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Blutvergiftung beim Hund – Schnelles Handeln ist gefragt

von Alexander Epinger
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Blutvergiftung beim Hund – schnelles Handeln ist gefragt

Die Sepsis, also eine Blutvergiftung beim Hund, kann tödlich enden. Daher ist es unbedingt erforderlich, bereits bei ersten Symptomen den Tierarzt aufzusuchen.

Blutvergiftung (Hund): Krankheitssteckbrief

Blutvergiftung beim Hund – Definition und Krankheitsverlauf

Im allgemeinen Sprachgebrauch dient der Begriff „Blutvergiftung“ für verschiedene Formen von Infektionen. Wenn von einer Blutvergiftung beim Hund die Rede ist, handelt es sich in aller Regel um eine Sepsis. Die Besonderheit der Sepsis besteht darin, dass Krankheitserreger in Form von Bakterien, Viren oder Pilzen in die Blutbahn gelangen. Mit dem Blutkreislauf verteilen sie sich im gesamten Körper. Das Immunsystem des Hundes ist durch die Ausbreitung nicht in der Lage, den Infektionsherd einzugrenzen und die Erreger zu bekämpfen. Die Folge ist eine extreme Abwehrreaktion des Körpers und dadurch möglicherweise ein Kreislaufschock. Charakteristisch für die Sepsis sind ihre schnelle Ausbreitung und ein mögliches Mehrfachorganversagen. Daher müssen Gegenmaßnahmen kurzfristig einsetzen.

Die schnelle Ausbreitung der Blutvergiftung beim Hund führt zu vielschichtigen und daher nicht immer leicht zu definierenden Reaktionen. Daher ist es oft schwierig, eine Blutvergiftung zu erkennen. Zunächst zeigt der Hund ein schlechtes Allgemeinbefinden. Als erstes Organ stellen meist die Nieren ihre Arbeit ein und es kommt zu einer verringerten Harnproduktion.
 

Viren und Pilze

Pilze und Viren können den kreislaufs des Tieres erheblich schaden.

Gefahren einer unbehandelten Blutvergiftung beim Hund

Eine nicht behandelte Sepsis führt aufgrund der Folgen der Vergiftung häufig innerhalb kurzer Zeit zum Tod des Tieres. Selbst wenn der Hund die Blutvergiftung ohne Behandlung überlebt, kann er dauerhafte gesundheitliche Schäden davontragen. Typische Folgeerkrankungen sind Muskel- und Nervenschädigungen sowie dauerhafte Organschäden oder eine Anämie (Blutarmut).

 

Wie lange dauert es bis zu einer Blutvergiftung?

Die Dauer von der Infektion bis zum Ausbruch der Blutvergiftung ist unterschiedlich und hängt auch davon ab, in welcher Körperregion die Erreger eintreten. Ist eine Wunde an der Pfote verantwortlich, dauert es etwas länger als bei einer Ursache direkt in einem Organ. Grundsätzlich kann die Blutvergiftung rasch nach einer Verletzung auftreten.

Blutvergiftung beim Hund – mögliche Symptome

Je schneller Du erkennst, dass Dein Hund an einer Blutvergiftung erkrankt ist, umso größer ist die Chance auf Heilung. Diese typischen Symptome weisen auf eine Sepsis beim Hund hin:

  • Fieber
  • Allgemeine Schlappheit
  • Appetitlosigkeit
  • Teilnahmslosigkeit
  • Lethargie
  • Schwäche
  • Blutiger Durchfall
  • Lähmungserscheinungen
  • Muskelschmerzen
  • Beschleunigte Atmung
  • Schneller Herzschlag
  • Plötzlicher Blutdruckabfall
  • Organversagen

Abhängig davon, welche Organe bereits befallen sind, können weitere Symptome auftreten.

Behandlung von Blutvergiftungen beim Hund

Nach der Diagnose einer Sepsis setzt sofort die Behandlung mit Antibiotika ein. Da in den meisten Fällen zunächst unklar ist, welche Erreger für die Blutvergiftung beim Hund verantwortlich sind, setzen Veterinäre oft gleich mehrere Antibiotika ein. Die Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten und Infusionen stabilisiert den Kreislauf. Grundsätzlich ist die Behandlung in einer Tierklinik vorteilhaft, da der Hund hier ununterbrochen überwacht wird. Bei weiteren Symptomen ist in der Klinik ein schnelles Eingreifen möglich.

Sofern die Ursache für die Blutvergiftung erkennbar ist, wird sie ebenfalls in der Tierklinik behandelt. Liegt etwa ein Abszess vor oder eine Vereiterung der Gebärmutter, erfolgt parallel die gezielte Ursachenbekämpfung. Verweigert der Hund die Futteraufnahme, ist eine künstliche Ernährung erforderlich, um seine Genesung zu unterstützen.

Was wird bei einer Blutvergiftung gemacht?

Die Behandlung einer Blutvergiftung erfolgt insbesondere durch Antibiotika. Sofern eine Ursache für die Entstehung der Sepsis erkennbar ist, wird auch diese behoben.

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