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Heilkräuter für den Hund – Fit in den Frühling starten

von Frederieke Wenning
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Die richtigen Heilkräuter für den Hund bieten die perfekte Grundlage, um fit in den Frühling zu starten. Gerade im Sommer bietet es sich an eine Frühlingskur mit Heilkräutern für Deinen Hund zu machen. Denn die Heilpflanzen wirken ähnlich wie die Sonne unsichtbar und anregend auf den Organismus deines Hundes. Wir zeigen Dir, welche 16 Heilkräuter für den Hund besonders gesundheitsfördernd sind!

Heilkräuter für den Hund: Das gilt es zu beachten

Viele Kräuter sind uns aus der Küche schon bekannt. Sie bereichern alle möglichen Gerichte mit ihren vielfältigen Geschmäckern. Allerdings verfügt so manches Kraut auch über positive Effekte für Körper und Geist. Davon profitieren nicht nur Zweibeiner, sondern auch Hunde können die Pflanzen auf verschiedenste Weise für sich nutzen. Jedoch muss man hier aufpassen. Manche Kräuter, die wir lieben können für Hunde sogar giftig sein. Es gilt also darauf zu achten, was man seinem Vierbeiner zu fressen gibt. Bei kranken und trächtigen Tieren sollte man die Nahrungsergänzung in jedem Fall mit einem Tierarzt absprechen, um etwaige Risiken oder Wechselwirkungen auszuschließen. Genauso sollten Heilkräuter beim Hund niemals den Besuch beim Tierarzt ersetzen. Professionelle medizinische Hilfe ist und bleibt die erste Wahl bei Krankheitsfällen und Verletzungen.

Heilkräuter für den Hund selber anpflanzen

Natürlich kann man sich auch einen eigenen Kräutergarten anlegen. Dadurch sieht das Eigenheim nicht nur hübscher aus, sondern man kann die Ernährung seines Vierbeiners aus erster Hand bereichern. Für kleinere Beschwerden kann man sich so auch eine natürliche Hausapotheke anpflanzen. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Kräuter unbehandelt bleiben. Von Chemikalien, Pflanzenschutzmittel und mineralischen Düngern sollte man daher ablassen.

Kamille als Heilkräuter für den Hund

Heilkräuter Hund: KamilleWirkung:

Kamille kann nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Hunden Wunder wirken. Bei Magen-Darm-Beschwerden kann es wie viele Heilkräuter für den Hund den Magen beruhigen und Entzündungen oder Krämpfe bekämpfen. Auch bei Allergien, Haut- oder Fellproblemen kann Kamille Abhilfe schaffen.

Anwendung:

Zur Linderung der Beschwerden kann man Kamille entweder in getrockneter Form oder als Kamillentee verabreichen. Darüber hinaus kann man die Pflanze als Tupfer oder Wickel auf betroffene Stellen oder Wunden anwenden.

Fenchel

Heilkräuter Hund: FenchelWirkung:

Fenchel beruhigt in erster Linie den Verdauungstrakt. Darüber hinaus enthält die Pflanze verschiedene Vitamine und Nährstoffe wie Vitamin A und C sowie Kalzium und Natrium. Die Knolle ist außerdem kalorienarm und eignet sich daher auch für Hunde auf Diät. Bei Atemwegserkrankungen wird auch gerne Fencheltee eingesetzt, um die Atemwege zu beruhigen und den Schleim zu lösen.

Anwendung:

Fenchel kann sowohl gekocht als auch roh an Ihren Hund verfüttert werden. Ebenso eignet sich Fencheltee zur Bekämpfung von Blähungen, Verdauungsproblemen oder Atemwegserkrankungen Deines Vierbeiners.

Heilkräuter für den Hund: Salbei

Heilkräuter Hund: SalbeiWirkung:

Salbei hilft nicht nur uns Menschen mit seinen Bitterstoffen, sondern kann auch bei Hunden zum Einsatz kommen. Die antibakterielle und  Entzündungen verhinderte Wirkung hilft bei Husten, Entzündungen und Erkältung. Auch bei Würmern oder Parasiten ist diese Pflanze einen Versuch wert. Darüber hinaus wirkt das Kraut beruhigend und kann die Aufmerksamkeit Deines Vierbeiners erhöhen.

Anwendung:

Salbei sollte nicht bei trächtigen oder unter Epilepsie leidenden Hunden gefüttert werden. Aber nicht nur frischer Salbei, sondern auch Salbeitee kann seine heilende Wirkung als eines der Heilkräuter für Deinen Hund entfalten.

