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Kanaan Hund

von Marcel Hammerich
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Auch wenn der Kanaan Hund (andere Schreibweise: Canaan Dog) erst seit 1966 offiziell als Hunderasse anerkannt ist, gehört er zur wahrscheinlich ältesten Hundefamilie der Welt. Bereits in steinzeitlichen Höhlenmalereien sind Hunde ähnlich dem Canaan abgebildet. Entstanden ist die Rasse in Israel.
Die FCI führt den offiziellen Rassestandard vom Kanaan Hund unter der Nummer 273 in Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 6: Urtyp, Ohne Arbeitsprüfung.

Kanaan Hund im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 48-60 cm
Gewicht: 18-25 kg
FCI-Gruppe: 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion: 6: Urtyp
Herkunftsland: Israel
Farben: Sandfarben bis rot-braun, weiβ, schwarz oder gefleckt, mit
oder ohne Maske
Lebenserwartung: 12-15 Jahre
Geeignet als: Wach- und Familienhund
Sportarten:
Charakter: Intelligent, Aufmerksam, Ergeben, Schnell, Vorsichtig, Wachsam
Auslaufbedürfnisse: mittel
Sabber-Potential gering
Stärke des Haarens gering
Pflegeaufwand: eher gering
Fellstruktur: dicht, harsch, gerade, kurz bis mittellang mit anliegender, reichlich vorhandenen Unterwolle
Kinderfreundlich: eher ja
Familienhund: ja
Sozial: mittel

Herkunft und Rassegeschichte

Canaan Dog Welpe

Hunde gehören zu den ältesten Haustieren, die der Mensch nutzt. Bereits in der Steinzeit begann die Domestikation von Wildcaniden, die sich in der Nähe von menschlichen Ansiedlungen aufhielten und von deren Abfällen lebten, zu Haushunden. Bis in die heutige Zeit existieren auf allen Kontinenten noch sogenannte Pariahunde – unter diesem Begriff werden verwilderte Haushunde zusammengefasst, die über Generationen im nahen Umfeld des Menschen leben, ohne von diesem gehalten oder versorgt zu werden. Tatsächlich besteht hier – wie schon in der Steinzeit – ein wechselseitiger Nutzten. Denn die wilden Hunde leben von den Resten der menschlichen Siedlungen und Lager, während die Menschen für sich und ihre Viehherden vom Wach- und Schutztrieb dieser Hunde profitieren. Tatsächlich haben sich bei den Pariahunden durch natürliche Auslese in den jeweiligen Lebensregionen einheitliche Phänotypen entwickelt, so dass diese Hunde sich optisch wie Rassehunde ähneln. Beispiele für solche Pariahunde sind etwa die wildlebende Dingos in Australien, aber auch der afrikanische Basenji oder der Thai Ridgeback werden dazu gezählt.

Als in den 1930er Jahren die österreichische Hunde-Verhaltensforscherin Professor Rudolphina Menzel zusammen mit ihrem Ehemann von Wien nach Palästina (heute Israel) emigrierte, fand sie dort Pariahunde vor, die mit den Beduinenstämmen lebten. Mit wenigen sehr jungen Welpen, die sie in ihre Obhut nahm, begann sie den Aufbau einer Zucht und nannte die so entstandene Rasse nach dem biblischen Land Kanaan. Überraschend schnell konnten die Hunde an das enge Zusammenleben mit dem Menschen gewöhnt werden und wurden zu anhänglichen und relativ leicht erziehbaren Haushunden, behielten aber dennoch einige Eigenheiten ihrer wildlebende Vorfahren bei. Bereits 1948 erreichte Prof. Menzel die Anerkennung der Rasse national in Israel, seit 1966 ist der Kanaan Hund auch international durch die FCI anerkannt.

