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Illegaler Welpenhandel: Hund mit abgeschnittenen Ohren gerettet

von Jan Veeningen
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Wieder wurde ein illegaler Welpentransport gestoppt. Dabei wurden zwei Welpen in einem katastrophalen Zustand sichergestellt. Einem der Hunde waren sogar die Ohren abgeschnitten worden.

Erneuter Fall illegalen Welpenhandels

Ein weiterer Fall illegalen Welpenhandels erschüttert Franken. Um zwei Uhr nachts rief die Polizei die Tierretter des Tierheim Feucht zu einem Autobahnrastplatz. Die Beamten hatten zwei illegal transportierte Kangal Welpen sichergestellt. Die beiden Junghunde waren in einem katastrophalen Zustand. Sie reisten in ihren eigenen Exkrementen und von Wasser, Futter und Wärme fehlte jede Spur. Außerdem waren die beiden nicht ausreichend geimpft. Sie sind im Kofferraum eines Kombis aus Osteuropa importiert worden. Dieser stand wiederum auf einem Anhänger.

Der kleinere Welpe hatte noch einigermaßen Platz auf seiner Reise. Der größere der beiden musste jedoch ohne Bewegungsfreiraum in einer viel zu kleinen Katzenbox leben. Selbst im Tierheim habe der kleine Vierbeiner noch lange vor der Box gekauert bevor er sich wieder bewegen konnte. Aber es kommt noch schlimmer: dem Welpen wurden die Ohren abgeschnitten. Warum man den Hund so massakriert hat, bleibt unklar.

Müssen die beiden zurück?

Mittlerweile geht es den beiden wieder besser. Der Kleine benötigt jedoch weiterhin medizinische Hilfe. Vorerst können die tapferen Vierbeiner nicht adoptiert werden, da sie sich sicherheitshalber noch in Quarantäne befinden. Weiterhin sei noch ungeklärt, ob die Hunde nicht doch zurückgegeben werden müssen. Wer der gesetzmäßige Eigentümer der beiden ist, muss durch das zuständige Veterinäramt entschieden werden.

Quelle: inFranken

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