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Tierarztbesuch mit schrecklichem Erwachen

von Marlene Hund
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Eine Familie aus Niedersachsen kaufte einen Labrador Welpen aus dem Ausland. Doch erst als der Welpe acht Monate alt ist, wird ihnen bei einem Tierarztbesuch klar, dass dies ein großer Fehler war.

Beim Tierarzt

Der acht Monate alte Welpe scheint starke Schmerzen zu haben und lahmt beim Laufen. Daraufhin geht die Familie mit dem Hund zum Tierarzt und muss Schreckliches feststellen. Das Röntgenbild zeigt, dass die Gelenkpfanne der Hüfte nicht richtig ausgebildet ist und der Welpe somit dringend operiert werden muss.

Wie konnte es dazu kommen?

Da die Familie den Hund nicht bei einem seriösen Züchter, sondern im Ausland erworben hat, wird schnell klar, dass es sich bei diesem Welpen um einen Fall von illegalen Welpenhandel handelt. Den Kaufpreis, den die Familie bezahlt hat, für den Hund war sogar der gleiche wie hierzulande, nur eben ohne richtige Papiere und nur mit einem polnischen Impfpass. 

Die Tiere tragen das Leid

Durch den unüberlegten Kauf vieler Hundebesitzer wird der illegale Welpenhandel immer wieder unterstützt. Die negativen Schlagzeilen werden nicht weniger, kürzlich erst gab es einen Tollwutfall in Bremen, der durch den illegalen Welpenhandel nach Deutschland gekommen ist. Oftmals stammen die Welpen aus grausamen Haltungen und werden von ihrer Mutter viel zu früh weggenommen und sind daher oft krank. Doch nicht nur die Welpen leiden, auch die Elterntiere werden als Gebärmaschinen missbraucht und oft misshandelt. Durch den Kauf bei solchen Händlern wird dies erst möglich gemacht und führt dazu, dass die illegalen Welpenhändler damit immer weiter machen und die Tiere weiterhin darunter leiden müssen. 

Quelle: Kleintierarztpraxis Miriam Knoche (Facebook)

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