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Hund wird ausgesetzt und wartet tagelang vor dem Haus seines Herrchens

von Kathrin Maistrak
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Über mehrere Tage saß ein Rüde alleingelassen ohne Wasser und Futter vor dem Eingangstor zum Haus seines ehemaligen Herrchens. Dieser wollte den Hund nicht und hatte ihn bereits ersetzt.

Tierschützer der Organisation „Love Furry Friends“ wurden in der Ukraine von Nachbarn des Grundstückes alarmiert, dass ein Hund bereits mehrere Tage verwahrlost vor dem Tor eines Mannes sitzt. Vor Ort versuchten die Tierschützer herauszufinden, warum der Besitzer den Hund ausgesetzt hatte.

Besitzer wollte den Hund nicht mehr

Einem direkten Gespräch stimmte der Hausherr nicht zu. Jedoch gelangte es den Tierschützern eine Telefonnummer herauszufinden und stellten Kontakt mit ihm her. Dabei kam heraus, dass dem Besitzer der Rüde namens Leo zu brav sei. Er behauptete einen Wachhund für sein Grundstück zu brauchen. Der Rüde schien seinen Anforderungen nicht gerecht zu werden, sodass er ihn kurzerhand aussetzte und sich bereits einen neuen Wachhund anschaffte. Der kaltherzige Besitzer erklärte somit, dass Leo nicht seinen Anforderungen gerecht wurde und er deswegen keinen Platz und keine Aufgabe für den Rüden hätte.

Nachbarn helfen

Ein Nachbar kam kurz nachdem die Tierschützer auf dem Gelände eintrafen vorbei und erklärte, dass alle Nachbarn sich Sorgen um den Hund gemacht haben und Mitleid hatten. Gemeinsam hatten sie den Hund wohl regelmäßig gefüttert und gestreichelt während er verlassen vor dem Tor wartete. In dem Video der Tierschutzorganisation ist bereits eine Bindung zwischen Hund und Nachbar zu erkennen.

Sobald die Tierschützer ihn etwas von dem Tor des Hauses mit Futter weglocken wollte, schaute er kurz und ging direkt wieder zurück zu dem Tor.

Tierschützer nahmen den Hund bei sich auf

Die Tierschützerin Olena erkannte am Hals des Rüden einen Männergürtel statt eines Hundehalsbandes. Dies wechselte sie mit Hilfe des Nachbarn aus um ihn an die Leine nehmen zu können. Der Nachbar schaffte es dann den Rüden vom Haus wegzulocken und in das Auto der Tierschützer zu bringen. Sie brachten ihn direkt zu dem örtlichen Tierarzt. Dort wurde er zunächst von sehr vielen Zecken und Flöhen befreit. Der Hund wurde scheinbar nie richtig gepflegt. Nach der Prozedur bekam er noch ein Bad. Vermutlich musste Leo vorerst in Quarantäne verweilen. Zudem wurde er vollständig geimpft. Die Tierärzte vermuten, dass er erst ein Jahr alt ist. Sein verschmustes und sehr verspieltes Verhalten weist auf das junge Alter hin.

Leo sucht ein neues Zuhause

Nun ist Leo topfit und munter, geht am liebsten am See spazieren und scheint ein allgemein sehr freundlicher und braver Hund zu sein. Insbesondere mit Kindern soll der Rüde sehr freundlich und vorsichtig sein. Ein echter Familienhund. Für Leo wird nun ein großartiges neues Zuhause gesucht in einer Familie, die seine ausgeglichene und liebenswürdige Art wertschätzt.

Die ganze Geschichte des Hundes wurde von den Tierschützern in einem Video zusammengefasst:

Mehr zu Tierschutzhunden erfährst Du in dem Artikel 10 Gründe, warum Du einen Hund aus dem Tierschutz adoptieren solltest.

Quelle: Tag24

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