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Zentralasiatischer Owtscharka

von Kolja von edogs
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Ein Zentralasiatischer Owtscharka ist ein sehr spezieller Hund, der überwiegend im Rahmen seiner Aufgaben tätig wird. Hundeführer mit viel Erfahrung und Spezialwissen können mit dem Herdenschutzhund gut umgehen. Als Schäferhund Mittelasiens ist sein Erscheinungsbild nicht immer einheitlich, weil ein Zentralasiatischer Owtscharka Züchter nicht immer einheitlich gezüchtet hat. Aus diesem Grund sind mehrere unterschiedliche Exemplare vorhanden. Was bei dem Tier zu beachten ist, verrät das Rasseportrait.

Der Zentralasiatischen Owtscharka gehört zur FCI-Gruppe 2 der Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Sennenhunde der Schweiz. Die Hunderasse ist der Sektion 2 zugeordnet.

Zentralasiatischer Owtscharka im Steckbrief

Steckbrief
Größe: Rüden: 65-78 cm, Hündinnen: 60-69 cm
Gewicht: Rüden: 55-79 kg, Hündinnen: 45-65 kg
FCI-Gruppe: 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion: 2.2: Molossoide, Berghunde
Herkunftsland: Russland
Farben: Brindle, Schwarz, Grau, Weiß, Schecke, Rost, Falb, Rottönig, Gestromt
Lebenserwartung: 12 Jahre
Geeignet als: Hüte- und Hirtenhund
Sportarten:
Charakter: Neugierig, Unabhängig, Anpassungsfähig, Kühn, Stark, Unerschütterlich
Auslaufbedürfnisse: hoch
Sabber-Potential:
Stärke des Haarens:
Pflegeaufwand: eher gering
Fellstruktur: grob und gerade mit gut entwickelter Unterwolle
Kinderfreundlich: eher nein
Familienhund: eher nein
Sozial: nein

Herkunft und Rassegeschichte

Das Ursprungsgebiet des Zentralasiatischen Owtscharka umfasst den gesamten Raum Zentralasiens. Das Verbreitungsgebiet dieser Rasse ist deshalb so vielfältig, weil sich in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Typen herausgebildet haben. Dabei haben sich die jeweiligen Züchter an den Anforderungen orientiert, die sich aus ihren Gebieten ergibt. Verschiedene Typen der Rasse Zentralasiatischer Owtscharka wurden demnach auch für Aufgaben mit bestimmten Schwerpunkten gezüchtet. Die Ursprungsgebiete gehen von Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan, Usbekistan, Turkmenistan, Afghanistan über die Mongolei bis hin zu den Weiten des Uralgebirges und Sibirien. Verwandt ist der mutige Vierbeiner mit der Tibet-Dogge und dem Kangal.

Zentralasiatischer Owtscharka Welpe

Der Molosser fungiert heute sowie in seiner geschichtlichen Entwicklung als Schutzhund. Schon vor circa 10.000 Jahren dienten sie den Viehzüchtern zum Schutz von Vieh und Mensch. Das kräftige und mutige Tier ist in der Lage, sich selbst großen Wildtieren entgegenzustellen. Bären und Wölfe lassen sich von dem selbstbewussten Zentralasiatischen Owtscharka einschüchtern bis sie flüchten.

Die Hunderasse wird aber nicht nur als Herdenschutzhund eingesetzt. Auch wird sie als Wachhund genutzt, um Haus und Hof vor Eindringlingen zu beschützen. Die Ursprungsgebiete der Rasse Zentralasiatischen Owtscharka sind auch heute noch die Heimat geblieben. In Deutschland ist sie kaum bis gar nicht vorhanden. 1989 wurde die Rasse vom FCI offiziell anerkannt.

