Öle für Hunde

von Michelle Holtmeyer
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Öle für Hunde dürfen in keinem Futternapf fehlen. Vor allem kaltgepresste Öle wie beispielsweise Leinöl enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, die die Widerstandskräfte Deines Vierbeiners stärken und gleichzeitig für ein geschmeidiges Fell sorgen. Welche Öle für Hunde besonders gut gesundheitsfördernd sind und was sie bewirken, erfährst Du in diesem Artikel. 

Leinöl – Gut für Fell und Immunsystem

Leinöl ist nicht nur für uns Menschen besonders gesund, sondern tut auch Deinem Hund etwas Gutes, denn es beinhaltet besonders viele ungesättigte Omega-3- und 6-Fettsäuren und stärkt damit nicht nur das Immunsystem, sondern steigert zudem die Konzentrationsfähigkeit. Des Weiteren senkt es das Risiko an Allergien und hilft bei trockener Haut. Darüber hinaus hat eine Studie herausgefunden, dass Leinöl Blutfettwerte verbessert und den Blutzucker senkt. 

Achte allerdings beim Kauf darauf, dass es sich um qualitativ hochwertiges Leinöl handelt, da es nur so seine positive Wirkung entfalten kann. Verwende folglich nur naives und kaltgepresstes Öl. Nachteil von Leinöl ist, dass es schnell abläuft und nach Anbruch nur circa drei Monate haltbar ist, wenn es im Kühlschrank gelagert wird.

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Lachsöl – Beliebtes Nahrungsergänzungsmittel

Lachsöl ist eines der bekanntesten Nahrungsergänzungsmittel für Hunde, da nicht nur schmackhaft, sondern durch den hohen Grad an essentiellen Fettsäuren auch äußerst gesund für Deinen Vierbeiner ist. Damit hat es positive Auswirkungen auf den Bewegungsapparat, das Immunsystem sowie Haut & Haare. Studien zufolge hilft Lachsöl sogar bei Niereninsuffizienz und Entzündungen. Wichtig ist aber auch hier, dass beim Kauf auf die Qualität geachtet wird. Da Zuchtlachsen oftmals eine hohe Antibiotika-Belastung nachgewiesen wird, kann es durchaus sinnvoll sein, auf Wildlachsöl zurückzugreifen.

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Lebertran – Die Winter-Wunderwaffe

Lebertran wird in der Regel vom Dorsch oder Kabeljau gewonnen und ist vor allem wegen seiner hohen Konzentration an Vitamin A um dem Sonnenscheinvitamin D bekannt. Aus diesem Grund wird es auch besonders oft im Winter zugefüttert, im Idealfall zwei- bis dreimal pro Woche. Pass aber auf, dass Du Deinem Hund nicht zu viel Lebertran gibst, denn eine Überversorgung kann für Deinen Vierbeiner schädlich sein. Bist Du Dir unsicher, fragst Du am besten den Tierarzt Deines Vertrauens, was für eine Fütterungsmenge für Deine Fellnase angemessen ist.

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Kokosöl – Für Außen und Innen

Kokosöl lässt sich auf zweierlei Weise bei Deiner Fellnase anwenden. Insbesondere im Winter bei Eis und Schnee eignet es sich hervorragend für die Pfotenpflege. Zum einen kannst Du also Deinen Hund damit einreiben und das Fell damit pflegen. Auf der anderen Seite gilt Kokosöl als natürliches Mittel gegen Würmer und andere Parasiten wie Zecken. Achte beim Kauf von Kokosöl auf eine gute Qualität, im besten Fall entscheidest Du Dich für unraffiniertes, kaltgepresstes Öl.

