Hovawart

Aktive Hundefreunde werden am Hovawart Freude haben. Der einstmalige Wachhund bringt Temperament und Wachsamkeit mit. Doch die Natur hat das Tier auch mit einem recht dominanten Wesen bedacht. Was der Interessierte vor dem Kauf über den Hovawart wissen muss, verrät das Rasseportrait.
Der Hovawart gehört zur FCI Gruppe 2. Die Rasse ist der Sektion 2.2 Berghunde, Molossoide mit Arbeitsprüfung zugeordnet.

Hovawart im Steckbrief

Steckbrief
Größe: Rüden: 63-70 cm, Hündinnen: 58-65 cm
Gewicht: 25-40 kg
FCI-Gruppe: 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion: 2.2: Molossoide, Berghunde
Herkunftsland: Deutschland
Farben: Schwarz-Gold, Blond, Schwarz
Lebenserwartung: 12 Jahre
Geeignet als: Gebrauchs-, Polizei-, Schutz-, Begleit-, Sport- und Familienhund
Sportarten: Agility, Obedience
Charakter: Wachsam, Aktiv, Familär, Ergeben
Auslaufbedürfnisse: hoch
Sabber-Potential:
Stärke des Haarens:
Pflegeaufwand: eher gering
Fellstruktur: kräftig, lang, leicht gewellt und anliegend mit wenig Unterwolle
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: ja
Sozial: eher nein

Herkunft und Rassegeschichte

Die Rasse Hovawart ist keine sehr alte Hunderasse. Das aus dem mittelhochdeutschen stammende Wort „hovewart“ verrät schon in der Übersetzung die dem Hund zugeteilte Aufgabe: Höfe und Häuser Tag und Nacht hüten. Den Nachweis über die Existenz des Wächters von Hof und Habe findet der Interessierte bereits in alten Dokumenten des 13. Jahrhunderts. Obwohl nicht genau klar ist, wie die damaligen Hovawarte ausgesehen haben, geht man von großen und kräftigen Hunden aus. Das heutige Aussehen des Hovawarts sieht dem Bauernhund von damals sehr ähnlich.

Um den Hund mittelalterlicher Herkunft nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, haben sich im Jahr 1922 Züchter im Thale/Harz zusammengeschlossen. Hier liegt die Geburtsstunde der eigentlichen Hovawartzucht.

Für die Erhaltung des alten Hofhundes arbeiteten die Züchter mit sogenannten „Typhunden“. Groß, kräftig und derb sollten sie sein. Die „Typhunde“ wurden in verschiedenen Anteilen mit Neufundländern, Schäferhunden, Kuvasz– und Leonberger-Hunden verpaart. Nachdem das Ergebnis der Züchtungen mit dem Bild des damaligen Hovawart übereinstimmte, wurde der Wächter 1937 offiziell als Hunderasse anerkannt.

Dem heute bestehenden Rassezuchtverein für Hovawart-Hunde e.V. gehören mehrere Landesgruppen an, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg nach und nach bildeten. Die Zahl dieser Hunderasse war während des Zweiten Weltkrieges rückläufig. Erst durch die auf sich allein gestellten Züchter erhielt die Hunderasse durch eine Wiederaufnahme der Zucht eine Chance zum Weiterbestehen.

Wie viel kostet ein Hovawart Welpe?

Ein Hovawart Welpe kostet selten unter 1000 Euro.

Wesen & Charakter der Rasse Hovawart

Der Hunderasse Hovawart ist der Instinkt des Wächters immanent. Das macht das Tier besonders selbstbewusst und selbstsicher. Noch heute zeichnet sich der Charakter des wachsamen Vierbeiners durch seinen ausgeprägten Schutztrieb aus, den er kontrolliert einzusetzen weiß. Nicht jeder wird gleich zum Bösewicht abgestempelt. Der untrügliche Sinn und zwei wachsame Augen, wissen zu unterscheiden und Verhaltensweisen des Zweibeiners abzuwarten. Der Hovawart besitzt damit auch eine kontrollierte Nervenstärke.

