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Mastiff

von Marcel Hammerich
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Der Mastiff ist ein beeindruckender großer Hund aus Großbritannien, der zur Gruppe der Molosser zurückzuführen ist. Der große kräftige Hund diente als Schutzhund und treuer Bewacher von Haus und Hof. Mittlerweile ist die Rasse in Deutschland in einigen Bundesländern auf der Liste der gefährlichen Hunde, obwohl keinerlei angeborene Aggression bei den großen Hunden vorliegt. In anderen Ländern sind sie Familienhunde und dienen sogar dem Schutz von Herden in einigen Dörfern. Im FCI-Standard findet sich der Mastiff in folgender Gruppe: FCI-Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen, Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde ohne Arbeitsprüfung mit der Standardnummer 264.

Mastiff im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 70-91 cm
Gewicht: Rüden: 72-104 kg, Hündinnen: 54-77 kg
FCI-Gruppe: 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion: 2.1: Molosser, doggenartige Hunde
Herkunftsland: Großbritannien
Farben: Kitz, Brindle, Aprikose
Lebenserwartung: 10-12 Jahre
Geeignet als: Wach-, Begleit- und Familienhund
Sportarten:
Charakter: Würdevoll, Anhänglich, Gutmütig, Mutig, Ruhig, Fürsorglich
Auslaufbedürfnisse: eher hoch
Sabber-Potential: hoch
Stärke des Haarens: mittel
Pflegeaufwand: mittel
Fellstruktur: kurz, anliegend, harsch
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: ja
Sozial: eher nein

Herkunft und Rassegeschichte

Mastiff in der Natur

Die Reinzucht fand in England statt, sodass der Mastiff dort auch englische Dogge genannt wurde.

Der Mastiff ist ein Vertreter des sehr urtümlichen Hundetyps des Molosser. Die ersten Molosser waren bereits in der Antike sehr geschätzte Schutz- und Wachhunde, die zu Kriegszeiten auch mit ihrem Herren als Kriegshunde in die Schlacht zogen. Bereits die Babylonier haben ihre hochgeschätzten Molosser auf Granit verewigt und die Römer haben ebenfalls viele Vasen und Gebäude mit den Bildern der imposanten Hunde verziert. Dies zeigt, dass die Molosser schon immer eng mit den Menschen lebten.

Die Molosser haben sich sehr lange Zeit kaum verändert, sie wurden durch den Adel in ganz Europa verbreitet und bildeten langsam die heute bekannten Hunderassen, die noch durch ihre Kraft und ihren Körperbau an Molosser erinnern. Darunter vor allem die Bulldogs und die Mastiffs. Die Reinzucht des Mastiffs fand in England statt, dort wurde die kräftige Hunderasse auch englische Dogge genannt, aufgrund ihrer Größe. Über Jahrhunderte wurde der Mastiffs verändert und in seine heutige Form gebracht, er ist größer als der ursprüngliche Molosser und auch deutlich schwerer, dennoch ist das Erbe der ehemaligen Kriegshunde noch deutlich zu sehnen.

Der erste Club für den englischen Mastiff wurde erst im Jahr 1872 gegründet, etwas später im Jahr 1883 wurde noch der Old English Mastiff Club gegründet. Dies zeigt, dass die Rasse immer noch im Wandel war. Der alte Mastiff war noch wesentlich sportlicher und hatte eine höhere Lebenserwartung als die heutigen Mastiffs. So wurde zum letzten mal im Jahr 2009 der Standard auf die heutige Form des Mastiffs angepasst. In Deutschland ist die Rasse nur noch sehr selten anzutreffen, denn der Mastiff wird in Deutschland zu den gefährlichen Hunden gezählt und die Haltung ist nur unter strengen Bedingungen möglich.

Was bedeutet Mastiff?

