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Malteser-Welpenkauf verbirgt Schreckliches

von Virginia Kirchmeier
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In Ratingen in NRW wollte die 53-jährige Frau einen Malteser-Welpen kaufen. Aber als der Verkäufer dann mit dem Welpen auftaucht, offenbart sich der Hund als Schmuggelware.

Unseriöser Kauf

Die 53-Jährige sah im Internet die Malteser-Welpen und verliebte sich sofort in einen von ihnen. Ende August war es dann soweit – Der kleine Vierbeiner sollte ein liebevolles Zuhause bei ihr erhalten. Als der Verkäufer den Welpen vorbei brachte, kam der Frau die Situation komisch vor. Der Welpe sah nicht aus wie auf dem Foto der Anzeigen im Internet. Die Frau fragte den Verkäufer aus. Dieser wurde daraufhin unruhig, brach die Verkaufsverhandlung ab und machte sich mit dem Vierbeiner auf.

Frau benachrichtigte sofort die Polizei

Sie nahm den Welpen aus dem Auto und rief die Polizei an. Der Mann flüchtete. Die Polizei konnte herausfinden, dass der Hund aus Mazedonien nach Deutschland kam und einen notwendigen EU-Heimtierausweis besaß, aber die Angaben nicht mit seinem Chip übereinstimmten. Des Weiteren wurde festgestellt, dass der Malteser-Welpe viel zu früh vom Muttertier getrennt wurde und keine Impfung gegen Tollwut erhalten hatte. Die Beamten leiteten gegen den Verkäufer eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung sowie ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ein.

Vor Ort bei dem Verkäufer entdeckten die Beamten noch ein weiteren Malteser-Welpe. Der Mann bestritt die ganzen Vorwürfe gegen ihn und beschuldigte einen 37-Jährigen aus Hilden in NRW, der bereits des Verdachts des illegalen Schmuggels von Welpen behördlich bekannt ist.

Welpen jetzt im Tierheim

Die Malteser-Welpen Balou und Ricky wurden in ein Tierheim gebracht. Sie werden dort gepflegt und die fehlenden Impfungen nachgeholt.

Damit Dir so etwas Schreckliches nicht passiert, findest Du in unserem Magazin hilfreiche Tipps rund um das Thema illegaler Welpenhandel und wie Du diesen melden kannst.

Quelle: derwesten.de

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