Bullterrier

Der Bullterrier ist eine mutige mittelgroße Hunderasse aus Großbritannien. Der Bullterrier ist im FCI als eigenständige Rasse anerkannt und findet sich im Verzeichnis des FCI in der FCI-Gruppe 3 Terrier, in der Sektion 3 Bullartige Terrier ohne Arbeitsprüfung mit der Standard Nr. 11.

Bullterrier im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 45-55 cm
Gewicht: 22-38 kg
FCI-Gruppe: 3: Terrier
Sektion: 3: Bullartige Terrier
Herkunftsland: Großbritannien
Farben: Weiß, Rot-Weiß, Dreifarbig, Kitz-Weiß, Brindle-Weiß, Weiß-Schwarz, Brindle
Lebenserwartung: 11-14 Jahre
Geeignet als: Familien- und Begleithund
Sportarten:
Charakter: Aktiv, Temperamentvoll, Scharf, Fürsorglich, Erziehbar
Auslaufbedürfnisse: hoch
Sabber-Potential gering
Stärke des Haarens mittel
Pflegeaufwand: gering
Fellstruktur: kurz, glatt, ebenmäßig
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: ja
Sozial: eher ja

Herkunft und Rassegeschichte

Der Bullterrier stammt aus Großbritannien. In seinem Heimatland wurde die Rasse ursprünglich als Bullen- und Dachsbeißer genutzt und war ein guter Wachhund. Die Geschichte des Bullterrier beginnt Anfang des 19. Jahrhunderts, damals wurde die weit verbreitete Englische Bulldogge mit heimischen Terriern gekreuzt. Das Ziel der Zucht war es, einen kräftigen und sehr mutigen Hund zu züchten, der nicht zu groß im Körperbau ist. Die mutigen und loyalen Hunde wurden bald in ganz Großbritannien bekannt und besonders die Mittelschicht schätzte die Tiere als Wachhunde und zum Schutz vor Ungeziefer. Leider wurden die Hunde immer wieder für Hundekämpfe missbraucht, die zur damaligen Zeit nicht illegal in England waren. Es wurde auf den Sieg der Tiere gesetzt oder auf die Zeit, welche sie im Ring verbringen. Erst 1835 wurden die grausamen Kämpfe verboten. Nach dem Verbot lebten die Bullis wieder als normale Familienhunde, die besonders in Großfamilien für ihr geduldiges und freundliches Wesen geschätzt wurden.

Offiziell anerkannt wurde die Rasse des Bullterrier erst im Jahr 1850. Damals setzte sich der Tierhändler James Hinks für die Rasse ein und versuchte erstmals die Hunde auch im Ausland bekannter zu machen. Dies führte dazu, dass der weiße Bullterrier zum Statussymbol im englischen Adel wurde. Noch heute gibt es Mitglieder der königlichen Familie, die weiße oder zumindest sehr helle Bullterrier besitzen und diese als Familienmitglieder schätzen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Rasse nochmals verändert, durch das Einkreuzen von Pointern und Dalmatiner. Diese sollten dem Bullterrier ein etwas schlankeres Aussehen geben und dennoch den geduldigen Charakter mit der niedrigen Hemmschwelle zu bewahren. In dieser Zeit war das Zuchtziel immer noch bei den reinweißen Bullterriern. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg änderte sich Farbzulassung bei der Zucht und auch gefleckte und dunkle Bullis wurden zur Zucht zugelassen. Bei der Größe gab es keine genaue Vorgabe und es wurden zwei Linien gezüchtet, der große Standard Bullterrier und der kleine Miniatur Bullterrier, der heute als eigenständige Rasse gilt.

Wie gefährlich ist ein Bullterrier?

Mit einer guten Erziehung und einer frühen Sozialisierung ist der Bullterrier ein absolut familientauglicher Hund, der keinesfalls eine Gefahr darstellt.

Wesen & Charakter vom Bullterrier

Bullterrier haben einen freundlichen und ruhigen Charakter
Bullterrier haben einen freundlichen und ruhigen Charakter

Der Bullterrier ist bekannt durch seinen freundlichen und ruhigen Charakter. Diese wesensstarken Hunde lassen sich nur schwer aus der Ruhe bringen und stehen ihrem Besitzer tapfer zur Seite. Als typische Terrier können die Bullterrier zur Dickköpfigkeit neigen, mit einer konsequenten und positiven Erziehung, lässt sich dies jedoch sehr gut steuern.

