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Trennungsangst bei Besitzer:innen und Hunden

von Jana Niermann
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Wenn Frauchen oder Herrchen den geliebten Vierbeiner für mehrere Stunden alleine lässt, kann das für den Hund ganz schön belastend sein. Unter solch einer Trennungsangst leiden aber nicht nur Hunde, sondern auch ihre Besitzer:innen.

Wie zeigt sich Trennungsangst?

Nach der langen Zeit im Home-Office oder Home-Schooling, kehren aktuell viele Hundehalter:innen zurück ins Unternehmen oder in die Schule. Das sorgt auch für eine Umstellung bei den Hunden, denn die müssen wieder Zuhause auf ihre Besitzer warten. Die neuen Umstände sorgen bei vielen Vierbeinern dafür, dass sie eine Trennungsangst verspüren. Diese gibt sich dadurch zu erkennen, dass die Hunde dauernd am Bellen und Winseln sind und in der Wohnung urinieren oder Möbelstücke zerstören. 

Trennungsangst auch bei ihren Besitzer:innen

Eine Umfrage aus den USA hat ergeben, dass von 2.600 Hundehalter:innen rund die Hälfte unter Trennungsangst leiden, wenn es um ihr geliebtes Haustier geht. Bei den Hunden seien es um die 76 Prozent gewesen, die Trennungsängste verspüren, sobald sie alleine gelassen werden. Die Hälfte der Befragten gaben an, dass die Hunde dann bellen oder andere Geräusche von sich geben würden. Ein Viertel der Befragten machten die Trennungsangst des Hundes daran fest, dass dieser dann sein Geschäft im Haus erledigte. Der Rest gab an, dass ihr Hund Gegenstände zerstören würde, sobald sie ihn alleine lassen.

Laut Umfrage würden die Hundehalter:innen die Trennungsangst ihres Vierbeiners mithilfe von Bewegung, interaktivem Hundespielzeug, beruhigenden Leckerlies oder einem zweiten Hund in den Griff bekommen.

Die Hundebesitzer:innen in Amerika gaben an, dass sie um die 9 Tage ohne ihren Hund verreisen können. Laut ihren Angaben sei es auch kein Problem, den Hund bis zu 7 Stunden am Tag alleine zu lassen.

Hunde liegen ihren Besitzer:innen sehr am Herzen

38 Prozent der Befragten gab bei der Umfrage an, dass der Hund ihnen wichtiger sei als der Partner oder die Partnerin. 70 Prozent würden es sogar in Betracht ziehen, ihre Beziehung zu beenden, falls die Beziehung die Zeit mit dem Hund in Anspruch nehmen würde. 41 Prozent der Befragten haben zudem schonmal Verabredungen abgesagt, weil der Hund nicht mitgekonnt hätte. Rund 70 Prozent aller Befragten würden lieber von zuhause aus arbeiten, damit sie öfter bei ihrem Hund sein können. Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen zweifellos, wie wichtig der Vierbeiner dem Menschen ist.

Quelle: certapet.com

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