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Heldenhaft: Husky rettet ausgesetztes Baby aus Gebüsch

von Lisa Willen
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Am frühen Abend des 22.April, ging der Brite Terry Walsh wie an jedem anderen normalen Tag mit seiner Husky Dame im Mounds Park in Kings Norton, Birmingham, spazieren. Noch unwissend, dass seine Hündin dieses Mal der Retter in der Not ist, der eine mögliche Tragödie verhindert.

„Als wir am oberen Ende der Mounds entlangliefen und in Richtung Straße guckten, lag dort eine Menge zerbrochenes Glas“, berichtet der 64-Jährige. „Zu meiner Linken lag eine aufgerollte Decke im Gebüsch. Ich drehte mich um, um Hel festzuhalten, damit sie nicht in die Scherben tritt, da drehte sie ab, ging zu der Decke und legte sich daneben. Sie fing an, sie mit der Nase vorsichtig anzustupsen.“ Plötzlich hörte Walsh ein Baby weinen. „Ich glaube, es war die Wärme des Hundekörpers und das Anstupsen, was das Baby aufweckte“, erklärt er Birmingham Live.

Husky Dame erweist sich als Schutzengel eines Neugeborenen

Es stellt sich raus, dass das Baby ein Neugeborenes ist und die Hündin dem kleinen Jungen womöglich das Leben gerettet hat. „Dieses Baby könnte tot sein. Der Himmel hat Hel geschickt, um den neugeborenen Jungen zu retten!“, ist Terry sich sicher.

Walsh suchte nach Hilfe, schaute sich um, konnte aber in unmittelbarer Nähe niemanden erblicken. In etwa zehn Meter Entfernung entdeckte er eine Frau mit zwei Kindern, rannte unverzüglich zu ihr runter und sagte: „Entschuldigen Sie, ich glaube ich habe da oben ein ausgesetztes Baby gefunden.“

Auf dem Weg zurück zur Fundstelle des Neugeborenen rief die Frau direkt die West-Midlands-Polizei. Während die beiden auf deren Ankunft warteten, nahm die Mutter den Kleinen sofort auf den Arm.

Als die Beamten den Park erreicht hatten, lief Walsh zu ihnen, um sie zur Fundstelle zu führen. Diese riefen ebenfalls prompt einen Rettungswagen, um den Jungen schnellstmöglich ins Krankenhaus zu bringen.

Laut Angaben der Polizei wird das Baby momentan behandelt, sei aber wohlauf.

Von der Mutter fehlt immer noch jede Spur 

Die Polizei konnte die Ethnie des Babys nicht eindeutig bestimmen, wolle aber nach einer weißen Frau in den Zwanzigern suchen. Sicher sei jedoch, dass das Baby wahrscheinlich noch am selben Tag geboren war. Zu dem Zeitpunkt, als Hel es fand, sei es erst wenige Stunden alt gewesen, erklärte Kriminalkommissarin Annie Miller. Da die Mutter so kurz nach der Entbindung ebenfalls medizinische Hilfe benötigen könnte, suche die Polizei dringend nach ihr.

Trotz dessen sind die ersten Erkenntnisse der Polizei, die diese bereits am darauffolgenden Tag bekannt gab, positiv: Die Mutter habe sich während der Schwangerschaft ausreichend versorgt, davon zeuge der gesunde Zustand ihres kleinen Sohnes.

Dennoch startete die Polizei Aufrufe, die Mutter möge sich melden: „Ihr Baby ist gesund und in guten Händen, aber die wichtigste Person in seinem Leben ist seine Mutter und es ist unsere höchste Priorität, sie zu finden“. Ebenso wird weiterhin um Hinweise gebeten, die zum Auffinden der Mutter beitragen könnten.

Brite ist stolz auf seine lebensrettende Hündin Hel

Terry ist besonders dankbar, dass es sein sanftmütiger Vierbeiner war, der das Neugeborene gefunden hatte: „Ein größerer Hund oder einer mit einem anderen Temperament hätte vielleicht einfach an der Decke gerüttelt und gezogen, und dann gibt es noch Füchse und Ratten und all das. Wie würden die ein Baby behandeln?“, fragt er sich bei Birmingham Live. 

Eins ist jedoch klar: die Lebensretterin hat für ihre Aufmerksamkeit und Behutsamkeit definitiv mehr als einen leckeren Knochen verdient.

Quelle: RTL

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