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Hundezahnpasta – Ideale Zahnpflege für Deine Fellnase

von Maren Kleymann
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Auch bei Hunden spielt die Zahnpflege eine wichtige Rolle. Manche Hunderassen sind sogar stärker anfällig für Zahnstein, Karies und Co und die Hundehalter müssen hier besonders intensiv die Zähne kontrollieren und pflegen. Bei den Vierbeinern kann es wie beim Menschen zu Zahnstein, Entzündungen im Zahnfleisch, Karies und dadurch resultierenden Zahnausfall kommen. Oft müssen den Tieren die kaputten Zähne unter Narkose entfernt werden. Dies ist natürlich für jeden Vierbeiner ein Risiko und sollte vermieden werden. Mit der richtigen Mundhygiene und eben auch einer qualitativ hochwertigen Hundezahnpasta können viele gesundheitliche Probleme im Hundemaul vermieden werden. Alles zum Thema Hundezahnpasta erfährst Du in diesem Artikel.

Was ist eine Hundezahnpasta?

Eine Hundezahnpasta ist einer gewöhnlichen Zahncreme für Menschen sehr ähnlich. Sie kann eine cremige Konsistenz haben, wird aber auch in Gel-Form oder als Spray verkauft. Eine Hundezahnpasta hat in der Regel jedoch einen etwas anderen Geschmack als unsere Zahnpasta. Sie ist auf die Vorlieben der Vierbeiner abgestimmt durch einen speziellen Fleischgeschmack. Manche schmecken nach Leberwurst, Schinken oder Wurst. Es gibt aber auch Hundezahnpasta mit minzigem Aroma. Für Hunde ist dieser Minzgeschmack aber deutlich milder. Wichtig ist, dass die Hundezahnpasta geschmacklich für den Vierbeiner attraktiv ist. Der Hund soll die Zahnpasta gerne annehmen. Ansonsten wird es ein täglicher Kampf. 

Welche Zahnpasta kann man für Hunde nehmen?

Für Hunde sollte ausschließlich eine Hundezahnpasta verwendet werden. Zahnpasta für Menschen ist für Hunde nicht geeignet, da diese viel zu scharf ist. Auch bei der Zahnbürste sollte lediglich zu Modellen gegriffen werden, die explizit für Hunde hergestellt wurden.

Wofür wird Hundezahnpasta verwendet?

Auch die Hundezahnpasta hat die Aufgabe, die Zähne der Tiere zu reinigen. Mit der Zahnpasta werden Beläge entfernt. Auch sorgt manche Hundezahnpasta für einen etwas besseren Atem der Tiere. Hat der Hund bereits Zahnstein, so sollte eine Hundezahnpasta verwendet werden, die speziell für die Entfernung von Zahnstein konzipiert ist. Es gibt auch Zahnpasta für Hunde, die gegen Entzündungen wirken. Die Hundezahnpasta wird somit für eine ideale Zahnhygiene beim Vierbeiner verwendet. Die Zahnhygiene beim Hund ist enorm wichtig, da schlechte Zähne auch beim Tier zu enormen Problemen führen kann.

Hundezahnpasta: Hund werden Zähne geputzt

Mit der Zahnpasta werden Beläge entfernt.

Häufig wundern sich Hundebesitzer, warum ihre Hunde nicht mehr ordentlich fressen. Oft liegt es an einer Entzündung oder gar einem Abszess im Maul oder am Zahnfleisch. Diese Entzündungen können von Zahnstein und schlechten, fauligen Zähnen verursacht werden. Durch regelmäßiges Zähneputzen kann dies vermieden werden. Dadurch können dem Hund viele Schmerzen erspart bleiben. Für den Hundehalter wirkt es sich ebenfalls positiv aus, denn eine Zahnbehandlung beim Tierarzt ist immer ein kostspieliges Unterfangen. Für manch Tiere ist diese auch nicht ungefährlich, da sie fast immer unter Narkose erfolgen muss. 

Sind die Zähne des Hundes erst einmal nicht mehr zu retten, so müssen sie gezogen werden. Hunde müssen dann mit den fehlenden Zähnen leben, denn ein drittes Gebiss für Hunde gibt es nicht. 

Zudem hilft Hundezahnpasta gegen Mundgeruch beim Vierbeiner, da der Hund dank ihr meist frischer riechenden Atem aufweist.