Oregano

Heilkräuter Hund: OreganoWirkung:

Nicht nur auf Pizza sehr beliebt, auch bei Ihrem Hund kann Oregano helfen. Bei Husten oder Bronchialbeschwerden ist dieses Kraut sehr beliebt. Aber auch Blähungen, Verdauungsprobleme und Parasiten können mit Oregano bekämpft werden. Ebenso wird der Pflanze eine Krebs vorbeugende Wirkungs zugeschrieben.

Anwendung:

Oregano kann man am besten entweder in frischer Form oder als Öl füttern. Weiterhin eignet sich das Kraut als Mittel gegen Mundgeruch. Dazu einfach etwas verdünntes Oreganoöl in die Zahnpasta oder direkt auf die Zähne und Schleimhaut des Vierbeiners einpflegen.

Welche Kräuter wirken beruhigend auf Hunde?

Zur Beruhigung können als Heilkräuter für den Hund zum Beispiel Salbei oder Basilikum gefüttert werden. Aber auch Baldrian, Hopfen oder Melisse haben eine beruhigende Wirkung auf die Vierbeiner.

Knoblauchsrauke als Heilkräuter für den Hund

Hundekräuter: KnoblauchsraukeWirkung:

Diese Wildkraut wirkt antibiotisch, entzündungshemmend, harntreibend und schleimlösend. In der Volksmedizin wurde die Knoblauchrauke für Wurmerkrankungen eingesetzt. Als eines der Heilkräuter für den Hund reinigt es von innen heraus und eignet sich dadurch ideal als Frühjahrskur. Obwohl die Blätter nach Knoblauch riechen, kannst du sie deinem Hund bedenkenlos geben. Denn anders als echter Knoblauch enthält das Heilkraut kein für Hunde giftiges Allicin.

Anwendung:

Du kannst sie das ganze Frühjahr frisch sammeln, zerkleinern und unter das Hundefutter mischen. Sowohl die Blätter als auch die Blüten können verwendet werden.

Petersilie

Heilkräuter Hund: PetersilieWirkung:

Petersilie fördert die Blase und die Niere Deines Hundes. Darüber hinaus hilft die Pflanze gegen Mundgeruch. Aber auch der Magen-Darm-Trakt und das Immunsystem profitieren von von dem Kraut.

Anwendung:

Petersilie sollte nur in kleinen Mengen gefüttert werden. Allerdings muss man bei trächtigen Hündinnen und Hunden mit Gallen- oder Nierensteinen aufpassen. Diese Vierbeiner sollte das Kraut besser nicht anrühren.

Scharbockskraut

Heilkräuter Hund: ScharbockskrautWirkung:

Die kleinen grünen Blättchen stecken voller Vitamin C, welches dem Körper nach den Wintermonaten besonders gut tut. Das Heilkraut spendet deinem Vierbeiner Energie und kurbelt den Stoffwechsel an.

Anwendung:

Eine halbe Hand voll Blätter klein schneiden und über das Hundefutter streuen. Das Scharbockskraut sollte nur so lange verwendet werden, bis die Pflanze blüht. Danach bildet sie Protoanemonin, welches für Mensch und Tier unverträglich ist.

Basilikum

Heilkräuter Hund: BasilikumWirkung:

Basilikum ist nicht nur wichtiger Bestandteil von Bruschetta, sondern kann auch verschiedene Symptome Deines Vierbeiners behandeln. Viele Vitamine und Mineralien bilden zusammen mit der antimikrobiellen Wirkung ein ausgezeichnetes Hausmittel bei bakteriellen und viralen Infekten. Ebenfalls hat Basilikum einen positiven Effekt bei Arthritis und wirkt bei manchen Hunden beruhigend.

Anwendung:

Basilikum kann ruhigen Gewissen in moderaten Mengen gefüttert werden. Dabei eignet sich die Pflanze  sowohl in frischer als auch getrockneter Form.

Welchen Tee kann ich meinem Hund geben?

Viele Teesorten können auch für Hunde aufgebrüht werden. Dazu zählen zum Beispiel Kamillentee, Fencheltee oder Salbeitee. Je nach Sorte können verschiedene Symptome mit dem Getränk angegangen werden.

Minze

Heilkräuter Hund: MinzeWirkung:

Minze riecht zum einen sehr gut und ist zum anderen ein geeignetes Mittel gegen Übelkeit, Blähungen oder andere Magenprobleme. Die Pflanze beinhaltet viele Antioxidantien und verfügt über eine antiseptische und desinfizierende Wirkung. Außerdem verhilft es deinem Vierbeiner zu einem frischeren Atem.

Anwendung:

Zu viel Minze kann Leber- oder Nierenprobleme auslösen. Daher sollte man auch hier auf die Menge achten und nicht zu viel Minze füttern. Von Zeit zu Zeit kann das Kraut dazu einfach mit unter das gängige Hundefutter gemischt werden.

