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Pharaonenhund

von Marcel Hammerich
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Hundefreunde mit einem speziellen Geschmack mögen sich für den Pharaonenhund interessieren. Agil, intelligent, kräftig und lebhaft zeigt sich der Vierbeiner der Welt. Selten aber ist eine Hunderasse mit einer derart hervorstechenden Eleganz behaftet wie dieses Tier. Ob der Pharaonenhund aber auch für Familien und Anfänger geeignet ist, verrät das Rasseportrait.
Pharaonenhunde gehören der FCI-Gruppe 5 der Spitze und Hunde vom Urtyp an. Die Hunderasse ist der Sektion 6 zugeordnet.

Pharaonenhund im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 53-63 cm
Gewicht: 18-27 kg
FCI-Gruppe: 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion: 6: Hunde vom Urtyp
Herkunftsland: Malta
Farben: Kastanien, Rot-Gold, Braun
Lebenserwartung: 11-14 Jahre
Geeignet als: Jagd- und Familienhund
Sportarten: Turnierhundesport, Agility, Coursing
Charakter: Erziehbar, Kontaktfreudig, Anhänglich, Aktiv, Spielerisch, Intelligent
Auslaufbedürfnisse: eher hoch
Sabber-Potential: gering
Stärke des Haarens: eher gering
Pflegeaufwand: eher gering
Fellstruktur: kurz, glänzend, fein und dicht
Kinderfreundlich: ja
Familienhund: ja
Sozial: ja

Herkunft und Rassegeschichte

Pharaoh Hound im Portrait

Der Pharaonenhund wurde als Jagdhund für die Kaninchenjagd eingesetzt.

Der Pharaonenhund entstammt einer Jagdhundrasse, die Windhunden gleicht. In Malta nennt man ihn „Kelb tal Fenek“. Übersetzt heißt der Name „Hund des Kaninchens“. Wie ein aus alten Wandzeichnungen entsprungener ägyptischer Hund bewegt sich das Tier mit eleganten Bewegungen durch den Alltag. Die Namensgebung verdankt er seinem Aufgabengebiet. Bei der Jagd verfolgt der vierbeinige Spezialist die Kaninchen bis in den Bau hinein beziehungsweise unter die Erde. Wie auch der Podenco jagt der Pharaonenhund über Tage, um damit Sicht zu halten. Anders gehen beispielsweise Terrier und Dackel vor. Sie betreiben die sogenannte Baujagd, indem sie beispielsweise Füchse bis tief in ihren Bau hinein verfolgen.

Kaninchen haben gegen diese Hunderasse kaum eine Chance. Denn der auch Pharaoh Hound genannte Jäger ist ebenso schnell und flink wie seine Beute. Darüber hinaus schlägt er blitzschnell Haken und gleicht damit dem Bewegungsablauf eines Kaninchens. Das versierte Tier jagt dann aber nicht allein, sondern in einer Gruppe. Die Hunde aus Malta kreisen die Beute gemeinsam ein. Ein Entkommen gibt es für die Kaninchen nicht mehr. Auf diese Weise fallen dutzende bis hunderte Langohren den Pharaoh Hunden zum Opfer.

Der selbstständig arbeitende Pharaoh Hound wurde aber nicht nur für die Jagd eingesetzt, sondern auch für anderen Aufgaben, zum Beispiel als Wachhund. Auf Malta helfen sie sogar beim Hüten von Ziegen.
Großbritannien kreierte 1960 den Urtyp des Pharaonenhund als eigenständige Rasse. Siebzehn Jahre später (1977) führte der internationale Welthundeverband FCI einen Sammelstandard. Erst 1991 erfolgte die offizielle Anerkennung des mediterranen Pharaoh Hound als eigene Rasse. Zwischenzeitlich wurde der „Kelb-tal-Fenek“zum Nationalhund Maltas (1974) ernannt.

