Lappländischen Rentierhund kaufen und verkaufen

Die aus Finnland stammende Hunderasse wurde von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt und in der FCI-Gruppe 5 (Spitze), Sektion 3, (Nordische Wach- und Hütehunde) Standard-Nr. 284 als Herdengebrauchshunde ohne Arbeitsprüfung eingestuft.

H
1.
2.
3.

Eigenschaften und Verwendung von lappländischen Rentierhunden

Die Hunderasse gilt als wesensfest, gelehrig und sehr aufgeweckt bzw. lebhaft. Das Temperament der Hunde ist ausgeglichen, sanftmütig und freundlich. Die auch unter der Bezeichnung "Finnischer Lapplandhirtenhund" oder auf Finnisch als Lapinporokoira bekannten Hunde wurden im Norden Skandinaviens von den dort ansässigen Samen (früher Lappen) seit Urzeiten für die Hütung ihrer Rentierherden eingesetzt. Der Lapinporokoira eignet sich jedoch auch gut als Familienhund und findet des Weiteren noch als Begleithund, Rettungshund, Schlittenhund sowie bei verschiedenen Hundesportaktivitäten Verwendung.

 Treffer  d
0 Treffer
Lappländischer Rentierhund
H
s Noch nichts gefunden? Jetzt Suche speichern!
Jeden Tag kommen viele neue Inserate zu edogs. Bald ist sicherlich auch das richtige Inserat für Dich dabei. Speicher die Suche und wir senden Dir eine E-Mail, sobald wir etwas für Dich finden.

Herkunft und Geschichte des lappländischen Rentierhundes

Der lappländische Rentierhund zählt zu den eher selteneren Hunderassen. Die Entwicklung der Rasse hängt eng mit der Domestizierung der Rentiere zusammen. Das im Norden Fennoskandinaviens beheimatete Volk der Lappen benötigte robuste, selbstständig arbeitende Gebrauchshunde zum Hüten und Schutz ihrer Rentierherden. So entstanden vermutlich aus altnordischen Jagdhunden die ersten sogenannten Lapphunde bzw. lappländische Haushunde. Im 20. Jahrhundert wurden auch Deutsche Schäferhunde eingekreuzt, um die Hüteeigenschaften noch zu verbessern. Aktuell gibt es drei Lapphunderassen, die aber nicht miteinander gepaart werden dürfen: der Finnische Lapphund, der Schwedische Lapphund und der Lappländische Rentierhund.

Anfang der 50er Jahre wurde noch nicht zwischen dem finnischen Lapphund und dem lappländischen Rentierhund unterschieden. Erst im Jahr 1966 wurden diese beiden Hunderassen aufgrund ihres unterschiedlichen Erscheinungsbildes (Phänotyps) aufgeteilt und damit auch der lappländische Rentierhund als eigenständige Hunderasse etabliert. Der lappländische Rentierhund ist ein robuster, bewegungsfreudiger Hütehund von muskulöser, kräftiger Statur, mit mittellangem, harschem Haar. Sein dichtes Haarkleid schützt ihn wirksam vor Kälte und Feuchtigkeit. Die witterungsunempfindlichen, ausdauernden Hunde leisten auch heute noch Schwerstarbeit beim Hüten der in den schneereichen Regionen Nordskandinaviens wild lebenden großen Rentierherden. Sie treiben bzw. halten die Rentiere durch Bellen zusammen. Dabei stöbern sie unermüdlich verstreute oder verloren gegangene Rentiere auf und sind in der unwegsamen unübersichtlichen Tundralandschaft unverzichtbare Gehilfen der Hirten. Der Hund ist ausgesprochen mutig und stellt sich sogar Wölfen entgegen.

 

Besonderheiten und Wissenswertes

Die Rüden haben eine Widerristhöhe zwischen 48 bis 54 cm und ein Gewicht von 27 - 30 kg. Die etwas kleineren Hündinnen haben eine Widerristhöhe zwischen 43 und 49 cm und gleichfalls ein Gewicht von 27 - 30 kg. Für die Zucht zugelassen ist die Rasse in verschiedenen Tönen der Fellfarben braun, grau und schwarz, sowie black & tan (lohfarben) oder braun & tan. An Hals, Brust und Läufen dürfen die Hunde weiß gezeichnet sein. Die aufrecht stehenden, mittellangen Ohren stehen ziemlich weit auseinander und sind am Ansatz sehr breit. Die mittellange Rute ist nicht aufwärtsgerichtet. Die Lebenserwartung beträgt 11-12 Jahre. Die Hunde sind von Natur aus sehr wachsam, aber nicht aggressiv und verhalten sich Kindern gegenüber freundlich. Sie integrieren sich gut in Familien, benötigen aber eine konsequente Erziehung. Dann aber gehorchen sie gut und erkennen schnell jede Stimmungsveränderung bei ihren Besitzern. Die aufmerksamen Hunde bewachen ihr Territorium und zeigen durch Bellen jede Veränderung an. Er hat keine Angst vor Fremden, verhält sich aber nicht aggressiv, sondern eher zurückhaltend. Lappländische Rentierhunde benötigen viel Bewegung und Auslauf. Wenn sie als Familienhund gehalten werden, sollte man das berücksichtigen. Ein Garten, indem sie sich ein bisschen austoben können, ist von Vorteil. Der tägliche am besten mehrmalige Spaziergang ist aber obligatorisch. Die Rasse ist pflegeleicht. Es genügt, das Fell regelmäßig zu bürsten.

i