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Wissenschaft beweist: So streichelst Du einen Hund richtig

von Julia Linke
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Wenn ein fremder Hund auf uns zuläuft, ist unsere erste Intention, ihn zu streicheln. Das kann in manchen Fällen sehr gefährlich werden.

Fachtierärztin Barbara Schöning man niemals auf einen fremden Hund zugehen sollte, um ihn zu streicheln. Auch wenn viele Menschen von sich behaupten, dass sie sich gut mit Hunden auskennen, können sie das Verhalten eines fremden Hundes oft nicht einschätzen. Im schlimmsten Fall reagiert der Hund aggressiv und beißt zu.

Das richtige Verhalten des Menschen

Laut Schöning ist Beobachten immer besser als Anfassen. Man kann nicht wissen, an welchen Stellen ein fremder Hund gerne berührt werden möchte und an welchen er empfindlich ist. Der Hund kann das Anfassen als Bedrohung wahrnehmen und Angst bekommen. 
Man muss also als allererstes die Körpersprache des Hundes analysieren. Macht der Hund einen entspannten Eindruck und schmiegt sich sogar an uns an, können wir versuchen, ihn zu streicheln. Allerdings betont Schöning, dass man den Hund lediglich auf dem Rücken streicheln soll, da er an anderen Stellen empfindlich reagieren kann. 

Rene Luczyk, Besitzer einer Hundeschule, sagt, dass man Hunden als erstes die Hand hinstrecken sollte, sodass sie daran schnüffeln können. Schöning hält das für unnötig, da die Nase eines jeden Hundes gut genug ist, sodass sie unseren Geruch auch aus der Ferne aufnehmen können. 

Man sollte einen fremden Hund auf gar keinen Fall anfassen, wenn er angespannt wirkt und seinen Kopf oder sogar den ganzen Körper von uns abwendet. Der Hund kann sich dadurch bedroht fühlen und zubeißen. Streichelt man einen Hund und merkt, dass er das Körpergewicht auf die andere Seite verlagert und versucht, den Berührungen auszuweichen, sollte man aufhören, ihn zu streicheln. Außerdem sind ständiges Gähnen, zugekniffene Augen oder nach hinten angelegte Ohren ein Zeichen dafür, dass der Hund gestresst ist. 
Erscheint ein Hund bei Berührung regungslos und versteinert, sollte man sofort aufhören, ihn zu streicheln. Den Hunden ist die Berührung in dem Moment unangenehm.

Hinweise und Warnungen

Wenn man selbst Hundebesitzer ist, kennt man die Situation zu genüge. Man geht mit seinem Hund spazieren und im Vorbeigehen spricht eine fremde Person den Hund an und streichelt ihn, ohne zu fragen. 
Das ist allerdings die wichtigste Regel: In jedem Fall sollte der Besitzer vorher gefragt werden, ob der Hund Berührungen fremder Personen schätzt. Die Frage: „Darf ich Ihren/Deinen Hund streicheln” ist dabei die einfachste Lösung. 

Oft wird diese einfache Frage aber gar nicht gestellt. Für diesen Fall kann man sich laut Schöning folgenden Satz zurecht legen: „Mein Hund schätzt es nicht, wenn er gestreichelt wird.”. 
Einige Menschen akzeptieren diese Aussage allerdings nicht. In diesem Fall kann man der fremden Person sagen, dass der Hund beißt oder Flöhe hat, auch wenn das nicht der Wahrheit entspricht. Die fremde Person ist damit aber erstmal verschreckt.

Der eigene Hund

Bei dem eigenen Hund ist alles erlaubt. Hundebesitzer wissen am besten, was ihrem Hund gefällt und wo er am liebsten gestreichelt wird. Wenn sich ein Hund auf den Rücken dreht und den Bauch präsentiert, darf er dort auch gestreichelt werden. Der Hund verlangt dies in dem Moment sogar.
Laut Luczyk soll man niemals einen Hund an die Seite klopfen. Hunde mögen diese Art der Berührung ohnehin nicht. Außerdem kann dies im schlimmsten Fall innere Verletzungen zur Folge haben.

Quelle: sueddeutsche

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