Chinesischer Schopfhund

Ein Chinesischer Schopfhund ist eine recht seltene Rasse aus China, die auch unter dem Namen Chinese Crested Dog bekannt ist. Er ist ein reiner Gesellschafts- und Begleithund, wobei er besonders durch sein Äußeres sich von anderen Hunden unterschiedet. Im FCI ist er in der FCI-Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion 4 Haarlose Hunde ohne Arbeitsprüfung mit der Standardnummer 288 zu finden. Bei dieser Hunderasse scheiden sich die Geister. Die Fans der Rasse lieben die sanfte Art des Hundes und sehen ihre Tiere als besonders schone Hunde an, während die Kritiker sagen, das es sich um eine Form der Qualzucht handelt.

Chinesischer Schopfhund im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 23-33 cm
Gewicht: 2,3-5,4 kg
FCI-Gruppe: 9: Gesellschats- und Begleithunde
Sektion: 4: Haarlose Hunde
Herkunftsland: China
Farben: Jede Farbe oder Farbkombination
Lebenserwartung: 12-14 Jahre
Geeignet als: Gesellschafts- und Begleithund
Sportarten: Agility, Dogdancing
Charakter: Glücklich, Spielerisch, Anhänglich, Aufmerksam, Lebendig, Süß, Temperiert
Auslaufbedürfnisse: eher gering
Sabber-Potential gering
Stärke des Haarens eher gering
Pflegeaufwand: eher hoch
Fellstruktur: Nur Behaarung am Kopf und Brust, sonst eine weiche und warme Haut
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: eher ja
Sozial: eher ja

Herkunft und Rassegeschichte

Der Chinesische Schopfhund ist eine sehr alte Hunderasse, wobei die Experten sich nicht absolut sicher über die Herkunftsgeschichte des Hundes sind. Im Verlauf des Weges gibt es einige dunkle Lücken. Fest steht, das die allerersten haarlosen Hunde in Afrika entstanden. Dies war auf eine Mutation zurückzuführen: Diese wurde Canis Africanis genannt und trat das erste mal vor Jahrtausenden auf. Mit diesem haarlosen Hund wurde zunächst in Afrika weitergezüchtet, doch anschließend fand der Hund seinen Weg nach China. Die Aufzeichnungen zeigen, dass bereits während der Han-Dynastie vor 200 v. Chr. bis 200 n. Chr. die damalige Mandarinkaste den haarlosen Hunting Dog gezüchtet hat und aus diesem entstand der haarlose bzw. mit nur sehr wenig Fell versehenene Treasure House Guardian. Diese waren kleiner als die Jagdhunde und wurden als Gesellschaftshunde gezüchtet, wobei die Tiere der heutigen Form des Chinesischen Schopfhundes immer ähnlicher wurden.

Am Hof des Kaisers und bei den reichen Bewohnern Chinas galten die Hunde als ein wertvolles Kleinod, ähnlich wie Seide, Porzellan und die Stickereien der Kimonos. Sie wurden als reine Gesellschaftshunde gezüchtet und sollten nur angenehme Begleiter sein.

Die Chinesischen Schopfhunde in ihrer heutigen fast haarlosen Form wurden mit Sicherheit bereits im 12. Jahrhundert v. Chr. in China gezüchtet und kamen dann mit den Teeschiffen nach Amerika, wo die Zucht fortgesetzt wurde. In den 1920 Jahren bekamen die kleinen Hunde ihren großen Auftritt bei diversen Ausstellungen und Shows.

Einige Experten vermuten, dass der Mexikanischen Nackthund und der Peruanischen Nackthund in den USA mit dem Chinesischen Hund gekreuzt wurde, da hier eine sehr nahe Verwandtschaft besteht. Die Kenner sind sich jedoch nicht sicher wie die Verbindung der drei Rassen genau aussieht.

Seine FCI-Anerkennung hat der Chinesische Schopfhund erst im Jahr 1987 bekommen. Die Meinungen zu dem Chinese Crested Dog gehen sehr weit auseinander, so werden Vertreter dieser Rasse regelmäßig zum „Hässlichsten Hund“ gewählt und dennoch feiern viele Liebhaber dieser Rasse die Eleganz und das sehr angenehme Wesen dieser Hunde.

