Home Hundewissen von A bis ZHundeernährung Gemüse für Hunde: Was darf mein Vierbeiner fressen & was nicht?

Gemüse für Hunde: Was darf mein Vierbeiner fressen & was nicht?

von Michelle Holtmeyer
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Der ein oder andere Hundebesitzer gibt seinem Liebling gerne Gemüse zu knabbern. Doch ist das eigentlich gut für die Fellnasen? Wir haben eine Liste für Dich, die zeigt, welches Gemüse für Hunde gesund ist und welches Du lieber nicht füttern solltest.

 

Gemüse für Hunde – Fütterung & Zubereitung

Gemüse enthält nicht nur für uns Menschen viele Ballaststoffe und Vitamine, auch für unsere vierbeinigen Lieblinge gibt es einige Gemüsesorten, die sich als gesunder Snack eignen. Zudem sind viele Nährstoffe für eine gesunde Darmfunktion wichtig.

Möchtest Du Deinem Hund Gemüse füttern, solltest Du dieses entweder im fertigen Hundefutter verarbeiten oder als Teil der Rohfütterung geben. Auch als Zwischendurch-Snack eignet es sich. Da Dein Hund das Gemüse natürlich auch gut verwerten sollte, empfehlen wir Dir, das Gemüse vor der Fütterung zu pürieren und es schonend zu dünsten.

Liste von Gemüsesorten, die Du füttern kannst

Grundsätzlich hat natürlich jeder Hunde seine eigenen Vorlieben, welches Gemüse er besonders gerne mag und welches nicht. Folgende Gemüsesorten kannst Du bedenkenlos füttern. Dabei solltest Du einfach ausprobieren, was Deiner Fellnase am besten schmeckt und was vielleicht weniger gut ankommt. Achte nach der Fütterung unbedingt darauf, ob Dein Hund das gefütterte Gemüse auch gut verträgt. Bekommt er nach der Fütterung Blähungen und Bauchschmerzen, solltest Du beim nächsten Mal etwas anderes wählen.

Diese Gemüsesorten lassen sich in der Regel problemlos füttern:

  • Brokkoli (nur gedämpft): Brokkoli ist für Deinen Vierbeiner sehr gesund, da es viel Vitamin C, Vitamin B, Eisen, Kalium, Natrium, Kalzium und Karotin beinhaltet.
  • Chinakohl (in kleinen Mengen): Diese Kohlsorte ist leichter verdaulich und wirkt nicht blähend.
  • Gurken: Die meisten Hund lieben Gurken, da sie einen perfekten Snack für zwischendurch darstellen.
  • Karotten (roh, gerieben, gekocht und gedünstet): Dieses Gemüse enthält viel Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamin A, welches sich auf Augen, Haut und Haare positiv auswirkt.
  • gekochte Kartoffeln: So lieferst Du Deinem Hund viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien
  • Kohlrabi (in kleinen Mengen): Das Gemüse enthält viel Vitamin C, Kalzium, Magnesium und Folsäure und wirkt sich so positiv auf die Gesundheit Deines Lieblings aus. 
  • Pastinaken: Diese Sorte ist reich an Vitamin C, Vitamin B, Kalzium, Phosphor, Eiweiß sowie Kalium.
  • Rote Beete (in kleinen Mengen): Die enthaltene Folsäure wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus. Zudem ist Rote Beete verdauungsfördernd und appetitanregend.
  • Spinat (nur gedünstet): Spinat enthält viele Mineralstoffe und Vitamine. Da es aber viel Oxalsäure beinhaltet, solltest Du es nur in kleinen Mengen füttern.
  • Zucchini: Dieses Gemüse ist leicht verdaulich und enthält viel Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor.
Hund liegt auf einer Wiese beim Sonnenuntergang

Achte nach der Fütterung unbedingt darauf, ob Dein Hund das gefütterte Gemüse auch gut verträgt.

Liste von Gemüsesorten, die Du vermeiden solltest

Es gibt auch eine Reihe von Gemüsesorten, die gefährlich für Deinen Vierbeiner sein können und die Du deshalb lieber nicht füttern solltest.

Dazu gehören: 

  • rohe Zwiebeln: Die Sulfide im Inneren der Zwiebel zerstören rote Blutkörperchen, was zu einer Blutarmut führen kann
  • Avocado: Das enthaltene Persin ist für Hund schädlich und kann im schlimmsten Fall zu einer Herzmuskelschwäche führen
  • große Mengen Knoblauch: Fütterst Du Deinem Hund zu viel Knoblauch, können die dort enthaltenen Schwefelverbindungen die roten Blutkörperchen zerstören und folglich eine toxische Reaktion hervorrufen
  • Paprika: Der Wirkstoff Solanin hat eine toxische Wirkung auf Hunde.
  • Aubergine: Der Wirkstoff Solanin hat eine toxische Wirkung auf Hunde.
  • Tomaten: Der Wirkstoff Solanin hat eine toxische Wirkung auf Hunde.
  • Rohe Hülsenfrüchte: Bohnen, Erbsen, Kichererbsen und Linsen enthalten Phasin, was Hunde nicht vertragen. Es lässt die roten Blutkörperchen verklumpen und führt im schlimmste Fall zu Blutungen im Magen-Darm-Bereich führen.
  • Rhabarber: Die Blätter und Stiele der Gemüsesorte senken den Calciumspiegel, was sowohl zu Entzündungen im Magen-Darm-Bereich als auch für Nierenschäden sorgen kann.
  • scharfe Gemüsesorten: Sachen wie Chilischoten, Radieschen oder Rettich lösen eine Schmerzreaktion bei unseren Fellnasen aus.

Gemüse für Hunde – Liste zum kostenlosen Download (PDF)

Du möchtest Dir eine Liste, mit Gemüsesorten, die Dein Hund darf (oder auch nicht), am liebsten an den Kühlschrank pinnen, damit Du stets den Überblick hast und genau weißt, was Du füttern darfst? Kein Problem, wir haben ein PDF-Dokument mit einer Auflistung aller Gemüsesorten zum kostenlosen Download für Dich. Viel Spaß damit!

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