Der Name Mastiff war zunächst ein Überbegriff für alle Hunde, die dem Urtyp des Molosser entsprechen. Hieraus hat sich mit der Zeit der Mastiff als eigene Hunderasse entwickelt, ebenso wie der Bullmastiff und viele andere Hunderassen, die auf die antiken Molosser zurückgeführt werden können.

Wesen & Charakter vom Mastiff

Der Mastiff wirkt auf den ersten Blick sehr imposant und strahlt viel Kraft und Stärke aus, dabei ist der Mastiff ein sehr ruhiger und gutmütiger Hund. Er hat ein sehr starkes Nervensystem und ihn kann beinahe nichts aus der Ruhe bringen. Seine hohe Reizschwelle zeigt sich vor allem im Umgang mit Menschen. So lässt er sich auch Fremden nicht aus der Ruhe bringen und reagiert in der Regel neutral aber freundlich auf neue Menschen. Er ist sich seiner Kraft bewusst und setzt diese auch sehr kontrolliert ein, wenn er mit Artgenossen interagiert, ohne aggressiv zu sein. Im Gegenteil, dadurch dass er seine Kraft unter Kontrolle hat, kann er auch mit kleineren Hunden gut interagieren.

Der gutmütige Hund ist in seiner Haltung und Erziehung recht unkompliziert solange sein Besitzer sich die Mühe macht, den Hund gut zu sozialisieren und zu erziehen. Mit den Menschen aus seiner Familie geht er sehr liebevoll um und kann sehr anhänglich und verschmust sein. Trotz seiner Größe ist er eher der gemütliche Kerl und liegt gerne beinahe faul herum. Er kann jedoch auch überraschend schnell sein, wobei die alte Form der Rasse deutlich sportlicher war, als die heutigen Mastiffs. Der Charakter hat sich jedoch kaum geändert, sie sind ihrem Besitzer gegenüber immer noch absolut loyal und würden diesen im Ernstfall auch mit ihrem Körper verteidigen.

Das ruhige und gelassene Temperament des Mastiffs wird nur durch seinen gelegentlichen Dickkopf gestört. Wenn der kräftige Hund den Sinn hinter einem Befehl nicht sieht, lässt er sich gerne mehrmals von seinem Besitzer bitten. Mit Kindern versteht sich der sanfte Riese sehr gut, ist besonders geduldig und lässt sich gerne durschknuddeln. Eine Erziehung ist in der Regel ohne Probleme möglich, man braucht nur die nötige Ruhe und Geduld. Wobei es ratsam ist, sehr früh mit den Vorbereitungen zur Begleithundeprüfung anfangen sollte, damit er ohne Maulkorb und Leine laufen kann.

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Mastiff

 Mastiff von der Seite

Typisch für den Mastiff ist die schwarze Maske im Gesicht.

Der Mastiff hat ein charakteristisches Aussehen, welches stark an die alten Molosser erinnert. Seine kraftvolle und große Erscheinung wirkt imposant und beeindruckend. Wobei er gleichzeitig eine souveräne Ruhe ausstrahlt und seine Umgebung immer im Blick hat. Typisch für den Mastiff ist sein wuchtiger Kopf mit der schwarzen Maske und den Hautfalten an der Schnauze und der Stirn des Hundes. Auffallend sind auch die herabhängenden Lefzen. Diese führen auch dazu, dass einige Mastiffs zum Sabbern neigen. Die Augen haben einen freundlichen und gleichzeitig sehr wachen Blick, bei vielen Vertretern der Rasse hängen die Augenlider etwas herunter, was bei einem starken auftreten dieses Phänomens zu trockenen Augen und Bindehautentzündungen führen kann.

Das Fell des Mastiffs ist kurz und liegt eng am Körper an mit einer eher glatten Struktur. Das Fell hat nur wenig Unterwolle, die dafür sehr dicht ist. Als Fellfarben liegt im FCI ein klares Farbschema vor. Hier sind die Farben sand, braun und grau erlaubt, sowie eine gestromte Variante. Bei jeder Farbvariante gibt es die schwarze Gesichtsmaske des Hundes. Der Mastiff sollte einen kräftigen Körperbau besitzen und sich ohne Einschränkungen bewegen können.