Wesen & Charakter vom Pharaonenhund

Pharaoh Hounds verfügen über einen ausgeprägten Scharfsinn und ein aufmerksames Wesen. Dieser Hunderasse entgeht kaum etwas. Gleichzeitig haben sie nichts von ihrer flinken Wendigkeit und Agilität verloren. Noch immer sind sie Jagd- und Windhund zugleich. Das heißt: Der Jagdtrieb ist bei dieser Hunderasse noch immer stark ausgeprägt. Das ist nicht bei allen Hunden der Fall, die einst überwiegend als Jagdhunde eingesetzt wurden. Einige ursprüngliche Jagdhunde erinnern vom Verhalten nicht mehr an die alten Tage.  Beim Pharaonenhund sieht das anders aus. Und das ist auch der Grund, warum hierzulande dem Bedürfnis nach der Jagd kaum Rechnung getragen werden kann.

Daneben gelten die schnellen Vierbeiner Menschen gegenüber als freundlich und gutmütig. Mit aggressiven Verhaltensweisen muss nicht gerechnet werden. Allerdings reagieren die Rüden dieser Hunderasse manchmal auf ihre Artgenossen aggressiv.

Das Erscheinungsbild des Pharaonenhund wird aufgrund seiner eleganten schlanken Linie dynamisch. Schaut der Betrachter genau hin, erkennt er ein durchtrainiertes und zähes Tier mit starkem Charakter. Der Hund ist außerdem ausgesprochen intelligent und lernwillig. Er versteht sofort, was er darf und was tabu ist. Seinem Lieblingsmenschen zeigt er sich aufgeschlossen und zugewandt. Sein Zuhause und seine Familie bewacht das Tier einwandfrei. Eindringlinge oder Gefahr werden durch lautes Belles angezeigt.

Sind Pharaonenhunde aggressiv?

Mit aggressiven Verhaltensweisen muss nicht gerechnet werden. Allerdings reagieren die Rüden dieser Hunderasse manchmal auf ihre Artgenossen aggressiv.

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Pharaonenhundes

Pharaoh Hound von der Seite

Der Pharaonenhund hat einen schlanken und eleganten Körperbau.

Pharaoh Hounds sind in ihrem Erscheinungsbild unverwechselbar. Auf der einen Seite sind sie kräftig gebaut. Auf der anderen Seite zeigen sie eine Eleganz, die kaum einer anderen Hunderasse eigen ist. Gewiss liegt das an seinem Körperbau, aber auch an seinem glatten, kurzen und glänzenden Fell. Die Ohren des mittelgroßen Hundes sind stets aufgerichtet, wenn der Hund auf etwas aufmerksam geworden ist.

Die Kelb tal Feneks bewegen sich energisch, aber elegant und besitzen gerade und kräftige Läufe. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 56-64 cm, Hündinnen werden hingegen zwischen 53-61 cm groß. Dabei haben die Hunde im ausgewachsenen Alter ein Gewicht von 18-27 kg, abhängig von Größe und Geschlecht.

Wie groß wird ein Pharaonenhund?

Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 56 bis 64 cm und Hündinnen 53 bis 61 cm.

Erziehung & Haltung des Pharaonenhund – Das gilt es zu beachten

Bei dem Pharaoh Hound handelt es sich zwar um ein überwiegend ruhiges, sanftes und gutmütiges Tier. Durch seine Lernwilligkeit und sein Bewusstsein für Ver- und Gebote lässt vermuten, dass das Tier auch für einen Anfänger geeignet ist. Dem ist aber leider nicht so. Das liegt schlicht an der Natur des Jagdhundes an sich. Bei dieser Hunderasse ist der Jagdtrieb nach wie vor stark ausgeprägt und nicht leicht zu handhaben. Die Kontrolle darüber muss über die richtige Erziehung geschehen. Das geht bei dieser Hunderasse nur mit mehr Know-how. Ein blutiger Anfänger würde den Kniffen und Tricks des intelligenten Pharaonenhundes schnell zum Opfer fallen.

