Home Jämthund

Jämthund

von Marcel Hammerich
0 Kommentar

Braucht der Jäger einen zuverlässigen Jagdhund für Großwild, ist der Jämthund der richtige Jagdhelfer. Aber auch Interessenten, welche die Jagd nicht zum Hobby haben, kommen auf ihre Kosten.
Das aktive und bewegungsfreudige Tier hat aber auch ein charakterliches Temperament. Welche Eigenheiten diese Hunderasse hat, verrät das Rasseportrait.
Der Jämthund gehört zur FCI-Gruppe 5. Die Hunderasse ist der Sektion 2 zugeordnet.

Jämthund im Steckbrief

Steckbrief
Größe: 53-63 cm
Gewicht: 22-30 kg
FCI-Gruppe: 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion: 2: Nordische Jagdhunde
Herkunftsland: Schweden
Farben: Grau, Dunkelgrau, Hellgrau
Lebenserwartung: 12-13 Jahre
Geeignet als: Jagd- und Begleithund
Sportarten:
Charakter: Loyal, Unabhängig, Aktiv, Ruhig, Energiegeladen, Mutig
Auslaufbedürfnisse: hoch
Sabber-Potential:
Stärke des Haarens:
Pflegeaufwand: hoch
Fellstruktur: Eng anliegend mit kurzer, weicher, heller Unterwolle
Kinderfreundlich: mittel
Familienhund: eher ja
Sozial: mittel

Herkunft und Rassegeschichte

Der Jämthund ist in Schweden beheimatet. Der schwedische Nationalhund wird auch „Schwedischer Elchhund“ genannt. Die Namensgebung basiert auf den Aufgaben bei der Jagd nach großen Tieren (Elche, Bären, Luchse, Wölfe). Wie bereits am Namen zu erkennen ist, stammt der kräftige Vierbeiner aus dem Bezirk Jämtland. Ursprünglich wurde die Hunderasse dort gezüchtet. Der Bezirk liegt nahe der schwedisch-norwegischen Grenze. Die dortige Landschaft zeichnet sich durch steile Berge und dichte Wälder auf weiter Fläche aus.

Lange Zeit galten der Jämthund und der Norwegische Elchhund als eine Rasse, weil sie ursprünglich aus demselben Grundstock stammten. Eine klare Abgrenzung fehlte. Obwohl es auffällige Gemeinsamkeiten gab, haben sich die Unterschiede letztlich durchgesetzt. Erst 40 Jahre später, nach Beginn des 20. Jahrhunderts, nahm sich eine kleine Züchter-Gruppe aus dem Jämtland der Rasse an.

Im Vergleich zur Anzahl der anderen nordischen Jagdhunde, gilt der Jämthund als der größte Vertreter seiner Kollegen. Das war aber nicht immer der Fall. Zwischenzeitlich war die Rasse vom Aussterben bedroht. Um ihre Existenz zu sichern, wurde beim Swedish Kennel Club die offizielle Anerkennung der Rasse bewirkt. Im Jahr 1946 wurde dazu ein neuer Standard aufgestellt.

Der internationale Weltverband FCI erkennt heute drei unterschiedliche Elchhunde offiziell an:

  • den Schwedischen Elchhund (Jämthund)
  • den Norwegischen Elchhund Schwarz
  • und den Norwegischen Elchhund Grau

Was kostet ein Jämthund?

Über den Preis lassen sich aufgrund der geringen Verbreitung dieser Hunderasse keine eindeutigen Aussagen machen, allerdings sollte mit mindestens 1.000 Euro gerechnet werden. Faktoren wie Geschlecht, Alter und Herkunft spielen bei der Preisbildung eine Rolle.

Wesen & Charakter vom Jämthund

Jämthund Kopf

Der kräftige und selbstständige Jämthund ist ein Jagdhund mit viel Erfahrung.

