestiegen ist. Als passionierter Jagdhund wird er seiner Spur folgen, komme, was da wolle. Am wohlsten fühlt sich der Finnish Hound in der freien Natur. Deshalb wäre sein Zuhause am besten in der Nähe von Wald und Wiesen.

Ernährung der Finnenbracke

Eine hochwertige, adäquate, an das Alter und die Lebensumstände angepasste Ernährung ist Grundvoraussetzung für die Gesundheit eines jeden Hundes. Der Finnische Laufhund ist sehr agil und braucht ein ausreichend Energie lieferndes Futter. Dies können sowohl qualitativ erstklassiges Nass-, kaltgepresstes Trockenfutter als auch rohes Fleisch mit entsprechend Gemüse und sonstigen wichtigen Zugaben sein. Fertigfutter sollte frei von Getreide, Zucker, Konservierungs-, Farbstoffe und Geschmacksverstärker sein. Ihr Fressen sollte die Finnenbracke zusammen mit frischem Wasser einmal am Tag, am besten abends nach ihrer Arbeit, erhalten. Nach dem Fressen kann sie sich dann entspannen und verhindert damit auch, eine gefährliche Magendrehung zu erleiden.

Ihren Feierabend krönt die Fellnase auch gerne mit einem wohlschmeckenden Knochen aus getrockneter Rinderkopfhaut zum Beispiel. Damit stillt sie einerseits ihr Kaubedürfnis und pflegt andererseits noch ihre Zähne, indem sie Zahnstein entfernt. Finnische Laufhund Welpen müssen öfter am Tag gefüttert werden, etwa drei- bis viermal am Tag. Ihr Futter muss die richtigen Nährstoffe enthalten, die ihr Wachstum unterstützen. Sofern die Fellnase tagsüber mit Leckerchen belohnt wurde, sollte man diese bei der Futtermenge mit berücksichtigen.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Genetisch bedingt kann diese Rasse an zerebellärer Ataxie, eine Erkrankung des Hirns, leiden. Seriöse Züchter führen einen DNA-Test mit ihren Zuchthunden durch, um Hunde, die dieses kranke Gen in sich tragen, von der Zucht auszuschließen. Auch eine Einkreuzung mit nicht verwandten Hunden ziehen manche Züchter in Betracht, um eine bestmögliche Gesundheit dieser Rasse zu gewährleisten.

Des Weiteren kann der Vierbeiner aufgrund seiner Größe Hüftdysplasie – eine chronische Erkrankung des Hüftgelenks – oder wegen seiner Hängeohren Otitis – eine Ohrenentzündung – bekommen. Ebenso sind Haut-, Herzprobleme und Krebskrankheiten beim Finish Hound bekannt. Zu Übergewicht neigt die agile, unermüdliche Finnenbracke nicht. Sie hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 11 bis 13 Jahren.

Ein Finnischer Laufhund kommt mit allen Witterungen zurecht. Er jagt bei Kälte wie bei Hitze. Durch seine wärmende Unterwolle ist er bestens geschützt gegen Kälte und Schnee. Doch sollte man darauf achten, dass er bei extremer Hitze keinen Hitzschlag erleidet.

Wie alt kann ein Finnischer Laufhund werden?

Ein Finnischer Laufhund hat eine Lebenserwartung von etwa 11 bis 13 Jahren.

Pflege des Finnischen Laufhundes

Das harsche Fell ist sehr leicht zu pflegen. Einmal Bürsten pro Woche ist völlig ausreichend. Schmutz kann man mit einem feuchten Tuch leicht abwischen. Das Haaren hält sich bei der Finnenbracke in Grenzen, nur während des Fellwechsels haart sie vermehrt. Dann sollte sie täglich gebürstet werden, um ausgefallene Haare aus dem Fell zu lösen.

Insbesondere bei den schlecht belüfteten Hängeohren des Finnischen Laufhundes können sich Schmutz und Bakterien ansammeln, was schmerzhafte Entzündungen nach sich ziehen kann. Um dem vorzubeugen, sollte man regelmäßig eine Speziallösung als Ohrreinger extra für Hunde in die Ohren träufeln. Bei betagten Finnenbracken, die sich nicht mehr so viel im freien Gelände aufhalten, muss man unter Umständen die Krallen kürzen. Um Zahnstein zu reduzieren, sollte man zusätzlich zur Gabe von Knochen regelmäßig die Zähne des Jagdhundes putzen.

Finnischer Laufhund- Aktivitäten und Training

Finnischer Laufhund im Wald

Im Idealfall wird die Bracke jagdlich geführt, ansonsten sollte man für entsprechenden Ersatz sorgen.