Wesen & Charakter vom Zentralasiatischen Owtscharka

Der Zentralasiatischen Owtscharka ist ein wahrer Hunderiese. Der Hund ist so einiges gewohnt. Er strahlt Ruhe und gleichzeitig Kraft aus. Aus dieser Ruhe bringt das Tier kaum etwas. Wenn er sich allerdings in der Position eines Verteidigers befindet, greift der Hühne ohne Vorwarnung an. Als Wachhund seiner Lieblingsmenschen und seines Hofes kann er Fremdlingen gegenüber sehr gefährlich werden. Er ist seiner Zweibeiner-Familie derart treu ergeben, dass ihm der Schutz seiner Lieben über alles geht – ein außergewöhnlicher Charakter, der Ruhe mit Temperament verbinden kann.

Fremden gegenüber ist der Zentralasiatischen Owtscharka von Natur aus misstrauisch. Das ist ein Wesenszug, der ihm nicht erst beigebracht werden muss. Er verträgt sich aber nicht nur mit manchen Menschen nicht gut, sondern auch nicht mit anderen Hunden. Dabei spielt die Hunderasse keine Rolle. Bei Kontakt kann der Zentralasiatischen Owtscharka auch aggressiv reagieren.

Der Hund wurde gezüchtet für die Verteidigung gegen große Wildtiere. Als Herdenschutzhund und Wachhund ist er ein Einzelgänger und das Alleinsein gewöhnt. Er braucht eine klar definierte Aufgabe, seinen Lieblingsmenschen und die Weiten seines Landes. Das Leben draußen ist der robuste Vierbeiner ebenso gewohnt. Der Zentralasiatischen Owtscharka akzeptiert seinen Besitzer nur, sofern er sich als Rudelchef beweisen kann. Der dominant erscheinende Hund wird diese Rolle auch immer wieder beim Menschen überprüfen.

Sind Zentralasiatische Owtscharka gefährlich?

Wenn der Zentralasiatischen Owtscharka seine Herde oder Familie einer Bedrohung ausgesetzt sieht, kann er sehr gefährlich werden. Er greift ohne Vorwarnung an.

Hunde dieser Rasse

Aussehen des Zentralasiatischen Owtscharka

Zentralasiatischer Owtscharka von der Seite

Die verschiedenen Typen der Hunderasse Zentralasiatischen Owtscharka sind große Hunde. Der Körperlänge beträgt ein wenig mehr im Vergleich zur Widerristhöhe. Dabei erreichen Rüden mindestens eine Höhe von 65 cm. Hündinnen werden mindestens 60 cm groß. Die Rasse wiegt zwischen 40 und 50 Kilogramm. Insgesamt ist der Körperbau gut proportioniert, muskulös und kräftig. Der Brustbereich ist in seiner Breite und Länge deutlich ausgeprägt. Optisch hochgezogen ist der Bauch.

Die dunkelbraunen Augen sind umgeben von dicken Augenlidern. Das mittellange Fell der unterschiedlichen Typen vertritt ein breites Farbspektrum. Das Fell kann schwarz, weiß, grau, strohfarben, braungrau, fuchsrot sein oder Farbkombinationen haben.

Wie groß wird ein Zentralasiatischer Owtscharka?

Rüden werden mindestens 65 cm und Hündinnen mindestens 60 cm.

Impressionen der Hunderasse

Erziehung & Haltung des Zentralasiatischen Owtscharka – Das gilt es zu beachten

Der Zentralasiatischen Owtscharka kann zwar zärtlich und überraschend anhänglich sein. Leichtumgänglich machen ihn diese Wesenszüge aber nicht. Die Ruhe dieser Rasse dürfen vor allem Anfänger oder Hundefreunde ohne Erfahrung mit Schutzhunden nicht unterschätzen. Der große Hund kann auch dann aggressiv reagieren, wenn eine Bedrohung für den Menschen nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Für Anfänger und Hundehalter ohne Zusatzwissen ist der Hund nicht geeignet. Der Zentralasiatischen Owtscharka ist ein Vierbeiner für Spezialisten. Nur sie können eine richtige Erziehung leisten.