Der Bullterrier ist stark an seine Bezugsperson gebunden und wird als sehr liebevoll im Umgang mit der Familie und insbesondere der Kinder beschrieben. Die meisten Vertreter der Bullterrier sind sehr verspielt und interagieren gerne mit Menschen und anderen Hunden, wenn sie eine gute soziale Prägung erfahren haben. Für Anfänger ist der Bullterrier dennoch nicht geeignet, obwohl er ein absolut freundliches Wesen hat, ist seine leichte Dickköpfigkeit eine Hürde für Anfänger. Der Besitzer eines Bullterriers muss sich mit Hundesprache auskennen und wissen, wie er seinen Hund zur Mitarbeit bringt, ohne Druck anzuwenden. Bei Druck schaltet der Bullterrier meist komplett auf stur und lässt sich zu keinem Training mehr bewegen. Positive Bestärkung und ein Training mit viel Spiel ist genau das richtige für den arbeitswilligen Hund. Der Bullterrier liebt lange Spaziergänge und kann sich für Nasenarbeiten und Apportieren begeistern.

Der Bullterrier besitzt einen Jagdtrieb, der aber nur gering ausgeprägt und durch den Besitzer leicht zu kontrollieren ist. Ein Schutztrieb ist ebenfalls vorhanden, wenn der Besitzer angegriffen wird, wäre der Bullterrier bereit diesen zu verteidigen und er würde sich tapfer jedem Gegner entgegenstellen, selbst bei einem Wildschweinangriff. Da er eine hohe Reizschwelle hat, reagiert er in Stresssituationen meist mit Ruhe und wägt seine Interaktionen gut ab. Dadurch ist er mit einer guten Prägung und Erziehung ein absolut freundlicher und kontrollierbarer Hund, der ein guter Begleiter und Familienhund darstellt.

Ist der Bullterrier ein Familienhund?

Ja! Bullterrier sind sehr gute Familienhunde, die sehr freundlich und geduldig zu Kindern sind. Durch ihre Spielfreude und Anhänglichkeit sind sie gute Begleiter und ihr robuster Körper kann auch wildes Toben gut abhaben. Wobei natürlich immer darauf geachtet werden sollte, dass der Hund mit einer Situation nicht überfordert ist.

Aussehen des Bullterriers

Der Bullterrier ist ein kräftiger mittelgroßer Hund, der einen charakteristischen eierförmigen Kopf besitzt. Sein Körper sollte schlank sein, mit definierten Muskelpartien und einem sicheren Stand. Der Standard Bullterrier hat im Durchschnitt eine Größe von 45 bis 55 cm. Es gibt noch den Miniatur Bullterrier, der als eigene Rasse gilt und eine Größe von maximal 45 cm aufweist. Je nachdem wie trainiert der Bullterrier ist, kann das Gewicht variieren. Zwischen den Geschlechtern gibt es jedoch kaum einen Unterschied im Gewicht oder der Größe. In der Regel besitzt der Bullterrier ein Gewicht von 24 bis 30 Kilogramm.

Da lange Zeit der rein weiße Bullterrier gezüchtet wurde, ist das Bild des weißen kräftigen Hundes immer noch fest in den Köpfen der Leute und der weiße Bullterrier wird oft bevorzugt. Dennoch gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Fellfarben, die im Rassestandard anerkannt sind. So gibt es die Farben weiß, geströmt, schwarz, rot rehbraun und tricolor. Das Fell des Bullterriers ist kurz und glatt und sollte den Körper ebenmäßig bedecken. Längeres Fell gilt in der Zucht als unerwünscht.

Zwei Bullterrier in Nahaufnahme
Der eierförmige Kopf ist für Bullterrier charakteristisch

Wie groß werden Mini Bullterrier?

