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Fast 35.000 Unterschriften – Bußgeld fürs Gassi gehen bei Hitzewellen?

von Emma Quinn
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Paige Spearman aus Waterlooville, England, fordert Geldstrafen für das Gassi gehen bei Hitzewellen. Sie hat eine Petition ins Leben gerufen und bereits über 35.000 Unterschriften gesammelt. Grund für die Petition: ein Hund kann schon nach 15 Minuten in der Hitze sterben.

Die Engländerin Paige Spearman fordert eine Geldstrafe für Hundebesitzer, die bei Hitzewellen mit ihren Vierbeinern Gassi gehen. Sie rät ab Temperaturen von 20 Grad eher am frühen Abend spazieren zu gehen, statt in der prallen Sonne. Denn Hunde haben nämlich keine Schweißdrüsen – und können nach nur 15 Minuten in der Hitze an einem Hitzeschlag sterben. Sie hat bereits auf change.org über 35.000 Unterschriften gesammelt. „Ich denke Bußgelder sollten durchsetzbar sein, wenn irgendjemand dabei gesehen wird, wie er bei über 20 Grad Gassi geht“ erklärt die 25-Jährige Engländerin.

Hunde und Hitze

Hunde regulieren ihre Körpertemperatur durch Hecheln und das Aufhalten im Kühlen. Aber wenn die Sommertage 28 – 30 Grad Celsius erreichen, funktioniert der Abkühlmechanismus der Vierbeiner nicht mehr. Hunde sind nicht für Hitze geschaffen. Am wohlsten fühlen sie sich bei einer Umgebungstemperatur von ca. 14 Grad. Also sollte alles, was die Temperatur des Vierbeiners bei sommerlichen Temperaturen zusätzlich nach oben treibt, vermieden werden – auch das Gassi gehen. Da einige Besitzer diese Gefahr jedoch ignorieren, sterben viele Hunde an einem Hitzeschlag. Deshalb fordert Spearman Geldstrafen für Hundehalter, die ihre Tiere der Hitze aussetzen.

Verbrennungen und Blasen durch Asphalt

Wer an einem heißen Sommertag barfuß über den Strand läuft, weiß, wie schmerzhaft das sein kann. Bodenbeläge wie Sand oder Asphalt erhitzen sich im Sommer extrem: bei Temperaturen um 25 Grad kann der Straßenbelag eine Temperatur von 50 Grad erreichen, und bei 30 Grad wird er bis zu 60 Grad warm. Es ist eine echte Qual für Hunde, über heißen Asphalt zu laufen. Das Gehen auf heißen Straßenbelegen kann zu schmerzhaften Blasen oder Verbrennungen führen. Um zu überprüfen, ob der Asphalt zu heiß ist, kann Frauchen oder Herrchen ihr Handrücken für etwa sieben Sekunden auf den Boden legen. Ist dies unangenehm oder schmerzhaft, ist es auch für den vierbeinigen Begleiter zu warm.

Quelle: RTL

1 Kommentar

Erika Denker 27. Juli 2021 - 16:19

Ich bin dafür vor allem kein Fahrrad fahren

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