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Neues Tierschutzgesetz in Großbritannien: Hunde haben Gefühle

von Michelle Holtmeyer
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Dass Hunde Gefühle haben und Freude, Leid und Schmerzen empfinden können, weiß jeder Hundebesitzer. Nun sollen in Großbritannien Hunde und alle Wirbeltiere als fühlendes Wesen vor Gesetz gelten und nicht mehr als Sache.

Am Donnerstagmorgen stellte der britischen Umweltminister George Eustice einen neuen Aktionsplan für das Wohl von Tieren vor. Es soll eine Revolution im Umgang mit Tieren in Großbritannien geben und besonders neue Maßnahmen zum Schutz von Tieren aus dem Ausland setzen. Der wichtigste neue Inhalt ist, dass Tiere Gefühle haben und Leid, Schmerz sowie Vergnügen empfinden. Eustice sagt: „Wir sind eine Nation der Tierfreunde“ und möchte daher neue Regeln und Maßstäbe im Tierschutz setzen.

Das neue Gesetz wurde am Donnerstag der Queen Elizabeth II. in ihrer traditionellen Regierungserklärung angekündigt.

Illegalen Welpenhandel verbieten

Um die Hunde aus dem Ausland zu schützen, soll streng gegen illegalen Welpenhandel vorgegangen werden. Sie wollen Einfuhrbestimmungen ändern. Zudem sollen mehr Kontrollen von Tieren aus dem Ausland durchgeführt werden. Die seit 2010 vorhandene Chip-Pflicht für Hunde soll weiterhin bestehen und auf Katzen ausgeweitet werden. Außerdem soll mehr gegen Tierdiebstähle vorgegangen werden, da dies durch die Corona-Pandemie immer mehr zugenommen hat.

Tierquälerei verhindern

Die britische Regierung will das Land zum Vorzeige-Land in Sachen Tierschutz machen. Dabei soll Tierquälerei nun auch härter bestraft werden. Die Strafe von aktuell 6 Monaten soll auf maximal 5 Jahre erweitert werden.

Des Weiteren sollen Elektroshock-Hundehalsbänder verboten werden. Diese sind nicht artgerecht und viele Hunde leiden darunter. Wie gefährlich diese sind, erfährst Du in dem Artikel: Elektrohalsband für Hunde: Wie gefährlich ist es wirklich?

Tierschützer haben Hoffnung

Die britischen Tierschützer begrüßen den neuen Plan vom Umweltminister. Sie loben die Regierung für den neuen Einsatz für das Wohl der Tiere. Die Tierschutzorganisation „RSPCA“ fordert eine „ganzheitliche Strategie zur Gesundheit und zum Wohl der Tiere“. Das neue Gesetz sei erst der Anfang.

Boris Johnson für Tierwohl in der Politik

Eustice nennte den Plan als ein „wichtiges Signal für die Welt“. Viele dieser Änderungen seien erst durch den Austritt von Großbritannien aus der EU möglich. Boris Johnson ist der erste Premierminister, der Tierschutz in der Politik verankern möchte. Kritiker vermuten dies aufgrund seiner Verlobten Carrie Symmonds, die sich stark für Tierrechte einsetzt.

Quelle: GOK.UK

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