Es gibt keine genaue Angabe für den Miniatur Bullterrier, da es auch vorkommen kann, dass ein Miniatur Bullterrier ebenso groß wie seine Standard Artgenossen wird. In der Regel sollte der Miniatur Bullterrier unter 45 cm sein.

Erziehung & Haltung des Bullterriers – Das gilt es zu beachten

Die Erziehung des Bullterriers bedarf Geduld und einem guten Verständnis von Hunden. Am besten wenden sich die Besitzer frühzeitig an einen Hundeverein mit einer Welpengruppe, sodass der Hund von Anfang an eine gute Sozialisierung kennenlernt und direkt ein Training beginnt. Der Bullterrier ist ein kluger Hund, der gerne mit seinem Besitzer arbeitet, jedoch immer von dem Sinn seiner Aktivität überzeugt sein muss, sonst kann der Terrier-typische Dickkopf durchkommen. Hundeerfahrene Führer werden schnell die positiven Eigenschaften dieser selbstbewussten und ruhigen Rasse zu schätzen wissen. Die Erziehung findet im Idealfall mit positiver Verstärkung durch Leckerlis, Lob und Spielzeug statt. Damit lässt sich der Bullterrier gut motivieren und der Besitzer kann den Dickkopf des Hundes mit viel Motivation umgehen. Es ist wichtig, dem Bullterrier bereits als Welpen die Welt und andere Tiere zu zeigen. Alles was der Bullterrier früh kennenlernt, wird ihn später nicht mehr aus der Ruhe bringen. Mit einer guten Sozialisierung ist er gut mit anderen Hunden verträglich und kann im Alltag ein ausgeglichener Begleiter werden.

Die passenden Aktivitäten für einen Bulli

Bullterrier rennt am Strand
Zur Auslastung der Bullterrier ist Bewegung essenziell

Ein Bullterrier ist ein sehr verspielter und aktiver Hund, der neben einem guten Training auch viel körperliche Auslastung braucht. Er liebt lange Spaziergänge mit der ganzen Familie, dabei orientiert er sich beim Freilauf sehr an seinen Menschen und bleibt immer in ihrer Nähe. Um dem Bewegungsbedarf gerecht zu werden, ist es sinnvoll, eine oder mehrere sportliche Aktivitäten mit dem Bullterrier zu betreiben. Radtouren, Joggen oder die Begleitung am Fahrrad sind optimal für den Bullterrier. An Hundesportarten kann der Bulli ebenfalls Freude finden. Dabei sollten die Besitzer jedoch darauf achten, den Hund nicht zu überfordern. Ideal hierbei sind alle Sportarten, die die Nase des Hundes beschäftigen. Suchspiele oder Fährtenarbeit liegen dem klugen und ausdauernden Hund.

Die Haltung des Bullterriers

Da der Bulli sehr auf seine Menschen bezogen ist und die Gesellschaft der Familie genießt und braucht, eignet sich der aufgeweckte Hund nicht für die Zwingerhaltung. Durch sein wachsames Wesen kann er ein guter Wachhund sein, der Besucher meldet. Er sollte jedoch immer im Haus leben und ein fester Bestandteil der Familie sein. Da er im Haus ein sehr ausgeglichener Hund ist, der gut zur Ruhe kommt, würde sich der Bullterrier auch als Bürohund eignen, wenn der Chef einverstanden ist. Kinder, andere Hunde und Kleintiere sind kein Problem für den Bullterrier. Wenn er früh mit allen Dingen vertraut gemacht wurde, wird er immer ruhig und friedlich agieren und ein guter Spielgefährte für die Kinder sein.

Wie wird ein Bullterrier erzogen?

Eine konsequente Erziehung, die mit Belohnung und positiver Bestärkung arbeitet, ist die beste Methode einen Bullterrier zu erziehen, wobei immer bedacht werden sollte, dass es Zeit und Geduld für eine gute Ausbildung des Hundes braucht.

Ernährung des Bullterriers

Bullterrier sind gute Esser und brauchen für ihren kräftigen Körperbau eine ausgewogene Ernährung, die viel Fleisch beinhaltet. Der Besitzer sollte daher lieber etwas mehr Geld für das Futter seines Hundes berechnen. Da der Bullterrier einen stabilen Magen besitzt, leidet er nur selten unter Unverträglichkeiten.