Was kostet eine Hundezahnpasta?

Die Preisspanne bei Hundezahnpasta ist sehr breit gefächert. Es ist im Handel bereits Hundezahnpasta um wenige Euro erhältlich. Es gibt aber auch Zahnpasta für Hunde, die bedeutend teurer sind.

Für wen ist Hundezahnpasta geeignet?

Hundezahnpasta ist für jeden Hund jeden Alters geeignet. Sollte es sich um einen Hund handeln, der unter starken Allergien leidet, so ist es ratsam, die Inhaltsstoffe zu überprüfen. In der Regel wird die Hundezahnpasta aber von jedem Vierbeiner gut vertragen. 

Wo kann ich Hundezahnpasta kaufen und was kostet diese?

Heute wird Hundezahnpasta als Zahnpflege-Produkt sehr häufig verkauft. Sie ist in jedem gut sortierten Futterhaus oder Heimtiershop erhältlich, ebenso wie beim Tierarzt oder auch beim Hundefriseur. Natürlich kann Hundezahnpasta auch wunderbar online bestellt werden. Es gibt auch zahlreiche Kosmetik Firmen, die extra auch Zahnpasta für Tiere anbieten. Dabei kann es sich um spezielle Shops für Aloe Vera oder Meersalz Produkte, CBD-Hanföle oder Kokosöle oder Shops für Kräuterprodukte handeln. Bei der Recherche nach Hundezahnpasta kann eine riesige Auswahl entdeckt werden.

Genauso facettenreich gestalten sich auch die Preise. Hundezahnpasta kann in einer Preisrange von 2 Euro bis 25 Euro gekauft werden. Hier kommt es immer auf die Inhaltsstoffe der Produkte und natürlich auch die Marke und Brand an. 

Hundezahnpasta: Hund in Badewanne

Hundezahnpasta ist für jeden Hund jeden Alters geeignet.

Hundezahnpasta selber machen

Falls im Handel keine passende Hundezahnpasta zu kaufen ist, lässt sich diese auch schnell und unkompliziert aus wenigen Zutaten selbst zu Hause herstellen. Dafür wird einfach Produkte wie Kokosöl oder Hanföl mit Natron vermengt. Auf 1/4 Liter Kokosöl kommen etwa 3 Esslöffel Natron.  Optional kann noch ein Teelöffel Meersalz eingearbeitet werden. Alles wird mit einem Bund Minze oder Petersilie gemörsert, oder in der Küchenmaschine püriert. Falls der Hund diese Zahnpasta nicht gut annimmt, kann diese mit etwas gekörnter Rinderbrühe aromatisiert werden. Auch etwas Leberwurst aus der Dose kann dafür sorgen, dass die Zahnpasta vom Hund gemocht wird.

Die Zahnpasta sollte eine cremige Konsistenz aufweisen. Sie sollte in einer luftdichten Dose aufbewahrt und im Kühlschrank gelagert werden. Die selbstgemachte Zahncreme muss innerhalb von zwei Wochen verwendet werden. Hundezahnpasta aus dem Handel ist meist ewig haltbar, da diese zusätzlich Konservierungsstoffe enthält.

Welche Hundezahnpasta ist gut?

Wichtig ist, dass die Hundezahnpasta vom Vierbeiner gut angenommen wird. Die beste und teuerste Hundezahnpasta bringt nichts, wenn sie der Hund nicht annimmt. Probiere einfach durch, welche Zahnpasta Deinem Hund schmeckt und verwende diese. Tipp: Hunde lieben in der Regel Zahncreme mit Fleischgeschmack.

Arten der Zahnpasta und die Vor- und Nachteile

Es gibt die Hundezahnpasta in Tuben als Zahncreme oder Gel. Sie lässt sich sehr schön anwenden und auf der Zahnbürste oder dem Zahnbürsten-Fingerling auftragen. Es gibt auch Hundezahnpasta in Sprayform. Diese kann direkt auf die Zähne aufgesprüht werden. Das ist sehr praktisch, wenn sich der Hund so gar nicht ans Zähneputzen gewöhnen will. Das Spray hat jedoch auch den Nachteil, dass viele Hunde das Zischen des Sprays und auch das Spritzen nicht mögen. Zudem kann dieser Spray auch wieder schnell abgeleckt werden.