Der Jämthund agiert außerordentlich eigenständig. Sein Handeln entsteht aber nicht aus dem Gehorsam heraus. Kommandos benötigt das intelligente Tier bei der Jagd nicht. Dennoch weiß es den Kontakt zum Jäger zu halten.  Der Jagdhund ist die Weiten seines Heimatlandes gewohnt und braucht nicht immer einen engen Kontakt zu seinem Besitzer. Er verfügt über einen sehr selbstbewussten Charakter, dem sich nur Menschen mit viel Hundeerfahrung annehmen sollten.

Das Wesen des Jämthundes entspricht auch den Verhaltensweisen, die für Großwild-Jagdhunde typisch sind. Mutig und unerschrocken stellt er sich Elchen, Luchsen, Wölfen oder gar Bären entgegen. Die Signalgebung durch lautes Bellen erfolgt erst, wenn er das Wild aufgestöbert hat (standlautes Jagen). Bis dahin bewegt sich das Tier lautlos durch die dichten Wälder.

Der kräftige und selbstständige Jämthund ist ein Jagdhund mit viel Erfahrung. Er braucht seine Aufgaben und seine Freiheit. Anders als andere Jagdhunde, die zum Teil heute reine Begleithunde sind, wird der Jämthund in seinen Landen immer noch als zuverlässiger Jagdhelfer eingesetzt. Aufgrund seiner Natur und seinem Aufgabengebiet fühlt sich die Fellnase stets für neue Herausforderungen bereit, ohne dabei Aggressivität oder Nervosität zu zeigen.

Der eigenständige Charakter braucht Freiraum. Trotz Ecken und Kanten in seinem Wesen, zeigt er sich seinen Lieblingsmenschen gegenüber freundlich, lieb und ausgeglichen. Letzteres ist aber auch nur dann der Fall, wenn das Tier geistig und körperlich ausgeglichen und nicht unterfordert ist. Der Jämthund kann sich auch an andere Tierarten gewöhnen, dazu zählen beispielsweise Katzen.

Inhaltsverzeichnis

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Jämthundes

Jämthund im Liegen

Der Jämthund sieht dem Wolf sehr ähnlich.

Beim Jämthund handelt es sich um eine mittelgroße Hunderasse. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 57-65 cm, Hündinnen werden hingegen nur zwischen 52-60 cm groß. Dabei haben die Hunde im ausgewachsenen Alter ein Gewicht von 28-32 kg, abhängig von Größe und Geschlecht.

Charakteristisch ist das Fell, das in den Farben Grau, Hellgrau vorkommen darf laut. Es ist hart und dicht. Das Fell und sein muskulöser und geschmeidiger Körper verleihen ihm ein wolfsartiges Aussehen. Seine Ohren sind stets aufgerichtet, wodurch diese Hunderasse sehr aufmerksam wirkt. Die Rute ist mittellang und wird eingerollt über dem Rücken oder seitlich getragen.

Erziehung & Haltung des Jämthund – Das gilt es zu beachten

Der Jämthund stellt bestimmte Anforderungen an den Hundehalter. Diese mögen nicht für jeden Interessenten umsetzbar sein. Das gilt vor allem für die notwendigen Platzverhältnisse und die Lebensgestaltung des potentiellen Besitzers. Nicht vergessen darf man das freiheitsliebende Wesen des Tieres und den Drang nach ausgiebiger Bewegung. Wälder, in denen die versierte Fellnase herumstöbern kann, sind ein Muss. Der Jämthund ist nicht für das Leben in einer Großstadt gemacht. Mit beengten Wohnverhältnissen und bloßen Spaziergängen unterfordert der Tierhalter das Tier. Schnell zeigen sich die Konsequenzen in unerwünschten Verhaltensweisen.

Der Jämthund muss seinen Eigensinn im Rahmen von ausgiebigen Ausflügen in die Natur ausleben können und dürfen. Wer selbst kein Jäger ist, sollte dem Hund Ersatzbeschäftigungen bieten können. Körperliche und geistige Auslastung sind die wichtigsten Faktoren, die das Wesen des Jämthundes ausgeglichen machen.