Wesen & Charakter vom Kanaan Hund

Der Kanaan Hund, auch als Israelspitz bezeichnet, ist eine weltweit noch sehr wenig verbreitete Rasse. Während diese Hunde innerhalb ihrer direkten Familie sehr anhänglich und treu auftreten, sind sie um so misstrauischer allem Fremden gegenüber und zeigen eine hohe Wachsamkeit. Sie werden als lebhaft und schnell in ihren Reaktionen beschrieben und jederzeit bereit, sich und ihr „Rudel“ zu verteidigen, sei es gegen andere Tiere oder auch fremde Menschen. Allerdings sind sie nicht aggressiv, sondern halten den Angriff immer als letztes Mittel in einer Gefahrensituation parat. Meist reicht es bereits, wenn sie sich grollend und bedrohlich zeigen, um den potentiellen Angreifer abzuschrecken.

Auch wenn ein Kanaan Hund seine Menschen liebt, ist er kein Kuscheltier. Er ist selbstbewusst und eigenständig und entscheidet meist selbst, ob und wann er gestreichelt werden möchte. Das Urvertrauen zwischen Hund und Mensch muss bei dieser Rasse langsam wachsen, daher sind Canaans nicht für Anfänger in der Hundehaltung geeignet oder für Menschen, die sich einen ergebenen vierbeinigen Partner wünschen, der ihnen jeden Wunsch von den Augen abliest. Im Umgang mit Kindern der Familie wird den Kanaan Hunden aber eine hohe Toleranzschwelle nachgesagt, da sie diese als besonders schützenswerte Rudelmitglieder erkennen. Selbst an andere zur Familie gehörende Tiere lassen sie sich gut gewöhnen. Dennoch benötigt ein Kanaan Hund die Möglichkeit, sich in Ruhe zurückzuziehen.

Gegenüber anderen, vor allem gleichgeschlechtlichen Hunden ist der Canaan oft sehr aggressiv, was Spaziergänge in hundereichen Gegenden oder auch den Besuch einer Hundeschule mit Lerngruppen schwierig machen kann. Eine möglichst frühzeitige Sozialisierung des Welpen ist hier also besonders wichtig und absolut anzuraten, um größere Schwierigkeiten mit dem ausgewachsenen Hund zu vermeiden.

Was für einen Charakter haben Canaan Dogs?

Die Rasse hat sich noch sehr viel von der Unabhängigkeit und Eigenständigkeit des Wildhundes erhalten. Daher ist ein Kanaan Dog kein Hund für Jedermann, sondern braucht einen Halter mit viel Erfahrung und Hundeverstand.

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Kanaan Hundes

Canaan Dog Gesicht

Dem Kanaan Hund sieht man den Wildhund noch an. Sein mittelgroßer Körper ist von fast quadratischer Proportion, sehr harmonisch und muskulös gebaut. Rüden sind meist deutlich größer und stärker als Hündinnen, bei einer Schulterhöhe zwischen 50 und 60 Zentimetern und einem Gewicht zwischen 18 und 25 Kilogramm.

Der keilförmige Kopf mit der langen Nase und den dreieckigen Stehohren sitzt auf einem muskulösen Hals. Der wache Blick aus den dunklen, mandelförmigen Augen ist stets aufmerksam. Die Länge der Beine und des Rückens sind etwa gleich, wodurch der quadratische Eindruck entsteht. Die hoch angesetzte Rute wird über dem Rücken getragen.

Das Fell besteht aus zwei Schichten: dem dichten, eher kurzen und harschen Deckhaar und reichlich Unterwolle. Farblich gibt es viele Varietäten von einfarbig weiß, sandfarben, creme, golden, rot-braun oder schwarz bis hin zu zweifarbig gefleckt. Unerwünscht sind dagegen graue, gestromte oder dreifarbige Hunde genau so wie eine Black-and-tan-Färbung wie zum Beispiel beim Rottweiler oder Dobermann.

Was für Farben können Kanaan Hunde haben?

