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Welpen Namen beibringen – Tipps & Tricks

von Simone Heitmann
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Einem Welpen seinen Namen zu geben ist eine kleine Kunst. Einem Welpen seinen Namen beizubringen reines Training. Du willst Deinem Welpen seinen Namen beibringen, aber weißt nicht wie? In diesem Artikel haben wir einige Tipps und Tricks für Dich.

Der Name des Welpen

Einem Welpen seinen Namen beizubringen ist mit dem richtigen Training relativ einfach. Viel wichtiger ist es, sich gut zu überlegen, wie man seinen Welpen nennen möchte. Die Persönlichkeit des Tieres, Wohlbefinden beim Rufen und auch ein bisschen Wissenschaft, können dabei helfen.

Die richtige Wahl des Namens

Hundenamen wie Brutus, Baby oder Puschel geben oftmals mehr Aufschluss über die Persönlichkeit des Halters als über den Vierbeiner. Der Name hat eine erhebliche Auswirkung auf das Umfeld des Hundes und somit auf den Hund selbst. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Namen bestimmte Gefühle beim Menschen hervorrufen. Gefühle beeinflussen das Verhalten von Menschen. Und das menschliche Verhalten beeinflusst wiederum das Verhalten des Hundes. Die richtige Wahl des Hundenamens ist also wichtig für das Leben des Vierbeiners.

Der Ton des Namens ist der Schlüssel

Ein Hund versteht nicht die Worte, die ein Mensch spricht. Vielmehr ist es die Struktur des Tons, die Einfluss auf das Verhalten des Vierbeiners nimmt. Harte oder weiche Konsonanten in Wörtern rufen unterschiedliche Reaktionen hervor. Harte Konsonanten wie K, T oder P haben über einen breiten Frequenzbereich ein hohes Energielevel. Bei Namen mit harten Konsonanten am Anfang, wie zum Beispiel Kit, Take oder Pat erzielt man gut und schnell die Aufmerksamkeit des Hundes. Denn sie reizen die akustische Rezeptorneuronen im Gehirn des Hundes stark.

Weiche Konsonanten wie B, D oder G tun dies weniger. Das bedeutet natürlich nicht, dass Gini, Dark oder Beat weniger gut gehorchende Hunde sind. Aber dort, wo es um Bruchteile von Sekunden ankommt, wie zum Beispiel im Straßenverkehr oder bei Turnierhundesport, kann es nützlich sein.

Wie bringt man einem Hund seinen Namen bei?

Mit positiver Verstärkung und Motivation lernen Welpen und Hunde am besten.

Welpen Namen beibringen – Einfaches Namenstraining mit Tipps & Tricks

Kennenlernen des Namens

Oft haben Welpen, die aus einer Zucht kommen, bereits ihren Namen. Der bezieht sich in der Regel auf ihre Herkunft und klingt meist sehr hochtrabend. Für den Alltag erweist es sich oft nützlicher, dem Hund einen Rufnamen zu geben, der für ihn gut und schnell hörbar ist. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man den Züchter bitten, den zukünftigen Rufnamen des Hundes bereits vor Abgabe ins neue Zuhause anzuwenden.

Erste Übung: Namen lernen

Das Rufen des Namens, soll die positive Aufmerksamkeit des Hundes zum Ziel haben. Mit dem Namenstraining beginnt man Zuhause in ruhiger Atmosphäre und ohne Ablenkung. Damit der Name mit positiver Aufmerksamkeit beim Welpen verbunden wird, sollte man sich im Vorfeld eine besonders schöne Belohnung überlegen. Dies kann ein Leckerli, Spielzeug oder überschwängliches Loben sein. Je nach dem, für was der Hund am meisten empfänglich ist.

Man setzt sich direkt zum Hund und sagt den Namen. Schaut er einen an, gibt man ihm umgehend die Belohnung. Der Welpe soll so konditioniert werden, dass wenn er seinen Namen hört, er seinem Menschen die Aufmerksamkeit schenkt und dafür etwas Positives erhält. Diese Übung wiederholt man drei, vier Mal und gönnt dem Hund dann eine Pause, damit man ihn nicht überfordert. Anschließend wiederholt man die Übung.

