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Welpenerziehung: Grundlagen, Kommandos und Tipps

von Maren Kleymann
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Was gehört zu einem glücklichen Hundeleben? Es hängt nicht nur von einer guten Ernährung und ausreichend Beschäftigung ab. Vielmehr tragen artgerechtes Umfeld und die passende Erziehung zum Welpenglück bei. Aber was zählt alles zur Welpenerziehung? Wodurch zeichnet sich eine gute Bindung zwischen Mensch und Hund aus? Und wie baue ich die überhaupt auf? Fragen über Fragen, auf die Du in Diesem Ratgeber Antworten bekommst!

Warum ist Welpenerziehung so wichtig?

Man kann mit der Erziehung eines Hundes gar nicht früh genug anfangen, denn je jünger der Welpe, desto besser kann er die Dinge aufnehmen. Die Welpen sind am wissbegierigsten, unvoreingenommen und lernen schnell dazu. Daher ist die Welpenerziehung so wichtig, um den Kleinen möglichst früh an alles zu gewöhnen und ihm das Wichtigste beizubringen.

Die richtige Erziehung bildet dabei den Grundstein des friedlichen und spaßbringenden Zusammenlebens mit seinem neuen Familienmitglied. Sie sollte liebevoll, aber auch konsequent erfolgen. Achte hierbei aber auch auf die rassetypischen Merkmale Deines Hundes. Nicht jeder Hund ist gleich. Manche Hunderassen sind sehr leicht zu erziehen und gut für Anfänger geeignet, wohingegen andere Rassen zu Sturheit neigen und einen erfahrenen Hundehalter benötigen. Kaufst Du einen Hund bei einem Züchter, kann dieser dir genauere Informationen zur Rasse nennen. Ansonsten informiere Dich im edogs Magazin über das Rasseportrait Deines zukünftigen Vierbeiners.

Wann beginnt man mit der Welpenerziehung?

Die Welpenerziehung sollte direkt beim Einzug des Welpen loslegen. Idealerweise kommt er in der 8. Lebenswoche zu Dir nach Hause. Ab dieser startet die Sozialisierungsphase, in der er alle Grenzen und Regeln kennenlernen sollte. Hier heißt es: Früh übt sich.

Ab wann muss ich mit der Welpenerziehung beginnen?

Auch wenn der kleine Hund gerade erst eingezogen ist, kannst Du bereits mit der Erziehung beginnen. Besonders die Grundregeln müssen von Anfang an trainiert werden. Falls du Tabuzonen in eurem Zuhause einrichtest, muss der Hund diese von Tag 1 kennen. Warum sollte der Welpe die ersten Wochen mit ins Bad dürfen und dann auf einmal nicht mehr? Das verstehen weder Zwei- noch Vierbeiner!

Am Anfang kannst du dich ruhig auf die Grundlagen der Welpenerziehung konzentrieren: Stubenreinheit, Leinenführigkeit und Kommandos wie „Nein“. In der Regel sind Welpen oder Hunde aus dem Tierheim nicht stubenrein. Das lernt ein Hund relativ schnell, allerdings ist es wichtig, direkt zu Beginn an der Stubenreinheit zu arbeiten.

Manche Hunde zeigen Futteraggressionen, die in jedem Fall unterbunden werden sollten. Übe mit dem Welpen, dass Du sein Futter einteilst und es ihm jederzeit wegnehmen kannst. Das ist wichtig, falls er beim Spazieren gehen Nahrung aufnimmt, die nicht für ihn bestimmt sind. Wenn der Welpe knurrt, sobald Du in Kontakt mit dem Napf kommst, darfst Du keinesfalls die Hand wegziehen. Dadurch lernt der Hund, dass er mit aggressivem Verhalten sein Ziel erreicht. Maßregel ihn kurz und nimm ihm trotzdem das Futter weg. Zeigt sich der Welpe verständnisvoll, lobst Du ihn und stellst den Napf wieder hin. Wiederhole das Prozedere, bis er es verstanden hat. Mit der Zeit wird der Hund lernen, was „Sitz„, „Bleib“ oder „Stopp“ bedeutet.