Die gute Nasenveranlagung und die instinktive Wachsamkeit nehmen sofort eine bestehende Ängstlichkeit des Gegenübers wahr. Verhält sich ein noch unerfahrener Hundebesitzer dem Hund gegenüber ängstlich oder unsicher, kann der Hovawart auch anders. Die natürliche Reaktion verlangt ihm ein dominantes, einschüchterndes und zuweilen auch aggressives Verhalten ab. Wenn sich der Tierhalter nicht als Rudelchef behaupten kann, sind das die Folgen. Kontraproduktives Verhalten provoziert dann Missverständnisse, die sich zwischen Mensch und Tier als nicht förderlich erweisen.
Gelingt der Aufbau einer richtigen Beziehung, zeigt sich der Hovawart freundlich, nähebedürftig und sensibel gegenüber seinem Lieblingsmenschen oder anderen Mitgliedern, die zum engen Kreis des Umfeldes gehören. Der enge Kreis, in dem er sich bewegt, ist sein Ersatzrudel.

Die Intelligenz des Hovawart macht den Hund auch für andere Aufgaben einsetzbar: als Rettungs-, Fährten- und Begleithund.

Wie erziehe ich einen Hovawart?

Der Hovawart muss liebevoll und mit Konsequenz erzogen werden. Es muss klar sein, wer der Rudelchef ist.

Aussehen der Rasse Hovawart

  • Größe: Weiblich: 58–65 cm; Männlich: 63–70 cm
  • Gewicht: bis 40 kg
  • Fellfarben: Blond, Schwarz, Schwarzmarken
  • Felllänge: mäßig langes Fell
  • Felltyp: mittellang
  • Augenfarbe: mittelbraun

Welche Rassen sind im Hovawart enthalten?

Vornehmlich sind die Rassen Deutscher Schäferhund, Leonberger, Neufundländer und Kuvasz im Hovawart enthalten.

Erziehung & Haltung de Rasse Hovawart – Das gilt es zu beachten

Bei dem Hovawart handelt es sich um eine Rasse, die nicht für Anfänger geeignet ist. Anfänger ohne Erfahrung tendieren bei der Erziehung häufig zu einem unsicheren Verhalten, das der Hund als Ängstlichkeit interpretieren könnte. Tatsächlich kann es auch passieren, dass der unerfahrene Hundehalter eine Angst gegenüber dem Hund entwickelt, wenn sich dieser einschüchternd und aggressiv verhält. Wer dann nicht die Oberhand behalten kann, wird sich schnell in vertauschten Rollen wiederfinden.

Das Tier braucht einen Rudelchef. Seine Intelligenz ist darauf ausgerichtet, zu prüfen, ob sich sein Besitzer als solcher behaupten kann. Der intelligente Vierbeiner testet nicht nur einmal, sondern immer wieder. Insofern verlangt er Frauchen und Herrchen schon einiges ab.

Aus diesem Grund ist eine strikte und gleichzeitig liebevolle Erziehung beim Hovawart absolut notwendig. Damit das Tier nicht die Führung übernimmt, sollten die Hausregeln und die Rangordnung klar sein. Der Mensch ist seine Autoritätsperson. Richtig erzogen ist der Hund ein verträglicher Begleithund.

Mit Erziehung ist aber keine unangemessene Härte gemeint. Für die Entwicklung einer gesunden und normalen Hundepersönlichkeit ist eine konsequente Führung notwendig, wobei der Hund immer ausgelastet sein sollte. Die Aufgaben sollten herausfordernder Natur sein. Der Hovawart merkt, wenn ihm Aufgaben nur aus Langeweile heraus zugeteilt werden. Der Hundefreund sollte sich mit seinem Tier daher gerne beschäftigen wollen. Nur dann ist das Hören auf Kommandos gesichert.

Eine hundegerechte Haltung und Erziehung führt letztlich zu einer starken Bindung zwischen Mensch und Hund. Der Hovawart mag sich auf sein Herrchen verlassen und bringt ihm endloses Vertrauen entgegen.

Ist ein Hovawart ein Familienhund?

Bei richtiger Erziehung eignet sich der Hovawart auch für eine Familie.

