Home News Nach Hunde-Attacke: Frau startet Petition „Diego ist keine Sache“

Nach Hunde-Attacke: Frau startet Petition „Diego ist keine Sache“

von Alexandra Plochberger
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Eine Frau aus Lüdenscheid kämpft für Gerechtigkeit. Ihr kleiner Hund Diego wurde von einem Rottweiler totgebissen. Nun wird er vor dem Gesetz wie ein Gegenstand behandelt. Der Start einer Petition soll nun zu einer Gesetzesänderung führen.

Hunde-Drama kurz vor Weihnachten

Der Vorfall ereignete sich am 22.12.2021 im TK Maxx Store in der Lüdenscheider Innenstadt. Chrisanthi Kechagia war mit ihrem Mini-Yorkshire-Terrier, während ihrer Mittagspause, auf Kleiderschau. Ahnungslos was gleich passieren würde, stöberte die Besitzerin durch die Gänge. Plötzlich der Angriff. Ein Rottweiler hatte dem kleinen Diego unter einem Kleiderständer aufgelauert und biss zu.

Beide Hunde waren während des Vorfalls angeleint. In einem Interview mit come-on.de berichtet die Besitzerin über die Situation vor Ort. Aus dem Mund und der Nase habe der Kleine direkt geblutet, sodass Kechagia ihn gepackt habe und direkt zum Tierarzt losgerannt sei. Der habe sie zunächst beruhigt: Der Kiefer sei gebrochen, doch Diego werde überleben, berichtet das Frauchen. Die Hunde-Mama war erleichtert. Doch in der Tierklinik Betzdorf wendete sich das Blatt. Diego erlag während der Operation seinen schweren Verletzungen.

Rottweiler-Besitzer zeigt keine Reue

Im weiteren Interview berichtete Chrisanthi Kechagia, dass der Besitzer die Tat seines Hundes abstreitet. Vor Ort im Kaufhaus hatte der Besitzer die Situation bereits runtergespielt und wollte sogar abhauen. Nur die herbeigerufene Polizei konnte ihn stoppen.

Petition soll für Gerechtigkeit sorgen

„Mein Hund ist nicht mehr da, aber man redet darüber, als habe ich mein Handy verloren, das nun ersetzt werden muss. Das war mein bester Freund – wir haben alles zusammen gemacht. Ich sehe überall noch meinen Diego!“ Chrisanthi Kechagia

Die Besitzerin rief nun eine Petition im Bundestag hervor. Ihr Intention: „Wenn ein Haustier geschädigt oder getötet wird, sollte das Urteil dementsprechend ausgelegt werden. Das Gefühl, ein Haustier zu verlieren, kann nicht mit dem Verlust eines Gegenstandes verglichen werden.“

Die Petition läuft aktuell in vollem Gange. Bis zum 10.03.2022 müssen 50.000 Unterschriften zusammengekommen sein. Eine Menge, doch die Hunde-Mama bleibt positiv und kämpft für ihr Ziel.

Die Petition kann online unter Petitionen: Petition 129415 (bundestag.de) gezeichnet werden.

Quelle: come-on.de

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