Eine klare und konsequente Hand mit Führungsstärke ist Voraussetzung. Dabei darf es keine Ausnahmen und auf keinen Fall jegliche Formen der Unsicherheiten geben. Unsicherheiten wertet das dominante Hundewesen als Inkompetenz. Schnell spielt es sich als Rudelchef auf. Selbst gut gemeinte Nachgiebigkeit nutzt der Zentralasiatische Owtscharka schnell zu seinen Gunsten aus. Auch wird übertriebene Härte, die eine mangelnde Führungsstärke verdecken soll, in unerwünschten Verhaltensweisen dieser Rasse enden.

Nicht zu vergessen ist, dass der Zentralasiatischen Owtscharka sehr viel stärker ist als der Mensch. Um risikoreiches Verhalten beim Hund zu vermeiden, sollte der Herdenschutzhund seinen territorialen Schutztrieb ausleben können. Der ursprüngliche Nomadenhund braucht das Leben draußen. Ebenso braucht er die weiten seiner gewohnten Landschaften. Kurz: Er braucht seine Heimat. Eine Haltung in großstädtischen Gebieten ist undenkbar für eine solche Hunderasse. Selbst ein Haus mit Garten in einem Vorort wäre nicht der richtige Ort. Auf dem Land müsste das große Grundstück sehr gut umzäunt sein, damit das Tier in den beengten Gesellschaftsstrukturen überhaupt von der Leine gelassen werden könnte.

Sind Zentralasiatische Owtscharka Familienhunde?

Die Hunderasse eignet sich nur bedingt für eine Familie.

Ernährung des Zentralasiatischen Owtscharka

Der Zentralasiatische Owtscharka erfreut sich einer robusten Gesundheit, obwohl er in seinen Gefilden eher karg ernährt wird. Deshalb braucht das erwachsene Tier nicht viel Futter. Hunde, die so groß werden, benötigen besonders in der jungen Phase eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Auf der einen Seite bedeutet das Futter mit ausreichend Nährstoffen. Auf der anderen Seite darf der Vierbeiner nicht zu nahrhaftes Futter bekommen, weil diese Rasse dann Gefahr läuft, zu schnell zu wachsen. Die letztlich großwüchsige Hunderasse braucht im Welpenalter Futter mit nur wenig Proteinen, damit das Wachstum richtig verläuft.

Wächst der Zentralasiatischen Owtscharka zu schnell und nimmt das Tier dabei zu viel Gewicht zu, können später Langzeitschäden entstehen. Dazu zählen vor allem Gelenkerkrankungen. Für Welpen gibt es spezielles Welpenfutter. Auch für Junghunde solcher großen Rassen hält der Fachhandel speziell zugeschnittenes Hundefutter bereit. Das proteinarme Futter muss dem noch jungen Zentralasiatischen Owtscharka täglich in kleinen Mengen verabreicht werden. Dies sollte drei bis viermal am Tag geschehen. Auch sollen sich die Jungtiere nicht körperlich verausgaben.

Der ausgewachsene Zentralasiatische Owtscharka braucht wiederum mehr Proteine. Der Fleischanteil sollte entsprechend hoch sein. Der Besitzer kann seinen Hund auch mit rohem oder gekochtem Fleisch füttern. Der erwachsene Zentralasiatischen Owtscharka wird zwei- bis dreimal am Tag gefüttert. Dabei sollten feste Zeiten eingehalten werden.

Gesundheit – Lebenserwartung & häufige Krankheiten

Die Lebenserwartung des Zentralasiatischen Owtscharka ist für einen Hund dieser Größe sehr hoch und beträgt zwischen 12 und 15 Jahre. Die lange Lebensdauer verdankt das Tier seiner robusten Gesundheit. Schon immer wurden die unterschiedlichen Typen des Zentralasiatischen Owtscharka auf eine Leistungsrasse trainiert, die auf den Herdenschutz spezialisiert ist. Das Leben der genannten ursprünglichen Verbreitungsgebiete verlangt das auch. Großwild wie beispielsweise Bären sind dort keine Seltenheit.