Wer bei der Erziehung keine konsequente Hand beweist, wird den Respekt eines Jagdhundes nicht ernten. Vielmehr vertauschen sich die Rollen, weil das Tier inkompetentes Verhalten wittert. Am besten erwirbt man einen Welpen und beginnt die Erziehung schon im Welpenalter.

Um den Hund auszulasten, ist ein großes Grundstück notwendig. Der lebhafte und verspielte Vierbeiner muss sich austoben können. Dabei ist viel Abwechslung gefragt, denn ein bloßer Auslauf würde dem Pharaonenhund nicht ausreichen. Für abwechselnde Beschäftigung sollten die Besitzer auf jeden Fall sorgen.

Nicht empfehlenswert ist die Haltung mit anderen Haustieren, die für den Hund aus Malta eindeutig Beutetiere sind. Dazu zählen beispielsweise Kaninchen oder Katzen. Der Jagdtrieb ist in dieser Hinsicht nicht auszuschalten. Das Zusammenleben mit anderen kleinen Haustieren bereitet einem solchen Hund Stress.

Ist ein Pharaonenhund ein Familienhund?

Der Pharao Hund kann bei artgerechter Haltung ein toller Familienhund sein.

Ernährung des Pharaonenhund

Der Pharaoh Hound hat öfter mehr Hunger als er Futter braucht. Die Hunderasse beschreiben Besitzer nicht selten als verfressen. Das sollten Interessenten im Auge behalten.

Als guter Futterverwerter braucht er ebenso wie alle anderen Hunderassen hochwertiges Futter. Das heißt: Der Füllstoff Getreide ist überflüssig. Auch Zucker, Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen haben in der Hundenahrung nichts zu suchen. Wichtig ist ein hoher Fleischanteil, der an erster Stelle der Deklaration stehen sollte. Eine proteinreiche Ernährung versorgt das Tier ausreichend. Dabei kann der Tierhalter sowohl Trockenfutter als auch auf Nassfutter wählen. Je nach Bedarf kann auch eine Mischfütterung durchgeführt werden.

Neben der Berücksichtigung der Ernährungsfaktoren Alter, Größe, Gewicht und eventuellen Krankheiten oder Allergien, sind die Futtermengen immer auch im Verhältnis zum Maß der Aktivität zu dosieren. Bei richtiger Haltung bewegt sich der erwachsene Pharaonenhund genug, sodass die Dosiermengen über einen längeren Zeitraum beibehalten werden können. Wenn der sportliche Vierbeiner jedoch zu viel Pfunde auf den Rippen hat, müssen die Futtermengen reduziert werden. Übergewicht kann der Gesundheit schaden und die Gelenke des Tieres belasten.

Der tierische Genosse verfügt über eine elegante schmale Taille. Das kurze Fell macht sie besonders sichtbar. Zu viele Kilos erkennt der Besitzer sofort. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte der Kelb tal Fenek einmal im Monat auf die Waage gestellt werden.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Die Hunderasse wird ungefähr 12 Jahre alt. Einige Exemplare können auch ein Alter von 14 Jahren erreichen. Dank der verantwortungsvollen Einstellung der meisten Züchter erfreut sich der Pharaonenhund einer robusten Natur. Aus diesem Grund sind keine genetischen Krankheiten bekannt. Trotz der von Natur aus gegebenen guten Gesundheit lassen seriöse Züchter vor dem Zuchteinsatz Untersuchungen durchführen. Vorsorglich werden die Elterntiere dann auf die Gesundheit der Augen, Knie und der Hüfte überprüft. In der Regel zeigen diese Züchter den Käufern die entsprechenden Ergebnisse vor.

Weil der Gen-Pool der Rasse recht klein ist, spielt auch das Thema Inzucht eine Rolle. Ein verantwortungsbewusster Züchter züchtet daher mit einem Abstammungsnachweis. Mit seinem Know-how minimiert kann er dem Erwerber gegenüber den Inzuchtquotienten minimieren.

