Ist die Sicherung des Hundes im Auto gesetzlich vorgeschrieben?
Ja, zumindest indirekt. Eine explizite Anschnallpflicht für Hunde gibt es in Deutschland zwar nicht, aber die Straßenverkehrsordnung erfasst Tiere im Auto über die Ladungssicherung. Nach § 22 und § 23 StVO gilt: Die Ladung, und dazu zählt rechtlich auch dein Hund, muss so gesichert sein, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder einem plötzlichen Ausweichmanöver nicht durch den Innenraum geschleudert wird. Außerdem darf dich dein Hund während der Fahrt nicht in deiner Sicht oder Bewegungsfreiheit einschränken.
Wer seinen Hund ungesichert mitfährt, riskiert ein Bußgeld von in der Regel 35 Euro, bei einer zusätzlichen Gefährdung des Verkehrs steigt es auf 60 Euro, teils mit einem Punkt in Flensburg. Kommt es durch die fehlende Sicherung zu einem Unfall, kann es noch teurer werden. Wichtiger als das Bußgeld ist aber der Grund dahinter: Bei einem Aufprall mit 50 km/h wirken auf einen ungesicherten Hund Kräfte, die einem Vielfachen seines Körpergewichts entsprechen, für ihn selbst und für alle anderen im Auto ein erhebliches Risiko.
Welche Systeme eignen sich für den Hundetransport?
Wie genau du deinen Hund sicherst, überlässt der Gesetzgeber dir, solange die Sicherung wirksam ist. In der Praxis haben sich drei Lösungen etabliert: ISOFIX-Autositze und Transportboxen, die fest mit den Verankerungspunkten des Fahrzeugs verbunden werden, Gitterboxen für den Kofferraum, die den Hund vom Innenraum abtrennen, und Sicherheitsgeschirre, die über den Gurt angeschnallt werden.
Ein anerkannter Maßstab dafür, wie gut ein System im Ernstfall schützt, ist der UN-ECE-Kinderrückhaltestandard R129. Offiziell geprüft werden nach diesem Standard nur Kindersitze auf der Rückbank, eine Eins-zu-eins-Zertifizierung für Hunde-Transportboxen im Kofferraum gibt es also nicht. Einige Hersteller orientieren sich bei der Entwicklung ihrer Systeme dennoch an den Kriterien dieser Norm und testen mit eigens entwickelten Hundedummies, genau hier setzt unser Partner Tavo Pets an.
Tavo Pets: Sicherheit, die sich wie Zuhause anfühlt
Tavo Pets kommt von den Machern von Nuna, einem Hersteller, der seit Jahren für durchdachte Sicherheitslösungen rund ums Kind bekannt ist. Genau dieses Know-how hat die Marke auf den Haustiertransport übertragen: Tavo entwickelt seine Autositze und Transportboxen in eigenen Prüfanlagen und bewertet sie anhand der Kriterien des UN-ECE-Kinderrückhaltestandards R129, unter anderem mit eigens entwickelten Hundedummies, statt sich nur auf einfache Herstellerangaben zu verlassen.
Mit der Kampagne "Imagine the Impact" macht Tavo zudem auf ein Risiko aufmerksam, das viele Halter:innen unterschätzen: ungesicherte Hunde im Auto. Die Idee dahinter ist einfach, aber wirkungsvoll, wer sein Kind selbstverständlich sichert, sollte das auch beim Hund tun. Neben der Sicherheit legt Tavo genauso viel Wert auf Komfort und Design: Die Systeme sind mit Mesh-Belüftung, herausnehmbaren, waschbaren Matratzen und veganem Leder gearbeitet, damit sich dein Hund darin wohlfühlt, nicht nur sicher ist.
Für dich heißt das: ein Sitz oder eine Box, die dein Hund als vertrauten Rückzugsort annimmt und die gleichzeitig hält, was sie im Ernstfall halten muss. Unsere Auswahl für dich stellen wir dir im Folgenden vor.
Welche Hundebox passt zu deinem Fahrzeug?
Je nachdem, wie groß dein Hund ist und wo im Auto er reisen soll, kommen unterschiedliche Systeme infrage. Wir zeigen dir, welche Lösung zu welchem Platz im Auto passt.
Systeme für die Rückbank
Für kleinere und mittelgroße Hunde eignen sich kompakte Autositze, die auf der Rückbank per ISOFIX verankert werden und gleichzeitig als Tragetasche für unterwegs funktionieren.
Wichtig, wenn du eine Transporttasche wie die Dupree im Flugzeug als Handgepäck nutzen möchtest: Kläre die genauen Vorgaben dafür immer vorab direkt mit deiner Fluggesellschaft.
Transportboxen für den Kofferraum
Größere Hunde reisen im Kofferraum am sichersten in einer fest verankerten Transportbox, die speziell für den Laderaum ausgelegt ist.
Auto-Geschirre/Gurtsysteme für Vierbeiner
Wer keinen Platz für eine Box hat, kann seinen Hund auch über ein gepolstertes Sicherheitsgeschirr mit kurzem Gurt-Adapter am Anschnallpunkt der Rückbank sichern. Wichtig ist, dass das Geschirr eng am Körper anliegt und nicht am normalen Spaziergang-Geschirr befestigt wird, das für Aufprallkräfte nicht ausgelegt ist. Für den bestmöglichen Schutz bei einem Unfall bleiben crashgetestete Boxen und Autositze wie die oben vorgestellten Systeme allerdings die sicherere Wahl, ein Geschirr sichert zwar gegen Herumrutschen, fängt den Aufprall selbst aber deutlich weniger gut ab.
Darf der Hund auf dem Beifahrersitz mitfahren?
Grundsätzlich ja, solange er dort ausreichend gesichert ist und dich beim Fahren nicht beeinträchtigt. Ein Grund, warum viele Halter:innen trotzdem darauf verzichten: der Airbag. Löst er im Falle eines Unfalls aus, kann er einen Hund auf dem Beifahrersitz schwer verletzen. Wer seinen Hund vorn mitnehmen möchte, sollte den Beifahrer-Airbag daher nach Möglichkeit deaktivieren oder den Sitz so weit wie möglich zurückschieben. Insgesamt gilt: Rückbank oder Kofferraum sind für die meisten Hunde die sicherere Wahl.
Tipps zum Eingewöhnen
Kein Hund akzeptiert eine neue Box oder einen neuen Autositz auf Anhieb. Beginne deshalb schon zu Hause: Lass die Box zunächst offen im Wohnbereich stehen, leg eine vertraute Decke hinein und belohne deinen Hund, wenn er von selbst hineingeht. Erst wenn er sich darin wohlfühlt, folgen kurze Proberunden im geparkten Auto, dann kurze Fahrten, bevor es auf die erste längere Strecke geht.
Praktisch dabei: Ein vertrauter, gemütlicher Schlafplatz zu Hause hilft vielen Hunden allgemein dabei, sich in neuen Situationen schneller zu entspannen. Wenn du sowieso gerade über ein neues Hundebett nachdenkst, ist zum Beispiel das Shell Hundebett von Tavo Pets einen Blick wert, ein bequemer Rückzugsort für zuhause.
Mit dem passenden System und ein wenig Geduld beim Eingewöhnen wird jede Autofahrt für dich und deinen Hund entspannter, und vor allem sicherer.