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Schwarzkümmelöl – Für Immunsystem und Vitalität

Ein weiteres Öl, das sich gut als Nahrungsergänzungsmittel für Deinen Hund eignet, ist Schwarzkümmelöl. Bei äußerer Anwendung können die ästhetischen Öle davon als natürliche Parasiten-Abwehr gelten. Gibst Du es darüber hinaus mit ins Hundefutter, fördert es das Immunsystem und Vitalität Deiner Fellnase. Weiter hat es eine entzündungshemmende, blutsenkende und schmerzlindernde Wirkung. Aufgepasst bei der Dosierung: Schwarzöl solltest Du nur tropfenweise anwenden. Bei trächtigen Hündinnen und Vierbeinern mit Leberproblemen sollte Schwarzkümmelöl nicht verwendet werden.

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Nachtkerzenöl – Wundermittel bei Haut- und Fellproblemen

Nachtkerzenöl gilt als wahres Wundermittel, wenn Hunde Haut- und Fellprobleme wie Juckreiz, Rötungen, Entzündungen, Ekzeme und Haarausfall haben. Du kannst das Öl direkt ins Fell einkämmen oder aber mit einer Pinzette tropfenweise dem Futter zugeben, denn es genügen bereits kleine Mengen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn Dein Vierbeiner an chronischen Erkrankungen oder Epilepsie leidet. Dann solltest Du zunächst Rücksprache mit Deinem Tierarzt halten, da es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. 

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Hanf- und CBD-Öl – Speiseöle aus Hanf-Samen

Bei Hanföl handelt es sich um ein Speiseöl, das aus Nutzhanf-Samen gewonnen wird. Es zeichnet sich vor allem. Es besitzt einen extrem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Antioxidantien und kann daher optimal als Nahrungergänzungsmittel für Hund verwendet werden. Dabei unterstützt es beispielsweise Immunsystem, Verdauung und Fettgesundheit. Cannabidiol, kurl CBD-Öl, ist der heilsame Wirkstoff von weiblichem Hanf. Im Gegensatz zu THC wirkt es bei Menschen allerdings nicht berauschend, sondern schmerzlindernd, entkrampfend und angstlösende Wirkung. Diese Wirkung wurde allerdings im tiermedizinischen Zusammenhang noch nicht nachgewiesen, jedoch wird angenommen, dass der Effekt der gleiche ist. Aber Achtung: Verabreiche Deinem Hund CBD-Öl ausschließlich in Rücksprache mit Deinem Tierarzt. 

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Sesamöl – Gegen Giftstoffe

Die meisten Hunde vertragen Sesamöl, was positive Auswirkungen auf die Blutfettwerte hat, sehr gut. Du musst nur aufpassen, dass Du Deinem Vierbeiner nicht zu viel davon gibst, da der Omega-6-Gehalt sehr hoch ist, was zu Problemen führen kann – insbesondere wenn der Hund gebarft wird. Darüber hinaus hat Sesamöl allerdings den positiven Effekt, Giftstoffe aus dem Fettgewebe lösen zu können.

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Borretschöl – Positiv für die Haut

Borretschöl wirkt sich vor allem gut auf die Haut und das Fell Deines Hundes aus, ist zudem reich an Omega-6-Fette und kann entzündliche Vorgänge im Körper günstig beeinflussen. Doch Vorsicht ist beim Barfen geboten. Da Borretschöl eine besonders gute Quelle von Gamma-Linolen ist, die auch beim Barfen aufgenommen werden, ist bei der Fütterung Obacht geboten.

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Ölivenöl – Gut für Blut und Zellaufbau

Olivenöl ist nicht nur für uns Menschen gut, sondern tut auch unseren vierbeinigen besten Freunden gut. Auch wenn dieses Öl weniger ungesättigte Fettsäuren beinhaltet, wirkt es sich positiv auf Blut und Zellaufbau aus und verdünnt das Blut leicht. Jedoch solltest Du hier bei der Dosierung besonders sparsam sein: Es reicht, das Olivenöl ab und zu über das Futter zu geben, es sollte nicht ständig verwendet werden. Achte darüber hinaus auf die Qualität des Öls.

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