Ernährung der Rasse Hovawart

Der Nährstoffbedarf des Hovawarts hängt – wie bei allen anderen Hunderassen auch – von mehreren Faktoren ab. Diese sind

  • Alter
  • Gewicht
  • Größe
  • Gesundheitszustand
  • Aktivität
  • Mögliche Krankheiten oder Allergien
Hovawart Welpe
Der Hovawart benötigt eine ausgewogene Ernährung.

Erfreut sich der Hovawart an kräftiger Gesundheit, stellt das Tier keine besonders hohen Ansprüche an seine Ernährung. Für den Hovawart-Fan bedeutet das aber nicht, dass er nicht auf die Ernährung zu achten braucht. Das Gegenteil ist der Fall. Wie jeder andere Hund braucht der aktive Vierbeiner eine ausgewogene und gesunde Ernährung, die immer im Verhältnis zur tatsächlichen Bewegung stehen sollte. Im Hinblick auf die unterschiedlichen Ernährungsfaktoren sieht der Nährstoffbedarf bei jedem Hund anders aus.

Grundsätzlich zieht der Hovawart eine fleischhaltige Nahrung mit nur wenig Getreide vor. Dass Hundefutter stets von hoher Qualität sein sollte, versteht sich dabei von selbst. Der Hovawart darf sowohl Nass- als auch Trockenfutter konsumieren. Aber auch die Methode BARF als biologisch artgerechte Fütterung kommt für den Hundemagen in Betracht. Hierbei kommt rohes Fleisch als Hauptbestandteil des Hundefutters zum Einsatz. Daneben kommen bei dieser Ernährungsmethode noch andere Bestandteile hinzu:

  • Gemüse
  • Obst
  • Mineralstoff- und Vitaminsupplemente

Eine falsche Ernährung jedoch kann Mangelerscheinungen fördern. Nicht verkehrt ist es deshalb, den Tierarzt in Hinsicht auf die richtige Ernährungsweise hinzuzuziehen. Unter Umständen kann auch ein Ernährungsplan entworfen werden, der den Ernährungsfaktoren im Laufe der Zeit angepasst werden kann.

Bei der Fütterung sollte der Hovawart-Besitzer die Knochen von Geflügel nicht erhitzen. Die Erhitzung kann zu einer Splitterung der einzelnen Knochen führen.

Kommt Trockenfutter zum Einsatz, sollte der Hovawart immer ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Aber auch bei der Gabe von Nassfutter sollte der Hovawart-Besitzer immer einen mit frischem Wasser gefüllten Wassernapf bereitstehen haben.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Der Hovawart verdankt seine Gesundheit den strengen Regeln, denen die zahlreichen Landesvereine folgen. Hovawart-Vereine in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, England, Österreich, Italien, Frankreich, Belgien, Tschechien, Ungarn, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und den USA schließen Hunde, die einer Erbkrankheit, einer leichten Form von Hüftgelenksdysplasie oder einer anderweitigen Disposition unterliegen konsequent von der Züchtung aus. In Kombination mit einer Datenbank, die Hovawart-Besitzer mit Informationen auf den aktuellsten Stand halten, gelingt die Erhaltung einer robusten Gesundheit des Tieres.

Der heute noch immer reinrassig bestehende Hovawart-Hund, hat kaum mit einer Hüftgelenksdysplasie (HD) zu kämpfen. Der Anteil dieser Krankheit fällt im Verhältnis zu anderen Hunderassen sehr gering aus. Aufgrund des robusten Gesundheitszustandes kann der Hovawart daher recht alt werden. Seine Lebenserwartung liegt bei etwa 12 Jahren.

Grundsätzlich neigt der Hovawart nicht zu Übergewicht. Ein solches kann aber immer dann entstehen, wenn der aktive Wächter keine ausreichende Bewegung erfährt und zu viel Nahrung konsumiert. Die Nährstoffzufuhr sollte immer im Verhältnis zur Aktivität des Hundes stehen.

