Odisseo - Wie Schirmchen im Wind
Inseratstyp: Biete
Inserats-ID: 3108370
Einstelldatum: 30.06.2026
Inseratsaufrufe: 661
Inserat gemerkt: 4
515 € SchutzgebührInserats-ID: 3108370
Einstelldatum: 30.06.2026
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pro-canalba
pro-canalba e.V.
32278 KirchlengernDeutschland
Aktiv seit: 04.01.2018
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3108370
515 €
30.06.2026
Mischlingshunde
Cane Corso Italiano
Mischling
Rüde
1 Jahr
Schwarz
Italien
Mittelgroß (bis 60cm)
- nur für erfahrene Hundehalter
- verträglich mit anderen Hunden
- kastriert/sterilisiert
- geimpft (mind. Pflichtimpfungen)
- entwurmt
- gechipt
- mit EU-Heimtierausweis
- Stubenrein
- Tierschutzgesetz §11
Beschreibung
Update Juni 2026: Der sanfte Odisseo ist bei uns im Sicheren Hafen angekommen. Nun ist er endlich in Sicherheit und muss keine Angst mehr haben.
Wie erzählt man die Geschichte eines verlassenen, einsamen und unverstandenen Hundes, der doch eigentlich schon eine Familie gefunden hatte? Mit allem, was man sich nur wünschen könnte: ein Garten, ein freundlicher Ersthund und Menschen, die ihn zu sich geholt haben. - Es ist schwierig für den, der es aufschreiben soll. Für den Hund aber ist es ein Drama.
Odisseo und sein Bruder wurden in einem Hundelager geboren, ein denkbar schlechter Start ins Leben. Doch als sie mit vier Monaten zum ersten Mal Besuch von den Tierschützern bekamen, verhielten sie sich eher wie andere Hundekinder auch und nicht wie verängstigte, traumatisierte Welpen. Dann kam der große Tag: Beide Brüder hatten Familien gefunden und durften sogar gemeinsam ausreisen, als sie knapp sieben Monate alt waren.
Odisseo wurde in eine Box gesetzt und fuhr dann viele Stunden, bis er plötzlich wieder herausgeholt wurde – an einem Ort, den er nicht kannte, mit Gerüchen, die er nicht kannte und überall waren Menschen, die er natürlich auch nicht kannte. Und er hatte Angst, er wollte sich nicht anfassen lassen und er wollte nicht laufen.
So weit, so normal.
Doch dann begann eine Zeit, in der sich nichts wirklich änderte. Und heute, acht Monate später, hat Odisseo noch immer keinen Halt gefunden. Nichts, woran er sich festhalten kann. Nichts, das ihn Vertrauen fassen lässt. Nichts, das ihm hilft, wirklich zur Ruhe zu kommen. Er mag sich bis heute nicht anfassen lassen, und daran, ihm ein Geschirr anzulegen, ist nach wie vor nicht zu denken. Auf Rat einer Hundetrainerin wird inzwischen sogar auf Spaziergänge verzichtet.
…Und aus unserem Butterblümchen ist eine Pusteblume geworden, deren kleine Schirmchen haltlos durch den Wind getragen werden, ohne irgendwo Wurzeln schlagen zu können …
Wir haben Odisseo in seinem derzeitigen Zuhause besucht. Zwei kleine Auszüge aus unseren Beobachtungen mögen verdeutlichen, wie es ihm momentan geht und wie sehr er versucht, sich seiner Umwelt mitzuteilen:
„Odisseo ist bei meinem Besuch ständig in Bewegung. Er sucht sehr oft seine Hundedecke unter einer Treppe auf, startet aber permanent von dort Besuche in den Garten, bei denen er aufmerksam umherschaut und vor allem Kontakt zu der Hündin der Familie sucht. Er reagiert ängstlich (zuckt zusammen und sucht sofort Zuflucht im Haus / Hundedecke) bei relativ harmlosen Geräuschen aus der Nachbarschaft oder auch etwas größeren Gesten der am Tisch sitzenden Besitzer.“ --- „Er kommuniziert auffallend viel, sein Blick ist stets wachsam und vor allem auf seine Hundefreundin, aber auch auf seine Besitzer und mich gerichtet. Er nimmt auch intensiv Augenkontakt auf. Dazwischen beobachtet er den Garten und die Umgebung. Er sucht immer wieder Anschluss an die Hündin der Familie, an der er sich zu orientieren scheint und welche ihm auch in begrenztem Rahmen Sicherheit vermitteln kann.“
Unser Odisseo braucht nun dringend Hilfe. Aus einem Hundekind ist inzwischen ein fast anderthalbjähriger junger Rüde geworden. Und doch hat er bis heute keinen festen Platz im Leben gefunden. Keinen Ort, an dem er innerlich ankommen konnte.