Wesen & Charakter vom Chinesischen Schopfhund

Chinesischer Schopfhund draußen
Chinesische Schopfhunde sind sehr sensibel.

Der Chinesische Schopfhund ist sehr stark an seinen Menschen gebunden. Bei jeder Gelegenheit sucht er die Nähe und den Schutz seiner Bezugsperson. Dabei ist er ein sehr sensibler Hund, der nicht gerne alleine bleibt. Er beobachtet sein Umfeld und die Stimmung der Menschen in seiner Nähe sehr genau und versucht seinem Besitzer stets zu gefallen. Daher gilt er als sehr gut führbarer Hund mit einem hohen Will-to-Please. Er ist sehr verspielt und genießt lange Spaziergänge, wobei er aufgrund seines fehlenden Felles bei Kälte schnell friert und bei Sonnenschein die Gefahr für einen Sonnenbrand besteht.

Der Chinesische Schopfhund ist in seinem Wesen ein unkomplizierter Hund, der sich gut mit anderen Vierbeinern versteht und in der Regel weder einen Jagdtrieb noch einen Schutztrieb aufzeigt. Fremden Dingen gegenüber reagiert er mit Neugier, dabei vergewissert er sich jedoch immer der Nähe seines Besitzers. Fremde Menschen meldet er zwar, jedoch zeigt er keinerlei Aggression und begrüßt diese auch schnell freundlich.

Trotz seines guten Charakters braucht der Chinesische Schopfhund eine gute Erziehung, damit er lernt, wie er sich im Alltag zu verhalten hat. Ansonsten kann er mit seiner verspielten und aufgeweckten Art schnell für Probleme in den Augen von Menschen sorgen, die keine Hunde mögen. Auch im Haus sollte sein Platz klar definiert werden, denn ansonsten wird er sich den besten Platz im Bett suchen und auch auf der Couch immer in der Nähe seines Menschen sein. Beim Spielen erweisen sich die Chinesischen Schopfhunde als erstaunlich robust und mutig. Mit einer guten Sozialisierung spielen sie ohne Probleme mit großen Hunden auch auch Kinder sind beliebte Spielgefährten für den kleinen Hund.

Aussehen des Chinesischen Schopfhundes

Neben seinem anhänglichen und freundlichen Charakter ist der Chinesische Schopfhund in erster Linie für sein sehr auffälliges Aussehen bekannt. Als Nackthund ist er die weitverbreiteste Hunderasse ohne Fell bzw. mit nur sehr wenig Fell an bestimmten Körperregionen. Wer einen Chinese Crested Dog sieht, wird diesen so schnell nicht vergessen – Die kleinen Hunde ziehen jeden Blick auf sich. Der Chinesische Schopfhund hat nur am sogenannten Schopf Fell. Dieses wallende Kopfhaar kann bis zum Hals reichen und ist sehr fein und oft leicht gewellt oder glatt. Die Beine des Hundes sind ebenfalls behaart und etwa zwei Drittel der Rute. Hier ist das Fell ebenfalls sehr lang, jedoch etwas kürzer als am Schopf.

Chinesischer Schopfhund Powder Puff in der Natur
Chinesischer Schopfhund Powder Puff in der Natur

Es gibt auch Hunde, die mehr Fell besitzen und sogar eine Variante, die sich Powder Puff nennt. Diese Powder Puff Hunde haben ein Ganzkörperfell – obwohl sie reinrassige Chinesische Schopfhunde sind. In beinahe jedem Wurf der Chinesischen Schopfhunde gibt es ein paar Welpen, die behaart sind. Dies liegt daran, dass die Hunde trotz des Gendefektes alle Eigenschaften und Gene für einen normal behaarten Hund haben und dies auch weitergeben. Das Fell darf laut Rassestandard jede Farbe haben und sowohl einfarbig sein als auch gescheckt.