Für einen Anfänger eignet sich der Jämthund nicht. Eine noch eher unerfahrene Person wüsste nicht mit dem entscheidungskräftigen Hund umzugehen. Dafür braucht der Hundefreund viel Wissen und Erfahrung. Unsicherheiten im Umgang mit dem Tier führen zu einer problematischen Beziehung. Der Jämthund zeigt sich von Natur aus schon nicht gerne gehorsam. Selbst mit einer konsequenten Erziehung ist der Eigensinn des Tieres nicht immer zu kontrollieren. Nur ein erfahrener Hundehalter weiß das selbstbewusste Auftreten des Tieres mit bestimmten erzieherischen Maßnahmen in einen harmonischen Einklang zu bringen.

Am besten erwirbt der Käufer einen Welpen und beginnt mit der erzieherischen Arbeit schon von Anfang an.

Wie groß wird ein Jämthund?

Die Widerristhöhe liegt bei Rüden zwischen 57 und 65 cm und bei Hündinnen zwischen 52 und 60 cm.

Ernährung des Jämthund

Jämthund Welpe

Für den Jämthund eignet sich die Fütterungsmethode Barf, aber auch Trocken- oder Nassfutter aus dem Handel.

Der Jämthund braucht hochwertiges Futter. Er ist nicht die einzige Rasse, für die das gilt. Ein verantwortungsbewusster Hundehalter entscheidet nicht nach dem Preis, sondern aufgrund der Inhaltsstoffe. Die Zusammensetzung ist der entscheidende Faktor, der ein gesundes Hundeleben fördert. Angepasst muss das Futter den jeweiligen Ernährungsfaktoren sein: individuelles Gewicht, Alter, Größe, Grad der Aktivität und Gesundheitszustand. Dabei ist zu beachten, dass ein Welpe und ein noch nicht ausgewachsenes Tier stetige Anpassungen braucht. Die Ernährungsfaktoren ändern sich in dieser Zeit regelmäßig.

Ein hoher Fleischanteil ist immer wichtig. Das braucht der Jämthund für eine proteinreiche Ernährung. Nicht im Futter enthalten sein sollten Zucker, Getreide, Konservierungsstoffe oder sonstige Geschmacksverstärker. Eine detaillierte Deklaration gibt Aufschluss über die genauen Inhaltsstoffe des Futters.

Wer sich eines hohen Fleischanteils sicher sein möchte, entscheidet sich für eine Fütterung mit rohem Fleisch mit der Beimischung unterschiedlicher Gemüsesorten (BARF). Wer sich für Futter aus dem Fachhandel entscheidet, darf seinen Jämthund mit Trocken- oder auch Nassfutter füttern. Werden dem Hund beide Varianten zugeführt, müssen die Dosierungen entsprechend angepasst werden.

Die Zusammensetzung und auch die Menge muss vor allem im Verhältnis zum Grad der Aktivität stehen. Der Hundekörper bringt bei mangelnder Bewegung sonst mehr Gewicht auf die Waage, was sich auf die Gelenke auswirken kann. Vor allem bei einem Jämthund hohen Alters sollte man darauf achten. Eine eventuelle Futterumstellung muss Schritt für Schritt erfolgen.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Die Lebenserwartung des Jämthundes liegt zwischen 9 und 15 Jahren. Die hohe Lebenserwartung verdankt das Tier seiner robusten Hundenatur. Typische Erbkrankheiten oder Neigungen zu bestimmten Erkrankungen zeigt diese Hunderasse nicht. Das liegt vor allem an der Zucht, die sich immer nur auf die Eigenschaften eines Jagdhundes konzentriert hat. Weil der Hund bei der Jagd gesund funktionieren muss, war bisher auch die Wahl gesunder Elterntiere erste Voraussetzung. Ein Hund, der seine Aufgaben aufgrund von Krankheiten nicht vollständig wahrnehmen kann, taugt nicht als Jagdhelfer. Nur im gesunden Zustand beweist das Tier die Kondition, die es braucht.