Odisseo braucht jetzt Menschen mit echter Hundeerfahrung. Menschen, die verstehen wollen, warum ein Hund tut, was er tut. Und Menschen, die wissen, wann man Geduld braucht, wann Orientierung … und wann es an der Zeit ist, einem Hund ganz bewusst zu helfen, statt ihn mit seinen Ängsten allein zu lassen.
…Menschen, die dafür sorgen, dass die kleinen Schirmchen unserer Pusteblume nicht länger haltlos durch den Wind getragen werden, sondern endlich dort landen dürfen, wo sie Wurzeln schlagen können.
Wenn Sie glauben, genau dieser Mensch für Odisseo zu sein, dann melden Sie sich bitte bei uns. Von Herzen: Danke.
-------
Zu Odisseos Vorgeschichte: Cane Corso Welpen scheinen ja oft zu denken, sie wären klein und zart und weich wie ein Butterblümchen … und das sind sie ja auch. Erstmal. Und Cane Corso (Nicht-mehr-)Welpen denken dann oft, sie seien zum Schoßhündchen geboren. Schwierig, schwierig, wenn man 40-50 Kilo wiegt und gerne mal 65cm groß ist. Aber was will man machen, wenn man doch so gerne schmusen möchte? Am besten, man lernt, dass das auch geht, ohne auf dem Schoß zu sitzen. Am besten, man lernt überhaupt, dass es ein paar Regeln gibt, an die man sich halten muss und dass man dann das schönste Hundeleben auf der Welt haben kann. Quasi wie ein Butterblümchen im Sonnenschein. Doch was, wenn man niemanden hat, mit und von dem man das alles lernen kann? Wenn man wie unser kleiner Odisseo und sein Brüderchen Obelius hier, im Gefängnis für Hunde sitzt? Wohlgemerkt für unschuldige Hunde. - Dann bleibt einem nichts weiter übrig als sich anzustrengen. Man muss, wenn einen die Tierschützer zum ersten Mal im Leben besuchen kommen, zeigen, dass man das alles draufhat. Dass man mutig ist und supergerne mit den Menschen spielen möchte, obwohl man sie noch nie gesehen hat - für solche Sentimentalitäten hat man einfach keine Zeit, denn die Tierschützer können nicht lange bleiben und niemand weiß, wann sie wiederkommen dürfen.
Ja, und genau das haben Butterblümchen (Odisseo) und Sonnenscheinchen (Obelius) gemacht, man kann es auf dem Video sehen. Sie haben gezeigt, dass sie Hundekinder sind, wie alle anderen Hundekinder auch: Sie wollen spielen, sie wollen lernen und sie wollen jemanden, mit dem sie das alles machen können. Odisseo und Obelius wurden an diesem furchtbaren Ort geboren. Sie kennen nichts anderes und sie wissen nichts von der Welt außerhalb ihrer Zelle. Aber sie wissen, dass man mit Menschen prima Sachen machen kann … und sie brauchen ein Zuhause, so wie alle Kinder.
Liebe Leserinnen und Leser, dass Odisseo kein Butterblümchen, sondern ein Cane Corso Mischling ist, hatten wir ja schon erwähnt. Daher suchen wir für ihn natürlich ein Zuhause mit einem entsprechenden Umfeld und mit Menschen, die schon Hundeerfahrung haben und sich im besten Fall auch mit molossoiden Rassen auskennen. Odisseos Vermittlerin freut sich auf Ihren Anruf.