Rassetypische Krankheiten sind nicht bekannt. Doch ist der Zentralasiatischen Owtscharka ein sehr großer Hund. Wie alle großen Hunde können Gelenkprobleme im Laufe der Jahre auftauchen. Das sollte der künftige Hundehalter immer im Hinterkopf haben. Vor allem auf die Hüftgelenksdysplasie (HD) sollte ein Augenmerk liegen. Junge Fellnasen dieser Hunderasse dürfen sich nicht zu viel bewegen. Ihre körperliche Beschaffenheit ist in noch jungen Jahren nicht geeignet für übermäßiges herumspringen oder Treppensteigen.

Auch ist Übergewicht ein Thema, wenn schon im Welpenalter falsch gefüttert wird. Zu viel Proteine, zu viel Fleisch und Nährstoffe führen bei dem noch nicht ausgewachsenen Tier zu körperlichen Schäden. Auch der ausgewachsene Zentralasiatischen Owtscharka braucht im Grunde nicht viel Futter. Zwei Mahlzeiten am Tag reichen aus. Mehr sollte man dem Tier nicht geben.

Der Zentralasiatischen Owtscharka ist ein Leben draußen gewohnt. Seine dichte Unterwolle schützt das Tier vor Kälte. Die Rasse ist daher nicht kälteempfindlich. Sie ist auch anderen Wetterverhältnisse wie Hitze und Trockenheit bestens angepasst.

Wie alt wird ein Zentralasiatischer Owtscharka?

Ein Zentralasiatischen Owtscharka kann bis zu 15 Jahre alt werden.

Pflege des Zentralasiatischen Owtscharka

Die unterschiedlichen Typen des Zentralasiatischen Owtscharka haben kurzes bis mittellanges Fell, das keiner intensiven Fellpflege bedarf. Die Struktur der Haare beweist Widerstandsfähigkeit. Um sie gesund zu halten, sollte der Nomadenhund trotzdem regelmäßig gebürstet werden. Wird er gemäß seinen Aufgaben eingesetzt, lebt er die meiste Zeit draußen. Daher kann sich viel Schmutz im Fell ansammeln. Die stetige Pflegeroutine hält das Tier sauber.

Die Hunderasse sollte von klein auf an die Bürste gewöhnt werden. Mit der Zeit hält das Tier dabei still. Auch lassen sich auf diese Weise zu viele Haare im Haus vermeiden. Der künftige und erfahrene Besitzer mit Spezialwissen weiß um den Schmutz im Haus, den der Hund nach Erledigung seiner Aufgaben in der Natur mitbringen kann. Schließlich ist der Zentralasiatischen Owtscharka ein Hund für jedes Wetter.

Auch die Ohren sollten stets auf Verunreinigungen überprüft werden. Vor allem die Krallen dürfen nicht vergessen werden. Nutzen sie sich nur ungenügend auf natürliche Weise ab, muss der Besitzer diese Kürzen. Werden sie zu lang, kann das Tier schmerzhaft hängen bleiben.

Zentralasiatischen Owtscharka – Aktivitäten und Training

Zentralasiatischer Owtscharka Kopf

Der kräftige Wächter ist ein Hund mit einem ausgeprägten Bewegungsdrang. Diesen lebt er am liebsten im Rahmen seiner Aufgaben aus, für die er gezüchtet worden ist. Als Herdenschutzhund und Wachhund von Haus und Hof ist sein territorialer Schutztrieb am besten in den Händen von Viehhaltern und Viehzüchtern aufgehoben. Sie leben häufig isoliert, fernab der Stadt. Ein weitläufiges Grundstück sollte der künftige Hundehalter daher auf jeden Fall haben. Es sollte gut eingezäunt sein, damit sich das Tier ohne Gefahr für andere frei bewegen kann.