Es gibt auch Zahnpasta und Mundwasser Kombinationen, die ins Trinkwasser gegossen und beim Trinken aus dem Napf aufgenommen werden. Hier ist es jedoch schwierig zu kontrollieren, ob der Hund auch wirklich genug davon aufnimmt. Das Wasser wird in der Regel ja öfter ausgewechselt. Auch wenn sich mehrere Hunde im Rudel befinden, lässt es sich nicht genau bestimmen, welcher Vierbeiner wie viel vom Mundwasser getrunken hat. Das Mundwasser hat aber den Vorteil, dass die Tiere dadurch meist einen sehr angenehmen Duft aus dem Maul erhalten – Mundgeruch wird also vermieden.

Egal welche Zahnpasta oder Methode auch verwendet wird, der Hund wird immer eine gewisse Zeit benötigen, um sich an das Zähneputzen und an die Zahnpasta zu gewöhnen. Am besten ist es, sämtliche Methoden auszuprobieren und bei jener zu bleiben, die dem vierbeinigen Schützling am liebsten ist. 

Was ist an Hundezahnpasta anders als für Menschen?

In der Hundezahnpasta sind spezielle Enzyme enthalten, die sich besonders auf den Speichelfluss der Tiere auswirken sollen. Dadurch wird die Entstehung von Zahnstein gehemmt. Zahnstein ist beim Hund die häufigste Ursache für Entzündungen und Ekzeme im Maul. Zudem sind die Zahnpasten für Hunde weniger scharf und weniger minzig. Dafür sind diese mit einem künstlichen Aroma nach Wurst oder Fleisch versetzt.

Diese Alternativen gibt es zur Zahnpaste für Hunde

Bei manchen Hunden kann es jedoch tatsächlich so sein, dass es mit dem Zähneputzen so gar nicht klappen will. Die Chancen, dass es klappt, sind höher, je früher mit dem Training angefangen wird. Lernt ein Hund bereits als Welpe das Zähneputzen kennen, so wird er auch im Alter nie ein Problem damit haben. Es gibt aber auch Vierbeiner, die nicht so verträglich sind. Bevor es beim Zähneputzen immer zum Verlust eines Fingers beim Hundehalter kommen kann, sollte das Zähneputzen noch einmal überdacht werden.

Dennoch darf auch bei diesen Tieren die Zahnpflege nicht vernachlässigt werden. Es gibt zum Glück aber noch einige Alternativen, die ebenso gut für die Hundezähne sind. Am populärsten sind Zahnpflege-Sticks oder Kausticks für die Zahnpflege. Diese sogenannten Denta-Sticks werden von vielen Hundefutter Herstellern angeboten. Diese Sticks können dabei helfen Zahnbeläge und leichten Zahnstein zu entfernen.  Gleichzeitig aber muss hier auf erstklassige Qualität geachtet werden. Viele dieser Zahnpflegesticks sind nichts anderes als Leckerlis und haben demnach zu viele Kalorien. Manche enthalten sogar zu viel Zucker. Somit sind sie wiederum schlecht für die Zähne.

Hundezahnpasta: Hund mit Kaustick auf Teppich

Zahnpflege-Sticks oder Kausticks dienen als Alternative zur Hundezahnpasta.

Viele schwören auch auf Kaffeeholz als Kaustick. Dieses ist sehr gut geeignet und eine tolle Alternative zum Zähneputzen. Zuckerrohr oder Zitronengras sind natürliche Zahnbürsten. Diese tropischen Gewächse sind vor allem für kleine Hunde geeignet, da sie nicht zu hart sind. Auch Büffelhaut oder Ochsenschlepp wird gerne gegeben, damit die Zähne und Zahnzwischenräume gereinigt werden. Nicht alle Hunde vertragen dies. Zudem muss man gut aufpassen, denn zum Beispiel Kaugegenstände aus weißer, stark behandelter Rinderhaut, ist eher schlecht für Hunde. Diese werden unter Raw Hide Produkten verkauft und sollten wirklich nicht verwendet werden.

Es gibt auch Spielzeug-Alternativen wie KONG oder andere Marken, die ebenfalls zum Reinigen der Zähne dienen. Hier gibt es wieder sehr viele Qualitätsunterschiede. Es sollten lediglich Materialien verwendet werden, von welchen die Vierbeiner keine kleinen Stücke abbeißen und verschlucken können. 