Diese Hunde gibt es in vielen Farben von einfarbig weiß, schwarz, sandfarben, gold- oder rotbraun bis zu schwarzweiß oder braunweiß gefleckt. Besonders die Wüstenfarben in allen Braunschattierungen erinnern an den ursprünglichen Wildhund aus Palästina.

Impressionen der Hunderasse

Erziehung & Haltung des Kanaan Hundes – Das gilt es zu beachten

Einen Kanaan Hund kann man nicht so erziehen wie etwa einen Pudel. Diesen bedingungslosen „Will to Please“, also das Bedürfnis, es seinem Menschen immer recht zu machen, sucht man beim unabhängigen Kanaan Hund vergebens. Bei dieser Rasse muss man sich als Halter zunächst das Vertrauen seines Hundes verdienen, um von ihm auch als Rudelführer anerkannt zu werden. Hier sind neben absoluter Konsequenz vor allem sehr viel Geduld, Einfühlungsvermögen und eine große Portion „Hundeverstand“ gefragt. Ist dies schließlich gelungen, zeigt sich der Canaan Dog als besonders treuer, verständiger und folgsamer Hund, der kooperativ die gängigen Kommandos lernt und innerhalb seines Rudels alle Mitglieder sehr liebevoll behandelt und aufmerksam beschützt.

Aufgrund ihrer langen Vorgeschichte als wildlebende Vierbeiner haben sich Kanaan Hunde noch viele Urinstinkte erhalten. Sie reagieren daher oft scheu und zurückhaltend in neuen, unbekannten Situationen, was dazu führen kann, dass sie zunächst flüchten, um sich aus sicherer Entfernung das Geschehen anzuschauen. Ganz besonders wichtig ist es bei dieser Rasse daher, schon ganz früh mit der Sozialisation zu beginnen und bereits den Welpen mit möglichst vielen Umweltsituationen und auch anderen Menschen in Kontakt zu bringen. Bestenfalls beginnt das bereits beim Züchter innerhalb des sicheren Familienverbandes mit Mutter und Geschwistern, um dann vom neuen Besitzer und im neuen Zuhause konsequent fortgesetzt zu werden.

Eine Haltung in der Etagenwohnung in der Stadt ist für diesen Hund nicht geeignet . Er benötigt Freiraum, am besten einen großen, eingezäunten Garten und zusätzlich viel Platz für ausgedehnte Spaziergänge. Da er oft aggressiv gegenüber anderen Hunden auftritt, sollte ein Kanaan Hund nur von Personen geführt werden, die ihn kräftemäßig handhaben können. Trotz seiner ausgesprochenen Eigenständigkeit benötigt dieser Hund engen Anschluss an seine Menschen, damit sich eine entsprechend starke Bindung ausbilden kann. Eine Haltung im Zwinger ist für ihn daher absolut ungeeignet!

Wie teuer ist ein Kanaan Hund?

Es gibt in Deutschland nur sehr wenige Züchter dieser Rasse. Das Zuchtbuch wird vom Deutschen Club für Nordische Hunde e.V. mitbetreut. Für einen Welpen aus verantwortungsvoller Zucht liegt der Preis etwa bei 1200-1500 Euro.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Da es sich beim Canaan Dog um eine sehr ursprüngliche und nicht überzüchtete Rasse handelt, gibt es praktisch keine rassetypischen Erbkrankheiten. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung mit 12 und mehr Jahren sehr hoch.

Wie alt werden Canaan Dogs?

Da diese Rasse noch sehr ursprünglich ist, gibt es keine rassespezifischen Erbkrankheiten. Ein gesund ernährter und gehaltener Kanaan Hund hat eine Lebenserwartung von 12-14 Jahren.

Pflege des Kanaan Hundes

Das harte Deckhaar und die sehr dichte Unterwolle schützen den Kanaan Hund zuverlässig vor Witterungseinflüssen, und das Fell lässt Schmutz größtenteils einfach abperlen. Auch sind diese Hunde sehr reinlich und putzen sich ähnlich wie Katzen. Um lose Haare zu entfernen und den Wohnbereich davon frei zu halten, sollte der Hund etwa ein- bis zweimal in der Woche gebürstet werden, in den Zeiten des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst entsprechend öfter.

