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Dramatische Rettungsaktionen – Haustiere bei Hochwasser von Besitzern zurückgelassen!

von Virginia Kirchmeier
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Aufgrund der Flutkatastrophe haben in NRW und Rheinland-Pfalz viele Personen ihre Häuser und somit auch ihr Hab und Gut schlagartig zurücklassen müssen. Einige Menschen konnten ihre geliebten Haustiere nicht retten.

Evakuation in Trier

Zahlreiche Menschen mussten in Trier- Ehrang ihre Häuser ohne ihre Hunde verlassen. Die Feuerwehr in Trier begann deshalb in der Nacht zu Freitag mit der Bergung der Tiere. Über 60 Haustiere wurden aus den gefluteten Häusern gerettet. Die Feuerwehr erstellte eine Liste und konnte gezielt die Tiere mit einem Radlader retten.Die zurückgelassenen Tiere wurden für das Erste im Tierheim Trier-Zewen beherbergt – die Tierhalter sind froh. „Es ist schon wichtig für die Menschen, dass sie einfach auch sehen, dass auch auf ihre ganz persönlichen Belange geschaut wird“, laut Dreyer.

Ministerpräsident Malu Dreyer erklärt: „Ich kann das total gut nachvollziehen, weil es ein Tier ist, das man einfach gerne hat und das zum Leben gehört“.

NRW: In NRW würden Tiere in Tierheimen und Zoos vor den Wassermassen gerettet werden. 

Solingen: Solingen im Rheinland musste ein Tierheim total räumen. Die Tiere sind gesund und munter.

Aachen: Die Reptilienauffangstation in Aachen kämpfte mit teilweise mit zwei Meter hohen Wellen. Die Auffangstation konnte fast alle 100 Tiere kurz vor der Flutwelle evakuieren und in höher gelegenen Terrarien unterbringen. 

Akuter Appell von Peta an Tierbesitzer!

Der Appell von der Tierschutzorganisation Peta richtet sich an die Tierbesitzer. Sie sollen ihre Tiere bei der Evakuation nicht zurücklassen. „Die Überschwemmungen bringen großes Leid über Mensch und Tier. Wir appellieren an alle Tierhalter, im Falle einer Evakuierung oder Flucht, ihre tierischen Mitbewohner auf keinen Fall zu Hause zu lassen. Oft werden Gebiete oder Gebäude tagelang gesperrt, bevor man zurückkehren kann“, informiert Peter Höffken, Fachreferent von Peta.

Er äußert sich: „ Bitte nehmen Sie neben Ihren Tieren auch eine Erstversorgung an Nahrung mit sowie stoßsichere Transportboxen beziehungsweise für Hunde, Leine, Brustgeschirr und Decken.“ 

Des Weiteren rät Höffken auch Nutztiere wie Kühe und Schweine zu evakuieren.

Quelle: derwesten.de

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