Zwar besitzt der Hovawart nur wenig Unterwolle mit mäßigem Fell, dennoch läuft das Tier auch bei kaltem Wetter zur Höchstform auf. Dabei stört den Hund weder Regen noch Wind. Den Auslauf in der Natur lebt die aktive Fellnase intensiv und mit viel Bewegung aus. Kälte stellt kein Problem dar. Die Wetterbeständigkeit dieser Hundenatur lässt auch die ausgiebige Bewegung im Sommer zu. Dabei sollte man den Hund vor zu großer Hitze schützen.

Wie alt kann ein Hovawart werden?

Ein Hovawart kann etwa zwölf Jahre alt werden.

Pflege der Rassen Hovawart

Hovawart von der Seite
Der Hovawart sollte mindestens einmal die Woche gebürstet werden.

Der Hovawart verfügt zwar über eine recht anständige Felllänge. Dennoch ist das Fell pflegeleicht. Hunde mit viel und dicker Unterwolle neigen zum Verfilzen, wenn nicht regelmäßig gebürstet und gepflegt wird. Weil der Hovawart aber über nur wenig Unterwolle verfügt, braucht sich der Besitzer in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Das heißt: Das Fell muss nicht jeden Tag die Bürste oder den Kamm sehen. Eine Ausnahme besteht für den Fellwechsel. Mindestens einmal die Woche sollte der Hund gebürstet und gekämmt werden. Eine Grundpflege sollte der Hovawart-Liebhaber regelmäßig vornehmen. Nicht dazu gehört das Scheren oder Trimmen.

Erfolgt die Pflege häufiger als einmal in der Woche, lässt sich damit der Haarverlust reduzieren. Das Pflegeritual sollte immer schon ab dem Welpenalter beginnen, damit sich das Tier daran gewöhnt. Neben der Fellpflege gehört auch die Nagelpflege dazu. Für das Kürzen der Krallen kommt eine Krallenzange in Betracht.

Nach Spaziergängen sollte der Hundebesitzer immer auch auf die Sauberkeit der Pfoten des Hovawarts achten. Sie müssen frei von Fremdkörpern sein, damit keine Wunden durch beispielsweise kleine Steinchen entstehen können.

Auch die Zahnpflege darf nicht vergessen werden. Bei unzureichender Pflege der Zähne mit einer Hundezahnbürste und Hundezahncreme kann auf Dauer Zahnstein entstehen. Das verursacht einen unangenehmen Mundgeruch und auch Schmerzen. Hinzugezogen werden kann zum Beispiel Rinderkopfhaut als Kauprodukt für die Zahnpflege.

Hovawart – Aktivitäten und Training

Hovawart im Auslauf

Der Hovawart braucht viel Bewegung. Für die richtige Haltung dieser Rasse ist das unerlässlich. Dabei darf sich der Hundeliebhaber an der aktiven Natur seines tierischen Begleiters erfreuen. Wer gerne joggen geht oder das Fahrradfahren genießt, kann den Hovawart ohne Probleme mitnehmen. Die sportlichen Tierbeine verfügen über eine bemerkenswerte Kondition. Auch werden dabei Körper und Geist ausreichend ausgelastet.

Wer sich gerne mit seinem Hund beschäftigt und die Beschäftigung mit dem Tier als einen wesentlichen Bestandteil in das eigene Leben integrieren kann, darf sich über die Treue seines Freundes als Belohnung freuen. Sollte es zwischendurch mal nicht für einen spannenden und abwechslungsreichen Ausflug reichen, findet sich der Hovawart auch mit längeren Spaziergängen ab. Wichtig ist, eine gesunde und abwechslungsreiche Kombination aus mehreren unterschiedlichen Aktivitäten zu finden.

Um eine Bindung zwischen Mensch und Hund zusätzlich zu fördern, ist der Einsatz von Hundespielzeug ratsam. Dabei dürfen Ringe, Taue und Intelligenzspielzeuge im Rahmen von ausgiebigen Spielstunden zum Einsatz kommen.

Hundesporten wie beispielsweise Agility, Obedience oder Fährte sind für die Rasse Hovawart bestens geeignet.  Die ausgewählten Aktivitäten sollten regelmäßig erfolgen, damit der Hund immer eine ausreichende Entlastung erfährt. Eine überwiegende Haltung in einem Zwinger kann sich auf die Verhaltensweisen und die geistige Entwicklung des Hundes fatal auswirken.