Kanaan Hund – Aktivitäten und Training

Canaan Dog zu Zweit

Aufgrund seiner starken Persönlichkeit und seines Eigensinns ist der Kanaan Dog nicht unbedingt der typische Vertreter im Hundesport. Dennoch kann bei entsprechendem Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Halter auch mit dem Canaan zum Beispiel bei der Fährtensuche oder im Mantrailing erfolgreich gearbeitet werden. Selbst anspruchsvolle Agility– oder Obedience-Aufgaben meistern einige dieser Hunde gerne, sofern man sie abwechslungsreich und interessant genug gestaltet. Zu viele Wiederholungen findet er langweilig, und sein wacher Geist wird dann schon bald die Mitarbeit verweigern.

Zumindest braucht ein Kanaan Hund aber täglich die Möglichkeit, sich ausgiebig zu bewegen, sei es auf entsprechend langen Spaziergängen in Feld und Wald oder auch am Fahrrad oder Pferd – immer vorausgesetzt, man kann in kritischen Situationen direkten Einfluss auf seinen Hund nehmen.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Kanaan Hundes

Die ursprünglich wild lebenden Pariahunde hatten nicht den Luxus eines täglich gut gefüllten Futternapfes. Es war für sie also überlebenswichtig, sich vorhandene Nahrung gut einzuteilen. Mancher Canaan Dog neigt daher auch heute noch dazu, sich übrig gebliebenes Futter aufzuheben. Dabei kann er sehr einfallsreich werden und es zum Beispiel im Garten, aber auch in Blumentöpfen, unter Decken und Kissen oder in der Spielzeugkiste der Kinder verstecken. Auch graben sich manche Canaan Dogs gerne im Garten eine Liegekuhle oder gar einen richtigen Bau, in den sie sich zurückziehen können.

Der Canaan Dog ist bis heute eine sehr selten anzutreffende Rasse – nur wenige Züchter haben sich in Deutschland und Europa dieser Hunde bisher angenommen. Das Zuchtbuch wird vom Deutschen Club für Nordische Hunde e.V. mitbetreut. Willst du einen Welpen haben, musst du daher mit längeren Wartezeiten rechnen.

Wie groß werden Kanaan Hunde?

Die Kanaan Hunde erreichen eine Schulterhöhe zwischen 50 und 60 Zentimetern bei einem Gewicht zwischen 18 und 25 Kilogramm. Rüden sind meist deutlich größer und kräftiger als Hündinnen.

Ernährung des Kanaan Hundes

Auch wenn seine Vorfahren, die Pariahunde in Palästina sich hauptsächlich von den Abfällen der menschlichen Siedlungen ernährt haben, benötigt der Kanaan Hund wie alle Hunde ein hochwertiges Futter auf Fleischbasis, um lange gesund zu bleiben. Der Fachhandel bietet hier viele Sorten als Trocken- oder Nassfutter. Je nach Aktivitätsgrad und Alter ist der Energiebedarf eines Hundes unterschiedlich, was bei der Auswahl des Futters und der Rationsberechnung immer bedacht werden muss. Wer sich mit den Nahrungsansprüchen seines Hundes gut auskennt, kann auch nach der BARF-Methode (= Biologisch artgerechte Rohfütterung) rohe Zutaten verfüttern. Hier muss aber zur Vermeidung langfristiger Mangelerscheinungen ein genauer Fütterungsplan erstellt und eingehalten werden.

Die Tagesration sollte bei einem Hund dieser Größe auf zwei Portionen verteilt gefüttert werden. Nach dem Fressen folgt immer eine Ruhephase, um die Gefahr einer gefährlichen Magendrehung zu vermeiden. Ständig muss der Hund Zugang zu frischem Trinkwasser haben.