Leider haben bis vor einigen Jahren die Züchter ein sehr ungesundes Schönheitsbild verfolgt und es wurden teilweise immer schwerere und größere Hunde gezüchtet. Diese hatten nur eine sehr kurze Lebenserwartung und deutliche Probleme beim Laufen. Deshalb wurde die Zucht dieser übertriebenen Ideale verboten. Eine vernünftige Größe für den Mastiff liegt bei 70 bis 76 cm und einem Gewicht um die 70 kg.

Wie sieht ein Mastiff aus?

Der Mastiff ist ein sehr großer und schwerer Hund, der ein beeindruckendes Erscheinungsbild hat. Rassetypisch sind die Falten im Gesicht des Hundes und seine beinahe träge Bewegungsart. Er gehört zur Gruppe der Molosser und zählt zu den größten und schwersten Hunderassen der Welt. Sein Fell ist kurz und dicht anliegend, es besitzt meist eine helle Farbe mit einer dunklen bzw. schwarzen Gesichtsmaske.

Erziehung & Haltung des Mastiff – Das gilt es zu beachten

Der Mastiff ist ein sehr großer und kräftiger Hund. Einen solchen Hund muss man natürlich erst einmal unter Kontrolle haben. Deshalb ist eine gute Sozialisierung und Erziehung der Hunde unerlässlich. Hunde dieser Rasse haben ein gutes Wesen und geringe Ansprüche in der Haltung.

Jedoch sollte sich vor dem Kauf eines Mastiff der Besitzer erkundigen, welche Haltungsbedingungen es im jeweiligen Bundesland und speziell in seiner Stadt gibt. Denn leider ist der Mastiff in vielen Bundesländern auf der Liste der gefährlichen Hunde und darf entweder gar nicht oder nur unter strengen Auflagen gehalten werden.

Bei der Haltung ist es natürlich von Vorteil, wenn der Hund in einem Haus mit Garten oder Hof leben kann. Er braucht jedoch nicht unbedingt einen Hof oder einen Garten und fühlt sich auch in einer Mietwohnung wohl. Er sollte jedoch nur wenige Treppen laufen, da das Treppenlaufen die Gelenke und die Knochen des schweren Hundes belastet. Allgemein ist er kein sportlicher Hund, sondern eher der gemütliche Vertreter. Hundesport kommt für den schweren Mastiff nicht in Frage. Wer seinem Mastiff in Bewegung versetzen will, sollte ihn schwimmen lassen, die schweren Hunde lieben Wasser und sind gute Schwimmer.

Trotz seines gelegentlichen Dickkopfes ist der Mastiff mit viel Geduld und Zeit sehr einfach zu erziehen. Er ist ein folgsamer Hund und braucht in manchen Situationen nur etwas Motivation und Überzeugungsarbeit von seinem Besitzer. Es ist sehr wichtig, dass der Mastiff alle Alltagsdinge und Situationen sehr früh kennenlernt, damit er ruhig und gelassen auf diese reagieren kann. Mit anderen Hunden haben die sozialen Tiere nur selten ein Problem und lassen sich auch von Artgenossen nicht aus der Ruhe bringen. Für Anfänger ist der schwere Hund dennoch nicht geeignet, da sein Dickkopf manchmal viel Geduld braucht und sein Schutztrieb von Hundeanfängern oft unterschätzt wird. Allgemein unterschätzen Hundeanfänger schnell den Aufwand und die Extrakosten, die ein so großer und schwer Hund bereiten kann.

Ist ein Mastiff ein Kampfhund?

Der Mastiff steht auf der Liste der gefährlichen Hunde und ist in vielen Bundesländern nur unter starken Auflagen erlaubt. Er besitzt jedoch keine erhöhte Aggressivität oder reagiert in irgendeiner Form aggressiv gegen Menschen. Er hat sogar eine sehr hohe Reizschwelle und ist ein sehr geduldiger Hund.

