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Ca de Bou

von Kolja von edogs
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Der Ca de Bou ist ein Wach- und Schutzhund aus Spanien, der in Deutschland kaum bekannt ist. Der muskulöse Hund wird auch Mallorca Dogge genannt und ist ein ausgeglichener und sehr beeindruckender Hund, der zu den Molosser-Urtypen zählt. In Spanien ist er weit verbreitet und begleitet vor allem die Menschen auf dem Land als Wachhund. Im FCI ist er ebenfalls zu finden, hier hat er die FCI-Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen, Sektion 2.1 Molosser, doggenartige Hunde ohne Arbeitsprüfung mit der Standardnummer 249.

Ca de Bou im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 52-58 cm
Gewicht: Rüden: 35-38 kg, Hündinnen: 30-34 kg
FCI-Gruppe: 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion: 2.1: Molossoide, doggenartige Hunde
Herkunftsland: Spanien
Farben: Schwarz-maskierten Kitz, Schwarz, Brindle
Lebenserwartung: 10-12 Jahre
Geeignet als: Wach-, Schutz- und Familienhund
Sportarten:
Charakter: Mutig, Selbstbewusst, Ruhig, Loyal, Mutig, Intelligent, Gelehrig
Auslaufbedürfnisse: mittel
Sabber-Potential
Stärke des Haarens
Pflegeaufwand: mittel
Fellstruktur: kurz und rauh
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: ja
Sozial:

Herkunft und Rassegeschichte

Die Vorfahren des Ca de Bou gehören zu den ältesten Hundetypen überhaupt. Die Molosser waren sehr kräftige Kriegshunde, die speziell im alten Rom für die Kämpfe in der Arena und bei Kriegen eingesetzt wurden. Die beeindruckenden Hunde waren aber auch Statussymbole und leben inmitten der Familien Bereits vor 3700 Jahren wurden die Hunde als als Wertschätzung in Stein gemeißelt, wie beispielsweise unter dem Herrscher Hammurabi, der sich mehrere Kriegshund am Hof hielt. Aus den Molosser gehen viel kräftige Hunderassen hervor, doch kaum eine ist dem uralten Hundetyp so nahe wie der Ca de Bou.

Ca de Bou in der Natur

Der Ca de Bou zählt zu den ältesten Hunderassen überhaupt.

Hunde, die der Beschreibung des Ca de Bou entsprechen, wurden bereits vor rund 200 Jahren beschrieben und waren besonders oft in den Gebieten der Balearen, den Canaren und den Azoren anzutreffen. Diese Hunde waren nicht nur die direkten Vorfahren des Ca de Bou, sondern auch die Vorfahren der Doggen, der Bulldoggen und der Mastiffs. Damals wurden sie noch unter den Bezeichnungen Saupacker, Bullenbeißer und Metzgerhunde geführt.

Der Ca de Bou sieht dem ursprünglichen Molosser, wie er von den Römern überliefert wurde, noch am ähnlichsten und sein Wesen ist ebenso mutig entschlossen, wie das der tapferen antiken Hunde. Er wurde lange Zeit als Wach- und Schutzhund für die ländliche Bevölkerung genutzt und diente Zeitweise sogar als Treibhund für die großen Rinderherden. Bei der Zucht wurde aber hauptsächlich auf das ruhige aber mutige Wesen geachtet und auf einen molosserartigen Körperbau ohne Übertreibungen.

Der Rassestandard für den Ca de Bou wurde deshalb erst nach Einführung eines einheitlichen Erscheinungsbildes für diese Arbeitshunde erstellt. Im Jahr 1928 schriftlich offiziell festgehalten und 1929 wurde der Ca de Bou in Barcelona auf der Hundeausstellung als eigene Rasse vorgestellt. Die Anerkennung durch den FCI erfolgte jedoch erst im Jahr 1963, da der Ca de Bou bis dahin noch zu unterschiedlich in seiner Erscheinung war, in Deutschland ist er zwar als eigene Rasse anerkannt, hat jedoch keinen Zuchtverband. Es finden sich nur sehr vereinzelt Züchter dieser Rasse in Deutschland.

