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Basenji

von Kolja von edogs
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Der Basenji ist eine urtümliche Hunderasse aus Zentralafrika. Der Kongo-Terrier, wie der Basenji auch genannt wird, ist durch die FCI offiziell anerkannt. Er wird der FCI-Gruppe 5, der Gruppe der Spitze und Hunde vom Urtyp, sowie der Sektion 6, der Sektion des Urtyps, zugeordnet. Er ist im FCI-Register unter der Standardnummer 43 und unter den Hunden ohne Arbeitsprüfung vermerkt. Außerdem steht der hübsche Terrier auf der Liste der Haushunde.

Basenji im Steckbrief

Steckbrief
Größe: Rüden: 43 cm, Hündinnen: 40 cm
Gewicht: Rüden: 11 kg, Hündinnen: 9,5 kg
FCI-Gruppe: 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion: 6: Urtyp
Herkunftsland: Zentralafrikanische Republik
Farben: Schwarz, Braun, Brindle, Rot, Schwarz-Weiß
Lebenserwartung: 10-16 Jahre
Geeignet als: Jagd-, Gesellschafts-, Spür- und Familienhund
Sportarten:
Charakter: Intelligent, Voll, Eifrig
Auslaufbedürfnisse: eher hoch
Sabber-Potential
Stärke des Haarens
Pflegeaufwand: eher gering
Fellstruktur: kurz, dicht anliegend, nicht zu fein
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: ja
Sozial:

Herkunft und Rassegeschichte

Der Basenji gilt als eine sehr alte Hunderasse. Die urtümlichen Hunde waren schon auf steinzeitlichen Gemälden und ägyptischen Grabmälern zu entdecken. Die Existenz des Basenji reicht bereits viele Jahrtausende zurück. Es wird vermutet, dass einer seiner Vorfahren der ägyptische Tesem ist. Der Tesem wird als eine Abbildung angesehen, die vom vierten Jahrtausend vor Christi überliefert wurde. Damit ist keine spezielle Hunderasse gemeint, sondern allgemein eine Hundeart.

Basenji im Rasseportrait

Freundlicher Basenji Welpe auf der grünen Wiese

Der Basenji stammt grundsätzlich aus Zentralafrika. Briten stießen 1870 auf die Hunderasse, die dort in Dorfgemeinschaften lebte. Sie wurde bis zu diesem Zeitpunkt weder gezüchtet noch hatten die Hunde eine enge Bindung zu den Dorfbewohnern. Der Basenji diente den Dorfbewohnern als Rattenfänger und begleiteten die Einwohner manchmal auf der Jagd. Aus dieser Zeit stammt auch der Name des Basenjis der übersetzt so viel bedeutet wie „kleines wildes Buschtier“.

Ende des 19. Jahrhunderts brachten Forscher einige der Hunde mit nach Europa. Rund 30 bis 40 Jahre später begann die gezielte Zucht der urtümlichen Hunde. 1935 begannen britische Züchter mit der selektierten Zucht, weshalb Großbritannien bis zum heutigen Tag das Patronat über den Basenji innehat.

Nach Beginn der Zucht kam es im Laufe der Zeit zu einer Verbreitung des kleinen Hundes in ganz Europa. Während die Hunde im europäischen Raum als Begleit- und Familienhund gehalten werden, leben sie mit manchen Völkern immer noch urtümlich im Regenwald. Beispielsweise verwenden die Pygmäen die Basenjis zum Treiben von Wild in die von ihnen aufgespannten Netze. Der spitzähnliche Hund wurde im März 1964 von der FCI anerkannt. Der letztgültige Standard wurde im November 1999 festgelegt und im Januar 2000 letztendlich publiziert.

Wesen & Charakter vom Basenji

Das Wesen des Basenjis ist geprägt von Selbstständigkeit und Freundlichkeit. Durch seine jahrhundertlange, passive Lebensweise mit dem Menschen hat die Rasse ein hohes Eigenverantwortungsgefühl. Es fällt dem Basenji sichtlich schwer sich unterzuordnen, weshalb eine konsequente Erziehung essentiell ist.

