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Bobtail

von Michelle Holtmeyer
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Der Bobtail ist eine aus Großbritannien stammende Hunderasse. Er wird der FCI-Gruppe 1, der Gruppe der Hüte- und Treibhunde, sowie der Sektion 1, der Sektion der Schäferhunde, zugeteilt. Er ist durch die FCI als Herdengebrauchshund ohne Arbeitsprüfung anerkannt und in ihrem Register unter der Standardnummer 16 vermerkt. Der freundliche Bobtail eignet sich ideal für sportliche Naturfreunde, egal ob als Begleit- oder Familienhund

Bobtail im Steckbrief


Steckbrief
Größe:55-61 cm
Gewicht:Rüden: 32-45 kg, Hündinnen: 27-36 kg
FCI-Gruppe:1: Hütehunde und Treibhunde
Sektion:1: Schäferhunde
Herkunftsland:Großbritannien
Farben:Blue merle, Grizzle, Blau, Grau
Lebenserwartung:10-12 Jahre
Geeignet als:Hirten-, Hüte-, Familien- und Ausstellungshund
Sportarten:Agility, Dogdancing
Charakter:Intelligent, Anpassungsfähig, Liebevoll, Spielerisch, Kontaktfreudig
Auslaufbedürfnisse:eher hoch
Sabber-Potentialeher hoch
Stärke des Haarenshoch
Pflegeaufwand:hoch
Fellstruktur:Wasserdichte Unterwolle und eine zottige, von guter harter Struktur Deckhaar
Kinderfreundlich:eher ja
Familienhund:ja
Sozial:eher ja

Hunde dieser Rasse

Herkunft und Rassegeschichte

Die genaue Rassegeschichte des Bobtails ist weitgehend unbekannt. Es wird vermutet, dass die Hunderasse aus Kreuzungen von Owtscharkas, die auch als Kaukasische Schäferhunde bekannt sind, und Bergamasker Hirtenhunden zustande kam. Außerdem behaupten Hundeexperten, dass auch der britische Schäferhund eingekreuzt wurde. Entscheidend in der Zucht und der Entwicklung der Rasse war jedenfalls der Fokus auf der charakterlichen Eignung als Hüte- und Treibhund. Das Aussehen der Hunde war dabei relativ egal, was der Grund für ihr wildes und robustes Aussehen ist.

Der Bobtail ist auch unter dem Namen „Old English Sheepdog“ (OES), oder zu deutsch als „Altenglischer Schäferhund“, bekannt. Dies ist auf seine Jahrzehnte lange Verwendung zum Hüten und Treiben der Schafherden in Großbritannien zurückzuführen. Schon die Vorfahren des Bobtails wurden als Herdengebrauchshunde verwendet. Das Auftauchen der britischen Hütehunde auf Hunderasseausstellungen kann nicht genau datiert werden, doch erste Vorläufer der Rasse nahmen ab 1873 auf Ausstellungen teil.

1885 wurde der erste offizielle Standard für den Bobtail festgelegt, den der Kennel Club im Jahr 1890 offiziell anerkannte. Seitdem ist der Bobtail im Verzeichnis des KC vermerkt und wird als aus Großbritannien stammende Hunderasse geführt. Die FCI erkannte den Bobtail bereits 1963 an und stuft den Briten als Herdengebrauchshund der Gruppe 1 ein. Der letztgültige Rassestandard wurde im Oktober 2010 festgelegt und veröffentlicht.

Früher wurde der Old English Sheepdog als reiner Arbeitshund angesehen. Robuste Gesundheit und eine ausgeprägte Hüte- und Treibfähigkeit waren essentiell. Mittlerweile wird der hübsche Brite immer mehr zum Modehund, was die Zucht und somit die Gesundheit sowie die charakterliche Entwicklung maßgeblich beeinflusst.

Was ist ein Bobtail?

Der Bobtail ist eine englische Hunderasse, die früher vorwiegend zum Hüten und Treiben von Tierherden verwendet wurde. Der Name „Bobtail“ stammt von dem angeborenen Stummelschwanz, den viele Tiere dieser Rasse besitzen.