Ernährung des Mastiff

Eine gute Ernährung des Mastiffs trägt nachweislich zur Steigerung der Lebenserwartung des Hundes bei. Ein Mastiff brauch eine recht hohe Futtermenge. Ein hochwertiges Hundefutter muss in erster Linie Fleisch enthalten Zudem sollte das Hundefutter für große Rassen geeignet sein, da gerade im jungen Alter der Mastiff ansonsten zu schnell wächst und Wachstumsprobleme bekommen kann. Ein guter Züchter kann den neuen Besitzer gut beraten, welches Hundefutter während des Wachstums für den Mastiff sinnvoll ist. Da der Mastiff zu Magendrehungen neigt, sollte beim Fressen Ruhe herrschen und auch direkt nach dem Essen braucht der Hund eine Ruhephase von etwa einer Stunde, bevor er wieder aktiv werden sollte.

Der Besitzer muss darauf achten, dass sein Mastiff nicht zu schwer wird, denn je schwerer der Hund ist, desto mehr werden dessen Knochen belastet. Es ist sinnvoll regelmäßig mit dem Tierarzt Rücksprache zu halten.

Wenn der Mastiff ins fortgeschrittene Alter kommt, sollte langsam auf ein magenfreundliches Seniorenfutter umgestellt werden und dies am besten bereits ab dem 7. Lebensjahr.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Der Mastiff ist leider keine besonders gesunde Rasse. Er leidet unter unterschiedlichen Erbkrankheiten und hat eine nur kurze Lebensspanne. Dies liegt in erster Linie an den Zuchtverbänden in der Vergangenheit. Die Züchter wollten ihre Mastiffs immer größer und schwerer züchten. Es gab Tiere mit über 90 kg, die auf den Rassenausstellungen Preise gewonnen haben. Der Standard wurde immer mehr angepasst – bis den Zuchtverbänden klar wurde, dass die Rasse immer mehr Probleme bekommt und die Tiere kaum noch laufen können. Es wurde daher ein offizielles Verbot von der Züchtung dieser starken Übertreibungen ausgesprochen und die Hunde sollten wieder in einer natürlicheren und vor allem gesünderen Form gezüchtet werden. Es ist daher sehr wichtig bei der Wahl des Züchters genau auf die Elterntiere und deren Gesundheit zu schauen.

Zu den potenziellen Erbkrankheiten zählen vor allem Gelenkerkrankungen wie die Hüftgelenksdysplasie und die Ellenbogendysplasie. Zudem können die deutlich Falten im Gesicht zu Entzündungen führen, ebenso sind Augenerkrankungen, durch die hängenden Lider und sogar einige Herzerkrankungen bei den Mastiffs festzustellen.

Die Lebenserwartung hängt sehr stark vom Züchter ab. Handelt es sich um einen guten Züchter, der vor allem auf die Gesundheit der Tiere achtet und nicht nur sehr große und schwere Hunde züchten möchte, kann der Mastiff circa 12 Jahre erreichen. Die meisten Tiere werden allerdings nur 9 oder 10 Jahre alt, da die Zucht sehr lange nur immer größere und schwerere Hunde wollte, die oft Probleme beim normalen Laufen haben.

Wie alt kann ein Mastiff werden?

Das Alter, welches ein Mastiff erreichen kann hängt sehr stark von seiner Gesundheit ab. Ein gesunder Mastiff von einem guten Züchter kann 12 Jahre alt werden. Leider werden viele der Hunde nur 9 oder 10 Jahre alt und haben sehr große gesundheitliche Probleme.