Grundsätzlich gelten die Hunde als sehr klug und lernen schnell, besitzen jedoch keinen „will to please“, was so viel bedeutet wie „seinen Willen Bedürfnisse zu befriedigen“. Fremden gegenüber skeptisch, tritt der Basenji seinen vertrauten Menschen allerdings unternehmungslustig und mit sonnigem Gemüt gegenüber.

Durch seine Rassegeschichte tendiert der Basenji eher zu scheuem Verhalten, weshalb es wichtig ist, dass der Hund früh genug an Personen und neue Situationen herangeführt wird. Er geht jedoch mit seiner Bezugsperson eine durchaus enge Bindung ein, verliert dabei aber nie seinen Freigeist und sein abenteuerlustiges Gemüt.

Charakteristisch für den Basenji ist sein aufmerksames Wesen und sein überdurchschnittlich ausgeprägter Jagdinstinkt. Obwohl der kleine Jäger ein elegantes und stolzes Auftreten besitzt, blickt er der Welt etwas scheu entgegen und tendiert zu ängstlichem Verhalten. Wenn Basenji auf Basenji trifft, kann die Situation schon einmal brenzlich werden. Dasselbe gilt für ein Zusammentreffen mit sehr dominanten Hunden. Ansonsten ist der zentralafrikanische Hund gut mit anderen Hunden und Tieren verträglich. Essentiell ist jedoch eine frühe und richtige Sozialisation.

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Basenji

Der spitzähnliche Hund erreicht ein Stockmaß zwischen 40 und 43 cm, bei einem Gewicht von etwa elf Kilo. Hündinnen werden nie größer als 40 cm, während Rüden einen rund drei Zentimeter größeren Widerrist haben. Auch das Gewicht ist größen- und damit geschlechtsabhängig. Der Gewichtsunterschied zwischen männlichen und weiblichen Basenjis kann bis zu zwei Kilo betragen.

Basenji im Rasseportrait

Das Fell vom Basenji ist eher kurz.

Das Haarkleid des klugen Hundes ist kurz, von feiner Struktur und liegt dicht am Körper an. Das dicke Fell tendiert zu schönem Glanz, der durch richtige Ernährung des Hundes zusätzlich gefördert werden kann. Basenjis können in den Farben Schwarz, Weiß, Rotbraun oder Lohfarben auftreten. Entweder besitzen die Hunde ein einfarbiges Haarkleid oder sie besitzen Abzeichen über den Augen. Diese sind meist lohfarben.

Außerdem können Basenjis auch gestromtes Fell besitzen, mit einer rotbraunen Grundfarbe und schwarzen Streifen. Jeder Basenji besitzt weiße Abzeichen, die sich von Hals bis zur Brust ziehen. Die Rute der klugen Terrier ist normalerweise aufgedreht und die Rutenspitze ist ausnahmslos in Weiß gehalten.

Der Körperbau des zentralafrikanischen Hundes wirkt feingliedrig und elegant. Basenjis treten der Umwelt stolz und dominant entgegen, was sich in ihrem Aussehen widerspiegelt. Die großen Ohren stehen aufrecht und es zeichnen sich deutlich Stirnfalten auf dem Kopf des Hundes ab. Der Basenji besitzt insgesamt einen außergewöhnlichen und edlen Look, der in Erinnerung bleibt.

Wie sieht ein Basenji aus?

Ein Basenji ist ein kleiner bis mittelgroßer Hund, der sich durch seinen eleganten und harmonischen Körperbau auszeichnet. Er besitzt feine Gliedmaßen und eine schlanke Taille. Sein Fell ist dicht, kurz und liegt eng am Körper an. Es kann in den Farben Loh, Schwarz, Weiß oder geströmt auftreten. Meist besitzen die Hunde Abzeichen in weiß oder Flohfarben.

Erziehung & Haltung des Basenji – Das gilt es zu beachten

Bei der Erziehung des Basenjis ist viel Geduld gefragt. Die Hunde besitzen einen sehr starken Eigenwillen und ein sehr dominantes Wesen. Sie können es gar nicht leiden, in der Hierarchie untergeordnet zu sein. Dies zeigt sich in der Erziehung bereits im Welpenalter. Während ein Basenji Welpe gerne auf Erkundungstour geht, hat er alles andere im Kopf, als langweiligen Kommandos zu folgen.