Bei Krankheiten muss es sich jedoch nicht immer um Erbkrankheiten handeln. Erkrankungen können auch gemacht sein. Grund hierfür sind häufig eine falsche Ernährung oder eine nicht artgerechte Haltung. Übergewicht kann bei Hunden schnell zu Gelenkproblemen führen, weil die Gelenke mehr Gewicht aushalten müssen. Belastungen dieser Art kann der Hundehalter leicht vermeiden, indem er die Ernährungsbedürfnisse seines Hundes immer im Auge behält. Kommt der Jämthund als Jagdhund zum Einsatz, braucht man sich über ausreichend Bewegung keine Sorgen machen.

Die Hunderasse ist Kälte gewohnt. Das dicke Fell und die dichte Unterwolle schützen das Tier vor den Auswirkungen niedriger Temperaturen. Daher ist der Jämthund nicht kälteempfindlich. Vor starker Hitze sollte das Tier geschützt werden. Schattenreiche Plätze, wie beispielsweise Wälder, bieten sich hierfür immer an und sollten für einen Ausflug an warmen Tagen genutzt werden. Der bewegungsfreudige Vierbeiner braucht dann auch ausreichend Wasser.

Obwohl der Jämthund über eine beeindruckende und imposante Erscheinung mit einem schön anzusehendem Fellkleid verfügt, ist er nie Opfer der Modezucht geworden.

Pflege des Jämthundes

Der Jämthund hat ein dickes Fell, das den Anschein von viel Fellpflege erweckt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Sein Fellkleid ist ausgesprochen wetterbeständig und verfügt über schmutzabweisende Eigenschaften. Das gilt auch für Nässe. Nicht nach jedem Waldausflug und auch nicht nach jeder Jagd muss das Tier gebürstet werden. Ein- bis zweimal pro Woche reichen aus. Anders sieht die Pflegeroutine beim Fellwechsel aus. Dann sollte der Jämthund-Besitzer täglich zur Bürste greifen. Das abgestorbene Haar sollte regelmäßig entfernt werden. Der Jämthund haart zwar nicht übermäßig, dennoch verteilen sich immer wieder Haare. Das sollte Interessenten nicht stören. In der Regel wissen erfahrene Hundehalter, was auf sie zukommt.

Zur Pflegeroutine gehören auch die Zähne und die Ohren. Sie müssen aber nicht täglich gesäubert werden. Zwei bis dreimal wöchentlich reicht eine Kontrolle und eine Reinigung aus. Die Zähne können mit einer Hundezahnbürste und Hundezahnpasta gereinigt werden. Für die Ohren gibt es spezielle Ohrenreiniger aus dem Fachhandel.

Sollten sich die Krallen nicht ausreichend von selbst abnutzen, müssen diese gekürzt werden. Bei zu langen Krallen kann der viel bewegende Jämthund schmerzhaft hängen bleiben. Durch ein stetiges Kontrollieren und Kürzen der Krallen kann der Halter seinem Begleiter solche Schmerzen ersparen.

Jämthund – Aktivitäten und Training

Jämthund im Auslauf

Der Jämthund liebt Schlittenziehen im Winter. Das lastet den starken Vierbeiner ebenso aus wie lange Wanderungen und Radtouren.

Der Jämthund braucht viel Auslauf und Bewegung. Dafür eignen sich ländliche Regionen am Besten. Wird diese Hunderasse nicht für die Jagd eingesetzt, ist für Ersatzbeschäftigung zu sorgen. Ansonsten fühlt sich das Tier unterfordert und nicht ausgelastet. Der Jämthund lässt sich bei einer kontrollierten Erziehung auch als Begleithund für andere sportliche Aktivitäten einsetzen.

Schlittenziehen im Winter lastet den starken Vierbeiner ebenso aus wie lange Wanderungen und Radtouren. Vor allem bei Wanderungen macht sich der Jämthund ausgezeichnet. Er beweist eine hervorragende Kondition und auf bergigen Wegen bewegt er sich geschickt. Die Überwindung von steilen Stellen in Gebirgslandschaften sind für den Hund kein Problem.