Welpe liegt mit einem orangenen Spielzeug auf dem Boden

Am Anfang kannst du dich ruhig auf die Grundlagen der Welpenerziehung konzentrieren: Stubenreinheit, Leinenführigkeit und Kommandos wie „Nein“.

Wie erziehe ich einen Welpen?

Einen Welpen erziehst Du mit viel Lob und wenig Tadel. Wenn er etwas richtig gemacht hat, muss er durch Belohnungen gezeigt bekommen, dass das gerade gut war. So lernt er schnell dazu. Anfangs solltest du jedoch nicht zu harsch mit ihm umgehen, wenn er etwas falsch gemacht hat, denn auch er braucht Zeit, um die Regeln zu lernen.

Regeln bei der Welpenerziehung

Welpenerziehung ist nicht nur vom Hund abhängig, sondern vor allem auch vom Herrchen oder Frauchen. Hier heißt es: Liebevoll und konsequent ist der Schlüssel zum Glück. Wer zu fahrlässig oder zu harsch mit der Erziehung des kleinen Hundes umgeht, bekommt früher oder später die Retourkutsche dafür.

Zu Beginn muss sich der kleine Hund erst einmal an alle neuen und fremden Reize seiner Umgebung gewöhnen. Denn ein Einzug eines Welpen ist nicht nur für die Familie spannend, sondern auch der Welpe hat viel zu verarbeiten beim Tapetenwechsel und der Trennung von seiner Hundefamilie. Trotzdem solltest Du direkt mit der Erziehung beginnen, denn die kleinen Welpen lernen am schnellsten. Aus diesem Grund sollte sich bereits vor Einzug des Welpen ein genauer Plan überlegt werden

  • In welchen Bereich des Hauses darf er?
  • Wo ist sein Rückzugsort?
  • Wo darf er auf keinen Fall hin?
  • Welches Verhalten wird nicht toleriert?

Besonders wichtig ist, sich klare Regeln und Grenzen für den Vierbeiner zu setzen. Sie müssen von Anfang an gezeigt bekommen, wo ihr Platz in der Familie ist. Sollte eine bestimmte Sache erst einmal verboten werden, so sollte sie auch verboten bleiben, denn – wie bereits erwähnt – Konsequenz muss sein. Dies bezieht sich nicht nur auf die menschlichen Familienmitglieder, sondern auch auf die tierischen.

Hunde sind Rudeltiere, deshalb brauchen sie ihren festen Platz in der Rangordnung und die gewissen Grenzen. Falls der Besitzer ihnen nicht genügend Sicherheit bieten kann, werden auch sie unsicher. Dann könnten sich ungewünscht Eigenarten des Hundes entwickeln. Wissen aber alle Mitglieder der Familie über die grundlegenden Regeln Bescheid und halten diese auch ein, so gelingt ein friedliches Miteinander mit dem Neuankömmling.

Der Hund sollte frühestmöglich an sein wahres Leben in der Familie gewöhnt werden. Frühe Gewöhnung an Treppen und Spaziergänge gehören ebenso dazu. Er sollte dabei nicht zu sehr verhätschelt werden, denn er muss auch lernen, dass es Zeiten ohne menschlichen Kontakt gibt. So sollte man versuchen, am Anfang bestmöglich für den Kleinen da zu sein, doch sollte man darauf achten, es nicht zu übertreiben. Er muss verstehen, dass er auch mal alleine sein muss.

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Wichtige Grundkommandos in der Welpenerziehung

Bei den Grundkommandos heißt es zuerst: Langsam an und kurz und bündig. Alle Kommandos sollten dabei immer so kurz wie möglich gehalten werden.

Das Wichtigste ist, dass er seinen Namen lernt. Jeder der Familienmitglieder sollte den Hund in der ersten Zeit bei diesem Namen nennen. Süße oder lustige Kosenamen können folgen, wenn der Hund erst einmal weiß, wie sein richtiger Name lautet und auf welchen er zu hören hat.