Gut zu wissen: Besonderheiten der Rasse Hovawart

In der Familie zeichnet sich der Hovawart besonders durch seine enge Bindung an die Familienmitglieder aus, die er als sein Rudel versteht. Daraus entsteht ein besonderes Schutzverhalten.

Nachteile der Rasse Hovawart

Den Hovawart treibt ein stetiger Bewegungsdrang, der dem Besitzer einiges abverlangt. Ein Hund für gemütliche Gemüter, die sich nur wenig mit Sport befassen, ist der aktive Vierbeiner nicht. Auch für Anfänger ist das Tier nicht geeignet. Entscheidet sich ein noch unerfahrener Hundefreund dennoch für diese Hunderasse, können daraus Nachteile erwachsen. Sie basieren dann zumeist auf einer nicht konsequenten Führung des Hundes. Die Beziehung wäre von Missverständnissen geprägt, weil der noch unwissende Anfänger seinen eigenen Hund nicht versteht. Das weiß der Hovawart auszunutzen und schnell behauptet sich das Tier erfolgreich gegenüber seinem Besitzer.

Solche Nachteile sind vermeidbar, wenn bei der Wahl des richtigen Hundes nicht allein der Wunsch nach dem Besitz eines Tieres vorherrscht, sondern auch die rationale Sicht.

Passt der Hovawart zu mir?

Hovawart im Portrait
Der Hovawart hat einen ausgeprägten Bewegungsdran, weshalb er kein klassischer Stadt- oder Wohnungshund ist.

Wer einen Schoßhund für bestimmte gesellschaftliche Kreise sucht, ist beim Hovawart an der falschen Adresse. Der einstmalige Wachhund von Haus und Hof ist getrieben von einem ausgeprägten Bewegungsdrang. Diese Hunderasse braucht viel Auslauf in der Natur und freie Flächen, auf denen das Austoben erlaubt ist. Über ein Haus mit Garten beschwert sich das aktivitätslustige Tier nicht.

Nicht geeignet ist die Haltung in einer kleinen Wohnung, weil der Hovawart kein klassischer Stadt- oder Wohnungshund ist. Erfolgt die Haltung in einer Wohnung, sind tägliche Ausflüge, Spaziergänge und anderweitige Aktivitäten ein Muss. Die Auslastung der Hundenatur sollte gewährleistet sein. Damit verbunden ist die Zeit, die der Hundefreund für seinen treuen Begleiter haben muss.

Aus diesem Grund ist ein Leben in einer Familie eine gute Wahl für das Tier. Es bietet sich immer ein Mitglied an, um mit dem Hund etwas zu unternehmen. Die zeitliche Flexibilität mag hier mehr gegeben sein, als bei einem Menschen, der den größten Teil seiner Zeit im Büro verbringen muss. Der Hovawart wird nur dann glücklich, wenn er die Zeit mit seinen Lieblingsmenschen bekommt, die er braucht und einfordert.

Der Kauf einer solchen Hunderasse sollte wohl überlegt sein. Die Eigenschaften passen idealerweise zum Hundebesitzer. Zeit und Platz müssen vorhanden sein. Bei einer liebevollen und gleichzeitig konsequenten Erziehung eignet sich der Hund bestens als Familienhund, der mit Kindern gut umgehen kann.

Ein Hund für nicht aktive Senioren ist der Hovawart nicht. Körperliche Einschränkungen beim Hundebesitzer führen automatisch auch zu einer Einschränkung der Aktivitäten des Hundes. Mit Spaziergängen ist der Hovawart zwar auch zufrieden, daneben muss es aber auch noch andere Beschäftigungen geben, bei denen sich die Hundenatur ausgiebig ausleben darf. Aktive Senioren mit Hundeerfahrung sind mit einem Hovawart bestens bedient. Der Hund hält auch seinen Besitzer fit und wirkt auch immer animierend.

Kolja von edogs

Kolja von edogs

Kolja gehört zu dem Team von edogs und ist unter anderem für alle technischen Belange rund um den Hundemarkt verantwortlich.

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