Doga: Yoga mit Hund

von Michael Hein
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Yoga hat sich in den letzten Jahren zu einer absoluten Trendsportart entwickelt. Da ist es auch kein Wunder, dass Hundebesitzer Yoga gerne mit ihren Vierbeinern machen. Aus den ersten Versuchen einzelner Hundehalter hat sich schnell Doga entwickelt, das mittlerweile in den sozialen Netzwerken auch für Unterhaltung und Aufsehen sorgt. Auf YouTube, TikTok, Facebook und Co sind immer wieder tolle Videos zu sehen, in welchen sportlich meditative Vierbeiner mit ihren Besitzern Doga praktizierten. Natürlich ist Doga nicht so bitter ernst zu nehmen. Dennoch ist es ein schöner Zeitvertreib. Doga stärkt die Bindung zwischen Hund und Halter und sorgt auch dafür, dass der Vierbeiner sowohl körperlich, als auch geistig ausgelastet ist.

Was ist Doga – Definition Doga

Der Begriff setzt sich aus den zwei Worten Yoga und Dog zusammen. Diese Worte beschreiben diesen Trendsport bereits sehr treffend. Es handelt sich im Yoga für und mit dem Hund. Häufig ergibt es sich von selbst, dass der Vierbeiner beim Yoga mitmacht. Wer bereits oft zu Hause Yoga macht, der wird bemerkt haben, dass der Hund fast magisch von der Yogamatte angezogen wird. Es scheint, als würden Yoga und Hund perfekt zusammenpassen. Es gibt ja auch ein Asana, das von einem Hund inspiriert wurde. Auch alle, die noch nie Yoga gemacht haben, kennen wahrscheinlich den Begriff „Herabschauender Hund„. Hierbei handelt es sich um ein Asana, also um eine Übung aus dem Yoga. Bei der wird die Haltung eines Hundes nachempfunden.

Yoga ist mehr als nur ein Sport. Jeder, auch Menschen, die generell nicht sportlich sind, können Yoga machen. Dasselbe gilt auch für Hunde. Es gibt in der Regel keine Hunderasse, die nicht zum Doga geeignet ist. Es kann lediglich sein, dass manche Vierbeiner zu quirlig sind oder eine zu geringe Aufmerksamkeitsspanne haben, doch daran kann gemeinsam gearbeitet werden. 

Wie funktioniert Doga?

Doga funktioniert genau wie Yoga. Der einzige Unterschied zeigt sich darin, dass Dein Hund dabei aktiv mitmachen darf.

Woher kommt Doga?

Jennifer Brilliant gilt offiziell als Erfinderin des Hundeyogas. Neben ihren Posts auf den sozialen Netzwerken hat die Yoga-begeisterte Frau aus New York auch Bücher über Yoga mit dem Hund geschrieben. Dadurch wurde dieser besondere Hundesport auch in der breiten Masse populär. Sie selbst war die erste, die Doga Kurse in ihrem Yogastudio anbot. Schnell griffen auch andere hundebegeisterte Yogatrainer diese Idee auf und Doga verbreitete sich viral auf der ganzen Welt. Vor allem in den westlichen Ländern wird Doga geradezu gehypt. 

Doga: Hund auf Yogamatte

Yogamatten scheinen Fellnasen magisch anzuziehen.

Doch auch der Doga-Experte Mahny Djahanaguiri setzt sich für Yoga mit Hund ein und schreibt viele Artikel über diesen meditativen Hundesport. Seit etwa 2003 wird Doga offiziell praktiziert und ist in allen Medien populär und vertreten. Doch bereits viel früher haben Yogabegeisterte mit ihren Tieren Yoga gemacht, ohne zu wissen, dass Doga einmal ganz groß in Mode kommen wird. 

Wie bringe ich meinem Hund Yoga bei?

Beginne immer nur mit einer einzigen Übung. Suche Dir eine einfache Pose aus, die Du selbst auch gut ausführen kannst. Nun versuchst Du, Deinen Hund darin zu integrieren. Vor allem aber ist Geduld wichtig. Suche Dir Anregungen im Internet. Garantiert findest Du zahlreiche hilfreiche Tutorials.

Voraussetzungen für Yoga-Übungen mit Hund

Eigentlich kann jeder mit seinem Hund Doga machen. Der Hund kann groß oder klein, alt oder jung sein, sämtliche Rassen und Mischlinge dürfen beim Yoga mit Herrchen oder Frauchen mitmachen. Dennoch gibt es einige Voraussetzungen, die sowohl Hund, als auch Halter mitbringen sollten. 

Vor allem sollte Dir Yoga Spaß machen. Für Yoga wird eine gewisse Ruhe und Gelassenheit benötigt. Sportliche Voraussetzungen gibt es für Menschen kaum. Beim Yoga gibt es nahezu unzählige Asanas, die für alle passen. Anfänger und Fortgeschrittene, Menschen, die in der Bewegung teilweise eingeschränkt sind und auch absolut unsportliche Menschen können Yoga praktizieren. Beim Vierbeiner ist es wichtig, dass er eine gewisse Konzentration aufbringen kann. Wichtig ist, dass der Hund freiwillig beim Doga mitmacht. Manche Vierbeiner bringen nicht die nötige und lange Ruhe auf. Sie laufen während der Übungen weg oder springen wild herum. Es passiert auch, dass sie Herrchen oder Frauchen aus einer Übung schubsen. Doch auch das gehört dazu.