Ein Finnischer Laufhund ist ein Arbeitshund, dem die Jagdgene im Blut liegen. Daher sollte er auch jagdlich geführt werden. Er ist glücklich, wenn er seiner Bestimmung nachgehen darf. Er liebt das Brackieren, den mehrstündigen Auslauf in der freien Natur und die geistige Beschäftigung.

Ist sein Halter kein Berufs- oder Hobbyjäger, muss man dem Jagdhund entsprechenden Ersatz bieten. Dafür eignen sich zusätzlich zu kilometerlangen Wanderungen, Joggen oder Fahrradfahren Hundesportarten wie beispielsweise Spurensuche, Canicross oder Mantrailing. Bei der Spurensuche legt man selber in Wald oder auf der Wiese Spuren mit Leckerlis, die die Schnüffelnase suchen muss. Auch Futterdummys können versteckt werden. Bei Canicross bilden Vier- und Zweibeiner ein sportliches Team, das mittels einer flexiblen Leine verbunden ist. Das Gespann läuft dann gemeinsam eine längere Strecke, der Hund dabei als „Zugtier“ vorneweg. Diese Sportart erfordert von dem Menschen schon eine extreme Fitness, damit er mit seinem Laufhund mithalten kann. Bei Mantrailing darf die Spürnase vermisste Personen aufspüren, nachdem sie Witterung von einem der Person gehörenden Gegenstand oder Kleidungsstück aufgenommen hat.

Aufgrund seiner Ruhe und Freundlichkeit ist der Finnische Laufhund auch ein hervorragender Reisebegleiter. Nicht zu vergessen: der Vierbeiner braucht auch im Urlaub genügend Beschäftigung und Auslauf.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Suomenajokoira

Der Suomenajokoira ist der beliebteste Hund Finnlands. Er verfügt mit seinen bis zu 300 Millionen Riechzellen über einen phänomenalen Geruchssinn. Dieser ermöglicht es ihm, die Beute über den Geruch am Boden und in der Luft aufzuspüren.

Der Jagdhund hat die Fähigkeit, seinem Gebell beim Brackieren unterschiedliche Klänge zu geben. Damit gibt er seinem Halter wichtige Informationen bei der Jagd.

Nachteile des Finnischen Laufhundes

Der Vierbeiner wurde extra für die Jagd gezüchtet und sollte dementsprechend auch eingesetzt werden. Seine Auslastung ist sehr Zeit beanspruchend und bedarf eines gewissen Hunde-Knowhows. Wird er nicht zur Genüge ausgelastet, kann er ein unerwünschtes Verhalten – zum Beispiel in Form von Zerstörung des Hausinventars – entwickeln.

Passt ein Finnischer Laufhund zu mir?

Der Finnische Laufhund ist kein kleiner Schoßhund für träge Menschen. Er ist ein mittelgroßer Laufhund, der entweder in jagderfahrene Hände gehört oder in solche, die ihm einen entsprechenden Ersatz bieten können. Berufs- oder Hobbyjäger können den Vierbeiner seinem Talent gemäß, dem exzellenten Jagen, einsetzen. Alternativ passt er zu aktiven Menschen, die ihn durch kilometerlange Spaziergänge in der freien Natur und nasengerechten Hundesport auslasten. Seine Halter müssen also stets über genügend Zeit verfügen, sich seinen Neigungen zu widmen. Idealerweise bietet das Zuhause des Finnischen Laufhundes viel Platz und einen großen Garten, wo er sich auch zwischendurch mal austoben kann.

Finnischer Laufhund auf Baum

Der  Jagdhund kann als Familienhund gehalten werden, solang er nicht zu kurz kommt und beschäftigt wird.

Der Finnish Hound passt auch zu Familien, die viel Zeit haben und seinem Naturell nachkommen können. Bei Familien mit kleineren Kindern wird die Fellnase aufgrund von Zeitmangel eher zu kurz kommen und nicht glücklich werden. Als Ersthund empfiehlt sich der Finne eher weniger, da sein Halter mit dem Energiebündel wohl überfordert sein wird. Bei älteren Menschen wird der finnische vierbeinige Geselle wohl nicht richtig ausgelastet werden können und daher nicht glücklich sein.

Sollte man sich für einen Finnischen Laufhund Welpen entscheiden, dann muss man unter Umständen weite Wege auf sich nehmen. Denn in Deutschland gibt es kaum seriöse Züchter dieser Rasse. Über den VDH, den Verband für das Deutsche Hundewesen, kann man Informationen zu Züchtern erhalten oder man nimmt den Weg nach Finnland oder näher gelegene Länder auf sich. Gute Züchter gehören entweder dem Kennel Club oder einem anderen Hundeverein an und verkaufen den Welpen nur mit Papieren. Sie erlauben ein Kennenlernen des Welpen samt seiner Mutter und auch des Umfeldes, in dem der Kleine die ersten Wochen verbracht hat.