Besuchen Sie Odisseo auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Odisseo_8438
Weitere Informationen:
Alter: geb. 30.01.2025
Schulterhöhe: 60 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Deutschland
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Daniela Koenemann
eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu
Telefon: 0176 - 24 63 36 19
Wie erzählt man die Geschichte eines verlassenen, einsamen und unverstandenen Hundes, der doch eigentlich schon eine Familie gefunden hatte? Mit allem, was man sich nur wünschen könnte: ein Garten, ein freundlicher Ersthund und Menschen, die ihn zu sich geholt haben. - Es ist schwierig für den, der es aufschreiben soll. Für den Hund aber ist es ein Drama.
Odisseo und sein Bruder wurden in einem Hundelager geboren, ein denkbar schlechter Start ins Leben. Doch als sie mit vier Monaten zum ersten Mal Besuch von den Tierschützern bekamen, verhielten sie sich eher wie andere Hundekinder auch und nicht wie verängstigte, traumatisierte Welpen. Dann kam der große Tag: Beide Brüder hatten Familien gefunden und durften sogar gemeinsam ausreisen, als sie knapp sieben Monate alt waren.
Odisseo wurde in eine Box gesetzt und fuhr dann viele Stunden, bis er plötzlich wieder herausgeholt wurde – an einem Ort, den er nicht kannte, mit Gerüchen, die er nicht kannte und überall waren Menschen, die er natürlich auch nicht kannte. Und er hatte Angst, er wollte sich nicht anfassen lassen und er wollte nicht laufen.
So weit, so normal.
Doch dann begann eine Zeit, in der sich nichts wirklich änderte. Und heute, acht Monate später, hat Odisseo noch immer keinen Halt gefunden. Nichts, woran er sich festhalten kann. Nichts, das ihn Vertrauen fassen lässt. Nichts, das ihm hilft, wirklich zur Ruhe zu kommen. Er mag sich bis heute nicht anfassen lassen, und daran, ihm ein Geschirr anzulegen, ist nach wie vor nicht zu denken. Auf Rat einer Hundetrainerin wird inzwischen sogar auf Spaziergänge verzichtet.
…Und aus unserem Butterblümchen ist eine Pusteblume geworden, deren kleine Schirmchen haltlos durch den Wind getragen werden, ohne irgendwo Wurzeln schlagen zu können …
Wir haben Odisseo in seinem derzeitigen Zuhause besucht. Zwei kleine Auszüge aus unseren Beobachtungen mögen verdeutlichen, wie es ihm momentan geht und wie sehr er versucht, sich seiner Umwelt mitzuteilen:
„Odisseo ist bei meinem Besuch ständig in Bewegung. Er sucht sehr oft seine Hundedecke unter einer Treppe auf, startet aber permanent von dort Besuche in den Garten, bei denen er aufmerksam umherschaut und vor allem Kontakt zu der Hündin der Familie sucht. Er reagiert ängstlich (zuckt zusammen und sucht sofort Zuflucht im Haus / Hundedecke) bei relativ harmlosen Geräuschen aus der Nachbarschaft oder auch etwas größeren Gesten der am Tisch sitzenden Besitzer.“ --- „Er kommuniziert auffallend viel, sein Blick ist stets wachsam und vor allem auf seine Hundefreundin, aber auch auf seine Besitzer und mich gerichtet. Er nimmt auch intensiv Augenkontakt auf. Dazwischen beobachtet er den Garten und die Umgebung. Er sucht immer wieder Anschluss an die Hündin der Familie, an der er sich zu orientieren scheint und welche ihm auch in begrenztem Rahmen Sicherheit vermitteln kann.“
Unser Odisseo braucht nun dringend Hilfe. Aus einem Hundekind ist inzwischen ein fast anderthalbjähriger junger Rüde geworden. Und doch hat er bis heute keinen festen Platz im Leben gefunden. Keinen Ort, an dem er innerlich ankommen konnte.
Odisseo braucht jetzt Menschen mit echter Hundeerfahrung. Menschen, die verstehen wollen, warum ein Hund tut, was er tut. Und Menschen, die wissen, wann man Geduld braucht, wann Orientierung … und wann es an der Zeit ist, einem Hund ganz bewusst zu helfen, statt ihn mit seinen Ängsten allein zu lassen.
