Finnischer Lapplandhirtenhund kaufen und verkaufen

Der Finnische Lapplandhirtenhund ist auch bekannt als Lappländischer Rentierhund oder unter seinem finnischen Namen „Lapinporokoira“. Er gehört zur FCI-Gruppe 5 (FCI-Gruppe 5, Sektion 3, Standard-Nr. 284), der Gruppe der Spitze und Hunde vom Urtyp, insbesondere zur Sektion der Nordischen Wach- und Hütehunde ohne Arbeitsprüfung. Der Herdengebrauchshund wird schon seit langer Zeit zur Bewachung und zum Hüten von Rentierherden eingesetzt, meist von dem indigenen Volk der Lappen im Norden Skandinaviens. Der aufgeweckt und intelligente Hütehund wird auch gerne als Schlittenhund verwendet oder als Begleithund gehalten. Der Finnische Lapplandhirtenhund besitzt mittellanges bis langes, dickes Fell, das perfekt vor den kalten Witterungsbedingungen im Norden schützt. Die Hunde erreichen eine Widerristhöhe von ca. 46-51 cm und wiegen zwischen 20 und 30 Kilogramm.

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Eigenschaften und Verwendung des Finnischen Lapplandhirtenhundes

Der Finnische Lapplandhirtenhund steckt voller Lebensfreude und Energie und ist sowohl als Hütehund und Begleithund, als auch als Familienhund sehr gut geeignet. Allerdings sollte beachtet werden, dass der Finnische Lapplandhirtenhund sehr agil ist und zwischen zwei bis drei Stunden Bewegung am Tag braucht. Grundsätzlich wurde der Finnische Lapplandhirtenhund vorwiegend als Hütehund für Rentiere im kalten Finnland eingesetzt, weshalb es seinem Urinstinkt entspricht, viel Zeit im Freien verbringen zu wollen. Diese Rasse ist daher perfekt geeignet für Hundesport, wie Agility, Flyball oder Ähnliches. Das Fell des Finnischen Lapplandhirtenhundes ist mit viel Unterwolle für die eisige Kälte ausgestattet und ist meist in den Farben Schwarz, Grauschwarz oder Braun, mit weißen oder lohfarbigen Abzeichen zu finden. Hündinnen erreichen eine Widerristhöhe von 43-49 cm, Rüden hingegen werden meist 48-54 cm groß, bei einem Gewicht von 20-30 kg.

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Finnischer Lapplandhirtenhund
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Herkunft und Geschichte des Finnischer Lapplandhirtenhundes

Der Finnische Lapplandhirtenhund wurde vorwiegend als Hüte- und Treibhund für Rinder und Schafe, aber vor allem für Rentierherden gezüchtet. Wie der Name des Finnischen Lapplandhirtenhundes schon verrät, stammt die Rasse ursprünglich aus Finnland und wurde in Südfinnland reingezüchtet. Zuvor wurden 1915 altnordische Jagdhunderassen eingekreuzt, wie der Schäferhund, verschiedene Collies und Finnische Lapphunde. Erst ab 1950 wurde der Finnische Lapplandhirtenhund im Zuchtbuch vermerkt, jedoch wurde zu diesem Zeitpunkt nicht zwischen dem Finnischen Lapplandhirtenhund und dem Finnischen Lapphund unterschieden. Um 1960 wurde schließlich beschlossen diese beiden Rassen getrennt voneinander zu züchten und sie wurden aufgrund des unterschiedlichen Phänotypen unterschieden. Am 10.12.1966 wurde der Finnische Lapplandhirtenhund als eigenständige Rasse anerkannt. Im November 1970 wurde die Rasse durch die FCI (Fédération Cynologique Internationale) endgültig anerkannt und der offizielle Zuchtstandard wurde März 1999 publiziert

Besonderheiten und Wissenswertes

Der Finnische Lapplandhirtenhund hat ein außerordentlich lautes Geläut, weshalb er, abgesehen von seiner Verwendung als Hütehund, Begleit- oder Familienhund, auch gerne als Wachhund genutzt wird. Er ist sehr scharfsinnig und aufmerksam, jedoch liegt ihm jede Aggression fern. Er verteidigt zwar sehr gerne sein Revier, begrüßt Fremde dennoch freundlich. Rüden sind etwas agiler und offensiver, während Hündinnen mit reichlich Sanftheit punkten können. Prinzipiell ist der Lapplandhirtenhund sehr zutraulich und bindet sich bei gutem Umgang sehr schnell an sein Herrchen oder Frauchen. Die Rasse eignet sich außerdem hervorragend als Familienhund, denn sie verzaubert auch die Kleinsten mit ihrem Charme und gilt als außerordentlich kinderfreundlich.

Der Finnische Lapplandhirtenhund ist außerdem sehr aktiv und verspielt und könnte den perfekten Spielgefährten und Sportpartner darstellen, egal ob für Kinder oder Erwachsene. Trotz seines hohen Bewegungsdranges hat diese Rasse einen kaum ausgeprägten Jagdinstinkt. Der Finnische Lapplandhirtenhund findet großen Gefallen an Hundesport. Er ist der ideale Partner für Agility, Obediece sowie Docdance, außerdem können überdurchschnittlich gute Erfolge erzielt werden bei Begleithundeprüfungen und Ähnlichem. Der Finnische Lapplandhirtenhund findet auch großen Gefallen an der Fährtenarbeit. Wichtig ist es jedenfalls, den Hund genug auszulasten, vor allem wenn er in einer Wohnung gehalten wird. Anderenfalls kann es zu Verhaltensstörungen und Aggressions- oder Angststörungen des Hundes führen.

Abgesehen von seinem großen Bewegungsbedarf ist der Finnische Lapplandhirtenhund eine sehr unkomplizierte Rasse. Auch die Fellpflege ist trotz seines langen Fells nicht aufwendig. Nur zu Zeiten des Sommer- und Winterfellwechsels sollte der Hund vermehrt gebürstet werden.

Wichtig zu wissen ist außerdem, dass der Finnische Lapplandhirtenhund von diversen Erbkrankheiten geplagt werden könnte. Er erkrankt häufig an einer Hüftdysplasie, Epilepsie oder an einer Schilddrüsenunterfunktion. Auch die Augen der Rasse sind sehr anfällig für diverse Krankheiten, wie Netzhautveränderungen bis hin zu grauem Star. Generell hat der Finnische Lapplandhirtenhund eine Lebenserwartung von 11-12 Jahren.

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