Dem Hund müssen bei der Erziehung die Regeln klar festgesetzt werden. Legt er ein nicht gewünschtes Verhalten an den Tag, so bedeutet das Konsequenzen für ihn. Wird er beispielsweise zu übergriffig beim Spielen, solltest Du aufstehen und weggehen. Auch andere unerwünschte Verhaltensweisen sollten unterbrochen werden und mit einem scharfen „Schluss“ oder „Ende“ untersagt werden. Der Hund sollte dadurch schnell merken, wo seine Grenzen liegen.

Das Kommando „Aus“ sollte auch von Anfang an gelernt werden mit dem kleinen Vierbeiner. Denn sei es beim Spaziergang oder auch mal auf dem eigenen Hof – giftige Gefahren können überall lauern. Aus diesem Grund muss dem Welpen bewusst sein, dass „Aus“ auch wirklich „Aus“ bedeutet und er das, was sich gerade in seinem Maul befindet, ausspuckt. Dies kannst Du ganz einfach trainieren. Der Welpe bekommt einen Ball und darf ein paar Minuten damit spielen. Daraufhin nimmst du den Ball (der Hund behält ihn nun normalerweise in seinem Maul), sagst „Aus“ und drückst ihn ein wenig mehr in Richtung Hundeschnauze. So wird das Gebiss geöffnet. Dann lobst du ihn.

Weiter wichtige Grundkommandos für ein reibungsloses Zusammenleben sind

  • Sitz!“ – zum Hinsetzen
  • „Komm!“ – zum Abrufen
  • „Bleib“! – zum Warten
Kommandos in der Welpenerziehung

Jeder der Familienmitglieder sollte den Hund in der ersten Zeit bei diesem Namen nennen – Kosenamen können später folgen.

Umgang mit Belohnungen – Leckerlis und Co.

Wenn der kleine süße Hund etwas gut gemacht hat, greifen viele Hundehalter zum Leckerli. Denn man will seinen Liebling ja auch verwöhnen. Lob und Leckerlis spielen hier – wie auch beim Menschen – tatsächlich eine große Rolle bei der Motivation der Vierbeiner. Mit der Belohnung muss aber richtig umgegangen werden. Hat der Hund etwas richtig gemacht – Leckerli. Hat er sich gut verhalten – Leckerli. Vergeht zu viel Zeit zwischen dem Ereignis und dem Geben des Leckerlis, kann er dies nicht mehr kombinieren und sieht es nicht als Belohnung für sein gutes Verhalten an.

Leckerlis sind aber nicht der einzige Motivationsbringer bei der Erziehung. Auch loben durch fröhliche Worte, sanfte Streicheleinheiten, lobende Gesten oder ein Spielzeug bringen die gewünschte Reaktion. Dies sollte definitiv auch in Betracht gezogen werden, denn zu viele Leckerlis können ungesund sein.

Was sollte man einem Welpen als erstes beibringen?

Anfangs sollten vor allem der Name, Grundkommandos wie „Sitz“, „Bleib“ und „Aus“, Stubenreinheit, die Grenzen sowie die Sozialisierung mit ihm gelernt werden.

Die wichtigsten Grundlagen in der Welpenerziehung

In der Erziehung Deines neuen Familienmitgliedes gehören neben den Grundkommandos auch weitere grundlegende Verhaltensweisen dazu, die er zu lernen hat. Hierzu gehören unter anderem die Stubenreinheit, die Erkennung von Grenzen und die generelle Sozialisierung.

Stubenreinheit

Eins der wichtigsten Dinge für Hunde, die mit im Haus leben dürfen, ist die Stubenreinheit. Niemand wischt gerne ständig seinem Hund hinterher. Doch das Anlernen stellt man sich schwerer vor, als es tatsächlich ist. Wichtig ist: Ruhe bewahren und geduldig sein.