Bei der Wahl des Futters ist darauf zu achten, dass viel Fleisch enthalten ist und die Menge an die Bedürfnisse des Hundes angepasst ist. Denn der Bullterrier neigt bei zu viel Futter und mangelnder Bewegung zum Übergewicht. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle ist daher sinnvoll. Zudem muss darauf geachtet werden, dass das Futter dem Alter des Tieres entspricht. Ein Bullterrier Welpe sollte bis zu seinem 10. Lebensmonat Welpenfutter bekommen und ab dem 7 oder 8 Lebensjahr ist eine Umstellung auf Seniorenfutter sinnvoll.
Sowohl Nassfutter als auch Trockenfutter eignen sich gut zur Versorgung des Bullterriers. Für welche der beiden Fütterungswege sich der Besitzer entschiedet, hängt ganz von dessen Bedürfnissen ab, denn die beiden Methoden haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

So fehlt bei einer Fütterung mit Nassfutter oft der Zahnabrieb, der durch Kauknochen behoben werden kann. Ein größeres Problem stellt für viele Besitzer die Menge an Müll da. Dosenfutter verursacht viel mehr Abfall als die Fütterung von Trockenfutter, dafür ist die Dosenmasse viel näher an der natürlichen Nahrung der Hunde. Trockenfutter hingegen lässt sich einfach mitnehmen und kann auch gut zur Belohnung zwischendurch genutzt werden. Allerdings muss bei Trockenfutter darauf geachtet werden, dass der Hund genügend trinkt.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

An sich ist der Bullterrier eine stabile und gesunde Rasse, dennoch gibt es einige Dinge, auf die vor dem Kauf des Hundes geachtet werden sollte. So kann es bei den reinweißen Bullterriern zu genetisch bedingten Taubheit kommen. Hierfür gibt es spezielle Tests, die bereits sehr früh im Welpenalter die Hörfähigkeit der Tiere testen können. Bei sehr überzüchteten Bullterriern kann es zudem wegen der speziellen Schnauzenform, dem sogenannten Downface zu Atemproblemen kommen, wenn die Tiere im Sommer zu viel Sport treiben. Ansonsten sollte ein Käufer auf gesunde Elterntiere und eine gute Zucht achten und wird mit einem gesunden und agilen Hund belohnt.

Durchschnittlich können Bullterrier zehn bis zwölf Jahre alt werden und sind bis ins hohe Alter hinein verspielt und anhänglich. Natürlich sollte man im Alter die Aktivitäten für den Hund etwas anpassen, um diesen nicht zu überfordern.

Ein sehr wichtiges Thema bei der Gesundheit des Hundes ist sein Gewicht. Die Bullterrier neigen zu Übergewicht, wenn sie nicht ausreichend Bewegung erhalten. Eine angepasste Futtermenge für das Tier und tägliche Bewegung halten den Hund schlank und fit.

Da der Bullterrier ursprünglich aus England kommt, macht ihm schlechtes Wetter oder Kälte trotz des kurzen Felles nicht aus. Bei Hitze sollte ausreichend Wasser zur Verfügung stehen und die Aktivitäten sollten mehr im Schatten stattfinden, da sonst die Gefahr einer Überhitzung des Hundes besteht.

Wie viel kostet ein Bullterrier?

Die Kosten für einen Bullterrier hängen natürlich vom Züchter ab, aber ein guter Züchter mit gesunden Elterntieren wird zwischen 1200 und 1600 Euro für einen Welpen verlangen.

Pflege des Bullterriers

In der Pflege sind die robusten Bullterrier sehr einfach. Das kurze Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, um Staub und Schmutz fernzuhalten. Während des Fellwechsels verliert der Bullterrier natürlicherweise mehr Haare, jedoch hält sich auch dies, im Vergleich zu langhaarigen Hunden, in Grenzen. Regelmäßig sollten auch die Ohren kontrolliert werden, um Ohrenzündungen vorzubeugen und bei den Krallen sollte auf eine angenehme Länge für den Hund geachtet werden.