Pflege des Mastiff

Der Mastiff hat zwar ein recht pflegeleichtes Fell, jedoch braucht der Vierbeiner in anderen Bereichen mehr Pflege. So müssen die Falten im Gesicht des Hundes regelmäßig sauber gehalten werden und kontrolliert werden, damit sich diese nicht entzünden. Bei Mastiffs, die sehr hängende Augenlider haben, müssen teilweise mit Augensalben behandelt werden. Auf jeden Fall sollten die Augen jeden Tag genau auf Rötungen oder Ausflug hin untersucht werden.

Ansonsten verliert der Mastiff ebenso viel Fell wie andere Hunde mit einer ähnlichen Fellstruktur wie beispielsweise eine Dogge und sollte einfach alle paar Tag gebürstet werden.

Mastiff – Aktivitäten und Training

Mastiff Kopf

Der Mastiff eignet sich nicht für Hundesport, besser wäre es ihn regelmäßig schwimmen zu lassen.

Der Mastiff ist ein sehr gemütlicher Hund, der sich nicht für Hundesport eignet und auch beim Auslauf ein sehr anspruchsloser Hund ist. Es reicht ihm vollkommen, wenn er zweimal bis dreimal am Tag für jeweils eine halbe Stunde Gassi geht. Er braucht auch keine weitere körperliche Auslastung. Wenn sein Besitzer die Möglichkeit hat, kann er den Mastiff regelmäßig schwimmen lassen. Die großen Hunde mögen Wasser sehr und das Schwimmen ist schonend für die Gelenke und den Bewegungsapparat des Tieres.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Mastiff

Der Mastiff geht auf die sehr urtümliche Art der Molosser zurück und gehört somit zu den ältesten Hunderassen der Welt. Leider wurde immer wieder an dem Aussehen und vor allem an der Größe und dem Gewicht des Hundes viel verändert, zum Beispiel durch die Zucht des sogenannten Rundkopfes, welche als Qualzucht gilt. Mittlerweile ist die Rasse des Mastiffs wieder auf dem Weg eine halbwegs gesunde Hunderasse zu werden. Es hängt jedoch immer noch stark vom Züchter ab, wie gesund die Hunde sind.

Gerade in Britannien ist der Mastiff ein sehr beliebter Hund und auch in den USA ist er zusammen mit dem Bullterrier immer noch ein gern gehaltener Familienhund mit Schutztrieb. Zu Kindern und seinen Menschen ist der Mastiff absolut freundlich und kann sehr anhänglich sein.

Nachteile des Mastiff

Ein klarer Nachteil bei sehr vielen Mastiffs ist die schlechte Gesundheit. Selbst wenn der Mastiff aus einer sehr guten Zucht stammt, können sich einige Probleme entwickeln. Besonders die hohen Kosten sind für viele Halter überfordernd, denn der Mastiff bringt meist hohe Tierarztkosten mit sich, sowie enorme Futterkosten, da der große Hund viel frisst. Da der Mastiff ein Listenhund ist, fallen auch höhere Kosten im Bereich der Hundesteuer und der Versicherung an.

Passt der Mastiff zu mir?

Der Mastiff ist ein ruhiges Kraftpaket. Er hat eine hohe Reizschwelle und braucht nur recht wenig Auslauf, dennoch sollte der große Hund nicht unterschätzt werden. Denn gerade durch sein Gewicht ist kaum ein Besitzer in der Lage den kräftigen Hund zu halten, wenn dieser wirklich zieht.

Mastiff im Liegen

Auch wenn der Mastiff ein ruhiger Hund ist, ist er nicht für Anfänger- oder Senioren geeignet.

Er ist einfach zu trainieren, trotz seiner Dickköpfigkeit. Seine Menschen brauchen jedoch Geduld und müssen sich an das Tempo des sanften Riesens anpassen und großen Wert auf einen guten Grundgehorsam legen. Der hohe Schutztrieb des Mastiffs sollte zudem nicht unterschätzt werden, der Mastiff sollte sich niemals als Statussymbol geholt werden. Für Anfänger und Senioren ist diese Hunderasse eher weniger geeignet.