Wesen & Charakter des Bobtails

Bobtail Welpe

 Der Bobtail hat ein freundliches und charmantes Gemüt.

Der Bobtail besitzt, ähnlich wie andere Hütehunde, ein freundliches und charmantes Gemüt. Die englischen Hunde zaubern durch ihr sonniges Wesen und ihre Offenheit jedem Hundefreund ein Lächeln ins Gesicht. Sie sind stehts darauf bedacht in der Nähe ihres Rudels, und somit auch ihrer Familie, zu bleiben und blicken der Welt aufmerksam und wachsam entgegen.

Zwar ist Aggression für die hübschen Briten ein absolutes Fremdwort, doch sie sind durchaus in der Lage ihr Rudel zu beschützen. Die intelligenten Briten gelten als wachsame Hütehunde, deren Schutz- und Hütebedürfnis stark ausgeprägt ist. Außerdem sind die altenglischen Schäferhunde überdurchschnittlich territorial veranlagt, wodurch sie sich sehr gut als Wachhund eignen.

Schon die Farmer und Hirten im englischen und schottischen Hochland wussten diese Eigenschaften der Vorfahren des Bobtails zu schätzen und ließen die Schäferhunde ihre Herden und ihr Eigentum bewachen. Dieses Pflichtbewusstsein ist bis heute erhalten geblieben. Eine weitere Eigenschaft des Bobtails ist sein soziale Ader. Die Hütehund verbringen gerne Zeit in Gesellschaft und verstehen sich in der Regel auch sehr gut mit anderen Hunden. Sie sind sehr auf ihren Menschen bezogen und verbringen ungerne lange Zeit ohne Gesellschaft. Trotzdem kann der Bobtail mit ein wenig Training problemlos für ein paar Stunden alleine gelassen werden.

Impressionen der Hunderasse

Wie groß wird ein Bobtail?

Ein Bobtail wird zwischen 56 und 65 cm groß, bei einem Gewicht von ca. 30 kg. Die Größe und das Gewicht sind abhängig vom Geschlecht des Hundes.

Bobtail Welpe

 Der Bobtail hat ein freundliches und charmantes Gemüt.

Der Bobtail besitzt, ähnlich wie andere Hütehunde, ein freundliches und charmantes Gemüt. Die englischen Hunde zaubern durch ihr sonniges Wesen und ihre Offenheit jedem Hundefreund ein Lächeln ins Gesicht. Sie sind stehts darauf bedacht in der Nähe ihres Rudels, und somit auch ihrer Familie, zu bleiben und blicken der Welt aufmerksam und wachsam entgegen.

Zwar ist Aggression für die hübschen Briten ein absolutes Fremdwort, doch sie sind durchaus in der Lage ihr Rudel zu beschützen. Die intelligenten Briten gelten als wachsame Hütehunde, deren Schutz- und Hütebedürfnis stark ausgeprägt ist. Außerdem sind die altenglischen Schäferhunde überdurchschnittlich territorial veranlagt, wodurch sie sich sehr gut als Wachhund eignen.

Schon die Farmer und Hirten im englischen und schottischen Hochland wussten diese Eigenschaften der Vorfahren des Bobtails zu schätzen und ließen die Schäferhunde ihre Herden und ihr Eigentum bewachen. Dieses Pflichtbewusstsein ist bis heute erhalten geblieben. Eine weitere Eigenschaft des Bobtails ist sein soziale Ader. Die Hütehund verbringen gerne Zeit in Gesellschaft und verstehen sich in der Regel auch sehr gut mit anderen Hunden. Sie sind sehr auf ihren Menschen bezogen und verbringen ungerne lange Zeit ohne Gesellschaft. Trotzdem kann der Bobtail mit ein wenig Training problemlos für ein paar Stunden alleine gelassen werden.