Die zentralafrikanischen Hunde benötigen einen Hundeführer, der konsequent und genau agiert. Aus diesem Grund ist der Basenji kaum als Anfängerhund geeignet. Der kleine Jagdhund benötigt klare Trainingsstrukturen und fixe Richtlinien, an denen er sich orientieren kann. Besonders wichtig ist es, dass bei der Erziehung des Basenji nie mit Druck gearbeitet wird oder die Stimme gegen den Hund erhoben wird.

Die Haltung des Basenjis gestaltet sich abgesehen von der zeitintensiven Erziehung sehr unkompliziert. Der kleine Hund benötigt mäßig Auslauf und kann auch in kleineren Wohnungen gehalten werden. Wichtig ist, dass der kluge Hund einen Rückzugsort hat, an dem er ungestört ist. Die eigenwilligen Hunde verbringen hin und wieder auch gerne Zeit mit sich allein, was unbedingt respektiert werden sollte. Dies gilt besonders, wenn der Basenji als Familienhund gehalten wird. Der Hund benötigt von Zeit zu Zeit sicherlich eine Pause vom bunten Familienleben.

Wie viel kostet ein Basenji?

Ein Basenji kostet im Durchschnitt zwischen 1200 und 2500 Euro. Der tatsächliche Preis richtet sich nach dem Stammbaum des Hundes und nach den Erfolgen des Züchters auf Ausstellungen etc.

Ernährung des Basenji

Die Ernährung des klugen Jagdhundes sollte wenn möglich ganz ohne Getreide auskommen. Diese Regel gilt für Trocken- und Nassfutter, als auch für selbstgekochtes Futter. Da Basenjis sehr feingliedrig sind, bauen sie schnell Körpermasse auf und legen schnell an Gewicht zu.

Wichtig bei dieser Rasse ist das im Auge behalten des Napfinhalts und das Achten auf die schlanke Linie. Der Basenji sollte mindestens einmal im Monat gewogen werden, um das Gewicht beobachten zu können. Die zentralafrikanischen Terrier fressen leidenschaftlich gerne, was sich schnell durch Extrapfunde an ihrer Taille bemerkbar macht. Mit ausreichend Bewegung und fixen Futterrationen kann notfalls Übergewicht entgegengewirkt werden. Um Hunden das Hungergefühl etwas zu erleichtern ist es sinnvoll, ihnen Kauknochen zur Verfügung zu stellen. Diese bieten nicht nur Beschäftigung, sondern sind befriedigen das Kaubedürfnis zunehmend.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Grundsätzlich gilt: Ein gesunder Basenji hat eine Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren. Die Hunde sind sehr robust und werden selten krank. Leider liegen, wie bei vielen Hunderassen, genetische Dispositionen für bestimmte Krankheiten vor. Dies trifft nicht auf alle Zuchtlinien zu, es ist jedoch bei manchen der Fall. Basenjis tendieren dazu, Erkrankungen der Nieren zu erleiden.

Basenji im Rasseportrait

Basenji werden bis zu 15 Jahre alt.

Meist leiden die Hunde an einer Erkrankungen, die als sogenanntes Fanconi-Syndrom bezeichnet wird. Hunde, die an diesem Syndrom erkranken, leiden an einer Störung der Nierenfunktion, bei dieser die normale Verarbeitung von Zucker und Proteinen gestört ist. Das für den Hund lebenswichtige Proteine werden deshalb einfach über den Harn ausgeschieden, was dazu führt, dass der Hund erhöhten Durst und Harndrang aufweist. Das Fanconi-Syndrom ist gut behandelbar, doch es gibt bislang keinerlei Tests, mit denen ein Hund auf das Vorliegen einer solchen Erkrankung getestet werden kann.

Der Sehapparat des Basenjis ist ebenfalls häufig von Krankheiten betroffen. Die Hunde besitzen eine genetische Disposition für die Krankheiten PPM, das Bestehenbleiben der Persistenten Pupillenmembran, Kolobom, wodurch es zu einer Lücke oder einem Loch in der Augenstruktur kommt, oder PRA, die Progressive Retina-Atrophie. Bei einer PRA kommt es zu einer Erkrankung der Netzhaut des Hundeauges und mit fortschreitendem Alter des Hundes kann dieser seine Sehkraft verlieren.