…Menschen, die dafür sorgen, dass die kleinen Schirmchen unserer Pusteblume nicht länger haltlos durch den Wind getragen werden, sondern endlich dort landen dürfen, wo sie Wurzeln schlagen können.
Wenn Sie glauben, genau dieser Mensch für Odisseo zu sein, dann melden Sie sich bitte bei uns. Von Herzen: Danke.
-------
Zu Odisseos Vorgeschichte: Cane Corso Welpen scheinen ja oft zu denken, sie wären klein und zart und weich wie ein Butterblümchen … und das sind sie ja auch. Erstmal. Und Cane Corso (Nicht-mehr-)Welpen denken dann oft, sie seien zum Schoßhündchen geboren. Schwierig, schwierig, wenn man 40-50 Kilo wiegt und gerne mal 65cm groß ist. Aber was will man machen, wenn man doch so gerne schmusen möchte? Am besten, man lernt, dass das auch geht, ohne auf dem Schoß zu sitzen. Am besten, man lernt überhaupt, dass es ein paar Regeln gibt, an die man sich halten muss und dass man dann das schönste Hundeleben auf der Welt haben kann. Quasi wie ein Butterblümchen im Sonnenschein. Doch was, wenn man niemanden hat, mit und von dem man das alles lernen kann? Wenn man wie unser kleiner Odisseo und sein Brüderchen Obelius hier, im Gefängnis für Hunde sitzt? Wohlgemerkt für unschuldige Hunde. - Dann bleibt einem nichts weiter übrig als sich anzustrengen. Man muss, wenn einen die Tierschützer zum ersten Mal im Leben besuchen kommen, zeigen, dass man das alles draufhat. Dass man mutig ist und supergerne mit den Menschen spielen möchte, obwohl man sie noch nie gesehen hat - für solche Sentimentalitäten hat man einfach keine Zeit, denn die Tierschützer können nicht lange bleiben und niemand weiß, wann sie wiederkommen dürfen.
Ja, und genau das haben Butterblümchen (Odisseo) und Sonnenscheinchen (Obelius) gemacht, man kann es auf dem Video sehen. Sie haben gezeigt, dass sie Hundekinder sind, wie alle anderen Hundekinder auch: Sie wollen spielen, sie wollen lernen und sie wollen jemanden, mit dem sie das alles machen können. Odisseo und Obelius wurden an diesem furchtbaren Ort geboren. Sie kennen nichts anderes und sie wissen nichts von der Welt außerhalb ihrer Zelle. Aber sie wissen, dass man mit Menschen prima Sachen machen kann … und sie brauchen ein Zuhause, so wie alle Kinder.
Liebe Leserinnen und Leser, dass Odisseo kein Butterblümchen, sondern ein Cane Corso Mischling ist, hatten wir ja schon erwähnt. Daher suchen wir für ihn natürlich ein Zuhause mit einem entsprechenden Umfeld und mit Menschen, die schon Hundeerfahrung haben und sich im besten Fall auch mit molossoiden Rassen auskennen. Odisseos Vermittlerin freut sich auf Ihren Anruf.
Besuchen Sie Odisseo auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Odisseo_8438
Weitere Informationen:
Alter: geb. 30.01.2025
Schulterhöhe: 60 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 € + 125 € Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Deutschland
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Daniela Koenemann
eMail: daniela.koenemann@pro-canalba.eu
Telefon: 0176 - 24 63 36 19
Weitere Informationen
pro-canalba e.V. ist ein gemeinnütziger, deutscher Tierschutzverein. Wir unterstützen mit unserer Arbeit ausschließlich Projekte in Europa, die nachhaltig die Lebensbedingungen der Tiere vor Ort verbessern.
Impressum
Seitenbetreiber i.S.d. § 5 TMGpro-canalba ® e. V.
Am Wasserturm 89
32278 Kirchlengern
Kontakt:
Telefon: +49 (0) 176 – 87 46 27 55
E-Mail: info@pro-canalba.eu
Telefax: +49 (0) 3222 – 31 48 437
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