Wesen & Charakter vom Ca de Bou

Der Ca de Bou hat eine beeindruckende Erscheinung, die viele Menschen in Deutschland sofort an einen Listenhund denken lässt. Doch der kräftige Hund aus Spanien ist bei guter Haltung und Erziehung kein gefährlicher Hund. Der Ca de Bou besitzt einen eher ruhigen Charakter und hat eine recht gemütliche Art, jedoch ist er auch selbstbewusst und unerschrocken.

Im Umgang mit Menschen besitzt er eine enorme Nervenstärke und ist ein ruhiger Begleiter, dennoch braucht er auch eine sportliche Auslastung. Das Kraftpaket liebt es seinen Besitzer auf lange Wanderungen zu begleiten, er kann auch wirklich verspielt und sehr sozial gegenüber anderen Hunden sein. Er ist zwar etwas gemütlich, jedoch nicht so lethargisch oder gar faul wie viele andere molosserartige Hundetypen.

Mit einer guten Sozialisation und einer guten Umweltprägung besitzt der Ca de Bou eine hohe Reizschwelle und gilt als sehr kinderlieb. Er kann zu territorialem Verhalten neigen, da er ein aktiver Schutzhund ist. Der Ca de Bou ist nie ängstlich und verliert auch nicht die Nerven. Bei fremden Situationen bleibt er ruhig und hält sich meist zurück, um die Situation zu beobachtet, ist seine Familie in Gefahr stellt er sich schützend vor diese ohne jedoch in Aggression zu verfallen.

Fremden Menschen gegenüber ist er meist neutral oder freundlich gestimmt. Er ist sehr gehorsam und möchte seiner Bezugsperson gefallen, kann jedoch auch fehlende Grenzen ausnutzen, um seinen Kopf durchzusetzen. Er ist jedoch ungern von seiner Familie getrennt und kann sehr anhänglich und verschmust sein.

Wo kann ich einen Ca de Bou kaufen?

Der Ca de Bou sollte nur bei einem seriösen Züchter gekauft werden, der auf die Gesundheit der Elterntiere achtet und die Welpen früh Sozialisiert und sich um eine gute Prägung bemüht. Ältere Hunde können bei einer Tierschutzorganisation adoptiert werden, besonders Vereine, die in Spanien aktiv sind, kennen sich mit den Ca de Bou aus und können sicher einen Hund vermitteln.

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Ca de Bou

Ca de Bou draußen

Der Ca de Bou ist ein sehr athletischer Hund, dessen Blick bei Gefahr stechend und fixierend werden kann.

Der Ca de Bou ist ein sehr athletischer Hund, der viel Kraft besitzt und ein typisches molosserähnliches Aussehen besitzt. Sein Erscheinungsbild erinnert auf den ersten Blick an eine große kräftige Bulldogge, doch diese Hunde sind viel sportlicher und etwas langgezogener als die meisten Bulldoggen. Ihren kräftigen und großen Kopf tragen sie hoch und blicken offen und freundlich in die Welt.

Bei Gefahr kann ihr Blick stechend und fixierend werden. Eine Besonderheit ist der große Schädel des Tieres, dieser ist prägend für sein Erscheinungsbild und ist bei Rüden noch stärker ausgeprägt als bei Hündinnen. Allgemein ist ein Ca de Bou Rüde etwas größer als eine Hündin, die Rüden werden im Durchschnitt 55 bis 68 cm und die Hündinnen etwa 52 bis 55 cm. Trotz des kräftigen Körperbaus haben die Tiere dabei nur ein Gewicht von etwa 30 bis 34 kg bei den Hündinnen und bei den Rüden ein Gewicht von 35 bis 38 kg.

