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Mahnwache gegen illegalen Hundewelpenhandel am Brandenburger Tor

von Kathrin Maistrak
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Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN protestierte am Dienstag in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen illegalen Handel mit Welpen. Sie stellten 200 Holzkreuze und Grablichter auf, um an die bereits gestorbenen Welpen zu erinnern.

Die Protestaktion auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor sorgte für viel Aufsehen. Hunderte Kreuze standen toll inszeniert auf dem Platz. Zudem hielten Tierfreunde ein Plakat mit dem Aufdruck: „Wir gedenken der Millionen Opfer des illegalen Welpenhandels!“. Desweiteren haben sie einen LKW mit dem Aufdruck: „Illegalen Welpenhandel stoppen!“ und Bildern von eingesperrten Hunden am Rande des Platzes hingestellt.

 

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Nachfrage steigt durch die Corona-Pandemie

Die Sprecherin der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN sagt: „Seit der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Welpen enorm gestiegen. Für die Kriminellen auf Verkaufsportalen ist das ein lukratives Geschäft.“

Auch die Preise von Welpen sind erheblich gestiegen. Je länger die Pandemie andauerte, umso teurer wurden die Welpen. Trendrassen lagen noch 2019 bei ungefähr 850€ und sind heute bei 1750€. Durch den gestiegenen Preis verkaufen illegale Händler ihre Welpen billiger und immer mehr Leute kaufen Ihren Hund bei solchen Händlern. Daher fordert VIER PFOTEN unter anderem die Einführung der Pflicht, die Welpen chippen zu lassen.

Schlechte Erfahrungen mit illegalem Welpenhandel

Verschiedene Hundebesitzer Berichten von ihren Erfahrungen mit illegalen Welpenhandel. Auch Model Alena Gerber hat einen illegal gehandelten Welpen verloren. „Mein Hund wurde immer schlapper und bekam Schaum vor dem Mund. Nach einer Nacht in der Klinik ist er gestorben.“ Seitdem setzt sich auch das Model gegen illegalen Hundehandel ein.

Petition an das Bundesministerium

Am Mittwoch soll nun eine Petition an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft von der Organisation VIER PFOTEN abgegeben werden. Darin wird gefordert den Online-Handel mit Tieren sicher zu machen.

Bereits im Januar dieses Jahres gab es einen Austausch zu illegalem Handel mit Tieren zwischen Tierschutzorganisatoren VIER PFOTEN Pfoten, Online-Plattformen wie edogs und Zuchtverbänden mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Aufruf zum Teilen

Um den illegalen Welpenhandel verhindern zu können, sollte sich jeder vor dem Kauf eines Welpen informieren. Wie man erkennt, dass es sich um einen illegalen Händler handelt, erfährst Du in dem Artikel Illegaler Welpenhandel – Das hat es mit Kofferraum-Welpen auf sich.

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edogs setzt sich ebenfalls gegen illegalen Welpenhandel ein. Es wird viel Wert auf Sicherheit und Seriosität auf dem Hundeportal gesetzt. Illegalen Händlern wird durch eine Verifizierung mit Ausweisdokumenten und Zuchtbescheinigung keine Chance auf dem Portal gegeben.

Quelle: BZ Berlin

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