Außerdem ist der Basenji anfällig für eine Erkrankung der Hüftgelenke – die sogenannte Hüftgelenksdysplasie. Bei dieser Krankheit passen das Hüftgelenk und die Oberschenkelknochen des Tieres nicht richtig zusammen, wodurch es im Alter zu Arthritis kommen kann. Anfangs weisen die Hunde kaum Schmerzen auf, doch im Laufe ihres Lebens beginnen viele Betroffene zu lahmen und zeigen Schmerzsymptome. Ist die Dysplasie der Hüfte nicht erblich bedingt, kann sie auch durch äußere Faktoren wie Übergewicht, zu häufig Sprünge aus großen Höhen oder Stürze auf glatte Böden ausgelöst werden.

Wie alt wird ein Basenji?

Ein Basenji kann bis zu 15 Jahre alt werden.

Pflege des Basenji

Der Basenji ist mit Sicherheit ein sehr reinlicher und pflegeleichter Hund. Er zählt zu den saubersten Hunderassen überhaupt und die Pflege im Allgemeinen ist nicht sehr aufwendig. Regelmäßiges Bürsten reicht bei dieser Hunderasse absolut aus. Sie putzen sich selbst täglich und ihr kurzes Fell verliert kaum Haare. Viele Hundehalter vergleichen den Basenji mit den Katzen unter den Hunden, aufgrund ihres sauberen Verhaltens. Sie sind sehr gute Hunde für Allergiker, da sie nicht viel haaren.

Um den Kontakt zwischen Hund und Mensch zu stärken ist es besonders bei dieser Rasse empfehlenswert einen Massagehandschuh zu benutzen. Durch den direkten Kontakt mit dem Tier baut der Basenji schneller Vertrauen auf und die Bindung zu seiner Bezugsperson wird gestärkt. Abgesehen von regelmäßigem Bürsten sollten die Augen, die Nase und der Genitalbereich von Schmutz und Sekreten befreit werden. Am besten ist eine tägliche Routine in denen diese Bereiche kontoliiert werden. Auch die Ohren des Basenji sollten regelmäßig mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Doch hier ist Vorsicht geboten. Ein zu tiefes Eindringen in das Ohr sollte in jedem Fall vermieden werden. Lediglich die Ohrmuschel darf gereinigt werden.

Basenji – Aktivitäten und Training

Das Training mit dem Basenji gestaltet sich durchaus sehr zeitaufwendig und anstrengend. Der Basenji hat seinen eignen Kopf und ordnet sich in der Regel nicht gerne unter. Die klugen Jagdhunde benötigen einen Hundeführer der klare und konsequente Anweisungen gibt, sowie eine geduldige und liebevolle Hand.

Wer mit dem Basenji unter Druck trainiert oder die Stimme gegen ihn erhebt, wird nicht sehr schnell an sein Zeil kommen. Die kleinen Hunde besitzen von Zeit zu Zeit einen Dickschädel und testen gerne ihre Grenzen aus. Wichtig im Training ist eine Routine zu entwickeln und den Hund im richtigen Moment zu belohnen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten.

Da Basenjis zu Übergewicht neigen sollten Leckerlies unbedingt von der täglichen Futterration abgezogen werden. Das Training des Basenjis sollte schon früh im Welpenalter starten, da sich hier der grundlegende Charakter und die Verhaltensweisen des Hundes formen. Außerdem kann die Bindung zwischen Herrchen oder Frauchen und Hund schon von Beginn an gut gestärkt werden. Bei einem Basenji ist es wichtig geduldig zu bleiben, sich wenn etwas nicht sofort klappt. Die klugen Hunde sind manchmal etwas neckisch und stellen ihren Besitzer gerne auf die Probe, doch nach einiger Zeit reagieren sie meist nachgiebig und lernen im Allgemeinen schnell.