Wie bei allen Hunden, die dem Molosser entsprechen ist sein Fell sehr kurz und liegt eng am Körper an, er besitzt nur sehr wenig Unterwolle und die Haarstruktur wirkt eher rau. Im Rassestandard sind gestromtes Fell schwarz als Fellfarbe ausgeschlossen. Eine weitere Besonderheit des Ca de Bou sind seine kleinen Ohren. Diese sind hoch am Kopf angesetzt und seitlich positioniert. Auffallend ist ihre kleine Größe im Vergleich zum Kopf des Hundes und die sichtbare innere Ohrmuschel. Diese besondere Form von Hundeohren nennt man Rosenohr und tritt nur bei sehr wenig Rassen auf.

Erziehung & Haltung des Ca de Bou – Das gilt es zu beachten

Der Ca de Bou ist ein sehr anpassungsfähiger Hund, er kann sowohl den hektischen Alltag in einer Stadt bewältigen und auch die ruhe auf da Land genießen. Es ist ihm nur wichtig, dass seine Bezugspersonen dabei sind und das er sich bereits in jungen Jahren an die Lebensumstände gewöhnen kann.

Unabhängig davon, wie der Hund gehalten wird, ob kleine Wohnung oder eigenes Haus auf dem Land, der Besitzer muss den Ca de Bou jeden Tag auslasten und sich mit dem Hund beschäftigen. Dazu gehört natürlich auch eine solide Grunderziehung und eine gute Sozialisierung und Prägung. Als Arbeitshund ist es auch sinnvoll dem Hund eine Aufgabe zu geben. Ein Hundesport wie Apportieren oder Nasenarbeit wären ideal, um den Ca de Bou auch geistig auszulasten. Dies steigert das Wohlbefinden des Hundes und lässt ihn ihm Alltag ruhig und ausgeglichen bleiben.

Bei der Erziehung sollte besonders sein Wachtrieb unter Kontrolle gebracht werden, wobei der Ca de Bou sehr gerne lernt und auch ein treuer Begleiter und guter Familienhund ist, jedoch kein Anfängerhund. Sein Schutztrieb und sein selbstbewusstes Wesen können einen Anfänger schnell überfordern. Die Erziehung muss einer klaren Linie folgen und aufgestellte Regeln beachten, dabei braucht es jedoch keine Härte, sondern vielmehr gegenseitigen Respekt und positive Verstärkung von erwünschtem Verhalten.

Im jungen Alter sollte der Ca de Bou mit allen Dingen des Alltags konfrontiert werden, die ihm im späteren Leben begegnet, dadurch kann er diese Situationen einschätzen und bleibt absolut gelassen. Auch das Spielen mit Artgenossen darf nicht vernachlässigt werden, damit der aktive Hund die Hundesprache lernt und begreift, wie er mit seiner Kraft umgehen muss. Dabei ist es normal, dass er am Anfang eher stürmisch und unbeholfen ist. Unerwünschtes Verhalten sollte langsam und unter Aufsicht eines Hundetrainers abtrainiert werden, wobei es wichtig ist, dem Hund immer eine Alternative anzubieten.

Was kostet ein Ca de Bou?

Da die Rasse in Deutschland sehr selten ist, muss erst ein seriöser Züchter gefunden werden oder ein Tierschutzverein, der sich um die Vermittlung eines Ca de Bou bemüht. Bei eine Züchter kann ein Welpe rund 1200 bis 1800 Euro kosten.

Ernährung des Ca de Bou

Der Ca de Bou ist ein unkomplizierter Hund mit einem robusten Magen und einem gesunden Appetit. Wenn er nicht ausreichend ausgelastet wird, kann er jedoch zu Übergewicht neigen und dadurch gesundheitliche Probleme bekommen. Besonders sein Bewegungsapparat leidet unter einem zu hohen Gewicht.