Ernährung des Bobtails

Die Ernährung des Bobtails gestaltet sich relativ unkompliziert. Da der Brite sich im besten Fall ausgiebig bewegt, sollte eine Ernährungsform gewählt werden, die genug Protein enthält. Protein ist wichtig, um eine ideale Versorgung der Muskulatur sicherzustellen und die Gewebestrukturen zu stärken. Außerdem sollte dem Bobtail bestenfalls viel Fleisch gefüttert werden. Aus diesem Grund ist der Bobtail ein idealer Kandidat, um zu barfen. BARF ist eine Form der Fütterung bei der der Hund mit überwiegende rohem, biologischem Fleisch, sowie Gemüse, Obst, Samen und hochwertigen Ölen ernährt wird. Das Barfen unterstützt die Haarstruktur sehr gut. Viele Besitzer haben bereits die Erfahrung gemacht, dass das Fell des Hundes nach einer Ernährungsumstellung auf BARF glänzender und gesünder wirkte. Natürlich kann bei Bedarf auch eine Mischung aus Nass- und Trockenfutter gefüttert werden. Es sollte in jedem Fall auf einen hohen Fleisch- und Proteinanteil im Futter geachtet werden.

Der Bobtail sollte nach dem Fressen nicht zu viel gefordert werden. Bobtails haben einen empfindlichen Magen, weshalb Spielen und lange Spaziergänge nach dem Füttern vermieden werden sollten. Andernfalls kann dem Hund schlecht werden oder es kann im schlimmsten Fall zu einer Magendrehung kommen. Sollte dies der Fall sein, ist umgehend ein Tierarzt oder der Tiernotdienst zu kontaktieren.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Ein gesunder Bobtail kann bis zu 15 Jahre alt werden. Leider ist auch der Old English Sheepdog von einer Erbkrankheit betroffen. Der zottelige Hirtenhund ist von dem MDR1-Defekt betroffen. Dieser Defekt führt zu einer Überempfindlichkeit gegenüber manchen Arzneimitteln. Grund für die Erkrankung ist die mangelhafte oder fehlende Synthese eines Proteins (dem G-Gylkoprotein), das ein essentieller Bestandteil der Blut-Hirn-Schranke ist. Urheber dieses Defektes war ein einziger Collie, der Mitte des 19. Jahrhunderts ausschlaggebend für die Entwicklung der Hütehunde war.

Außerdem ist der Bobtail durch sein dickes Fell empfindlich gegenüber Hitze. Wenn möglich sollte das Fell in den Sommermonaten durch einen Hundefrisör ausgedünnt werden. Es ist außerdem wichtig, dass dem Hund immer genug Schatten und Wasser geboten wird. Auch auf Spaziergängen sollte wenn möglich immer Wasser mitgeführt werden, damit der Bobtail keinen Hitzeschlag erleidet.

Braucht ein Bobtail viel Pflege?

Ja der aufwandt ist etwas höher als bei anderen Hunden da Bobtails viel Fell haben, welches regelmäßige pflege beansprucht.

Pflege des Bobtails

Die Pflege des Bobtails ist aufgrund seines langen Fells durchaus aufwendig. Der Hund sollte mindestens ein bis zweimal am Tag gebürstet werden. Durch die regelmäßige Fellpflege wird verhindert, dass sich das Fell des Schäferhundes verknotet und Filze entstehen. Es sollte unbedingt genug Zeit eingeplant werden, um den Hund zu bürsten und gegebenenfalls zu baden. Wer einen Hund bevorzugt, bei dem sich die Fellpflege unkompliziert gestaltet, der ist mit einem Bobtail weniger gut beraten.

Es ist außerdem sinnvoll, den Bobtail regelmäßig einem Hundefrisör vorzustellen. Dieser besitzt die nötigen Mittel und das nötige Wissen, um das Fell des Hundes auszudünnen und zu trimmen, ohne die Haarstruktur zu zerstören. Wer seinem Hund etwas Gutes tun möchte, der sollte dem Futter Fischöl beifügen. Fischöl bringt den Glanz im Fell zu Vorschein und ist sehr gesund.