Abwechslungsreiche Alternativen zur Jagd bieten zudem Hundesportarten oder Ausbildungen unterschiedlicher Richtungen. Beispielsweise lässt sich der Jämthund gut zu einem Rettungshund ausbilden. Wer lieber mit seinem treuen Begleiter einen Hundesport besuchen möchte, sollte sich für Agility entscheiden. Hierbei handelt es sich um die beliebteste Sportart für Hunde. Dabei handelt es sich um einen Parcours mit unterschiedlichen Hindernissen, der sich auf das Springen, Ausweichen, rechtzeitige Stoppen und anderen Herausforderungen zusammensetzt.

Beschäftigungen im Rahmen des Hundesports haben einen Vorteil: Mensch und Hund arbeiten stets zusammen. Sie stehen in ständiger Kommunikation miteinander, wobei der Besitzer seinen treuen Freund motiviert und bei der Überwindung der Hindernisse unterstützt. Das fördert das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Jämthundes

Die Besonderheit des Jämthundes liegt in seiner Unerschrockenheit. Bei der Jagd stellt er sich sogar Bären entgegen. Da er genau dafür gezüchtet wurde, würde er seinen Menschen vor jedem Tier beschützen.

Zudem verfügt er über ein Fell, das auch schmutzabweisend wirkt. Vor allem bei der Fellpflege sorgt das zeitweise für Entlastung.

Nachteile des Jämthundes

Nachteile ergeben sich nur dann, wenn der Jämthund nicht das bekommt, was er braucht. Und das ist viel Bewegung, ausreichend Auslauf und Natur. Hält man das Tier in beengten Verhältnissen wird man den Bewegungsdrang und die Tendenz zur Unabhängigkeit auf Dauer nicht kontrollieren können.

Für diese Hunderasse ist der blinde Gehorsam nichts. Auch darauf muss sich der Interessent einstellen. Kommt er grundsätzlich nicht damit zurecht, sollte er eine andere Hunderasse ins Auge fassen.

Passt der Jämthund zu mir?

Der Jämthund ist definitiv kein Schoßhund. Das muss jedem bewusst sein, der sich für diese Hunderasse entscheidet. Der Hund ist ein typischer Jagdhund. Deshalb bringt er auch alle Eigenschaften mit, die einen Jagdhelfer ausmachen. Die Liebe zur Natur ist sehr ausgeprägt, deshalb sind bergige Landschaften und weite Flächen die besten Orte für das Tier. Das heißt: Ohne Auslauf und Platz geht die Haltung nicht. Der Jämthund ist kein Wohnungshund. Ein Haus und ein großer Garten sollten künftige Besitzer haben.

Wer sich einen Jämthund zulegen will, braucht Zeit. Der Jäger kann die Bedürfnisse des Hundes mit seinem Hobby abdecken. Besitzer, die nicht der Jagd nachgehen, müssen unter Umständen mehr Zeit finden, um den unterschiedlichen Ersatzbeschäftigungen Rechnung zu tragen. Aus diesem Grund ist der Platz in einer Familie ganz gut geeignet. Familienmitglieder können sich abwechselnd um das Tier kümmern. Darüber hinaus lernt der Jämthund sich mit verschiedenen menschlichen Charakteren und anderen Haustieren zu sozialisieren. Seinen Liebsten ist er treu ergeben. Auch zeigt sich diese Hunderasse ausgesprochen kinderlieb. Dabei verhält sich der Jämthund alles andere als aufdringlich. Er ist weder auf nervöse Weise verspielt noch möchte er seinen menschlichen Mitbewohnern gefallen. Das hat das großartige Selbstbewusstsein des Jämthundes nicht nötig.

Für Senioren ist der Jagd- und Wachhund nur bedingt geeignet. Senioren, die aktiv sind, spezielles Wissen im Umgang mit Jagdhunden haben und auch ein entsprechendes Umfeld bieten können, dürfen sich gerne für diese Hunderasse entscheiden.

Ist der Jämthund ein Familienhund?

Der Jämthund ist ein friedlicher und ausgeglichener Familienhund, braucht aber viel Auslauf und Platz.