Die Futtermenge sollte daher immer auf den aktuellen Ernährungsstand des Ca de Bou angepasst werden, die Angaben des Herstellers sind nämlich reine Empfehlungen und keine Richtwerte. Zudem ist es ratsam nur hochwertiges Hundefutter zu verfüttern. Der Ca de Bou braucht ein Futter mit hohem Fleischanteil und ohne unnötige Zusätze, wie Getreide oder Aromastoffe.

Bei der Wahl zwischen Nass- und Trockenfutter gibt es eigentlich kein Richtig oder Falsch, beide Futtermittel sind geeignet für den Hund, wenn ihr Hauptbestandteil Fleisch ist. Es ist nur wichtig, dass der Ca de Bou entsprechend seines Alters ernährt wird. Ein junger Hund unter sechs Monaten sollte noch mit Welpenfutter versorgt werden, denn dieses unterstützt das Wachstum und die Ausbildung eines gesunden Knochenbildes.

Ältere Hunde ab einem Alter von sieben Jahren sollten auf Seniorenfutter umgestellt werden, dieses unterstützt die inneren Organe und das Herz-Kreislauf-System. Neben einem gesunden Basisfutter kann dem Ca de Bou regelmäßig Kauartikel angeboten werden, besonders Pferdeohren mit Fell oder auch getrocknete Hühnermagen sind sehr gut für den Zahnabrieb und die Magengesundheit des Hundes. Auch Wasser muss dem starken Tier immer zur Verfügung stehen.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Ca de Bou Auslauf

Der Ca de Bou gilt als sehr gesunde und robuste Hunderasse.

Die Rasse des Ca de Bou gilt als sehr gesund und robust. Da es bei der Zucht der Rasse keine Übertreibung gibt und die meisten Züchter sehr genau auf die Gesundheit ihrer Tiere achten, gibt es keine bekannten Erbkrankheiten beim Ca de Bou. Eine gute Haltung und eine gesunde Ernährung unterstützen den Hund und können ihm ein gesundes Leben ermöglichen. Übergewicht sollte vermieden werden, ebenso eine zu frühe Belastung während der Junghundezeit.

Hat der Hund eine gute Gesundheit kann er ein Alter von 12 bis 13 Jahren erreichen und auch im Alter noch seine Bewegung einfordern. Im Gegensatz zu vielen Bulldoggen besitzt der Ca de Bou freie Atemwege und hat ein gesünderes Knochengerüst. Da die Rasse aus Spanien stammt und nur wenig Unterwolle besitzt, kann es sein, dass der Ca de Bou im Winter friert. Er sollte keinesfalls im Winter in ein Gewässer gelassen werden. Denn dann kann sich der Hund verkühlen oder sogar eine Blasenentzündung einfangen.

Wie alt wird ein Ca de Bou?

Bei guter Gesundheit wird der Ca de Bou rund 12 oder 13 Jahre alt. Rassen die auf den Molosser zurückgehen haben leider oft eine Lebenserwartung von rund 12 Jahren, es gibt praktisch keine Tiere die älter als 13 Jahre werden.

Pflege des Ca de Bou

Da der Ca de Bou ein sehr kurzes Fell besitzt, ist er sehr pflegeleicht und es reicht vollkommen, gelegentlich über das Fell zu bürsten, um loses Haar und Hautschuppen zu entfernen. Die Falten im Gesicht des Hundes sollten regelmäßig Kontrolliert werden, damit mögliche Entzündungen oder Hauterkrankungen früh erkannt werden.

Auch die kleinen Ohren können sehr empfindlich sein und sollten vom Besitzer immer sauber gehalten werden, da sich hier sonst in dem feucht-warmen Klima des Ohres gerne Pilze und Infektionen bilden. Die Krallen werden bei ausreichender Bewegung selbst abgetragen, ansonsten müssen sie gekürzt werden.

Zweimal im Jahr hat der Ca de Bou seinen Fellwechsel, dabei verliert er jedoch nur wenig Fell, besonders im Vergleich zu anderen Hunderassen mit mehr Unterwolle, dennoch sollte der Hund zu dieser Zeit etwas öfter gebürstet werden, um den Fellwechsel zu unterstützen.