Außerdem gehören zum Alltag eines Bobtail-Besitzers regelmäßige Sichtkontrollen, das gelegentliche Flechten oder Schneiden der Stirnfransen und das Abwischen der Tränenflüssigkeit

Bobtail – Aktivitäten und Training

Bobtail im Sprung

 Der Bobtail liebt lange Spaziergänge, ausgiebiges Ballspielen und verschiedene Hundesportarten.

Das Training mit dem Bobtail kann irrsinnigen Spaß machen. Zwar besitzen die Briten, wie alle Hütehunde, einen ausgeprägten Eigenwillen und ein hohes Maß an Eigenverantwortungsgefühl, doch sie haben keinen Sturkopf. Im Training ist es wichtig, auf den Hund einzugehen und ihm genügend Zeit zu lassen. Der Bobtail hat ein sehr sensibles Wesen und reagiert verschreckt und ängstlich, wenn er zu hart und forsch geführt wird. Es ist wichtig mit ruhiger Hand, genügend Konsequenz und mit viel Liebe ans Training heranzugehen.

Was Aktivitäten betrifft, ist der Bobtail ein echter Allrounder. Er begleitet gerne, egal ob auf dem Rad, zu Fuß oder mit dem Pferd. Er findet großen Gefallen an langen Spaziergängenausgiebigem Ballspielen und verschiedenen Hundesportarten. Der Bobtail eignet sich sehr gut für Agility, Breitensport, Flyball, Begleithundetraining und Obedience. Außerdem wird er gerne zum Rettungs-, Schutz- oder Therapiehund ausgebildet.

Nachteile des Bobtails

Bobtail liegend

 Der Bobtail benötigt eine zeitaufwendige Fellpflege. Der Vierbeiner sollte ein- bis zweimal am Tag gebürstet werden.

Ein Nachteil des Bobtails ist die zeitaufwendige Fellpflege. Es sollten pro Tag mindestens ein bis zwei Stunden eingeplant werden, in denen der Hund gebürstet, das Fell bei Bedarf getrimmt oder geflochten und das Haarkleid auf Schmutz und Fremdkörper untersucht wird. Es kann durchaus sein, dass sich kleine Äste, Zweige oder Ähnliches im Fell des Hütehundes verheddern, die nach einem Spaziergang sofort entfernt werden sollten.

Aufgrund des häufig auftretenden MDR1-Defektes kann es schwierig werden, passende Medikamente für den Hund zu finden, sollte er krank sein oder Verletzungen aufweisen. Glücklicherweise sind Tierärzte unter normalen Umständen mit der Behandlung unter Berücksichtigung des Defektes vertraut, weshalb es zu keinen Komplikationen kommen sollte.

Ein weiterer Punkt, der bei der Haltung des Bobtails bedacht werden sollte, ist sein hoher Bewegungs- und Beschäftigungsdrang. Der Bobtail ist als Herdengebrauchshund gerne unterwegs und sollte gefordert werden. Steht wenig Zeit zur Verfügung, sollte die Hundehaltung im Allgemeinen noch einmal überdacht werden.

Passt der Bobtail zu mir?

Ob der Bobtail zu einem passt, muss im Endeffekt jeder für sich selbst abwägen. Jedenfalls benötigt der Old English Sheepdog einen Besitzer, der Spaß an Spaziergängen und regelmäßigem Training hat. Außerdem sollte sich gerne mit dem Hund beschäftigt werden.

Der Bobtail ist nicht unbedingt für Anfänger gedacht, auch wenn er ein sehr freundliches und ausgeglichenes Gemüt besitzt. Es ist zu empfehlen, einen Bobtail mit genügend Vorerfahrung oder mit einem guten Hundetrainer an seiner Seite zu halten.
Wichtig ist auch, dass im besten Fall ein großes Grundstück mit genügend Platz und Auslauf zur Verfügung steht, damit der Hund sich austoben und wohlfühlen kann. Der Bobtail eignet sich sowohl als Begleit-, als auch als Familienhund.

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