Der Körper des Chinesischen Schopfhundes ist eher zierlich und schlank, er erinnert stark an den Körperbau eines kleinen Pinschers. Es gibt allerdings auch eine etwas kräftigere Linie, die als Cobby Type bezeichnet wird. Auffallend für den kleinen Chinesischen Schopfhund ist zudem, dass die dunklen Augen sehr weit auseinander stehen. Hinzu kommen noch die sehr großen Ohren, die meist stehen. Es sind im Standard aber auch Knickohren erlaubt.

Beim Chinesischen Schopfhund handelt es sich um einen kleinen Hund, bei dem die Rüden eine Widerristhöhe von etwa 28-33 cm und die Hündinnen etwa 23-30 cm haben. Als Idealgewicht gilt circa fünf kg.

Ab wann stehen die Ohren des Chinesischen Schopfhundes?

Das ist je nach Welpe sehr unterschiedlich. Es gibt einige Hunde, die überhaupt keine stehenden Ohren haben. Im Rassestandard sind Knickohren ebenfalls erlaubt.

Erziehung & Haltung des Chinesischen Schopfhundes – Das gilt es zu beachten

Bei der Erziehung des Chinesischen Schopfhundes sollte immer mit positiver Bestärkung gearbeitet werden, denn der kleine Hund ist recht sensibel und reagiert schnell verstört auf eine harte Hand. Durch die enge Bindung des Hundes zum Menschen lernt er sehr schnell die Grundkommandos und durch seinen Spieltrieb lässt er auch immer wieder gerne zum Training motivieren. Mit kleinen Streicheleinheiten und etwas Schmusen lässt sich der Chinesische Schopfhund ebenfalls gut bestätigen. Er ist sehr empfänglich für Clicker-Training und durch seine Wendigkeit kann er auch verschiedene Sportarten für kleine Hunde meistern.

Neben den Grundkommandos, wie Fuß, Sitz, Platz und Bleib sollte der Chinesische Schopfhund unbedingt lernen alleine zu bleiben. Dies fällt den anhänglichen Tieren meist sehr schwer und ohne ein entsprechendes Training leiden Hunde der Rasse oft unter Trennungsangst und haben großen Stress. Alltagssituationen und das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollte ebenfalls gelernt werden, damit der Chinesische Schopfhund nicht verunsichert wird.

Allgemein ist der Chinesische Schopfhund aber ein sehr ausgeglichener und aufgeweckter Hund, der für seinen Besitzer ein guter Begleiter und sogar ein Seelentröster ist. Er ist für Anfänger und Familien geeignet und durch seine sehr anhängliche Art ist er ein toller Hund für Senioren.

Wie wird mein Chinesischer Schopfhund stubenrein?

Mit viel Training und einem wachsamen Auge des Besitzers wird der kleine Welpe schnell stubenrein. Es ist der selbe Prozess wie bei jedem anderen jungen Hund.

Ernährung des Chinesischen Schopfhundes

Der Chinesische Schopfhund hat zwar nur eine entfernte Ähnlichkeit zum Wolf, dennoch ist dieser sein Vorfahre und er besitzt immer noch die gleichen Bedürfnisse, was die Ernährung angeht. Der Chinesische Schopfhund braucht eine artgerechte Ernährung mit Fleisch als Hauptbestandteil. Wer seinen Hund artgerecht hält und ernährt, trägt maßgebend zur Erhaltung der Gesundheit des Hundes bei.

Der Chinesische Schopfhund verträgt sowohl Trocken- als auch Nassfutter, wobei sehr genau auf die Inhaltsstoffe geachtet werden sollte. So sind Getreide und verschiedene Geschmacksverstärker und Aromastoffe überflüssig im Futter und können sogar Allergien beim Hund auslösen. Der Halter sollte berücksichtigen, dass der Chinesische Schopfhund einen höheren Energiebedarf als andere Hunde hat, da er es schwerer hat, seine Körpertemperatur zu halten. Er braucht daher etwas mehr Futter als andere Hunde in seiner Größe. Dabei sollte der Halter ein gutes Auge darauf haben, dass der Chinesische Schopfhund seine Figur hält und nicht ins Übergewicht fällt.