Nachteile des Kanaan Hundes

Seine ausgesprochene Wachsamkeit lässt den Kanaan Hund oft und laut bellen, sobald ihn ein Geräusch oder die Annäherung eines Fremden irritiert. Das lässt er sich auch kaum abgewöhnen, weshalb es je nach Wohnlage durchaus Probleme mit geräuschempfindlichen Nachbarn geben kann.

Passt der Kanaan Hund zu mir?

Für einen Kanaan Hund solltest Du Dich nur entscheiden, wenn du schon über einige Erfahrung in der Hundehaltung verfügst und keinen Hund willst, der Dir jederzeit und bedingungslos gehorchen wird. Diese Rasse hat sich noch sehr viel vom ursprünglichen, eigenständigen Charakter der Pariahunde erhalten, daher stellt sie besondere Ansprüche an ihren Besitzer und die Haltung.

Kanaan Hund in der Natur

Der Kanaan Hund sollte in hundeerfahren Hände, da er noch viel von seinem eigenständigen, ursprünglichen Charakter hat.

Da es sich um einen sehr muskulösen und bewegungsfreudigen Hund handelt, musst Du bereit sein, mehrmals täglich mit ihm ausgiebig spazieren zu gehen, egal wie einladend oder ungemütlich das Wetter gerade ist. Der Hund ist durch sein dichtes Fell bestens gegen alle Witterungseinflüsse geschützt, ihm machen Regen, Hagel oder Schneesturm genau so wenig aus wie Hitze.

Um aus deinem Kanaan Hund einen gut erzogenen und leichtführigen Hund zu machen, brauchst Du sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen, und du musst mit dem Eigensinn Deines Hundes klarkommen. Mit Strenge oder Härte erreichst Du bei dieser Hunderasse gar nichts, im Gegenteil wird sich dann keine Vertrauensbasis zwischen euch entwickeln und der Hund verweigert sich Dir erst recht.

Bist Du eng umringt von Nachbarn, die es ruhig und friedlich mögen, kannst Du mit Deinem Canaan Dog Probleme bekommen. Dieser Hund ist extrem wachsam und bellt, sobald ihn ein Geräusch oder unbekannte Bewegungen in seiner Nähe stören. Auch das musst Du unbedingt vor der Anschaffung des Hundes bedenken.

Hast du es geschafft, die enge Hund-Mensch-Bindung zu Deinem Canaan Dog herzustellen, dann wird Dir Dein Hund besonders treu ergeben sein. Das bedeutet aber auch, dass Du eine ganz besondere Verantwortung für ihn hast. Er reagiert scheu und zurückhaltend auf unbekannte Situationen, und so ist es eigentlich unmöglich, diesen Hund zum Beispiel zu Bekannten oder in eine Tierpension in Pflege zu geben, damit Du ungestört in den Urlaub fliegen kannst. Für die nächsten 12-15 Jahre musst Du also entweder mit Deinem Hund zusammen den Urlaub verbringen, oder eben gar nicht.

Bei der Suche nach einem Züchter hilft Dir der diese Rasse betreuende Deutsche Club für Nordische Hunde e.V.. Allerdings musst Du mit langen Wartezeiten rechnen, da es nur sehr selten einen Wurf Welpen gibt. Von Welpen, deren Herkunft nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann, solltest Du unbedingt die Finger lassen! Zum einen stammen sie nicht selten von unseriösen Händlern und Hundevermehrern, denen das Wohlergehen ihrer Hunde völlig egal ist und die nur am Profit interessiert sind. Und zum anderen kannst Du gar nicht sicher sein, einen echten und reinrassigen Canaan Dog zu erhalten, denn diese Hunde sind vor allem als Welpe nicht so eindeutig als Rassehund zu erkennen wie zum Beispiel ein junger Dackel oder ein Mops. Du läufst also große Gefahr, viel Geld für einen Mischlingshund zu bezahlen, der schlimmstenfalls auch noch krank oder verhaltensgestört ist.