TIPP: Ein Leckerli wählen, das dem Hund besonders gut schmeckt und dieses nur für das Training verwenden. Fleischwurst oder Käse haben sich bewährt.

Zwei Welpen auf grünem Rasen

Damit der Name mit positiver Aufmerksamkeit beim Welpen verbunden wird, sollte man sich im Vorfeld eine besonders schöne Belohnung überlegen, wie z.B. ein Leckerli.

Zweite Übung: Namen mit dem Kommando „hier“ verbinden.

Ein Hundename beinhaltet kein Kommando, sondern dient dafür seine Aufmerksamkeit zu erhalten. Ein Kommando gibt man, nachdem man den Namen genannt hat. Kommandos bestehen nur aus einem Wort

Um den Abruf zu üben, setzt man den Hund ab und geht einen Schritt zurück. Ruft seinen Namen und gibt gleich dazu das Kommando „hier“. Der Hund kommt, setzt sich vor seinen Menschen und augenblicklich gibt es die Belohnung dafür. Damit sich der Hund setzt, braucht man das Leckerli nur etwas über seinen Kopf zu ziehen und schon setzt sich der Welpe auf seinen Popo. Die Übung wird 5- bis 7-mal wiederholt. Dann legt man eine Pause ein. Wenn die Übung klappt, fängt man an den zweiten Schritt nach hinten zu machen und fährt so fort.

TIPP: Mit einem Hunde-Clicker kann man das Geben des Leckerlis mit einem Geräusch verbinden. Für die weitere Erziehung und Konditionierung des Hundes ist das hilfreich.

Welche Buchstaben hören Hunde am besten?

Harte Konsonanten wie K, T oder P am Anfang eines Namens erzielen schnell die Aufmerksamkeit des Hundes.

Dritte Übung: Mit Ablenkungen arbeiten

Sobald der Name und das Kommando „hier“ in ungestörter Umgebung gut funktioniert, erhöht man langsam den Schwierigkeitsgrad. Kleine Ablenkungen, wie zum Beispiel Geräusche von Radio oder Staubsauger werden eingearbeitet. Auch die räumliche Distanz wird langsam erhöht.

Vierte Übung: Training im Freien

Wenn man anfängt im Freien zu üben, sucht man sich als erstes wieder ein ruhiges und störungsfreies Plätzchen. Erst wenn der Abruf mit Name und Kommando gut klappt, erhöht man langsam die Ablenkungen. Zum Beispiel lässt man während des Trainings jemanden vorbeigehen oder ein Fahrrad vorbeifahren.

TIPP: Lernen sollte für Mensch und Hund mit Spaß und Freude einhergehen. Ein Hund der mit positiver Verstärkung etwas beigebracht bekommt, lernt viel besser und schneller.

Wie lange dauert es, bis ein Welpe auf seinen Namen hört?

Das hängt vom Hund ab und wie motivierend das Training für ihn ist.

Welpe auf dem Rasen

Harte Konsonanten wie K, T oder P am Anfang eines Namens erzielen schnell die Aufmerksamkeit des Hundes.

Welpen Namen beibringen – Fehler, die vermieden werden sollten

Welpe darf nicht überfordert werden

  • Zu lange Trainingseinheiten sind kontraproduktiv.
  • Eine unruhige und laute Umgebung zunächst vermeiden.
  • Zwang, Gewalt und respektloser Umgang mit dem Hund ist unter allen Umständen zu unterlassen.

Wie lernt ein Welpe auf seinen Namen zu hören?

In einer ruhigen und ablenkungsfreien Umgebung erzielt man schneller Erfolge als in einem unruhigen Umfeld.

Welpe, reagiert nicht auf seinen Namen

Dafür kann es mehrere Gründe geben:

  • Die Übungseinheit ihm den Namen beizubringen war zu kurz.
  • Der Welpe verbindet mit dem Namen etwas Negatives. Dann ist es besser ihm einen neuen Namen zu geben.
  • Der Welpe hört eventuell nichts. Dies kann ein Tierarzt überprüfen.

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