Doga ist hier eine gute Möglichkeit, um dem Vierbeiner etwas mehr Ruhe und Besonnenheit beizubringen. Doga ist somit eine alternative Möglichkeit zum Hundetraining.

Hund beim Yoga

Wichtig ist, dass der Hund freiwillig beim Doga mitmacht und Spaß daran hat.

Was bewirkt Doga?

Yoga schenkt uns Entspannung und Beruhigung. Zudem hilft Yoga, den Körper zu trainieren, gewisse Muskeln aufzubauen, zu stretchen und zu dehnen. Yoga ist gut für die Balance und das innere und äußere Gleichgewicht.  Viele Menschen praktizieren Yoga zudem, um seelische und körperliche Leiden zu verbessern. Für sämtliche Beschwerden gibt es ein abgestimmtes Asana. Egal ob Rückenschmerzen, Krämpfe, Schlaflosigkeit oder innere Unruhe – für alles ist eine Yogaübung verfügbar.

Was für den Menschen gut ist, kann auch für den Vierbeiner nicht schlecht sein. Vor allem ist es eine tolle Möglichkeit, um gemeinsam Zeit zu verbringen und eventuell zu zweit etwas zur Ruhe zu kommen.

Was benötigt man für Doga?

Du benötigst für Doga eine Yogamatte und eventuell einen Block oder ein Kissen, je nachdem welche Asanas Du ausführen möchtest. Zieh Dir bequeme Kleidung an und schon bist Du perfekt für Doga gerüstet. Das wichtigste ist jedoch der Hund. Doga geht ausschließlich mit dem Vierbeiner.

Welche Vorteile hat Doga?

Doga kann die innere Unruhe von Mensch und Tier verbessern. Gerade bei Angsthunden kann Doga eine tolle Möglichkeit sein, damit der Vierbeiner etwas besser zur Ruhe kommt.  Viele schwören auch darauf, dass Doga in gewissen Situationen besonders hilfreich ist. So lassen sich Hunde beim Gewitter durch Doga ablenken und auch beim Feuerwerk an Silvester kann Doga eine gute Methode sein, damit der Hund nicht verängstigt unter dem Tisch sitzt.

Doga: Hund vor einer Yogamatte

Doga trägt zur inneren Ausgeglichenheit von Mensch und Tier bei.

Vor allem aber stärkt Doga die Bindung zwischen Tier und Mensch. Ihr geht besser aufeinander ein. Verantwortlich dafür ist nicht nur die sanfte Art des Yogas, sondern auch die meditative und leicht spirituelle Stimmung. Du selbst entspannst Dich und das überträgt sich auch auf Deinen Hund. 

Das Vertrauen wird verbessert und Stress kann abgeworfen werden. Doga kann sich auch durch eine bessere Verdauung bemerkbar machen. Hunde, die stets schnell Bauchschmerzen haben, können durch regelmäßiges Doga eine Verbesserung erlangen. Der Hund kann besser schlafen und zur Ruhe kommen und eine Doga Session bevor Du das Haus verlässt kann auch bewirken, dass Dein Hund viel weniger Probleme mit dem Alleinsein hat. 

Wer kann alles Doga machen?

Jeder kann Doga machen. Hab jedoch Geduld. Zwinge Deinen Vierbeiner nicht, wenn er plötzlich keine Lust mehr hat. Mach einfach weiter. Meist kommt der Hund von selbst wieder zurück und versucht mitzumachen. Es ist aber auch okay, wenn der Hund während Deiner Asanas nur ruhig neben der Yogamatte liegt. In diesem Fall genießt der Vierbeiner einfach die Ruhe und Entspannung.

Verschiedene Doga-Übungen

Wichtig ist, dass Du nicht erwartest, dass Dein Hund sämtliche Yogaübungen genauso ausführt wie Du. Das ist nicht der Sinn und Zweck von Doga. Übungen wie der herabschauende Hund und die Kobra werden zwar gerne von Hunden imitiert, doch bei anderen Asanas soll der Vierbeiner einfach passend integriert werden.

So kannst Du beim Krieger Deinen Hund gegenüber platzieren und ihr reicht euch dabei Pfote und Hand. Bei der Brücke kann der Hund unter Dir durchrobben, oder Dir ein Küsschen geben. Der Berg oder die Totenstellung sind ebenfalls einfache Asanas, die gerne von Hunden ausgeführt werden. 

Auch bei den Atemübungen kann der Hund gut eingebaut werden. Kuschle Dich beim ruhigen Ein- und Ausatmen nahe an den Vierbeiner. Alleine durch Deine ruhige Atmung kommt auch das Tier zur Ruhe. Baue Deinen Vierbeiner einfach nach euren Möglichkeiten in die jeweiligen Asanas ein. Es gibt im Internet auf YouTube zahlreiche Videos und Anregungen, die du einfach zu Hause nachmachen kannst.

Vielleicht gibt es aber auch in Deiner Nähe Doga-Kurse. Wenn Dein Vierbeiner gut sozialisiert ist und mit anderen Hunden ideal zurechtkommt, ist dies auch eine Möglichkeit. Garantiert macht es Spaß und Du hast so auch die Möglichkeit, andere Hundebesitzer mit ähnlichen Hobbys kennenzulernen.

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