Gänseblümchen

Heilkräuter Hund: GänseblümchenWirkung:

Das Gänseblümchen sieht nicht nur hübsch aus, sondern steckt auch voller wertvoller Inhaltsstoffe: äterische Öle, Bitterstoffe, Eisen, Flavonoide, Gerbstoffe, Kalium, Kalzium, Magnesium, Saponine sowie die Vitamine A,C und E. Dadurch hat es eine Stoffwechsel anregende und harntreibende Wirkung. Außerdem unterstützt es die Wundheilung und desinfiziert.

Anwendung:

Die Pflanze kann frisch, als Tee oder als Tinktur angewendet werden. Wenn du sie für die Wundheilung einsetzten möchtest, sollte die Pflanze zerquetscht auf die Wunde aufgetragen werden. Für einen Gänseblümchen Tee: Zwei Teelöffel Gänseblümchen mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.

Birkenblätter

Heilkräuter Hund: BirkenblätterWirkung:

Die Blätter enthalten unter anderem: ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide und Vitamin C. Dadurch wirken sie entzündungshemmend und harntreibend.

Anwendung:

2g Birkenblätter mit einer Tasse heißem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Danach solltest du die Blätter absieben. Nun kannst du entweder das Birkengrün zerkleinern und unter das Futter mischen, oder als Tee beimischen.

Brennnessel

Heilkräuter Hund: BrennesselWirkung:

Ein Weiteres dieser Heilkräuter für Deinen Hund ist die Brennnessel mit ihren vielen Mineralstoffen. Dadurch regt es den Stoffwechsel an, reinigt von innen und weckt die Lebensgeister nach den Wintermonaten. Besonders geeignet ist Brennesel auch bei Gelenkerkrankungen deines Hundes, da sie entzündungshemmend wirkt.

Anwendung:

Auch hier kannst du die Blätter dem Hundefutter zufügen, allerdings solltest du sie vorher andünsten. Bei Gelenkbeschwerden ist es noch besser die Brennesel als frischen Saft zu verabreichen.

Welche Kräuter sind giftig für Hunde?

Gängige Kräuter, die Dein Vierbeiner auf jeden Fall vermeiden sollte sind unter anderem Bärlauch, Knoblauch, Vanille, Waldmeister und Schnittlauch. Manche Kräuter können Übelkeit und Erbrechen oder gar lebensbedrohliche Folgen bei Hunden auslösen.

Wiesenschaumkraut

Heilkräuter Hund: WiesenschaumkrautWirkung:

Diese Pflanze ist ein richtiges Powerkraut! Ein Tee aus Wiesenschaumkraut regt Leber und Galle an und wirkt super als Kur gegen Frühjahrsmüdigkeit. Zudem stärkt es das Immunsystem deines Hundes!

Anwendung:

Klein geschnitten oder als Tee dem Futter beimischen. Für den Tee kannst du zwei Teelöffel des Krauts mit 250 ml Wasser aufbrühen.

Giersch

Heilkräuter Hund: GierschWirkung:

Das sogenannte „Zimperleinkraut“ ist mit seinen Inhaltsstoffen (Kalium, Flavonoide, Vitamin C und Eisen) ein echter Alles-Könner! Es unterstützt die Nieren-, Blasenund Darmfunktion und spült angesammelte Harnsäure aus dem Körper. Es soll außerdem bei Rheuma und Gicht helfen. Darüber hinaus wirkt das Heilkraut entzündungshemmend und krampflindernd.

Anwendung:

Die jungen Triebe frisch zupfen und zerkleinert unter das Hundefutter mischen.

Löwenzahn

Heilkräuter Hund: LöwenzahnWirkung:

Das Wildkraut ist im Frühjahr beinahe überall zu finden! Löwenzahn hat einen hohen Anteil an Bitterstoffen und Kalium. Diese Inhaltsstoffe wirken blutreinigend, harntreibend und positiv auf Magen, Leber und Galle. Zudem regen solche Heilkräuter für den Hund den Stoffwechsel an.

Anwendung:

Die Blätter können frisch gepflückt dem Futter zugegeben werden. Für die Herstellung eines Tees können alle Bestandteile benutzt werden.

Vogelmiere

Heilkräuter Hund: VogelmiereWirkung:

Vogelmiere hat einen sehr hohen Vitamin C und Saponin Gehalt! Die kleine Pflanze fördert die Wundheilung und hilft bei Juckreiz und Husten. Zudem ist sie bei Augenentzündungen, sowie Blasen– und Nierenentzündungen bei deinem Hund sinnvoll.

Anwendung:

Das Heilkraut kann entweder frisch gefüttert oder gepresst als Salbe auf Wunden aufgetragen werden. Für einen Tee: 2 Teelöffel Vogelmiere mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen und 5-10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseilen.

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