Der Basenji ist grundsätzlich großer Freund von viel Bewegung. Er hat zwar kein Problem damit, sich hin und wieder weniger zu bewegen, doch als urtümlicher Jäger benötigt er mindestens zwei Stunden Auslauf pro Tag. Er begleitet gerne bei Radtouren, beim Wandern oder beim Inlineskaten, sollte jedoch nicht von der Leine gelassen werden. Die Mehrheit der Basenjis lassen sich schwierig vertrauenswürdig abrufen. Idealerweise wird für Spaziergänge eine Flexi- oder Schleppleine verwendet, damit der Hund genug Spielraum zum Erkunden seines Umfelds hat. Wichtig sind regelmäßiges Üben des Abrufens sowie auch gelegentliches Training während Spaziergängen, damit der Hunde lernt in jeder Situation auf seinen Besitzer zu achten.

Das Ausüben von Hundesportarten ist mit dem Basenji durchaus möglich, doch der Erfolg dabei ist diskutabel. Agility, Breitensport und Mantrailing können auf jeden Fall versucht werden, doch für Obedience und Begleithundetraining eigent sich der Kongo-Terrier aufgrund seines eigenwilligen Gemüts nicht. Eine empfohlene Auslastung für den Basenji sind Jagdsimulationen, die im Rahmen von Hunderennen stattfinden. Das sogenannte Coursing bietet dem Basenji die Möglichkeit seinen Jagdtrieb auszuleben und sich gleichzeitig auszupowern.

Basenji im Rasseportrait

Basenjis sind sehr aktive Hunde.

Wie groß wird ein Basenji?

Basenji Rüden erreichen ein Stockmaß von maximal 43 cm, während Hündinnen rund drei Zentimeter kleiner sind. Bei dieser Größe haben sie miete ein Gewicht zwischen 9,5 und 11 kg.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Basenji

Eine Besonderheit des Basenjis ist mit Sicherheit sein außergewöhnliches Geläuf. Entgegen vieler Gerüchte kann der Basenji zwar bellen, doch der Laut ist im Gegensatz zu dem Bellen seiner Artgenossen sehr melodisch und einsilbig. Das Geläut des Basenjis ähnelt eher dem eines kleinen Wolfs.

Eine weitere Besonderheit des klugen Afrikaners ist sein ausgeprägter Jagdtrieb. Wird der kleine Jäger bei Spaziergängen von der Leine gelassen und wittert eine Spur, kann es durchaus sein, dass der Kongo-Terrier die nächste Stunde quer durch den Wald fegt. Deshalb ist das Abruf-Training mit dem Basenji insbesondere sehr wichtig. Der Hund sollte wirklich erst dann von der Leine gelassen werden, wenn ein sicherere Abrufen möglich ist.

Nachteile des Basenji

Ein Nachteil des Basenjis ist mit Sicherheit sein Sturkopf. Die Erziehung der zentralafrikanischen Hundes ist sehr zeitintensiv und anstrengend. Dies gilt besonderes für das erste Jahr, in dem der Hund in einem neuen Zuhause einzieht, oder für das Welpenalter.

Der Basenji eignet sich nicht als Anfängerhund. Es ist zu empfehlen, einen Basenji erst dann zu kaufen, wenn bereits Erfahrung in der Hundeerziehung und -haltung vorliegt und wenn genug Zeit für die Erziehung und die Beschäftigung mit dem Hund vorhanden ist.

Passt der Basenji zu mir?

Der Basenji benötigt in jedem Fall einen Besitzer, der konsequent, erfahren und geduldig ist. Nicht nur die Erziehung verlangt dem Herrchen oder Frauchen einiges ab, auch die tägliche Beschäftigung mit dem klugen Terrier ist sehr zeitaufwendig. Neben Spaziergängen und ein wenig Fellpflege sollte mit dem Basenji regelmäßig trainiert werden, um die Bindung zwischen Herrchen oder Frauchen und Hund zu stärken oder weiter zu vertiefen.

Der Basenji eignet sich sowohl als Begleit- als auch als Familienhund. Er versteht sich gut mit Kindern, sofern diese den Umgang mit dem Hund erlernen und dem Terrier genug Freiraum gelassen wird. Mit Artgenossen versteht sich der Kongo-Terrier bedingt, besonders wenn diese fremd sind.