Sollte bei dem Hund jemals eine Operation bevorstehen, müssen vorher eventuelle Unverträglichkeiten mit dem Tierarzt abgeklärt werden. Gegenüber bestimmten Betäubungsmitteln reagiert diese Hunderasse überempfindlich.

Darüber hinaus reagiert der Pharaonenhund empfindlich auf Kälte. Das liegt an seiner Herkunft aus warmen Regionen. Im Winter ist ein Hundemantel daher empfehlenswert.

Wie alt wird ein Pharaonenhund?

Die Lebenserwartung beträgt zwischen 12 und 14 Jahre.

Pflege des Pharaoh Hundes

Das kurze Fell des Pharaonenhundes macht die Fellpflege besonders einfach. Der Hundefreund muss seinen eleganten Liebling nur gelegentlich striegeln. Lose Haare lassen sich damit schnell und unkompliziert entfernen. Verschmutzt das Fell bei Nässe, braucht der Vierbeiner nicht gleich ein Hundebad. Bei diesen Hunden ist das in der Regel nicht notwendig. Es reicht, wenn die Bürste den Schmutz im getrockneten Zustand aus dem Fell bürstet. Allenfalls können Frauchen und Herrchen einen feuchten Lappen verwenden, um das Fell zu säubern.

Für die Pflegeroutine kann ein Massagehandschuh zum Einsatz kommen. Das Striegeln bekommt damit gleich einen Wellness-Charakter, den das Tier nicht missen möchte. Wer sich Zeit für seinen vierbeinigen Freund nimmt, lässt auch verstärkte Bindungsmöglichkeiten über den Weg der Pflege zu. Nicht vergessen darf die pflegende Hand die Ohren des Pharaonenhundes. Ein spezieller Ohrenreiniger für Hunde befreit die Ohren von Schmutz. Damit lassen sich möglichen Entzündungen vorbeugen.

Neben Fell und Ohren dürfen die Krallen nicht in Vergessenheit geraten. Nutzen sie sich nicht auf natürliche Weise ausreichend ab, müssen sie mit einer Krallenzange gekürzt werden. Sind die Krallen zu lang, kann der Kelb tal Fenek schmerzhaft an Fremdkörpern hängen bleiben. Die Zähne lassen sich entweder mit pflegenden Kauartikel für Hunde reinigen oder mit einer Hundezahnbürste.

Pharaoh Hound – Aktivitäten und Training

Pharaoh Hound im Sprung

Ideal für den Pharaoh Hound sind Windhundrennen bei denen er sich richtig auspowern kann.

Die sportliche Hunderasse mit dem eleganten Erscheinungsbild braucht viel Bewegung. Gemäß seiner Natur als Jagdhund, der auf die Kaninchenjagd spezialisiert ist, sind Sprints und das präzises Hakenschlagen seiner Sportlichkeit immanent. Der Pharaonenhund braucht also nicht nur Auslauf, sondern auch die Möglichkeit sich auf vielseitige Weise bewegen zu können.

Nicht umsonst bietet der Deutschen Windhundzucht- und Rennverband neben der Züchtung auch Windhundrennen an. Hierbei kann sich der Pharaonenhund richtig auspowern. Besonders das schnelle Laufen stellt ein ausgeprägtes Bedürfnis dar. Grundsätzlich sollten künftige Besitzer dem Tier auch daheim großzügige Platzverhältnisse bieten können. Ein großer Garten wäre nicht verkehrt. Eine kleine, beengte Wohnung ist nicht der richtige Ort für diese Hunderasse.

Um dem Tier körperliche und geistige Auslastung bieten zu können, mögen Windhundrennen eine Idee sein, um dem Tier eine bewegungsreiche Abwechslung zu gönnen. Es eignen sich aber auch Spiele, die den Jagdtrieb des bewegungsfreudigen Vierbeiners stimulieren. Übertreiben sollte man es damit aber nicht. Der tierische Gefährte soll nicht in einem dauerhaften „aufgedrehten“ Zustand versetzt werden. So sehr gerne sich der Pharaoh Hound auch bewegen mag, Ruhepausen sind wichtig.