Wie pflege ich einen Ca de Bou?

Die Pflege des Ca de Bou ist recht simpel, da der Hund ein sehr kurzes Fell besitzt, nur die Gesichtsfalten und die Ohren sollten regelmäßig Kontrolliert werden, damit Probleme früh erkannt werden.

Ca de Bou – Aktivitäten und Training

Der Ca de Bou ist ein sehr kräftiger Arbeitshund, er braucht eine Aufgabe und viel Beschäftigung. Obwohl er im Alltag ein absolut ruhiger Hund ist, kann er sich sehr schnell bewegen und muss ab und zu seine Energie raus lassen können. Dies kann auf langen Wanderungen oder beim Joggen geschehen. Er kann auch Hundesportarten wie Obedience, Fährtenarbeit oder Apportieren ausüben. Dabei sollte darauf geachtet werden, das die Übungen für den schweren Knochenbau des Hundes angepasst sind.

Neben dem Hundesport braucht der Ca de Bou täglich Spaziergänge, dabei sollte er mindestens drei mal Tag für jeweils eine Stunde Gassi gehen. Im Haus braucht der Ca de Bou den Anschluss an seine Familie, er sucht oft den Kontakt und ist für lange Streicheleinheiten immer zu haben. Das Alleinesein sollte früh geübt werden und selbst dann kann der Hund nur kurze Zeit, etwa für vier Stunden alleine sein.

Ca de Bou im Wald

Der Ca de Bou ist ein sehr kräftiger Arbeitshund, der herausfordernde Aufgaben und viel Beschäftigung braucht.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Ca de Bou

Der Ca de Bou kommt dem ursprünglichen Molosser am nächsten. Dabei ist der Ca de Bou kein gefürchteter Kriegshund, sondern ein ruhiger Familienhund, der jedoch einen guten Schutz- und Wachtrieb besitzt. Er gilt als gesünder und sportlicher als die meisten anderen Molosserhunde, wie die Bulldoggen, die mittlerweile viel zu überzüchtet sind.

In Deutschland ist die Rasse sehr selten und kaum bekannt. Es ist daher sehr schwer einen Züchter zu finden und viele der Hunde stammen aus dem Ausland, besonders oft aus seinem Heimatland Spanien.

Wie groß ist ein Ca de Bou?

Der Ca de Bou ist ein mittelgroßer Hund, die Rüden erreichen im Durchschnitt eine Widerristhöhe von 55 bis 68 cm und die Hündinnen eine Widerristhöhe von etwa 52 bis 55 cm.

Nachteile des Ca de Bou

Der Ca de Bou ist kein Anfängerhund, der Schutztrieb und sein selbstbewusstes Auftreten können einem Anfänger schnell über den Kopf wachsen. Er braucht einen Besitzer, der ihm klare Regeln aufzeigt und die Zeit und Geduld für eine gute Erziehung und Sozialisierung hat. Zudem wird er durch sein Erscheinungsbild oft in die Schublade Kampfhund gesteckt und kann in der Gesellschaft schnell anecken, obwohl der Hund eine hohe Reizschwelle hat und keine angeborene Aggressivität besitzt.

Passt der Ca de Bou zu mir?

Der Ca de Bou ist kein Hund für Jedermann, er sollte in hundeerfahrene Hände. Sein Besitzer sollte sich mit Schutztrieb und dem Wachverhalten von Hunden auskennen und sollte dieses einordnen können. Der Ca de Bou braucht einen engen Anschluss an die Familie und muss jeden Tag beschäftigt und bewegt werden.

Er ist ein guter Familienhund und braucht auch den Kontakt zu Menschen, der kann keinesfalls in einem Zwinger gehalten werden. Sein Besitzer sollte unbedingt eine Hundeschule besuchen, damit die Sozialisierung ordentlich aufgebaut wird und damit der Besitzer bei Problemen schnell Hilfe bekommt.