Zum einen kann die Stubenreinheit trainiert werden, indem man beim Spazierengehen darauf wartet, bis der Welpe sein Geschäft erledigt hat. Dann solltest Du ihn direkt loben, damit er versteht, dass das gerade richtig gewesen ist. Junge Hunde müssen sich fast alle zwei Stunden lösen. Aus diesem Grund solltest Du anfangs öfter kleinere Spaziergänge einplanen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es dabei klappt.

Zum anderen solltest Du deinen Hund gut beobachten. Fängt er an, nervös durch die Gegend zu laufen, dann könnte das ein Zeichen dafür sein, dass er mal raus muss. Wenn Du dann mit ihm raus gehst und er dort sein Geschäft erledigt – perfekt. Dann sollte er wieder gelobt werden. Falls sich das Ganze am Anfang etwas schwieriger gestaltet, dann sollte unbedingt vermieden werden mit dem Kleinen laut zu schimpfen. Das verunsichert ihn nur. Das höchste der Gefühle sollte ein kurzes und knackiges „Aus“ sein, wenn Du ihn nach draußen getragen hast.

Grenzen aufzeigen

Frau hält Welpen im Arm

Ein Hund muss bereits im Welpenalter bestimmte Grenzen gesetzt bekommen.

Wie bei kleinen Kindern wollen Welpen alles mit ihrem Mund erkunden. Was sie natürlich nicht wissen können ist, dass bestimmte Dinge nicht in ein Hundemaul gehören. Außerdem geht ihnen dabei auch gerne mal was kaputt. Da Hunde sich untereinander beim Spielen gerne mal zwicken, gehen Welpen davon aus, dies auch mit Menschen machen zu können.

Alles das sind Gründe, warum ein Hund bereits im Welpenalter bestimmte Grenzen gesetzt bekommen muss. Hier ist vor allem Konsequenz sehr wichtig. Richtiges Verhalten muss immer direkt belohnt werden, falsches Verhalten demnach auch direkt beanstandet. Nur so versteht er irgendwann, was er darf und was nicht.

Sozialisierung

Bei der Sozialisierung dreht sich alles um neue Eindrücke. In den ersten Lebensmonaten lernen die Welpen am meisten – und am meisten Neues. Neue Geräusche, neue Gerüche und neue Erfahrungen. Hier geht es darum, mit ihm die Welt zu erkunden und ihn an alles zu gewöhnen, was auf ihn zukommt – in jeder Situation.

Auch hier gilt es, damit von Beginn an zu starten. Der Prozess wird einige Zeit in Anspruch nehmen, denn der Hund sollte nicht überfordert werden. Du solltest hier Schritt für Schritt vorgehen, damit er nicht zu viele Eindrücke auf einmal bekommt, die er dann nicht richtig verarbeiten kann.

Solltest Du merken, dass Dein Hund sich überfordert fühlt, gehe das Ganze lieber erst mal etwas ruhiger an. Das Verhalten bei der Sozialisierung kann von Welpe zu Welpe unterschiedlich sein. Achte daher stets darauf, wie sich Dein Gefährte verhält und handle dementsprechend. Zwinge ihn nie zu etwas, womit er sich nicht wohlfühlt. Falls er eingeschüchtert scheint, überlege Dir, ob Du anders an die Sache herangehen könntest.

In Situationen der Sozialisierung, wenn sich Dein Hund gut verhält und das Ganze gut gemeistert hat, bestärke ihn immer wieder mit Lob.

Wie lange dauert Welpenerziehung?

Die Dauer der Welpenerziehung ist individuell vom Hund abhängig. Bei einigen Hunden gelingt es reibungslos und nach kurzer Zeit. Andere brauchen etwas länger. Aber ganz wichtig ist: Ruhe bewahren und Geduld haben.

Wie lange dauert die Welpenerziehung?

Diese Frage kann pauschal nicht direkt beantwortet werden. Aber eins ist klar: Die Erziehung sowie die Eingewöhnung Deines neuen Familienmitglieds ist ein Prozess, dem Zeit gegeben werden sollte. Die Dauer der Erziehung ist individuell von dem Hund abhängig. Einige Hunde gewöhnen sich sehr schnell ein und lernen schnell dazu. Andere tun sich dabei etwas schwerer und brauchen längere Zeit, um mit der neuen Situation zurecht zu kommen.