Für den Hundesport eignet sich das Tier nicht. Die richtige Beschäftigung ist das Bewachen von Herden. Teamwork mit seinem Besitzer beim Überwinden von Hindernisse im Rahmen eines Hundeparcours sind gänzlich ungeeignet für den dickköpfigen Vierbeiner. Von blindem Gehorsam hält das Hundewesen nichts. Die Bewegung beim Bewachen von Herden schöpft der Zentralasiatischen Owtscharka aus. Auch kann er gleichzeitig seinen Wachinstinkt ausleben. Es kommt kein Sport in Betracht, bei dem der Hund mit anderen Menschen oder Hunden in Kontakt kommt. Fremden gegenüber verhält er sich misstrauisch bis feindselig, wenn er sie als Bedrohung einordnet. Dann kann das Tier gefährlich werden, weil es meist ohne Vorwarnung einen verteidigenden Angriff vornimmt.

Gut zu wissen: Besonderheiten des Zentralasiatischen Owtscharka

Diese Hunderasse zählt zu den robusten überhaupt: Der Zentralasiatischen Owtscharka kann bei Wind und Wetter eingesetzt werden.

In Deutschland findet man allerdings nicht sonderlich viele Tiere dieser Rasse. Interessierte müssen sich unter Umständen auf eine etwas längere Suche einstellen.

Nachteile des Zentralasiatischen Owtscharka

Das Tier ist im Grunde nur für den Bereich der Viehzuchtkulturen gedacht. Viehzüchter und Viehhalter sind mit dem Zentralasiatischen Owtscharka bestens bedient. Für diesen Bereich gibt es nur Vorteile, weil die Rasse ihre Aufgaben einwandfrei erfüllt. Der erfahrene Hundespezialist, der sich mit Herdenschutzhunden dieser Art auskennt, weiß um die einzelgängerische Art des Zentralasiatischen Owtscharka und die Vorliebe für einsame und isolierte Gebiete.

Wer sich einen solchen Hund beschafften möchte, sollte keine anderen Haustiere im Haus haben.

Passt der Zentralasiatischen Owtscharka zu mir?

Beim Zentralasiatischen Owtscharka handelt es sich weder um einen Schoßhund noch um einen Begleithund. Die Rasse dient ausschließlich den Aufgaben, für die sie gezüchtet worden ist: Herden, Haus und Hof bewachen und beschützen. Deshalb sind sie in Deutschland kaum anzutreffen. Ihre Ursprungsgebiete sind heute noch immer ihre eigentliche Heimat. Dies gilt für alle unterschiedlichen Typen des Zentralasiatischen Owtscharka. Sie brauchen die Weiten ihrer Regionen, die alle Wetterverhältnisse auch in Extremen bieten. In einer Großstadt und einer Wohnung wäre eine Haltung undenkbar.

Zentralasiatischer Owtscharka im Liegen

Der Zentralasiatischer Owtscharka eignet sich nur bedingt als Familienhund.

Weil das Tier beim Bewachen von Herden sich selbst überlassen ist beziehungsweise eigenständig agiert, ist ein ständiger enger Kontakt zum Besitzer nicht notwendig. Das dominante Tier trifft seine Entscheidungen eigenständig und braucht die Zeit, um seine territorialen Ansprüche und seinen Schutztrieb ausleben zu können. Der Besitzer ist in diesen Momenten zweitrangig. In seiner Anwesenheit jedoch ist das Herrchen der Rudelchef. Und das muss auch immer klar sein.

Als Familienhund eignet sich das Tier nur sehr bedingt. Schon im Welpenalter muss ein gewisser Grad der Sozialisierung anerzogen werden, damit ein Zusammenleben auch mit Kindern funktioniert. Viel Selbstbewusstsein und Geduld ist dafür nötig. Zudem prüft das Tier immer wieder die Führungsrolle seines Besitzers.