Bullterrier – Aktivitäten und Training

Da der Bullterrier ein sehr bewegungsfreudiger und agiler Hund ist, braucht er viel Auslastung und Beschäftigung. So sollte der Bullterrier täglich mindestens drei mal Gassi gehen und dies für mindestens 45 Minuten. Hundesport oder auch sportliche Aktivitäten wie Joggen oder Reitbegleitung sind zudem ideal, um die aktiven Hunde auszulasten. Nur wenn der Bullterrier genügend Bewegung erhält, wird er im Haus ein ruhiger Partner sein, der gut verträglich mit seiner Umwelt agiert.

Für die klugen Hunde eignen sich besonders gut Suchspiele, Fährtenarbeit aber auch Apportierspiele, können die aufgeweckten Hunde begeistern. Longieren und leichtes Agility kann dem Bullterrier ebenfalls viel Spaß machen, wobei darauf geachtet werden sollte das Tier nicht zu überlasten.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Bullterriers

Bullterrier sind für ihre Gutmütigkeit bekannt
Bullterrier sind für ihr gutmütiges Wesen bekannt

Leider gehört der Bullterrier in Deutschland in vielen Bundesländern zu den Listenhunden und die Haltung ist nur unter strengen Auflagen erlaubt. Dabei sind die Haltungsbedingungen je nach Bundesland unterschiedlich und es solle sich vor dem Kauf unbedingt über die jeweiligen Bestimmungen informiert werden. Die Einfuhr des Bullterrier aus dem Ausland ist in ganz Deutschland verboten. Die Zucht ist ebenfalls nur eingeschränkt möglich. Wobei der Miniatur Bullterrier in den meisten Ländern ohne Auflagen erlaubt ist.

Trotz des schlechten Rufes, wissen die Fans der Rasse seinen gutmütigen Charakter und seine lebendige Art zu schätzen und beschreiben den Hund als familienfreundlichen Begleiter. Im Ausland ist der Ruf des Bullterrier wesentlich besser, gerade in England und Amerika ist die Rasse sehr beliebt und wird von Königsmitgliedern und Prominenten gehalten.

Ist ein Bullterrier ein Kampfhund?

Er gilt in Deutschland in den meisten Bundesländern als Listenhund und wurde in seiner Geschichte leider für Hundekämpfe missbraucht. Es war jedoch nie das Zuchtziel einen Kampfhund zu schaffen und es besteht keine größere Gefahr durch die Haltung dieser Rasse, als durch irgend eine andere Hunderasse. Im Gegenteil der Bullterrier besitzt eine hohe Reizschwelle und ist ein freundlicher Hund, der dennoch eine gute Erziehung braucht.

Nachteile des Bullterriers

Neben der Dickköpfigkeit, die typisch für einen Terrier ist, ist vor allem die Reaktion der Menschen auf den Bullterrier oft negativ. Viele Menschen haben ein schlechtes Bild von Bullterriern und denken es handelt sich hierbei um aggressive und gefährliche Tiere. Es kann daher Anfeindungen im Umfeld geben, obwohl die meisten Bullterrier absolut friedliche Hunde sind. Es gab sogar Studien zum Aggressionsverhalten der Bullterrier, die gezeigt haben, dass die Tiere genauso wie andere Hunderassen reagieren und sogar eine sehr hohe Reizschwelle haben.

Passt der Bullterrier zu mir?

Der Bullterrier ist ein Charakterhund. Er braucht einen erfahrenen Hundeführer, der seine Bedürfnisse erfüllen kann und ihm eine gute Sozialisierung und Erziehung zukommen lässt. Gerade für die Erziehung des Hundes braucht es Zeit. Er ist kein Hund für zwischendurch und braucht viel Aufmerksamkeit und Zuwendung von seiner Familie. Wer einen solchen Hund halten möchte, braucht daher Zeit und den nötigen Willen. Von der Auslastung her ist ein Bulli ein Hund, der gefördert werden will. Mit genügend Beschäftigung ist er im Haus ein ruhiger Geselle und ein absolut freundlicher Familienhund.
Nicola

Nicola

In meiner Freizeit fotografiere ich Hunde für mein Leben gern. Meistens geraten mir die edogs Bürohunde vor die Linse.

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