An sich hat der Chinesische Schopfhund keinen empfindlichen Magen, jedoch kann er auf Futterumstellungen mit Durchfall oder Bauchschmerzen reagieren. Deshalb sollte eine Futterumstellung stets nur sehr langsam durchgeführt werden. Wie bei allen Hunderassen muss das Futter auch dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes entsprechen. Hunde, die älter als sieben Jahre sind, brauchen unbedingt ein hochwertiges Seniorfutter und junge Hunde sollten bis zu ihrem achten Lebensmonat mit Welpen- bzw. Junghundefutter ernährt werden. Wenn es Allergien oder Unverträglichkeiten gibt, sollte eine Ernährung speziell für den Hund mit dem Tierarzt erstellt werden.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Ein Chinesischer Schopfhund ist meist robuster als der erste Eindruck vermuten lässt. Dennoch gibt es einige Dinge in der Haltung des Chinesischen Schopfhundes zu beachten. Da sich das fehlende Fell auf einen Gendefekt zurückführen lässt, ist es nicht verwunderlich, dass es weitere Probleme beim Hund geben kann.

Ein Chinesischer Schopfhund leidet beispielsweise oft an einer Linsenverlagerung im Auge, die vermutlich mit demselben Gen verbunden ist, das auch für die Haarlosigkeit sorgt. Die Verschiebung der Linse kann zu Grünem Star und folglich zu einer Erblindung führen. Auf diesen Gen-Defekt kann bereits bei den Elterntieren getestet werden, sodass bei einem seriösen Züchter, der auf die Gesundheit der Tiere achtet, eigentlich keine Linsenverschiebung auftreten kann.

Ein weiteres Problem beim Chinesischen Schopfhund sind fehlende Zähne, diese können bei einigen Tieren aus dem Wurf auftreten und betreffen in der Regel nur einen Zahn oder zwei Zähne. Es gibt jedoch auch Hunde von schlechten Züchtern, die ein absolut unzureichendes Gebiss haben.

Wie bei jedem Hund macht die Wahl der Zuchtstätte einen enormen Unterschied bei der Gesundheit der Tier. Hinzu kommt noch die Haltung. Der Besitzer sollte immer auf die Bedürfnisse seines Tieres achten und dieses altersentsprechend pflegen. Dann kann ein Chinesischer Schopfhund auch ein gesundes und langes Leben führen, er kann bis zu 12 und sogar 14 Jahre alt werden.

Da der Chinesische Schopfhund nur sehr wenig Fell besitzt, kann er bei Kälte und Nässe leicht frieren, da dem Hund die komplette Unterwolle fehlt und auch kein Schutz durch das wenige Fell am Schopf und den Beinen vorhanden ist. Sollte der kleine Hund frieren, kann ein Hundemantel helfen.

Im Sommer droht dem kleinen nackten Hund eine ganz andere Gefahr, denn das Hundefell schützt normalerweise die empfindliche Hundehaut vor Sonnenlicht. Bei den Chinesischen Schopfhunden kann sich schnell ein Sonnenbrand breit machen. Dieser erhöht auf Dauer natürlich das Risiko für Hauterkrankungen und Hautkrebs. Nach der Absprache mit dem Tierarzt kann eine Sonnencreme für sehr empfindliche Haut helfen, wobei dies unbedingt mit dem Tierarzt abgesprochen werden sollte, da manche Cremes für Hunde unverträglich sind.

Wie alt werden Chinesische Schopfhunde?

Bei guter Gesundheit und Pflege kann der Chinesische Schopfhund ein stolzes Alter von 12 bis 14 Jahren erreichen.

Pflege des Chinesischen Schopfhundes

Ein Chinesischer Schopfhund unterschiedet sich in der Pflege von anderen Hunden. Da er kaum Fell besitzt, muss vor allem die nackte Haut des Hundes regelmäßig gepflegt werden. Trockene und juckende Haut sind Alarmzeichen und sollten immer beobachtet werden. Damit die Haut optimal gepflegt wird, sollte der kleine Hund ab und zu gebadet werden, allerdings nur alle paar Monate. Die Haut sollte mit einer milden Hautlotion für Hunde eingecremt werden. Kokosnussöl oder Milch sind ebenfalls sehr gut geeignet, um die Haut des Hundes zu pflegen.

