Home News Wissenschaftler behaupten: Kleine Hunde sind aggressiver als große

Wissenschaftler behaupten: Kleine Hunde sind aggressiver als große

von Kathrin Maistrak
0 Kommentar
Kostenloses E-Book Welpen 1x1 zum Download

Wissenschaftler aus Pennsylvania untersuchten, warum kleinere Hunde oft aggressiver sind als größere Vierbeiner. Oft ziehen die kleineren Fellnasen mit Gebell viel mehr Aufmerksamkeit auf sich und knurren große Hunde an.

Der Forscher James Serpell ist Direktor des Center for the Interaction of Animals and Society an der University of Pennsylvania School of Veterinary Medicine und erklärte dem Magazin “Livescience” seine Gründe warum kleine Hunde aggressiver seien. Er behauptet: „Kleine Hunde mit einem Gewicht von weniger als 20 Pfund neigen eher dazu in die Vollen zu gehen“. Darunter zählt das Magazin die Rassen Dackel, Chihuahua und Jack Russel auf.

Gründe, warum kleine Hunde aggressiver sind

Insgesamt gäbe es drei Gründe, warum die kleineren Hunde aggressiver seien.

  1. Wenn die kleinen Hunde sich aufgrund ihrer Größe den größeren Hunden wie Rottweiler, Pitbull oder Labrador unterlegen fühlen, gehen sie in den Selbstverteidigungsmodus. Die kleinen Hunde werden lauter und knurren die Großen an, da sie Angst bekommen.
  2. Wissenschaftler Serpell nennt auch die Besitzer als einen Grund. „Die neigen dazu, sie wie Kleinkinder zu behandeln und als hilflose Babys zu betrachten“. Viele Hundebesitzer betüddeln die kleinen Hunde und lassen ihnen alles durchgehen. Erziehung ist dann nicht vorhanden und die Hunde lernen nicht mit Stresssituationen richtig umzugehen. Bei den großen Hunden geht jedoch fast jeder Hundebesitzer in eine Hundeschule, in der ein gutes Verhalten beigebracht wird.
  3. Ein weiterer Grund sei das aufbrausende Verhalten der kleinen Hunde. Dies hänge mit dem Wachstumsfaktor-Gen, welches die Hunde klein macht, zusammen. Die Genetik könnte mit den Charaktereigenschaften des kleinen Hundes zusammenhängen. Sie haben scheinbar mehr Trennungsangst und bellen bei Unsicherheiten.

Kritik

Die Frage danach, ob es besonders aggressive oder gefährliche Hunderassen gibt, ist in der Wissenschaft keineswegs neu. Seit Jahren gibt es Debatten zu dem Thema. Bereits im Mai haben wir über eine Studie über die aggressiven Hunderassen berichtet: Studie: Diese Hunderassen gelten als besonders aggressiv. Darunter fielen auch kleine Hunde wie der Chihuahua.

Quelle: Der Westen

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.