Um die richtige Balance zwischen Auslauf, abwechslungsreichen Bewegungseinheiten und Ruhepausen zu finden, wäre ein Programm für diesen Hund optimal. Eine Mischung aus Hundesportarten (zum Beispiel Agility), Spielen daheim im Garten, Spaziergängen und entspannten Wellness-Pausen bietet dem Hund das, was er braucht.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Pharaonenhund

Viele bezeichnen den Pharaonenhund wird auch als „Halbwindhund“ , da er nicht allein auf Sicht, sondern auch nach Nase und Gehör jagt. Bei Erregung laufen die Hunde aus Malta rosarot an. Das Gesicht sowie Ohrinnenseiten sehen so aus, als würden sie leuchten.

Nachteile des Pharaonenhund

Diese Hunderasse ist nicht mit Nachteilen behaftet. Sie entstammt einer gesunden Zucht. Die robuste Gesundheit ist etwas, das viele Hundefreunde dieser Rasse sehr schätzen. Allerdings sollte der Interessent selbst aktiv sein, da der Pharaoh Hound extrem viel beschäftigt werden will. Nur dann kann sich der Mensch mit dem Pharaonenhund perfekt ergänzen.

Ein weiterer Nachteil kann der hohe Anschaffungspreis sein: Mit 2000 bis 6.500 Euro muss der potentielle Käufer rechnen.

Passt der Pharaoh Hound zu mir?

Der elegante Hund mit dem buchstäblich windschnittigen Körperbau kann überaus bellfreudig sein. Aus diesem Grund wäre ein Haus mit einem Garten der richtige Ort. Zu dem zwischenzeitlich lauten Bellen gesellen sich noch andere Faktoren, die mehr Platz für den Pharaonenhund rechtfertigen. Das Tier braucht viel abwechslungsreiche Bewegung. Wer gerne mehr Exemplare von dieser Rasse hätte, sollte daher nicht nur einen Ziergarten besitzen. Die Hunderasse erfreut sich an seinesgleichen. Darüber hinaus können sich mehrere Hunde im Spiel auch fordern. Aber auch als einziges Haustier kann die Rasse glücklich werden. Beengte Wohnverhältnisse sind nicht das richtige Zuhause für den Vierbeiner.

Pharaoh Hound in der Natur

Der Pharaonenhund braucht viel und abwechslungsreiche Bewegung.

Ein Schoßhund ist der Pharaonenhund gewiss nicht. Er liebt die Bewegung, den Auslauf, die Schnelligkeit und Abwechslung. Wer diese Rasse ins Auge fasst, muss selbst auch ein hohes Aktivitätsbedürfnis aufweisen. Der Besuch beim Hundesport sollte der Erwerber nicht als Muss empfinden, sondern als eine tolle Möglichkeit, mit seinem Lieblingstier Teamwork zu betreiben. Auch nimmt sich der Hundefreund viel Zeit für seinen tierischen Freund.

In einer Familie kann der Pharaonenhund seinen festen Platz als Familienmitglied haben. Er ist seiner Familie treu ergeben und zeigt sich kinderlieb. Für Kinder ist er ein toller Spielpartner. Ein Hund für Senioren ist die Rasse nicht, wenn dem Tier aufgrund der Lebensumstände oder körperlicher Bewegungseinschränkungen eine artgerechte Haltung nicht gewährleistet werden kann. Der aktive Senior, der dem Tier ausreichend Platz zur Verfügung stellen kann, mag geeignet sein. Auch sollte er das Tier körperlich und geistig auslasten können. Die Energie und Dynamik dieses Tieres stellt für manch einen Hundebesitzer eine Herausforderung dar.