Neben der Haut des Hundes braucht auch das wenige Fell eine regelmäßige Pflege. Da es gerade am Schopf sehr lang sein kann, sollte es regelmäßig gebürstet werden, damit es nicht verfilzt. Die Augen sollten zudem kontrolliert werden, da es Vorerkrankungen gilt, die die Augen der Tiere betreffen können.

Chinesischer Schopfhund – Aktivitäten und Training

Trotz der geringen Größe ist der Chinesische Schopfhund ein typischer Hund, der viel Energie besitzt und sich gerne bewegt. Er ist nicht nur sehr anhänglich, sondern auch verspielt. Sein Besitzer sollte auf diesen Spieldrang Rücksicht nehmen und sich jeden Tag mit dem Hund beschäftigen. Zudem braucht er regelmäßige Spaziergänge. Er sollte jeden Tag dreimal für mindestens eine Stunde draußen sein, um seine Geschäfte zu erledigen und sich zu bewegen.

Da der Chinesische Schopfhund ein sehr kluger Hund ist, können verschiedene Hundesportarten ausgeübt werden. Besonders Trickdogging und DogDancing bieten sich als Beschäftigung für den kleinen Hund an. Aber auch Agility und Obedience können dem Chinesischen Schopfhund viel Spaß machen.

Chinesischer Schopfhund Auslauf
Der Chinesische Schopfhund will beschäftigt werden.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Chinesischen Schopfhundes

Das Besondere am Chinesischen Schopfhund ist sicherlich sein Erscheinungsbild. Die Meinungen über diesen sehr wenig behaarten Hund gehen deutlich auseinander. Einige Menschen finden die Tiere sehr besonders und schützenswert, während andere die Hunde als unschön und krank wahrnehmen. Ob es sich bei der Zucht der Chinese Crested Dogs um eine Qualzucht handelt, ist noch offen. Wer sich für einen solchen Hund interessiert, sollte unbedingt auf die Gesundheit des Tieren und dessen Eltern achten. Zudem braucht der Besitzer viel Zeit, da der anhängliche Hund viel Aufmerksamkeit, Beschäftigung und Pflege braucht.

Nachteile des Chinesischen Schopfhundes

Ein Nachteil des Chinesischen Schopfhundes ist sicherlich der erhöhte Pflegeaufwand für die empfindliche Hundehaut. Zudem braucht der Hund immer einen Schutz vor Kälte und Nässe und zu viel Sonne. Zu jeder Jahreszeit muss der Besitzer also genau auf die Bedürfnisse des kleinen Tieres achten.

Ein weiterer Nachteil ist es, dass viele Menschen eher negativ auf einen Nackthund reagieren und dem Besitzer auch oft eine schlechte Haltung oder das Unterstützen von Qualzucht vorwerfen.

Passt der Chinesische Schopfhund zu mir?

Wer einen anhänglichen und sehr menschenbezogenen Hund sucht, der klein und dennoch agil und verspielt ist, kann mit dem Chinesischen Schopfhund gut beraten sein. Ob Hundeanfänger oder Senior – der kleine Chinesische Schopfhund ist für die unterschiedlichsten Lebensumstände und Familienkonstellationen geeignet, solange sein Besitzer genügend Zeit für den Hund aufbringt.

Chinesischer Schopfhund Welpe
Chinesische Schopfhunde sind sehr verspielt.

Dabei darf der Chinesische Schopfhund nicht als Statussymbol gehalten werden, er ist ein vollwertiger Hund mit Ansprüchen und einem großen Bedürfnis für Zuneigung und möchte entsprechend beschäftigt werden. Er kann nicht sehr lange alleine bleiben und braucht sozialen Kontakt.

Was kostet ein Chinesischer Schopfhund?

Bei einem guten Züchter kann ein gesunder Chinesischer Schopfhund durchaus bis zu 1800 Euro kosten. Dafür erhält der neue Besitzer einen aufgeweckten und fitten Hund, der ein treuer und liebevoller Begleiter wird.

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Nicola

Nicola

In meiner Freizeit fotografiere ich Hunde für mein Leben gern. Meistens geraten mir die edogs Bürohunde vor die Linse.

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