Gib Deinem Hund die Zeit, die er braucht und versteife Dich hier nicht auf einen bestimmten Zeitraum. Stress ist weder für den Hund noch für den Hundehalter von Vorteil in der Lage. Du solltest Deinem Hund Ruhe und Sicherheit bieten können, das fördert das Vertrauen und somit den Entwicklungsprozess bei der Eingewöhnung.

Welpe liegt auf einem Schuh

Die Erziehung sowie die Eingewöhnung Deines neuen Familienmitglieds ist ein Prozess, dem Zeit gegeben werden sollte.

Muss ich mit meinem Welpen unbedingt in die Hunde- oder Welpenschule?

Die Hundeschule ist kein geschriebenes Gesetz für Hundebesitzer, daher ist sie kein Muss. Dennoch ist der Gang zur Hundeschule definitiv zu empfehlen, vor allem, wenn Du Anfänger in der Hundehaltung bist, um Dir einige Tipps abzuholen. Hier lernt ihr gemeinsam mit professioneller Hilfe, wie ihr miteinander umgehen könnt. Der Hund lernt hier mittels Gruppen-Training andere Artgenossen kennen und lernt somit auch den Umgang der Hunde untereinander.

Außerdem lernt er, dass es noch andere Hunderassen gibt. Besitzt Du einen kleinen Chihuahua, der vorher nur seine kleine Familie kannte, lernt er, dass es auch größere Hunde geben kann. So vermeidest Du, dass Dein Hund später aggressiv oder ängstlich auf andere Hunde reagiert. Zudem wird er hier das kontrollierte Spielen lernen. Es sollten immer wieder Pausen einfließen, um deutlich zu machen, dass es nicht immer nur Action geben muss, wenn andere Hunde dabei sind.

Außerdem ist die Hundeschule zu empfehlen, wenn klar wird, dass der Vierbeiner nicht auf sein Herrchen oder Frauchen hört und sich danebenbenimmt. Auch dann kann ein spezielles Welpen-Training helfen.

Was ist wichtig bei der Welpenerziehung?

Die Welpenerziehung sollte liebevoll, aber auch konsequent erfolgen. Konsequenz ist das A und O für den Erfolg in der Erziehung. Der Hund lernt dadurch, wo sein Platz in der Familie ist, was ihm Sicherheit bietet. Sollte man ihm vorerst verbotene Dinge dann doch erlauben, fühlt er sich verunsichert.

Häufige Fehler in der Welpenerziehung

Viele Hundebesitzer packen den kleinen Liebling zu sehr in Watte. Die Erziehung erfährt nicht genügend Konsequenz und Grenzen gibt es keine. Er darf keine Treppen laufen oder andere Hunde sehen, um Krankheiten oder Verletzungen zu vermeiden. Falsch. Die Sozialisierung und Gewöhnung an alle Umstände, Gerüche und Tiere sollte direkt stattfinden.

Zudem wird oft der Fehler gemacht, bei Einzug des Neuankömmlings ununterbrochen für diesen da zu sein. Es spricht nichts dagegen, sich Zeit für die Eingewöhnung des kleinen zu machen, doch sollte er möglichst früh erfahren, dass der Besitzer nicht rund um die Uhr für ihn zugänglich ist. Er sollte lernen, auch Zeit alleine verbringen zu können.

Von Anfang an sollten die Regeln konsequent gesetzt und durchgezogen werden. Das lassen die frischgebackenen Hundeeltern jedoch gerne mal sausen. Man denkt sich „Ach, dann beim nächsten Mal.“ – doch das ist genau der falsche Weg. Regeln und Grenzen bereits zu Beginn des Zusammenlebens bieten dem Hund Sicherheit und zeigen ihm seinen Platz in der Familie. So gelingt eine gute Erziehung von Anfang an.

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