Wie lange muss ich meinem Hund die Zähne putzen?

Das Zähneputzen beim Hund kann relativ kurz gehalten werden. Wichtig ist es, dass es zum täglichen Ritual wird. Am besten wäre es, wenn du dem Vierbeiner die Zähne stets abends vor dem Schlafen gehen putzt. Es reicht vollkommen aus, wenn das Zähneputzen selbst immer nur zwei bis drei Minuten dauert. Länger ist nicht nötig.

Hunden die Zähne putzen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Je früher mit dem Zähneputzen begonnen wird, desto besser ist es. So ist es ratsam, sofort mit dem Welpen zu starten. Im ersten Schritt wird die Zahnbürste vorgestellt. Zu Beginn sollte noch keine Zahnpasta verwendet werden. Am besten wird das Zähneputzen in eine tägliche Routine integriert. Jeden Tag zur selben Zeit wird es durchgeführt. Beginne damit, dass sich der Hund neben Dir setzt. Auf das Signal „Zähne“, oder ein anderes gewähltes Signal soll der Vierbeiner das Maul öffnen.

Zu Beginn soll der Hund die Zahnbürste lediglich sehen. Die ersten Tage soll er nach dem Signal nur sein Maul öffnen, sich berühren lassen und still sitzen bleiben. Du kannst auch mit dem Finger die Zähne berühren. Vergiss nicht, den Hund hinterher ordentlich zu loben und auch zu belohnen. Sobald dies gut klappt, wird die Zahnbürste, noch ohne Zahnpasta, eingeführt. Du kannst nun einige Zähne damit abschrubben. 

Nun wird auch die Zahnpasta selbst vorgestellt. Am besten tupfst Du Dir etwas Zahnpasta auf den Finger und lässt den Hund daran schnuppern oder den Finger ablecken. Sobald er sich an den Geschmack gewöhnt hat, beginnt das richtige Training mit Zahnbürste und Zahnpasta. Wie auch beim regulären Zähneputzen wird beim Hund von rot nach weiß, also vom Zahnfleisch hin bis zur Zahnspitze geputzt. 

Das Zähneputzen sollte nun immer in die tägliche Routine eingebaut werden. Du musst herausfinden, ob der Hund besser mit einer Hundezahnbürste oder mit den Finger-Aufsätzen zurechtkommt. Wichtig ist, dass spezielle Hundezahnbürsten und Hundezahnpasta verwendet wird. Zahnbürsten für Menschen sind für die Tiere zu hart und Zahnpasta für Menschen ist ebenfalls nicht geeignet, da diese zu scharf ist und auch nicht den Geschmack der Tiere trifft.

Wie putze ich am besten meinem Hund die Zähne?

Gewöhne Deinen Hund Schritt für Schritt an dieses Ritual. Wie auch bei Deinem Zahnputz-Ritual wird auch beim Hund von rot nach weiß geputzt. Die Zahnbürste bewegt sich von Zahnfleisch weg und hin zur Zahnspitze.

Fazit – Zähneputzen mit Hundezahnpasta ist wichtig für die Pflege!

Zahnpflege und Mundhygiene sind für Hunde genauso wichtig wie für uns Menschen. Hunde mit ramponierten Zähnen können massive Schwierigkeiten bekommen. Schnell entsteht durch mangelnde Zahnpflege eine Entzündung ein Abszess oder eine Fistel. Auch können Zähne schnell braun werden und verrotten. Diese angeschlagenen Zähne brechen auch schneller ab und führen zu Schmerzen. Kaputte Zähne müssen immer vom Tierarzt gezogen werden. Dabei sollte immer an das Risiko der Narkose gedacht werden. Vor allem kleine Hunde wie Chihuahuas, Yorkshire Terrier, Frenchies oder Pinscher und Co. sind sehr anfällig für schlechte Zähne. Bei Hunden mit kurzer Schnauze ist eine Narkose meist noch viel gefährlicher. 

Zudem sind Zahnbehandlungen beim Hund immer auch mit hohen Kosten verbunden. Daher ist es nur ein kleiner Aufwand, den Hund an die Zahnbürste und die Zahnpasta zu gewöhnen. 

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