Branson - taut langsam auf und sucht Menschen mit Zeit
Inseratstyp: Biete
Inserats-ID: 3087198
Einstelldatum: 11.04.2026
Inseratsaufrufe: 91
Inserat gemerkt: 1
390 € SchutzgebührInserats-ID: 3087198
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pro-canalba
pro-canalba e.V.
32278 KirchlengernDeutschland
Aktiv seit: 04.01.2018
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3087198
390 €
11.04.2026
Mischlingshunde
Mischling
Mischling
Rüde
2 Jahre
Gestromt
Italien
Mittel (bis 50cm)
- nur für erfahrene Hundehalter
- verträglich mit anderen Hunden
- verträglich mit Katzen
- kastriert/sterilisiert
- geimpft (mind. Pflichtimpfungen)
- entwurmt
- gechipt
- mit EU-Heimtierausweis
- Stubenrein
- Tierschutzgesetz §11
Beschreibung
Pflegestelle in 27404 Gyhum-
Januar 2026- Branson hat nichts falsch gemacht! Sein Zuhause hielt nicht mehr – Branson verlor es unverschuldet und befindet sich nun auf Pflegestelle in 27404 Gyhum.
Update April 2026 - kleine Schritte, die Großes bedeuten?!
Branson entwickelt sich auf seiner liebevollen Pflegestelle weiter – vorsichtig, Schritt für Schritt, und es ist so berührend, seine Entwicklung mitzuerleben. Aus dem jungen Hund, der sich einst wie eingefroren in seiner Unsicherheit verlor, wird nach und nach ein kleiner Entdecker. Heute hüpft er vor Freude, wenn es nach draußen geht – ein Moment, der zeigt, wie viel Mut in ihm gewachsen ist. Spaziergänge sind längst nicht mehr nur „Pflichtprogramm“: Branson beginnt, sie für sich zu nutzen, schnüffelt ausgiebiger und nimmt seine Umwelt immer bewusster wahr.
Und genau dort passiert gerade etwas ganz Besonderes. Die Welt, die ihm früher Angst gemacht hat, wird langsam ein Ort, den er erkunden möchte. Branson schaut hin, bleibt stehen, sammelt Eindrücke. Fremde Menschen sind nicht mehr nur beängstigend – immer öfter siegt seine Neugier, und er wagt sich ein Stück näher heran. Ab und zu nimmt er sogar schon ein Leckerchen aus fremder Hand. Für viele eine Kleinigkeit – für Branson ein riesiger Schritt. Man spürt deutlich: Branson möchte ankommen, verstehen, dazugehören und Vertrauen aufbauen. Sein Blick wird weicher, seine Bewegungen sicherer, und immer häufiger zeigt sich diese vorsichtige Lebensfreude, die so lange von Unsicherheit überdeckt war.
Auch im Alltag zeigt Branson immer mehr, was in ihm steckt. Katzen sind für ihn kein Problem – ruhig und überlegt begegnet er ihnen, ohne Hektik oder Jagdverhalten, beobachtet aufmerksam und orientiert sich an seinem Menschen. Und er bringt eine sportliche Seite mit, die man ihm vielleicht auf den ersten Blick gar nicht zutrauen würde: Neben dem Fahrrad läuft er bereits richtig schön mit – gleichmäßig, konzentriert und mit Freude an der Bewegung. Es wirkt, als würde ihm genau das helfen, Sicherheit zu finden und sich selbst immer mehr zu vertrauen.
Und dann hat Branson all seinen Mut zusammengenommen und sich auf ein Fotoshooting eingelassen – eine für ihn ganz ungewöhnliche Situation. Er hat sich gezeigt, durchgehalten und dabei so schöne Bilder entstehen lassen, die endlich sichtbar machen, was in ihm steckt. Denn Branson möchte gesehen werden – und jetzt muss es doch endlich klappen, dass genau die Menschen ihn entdecken, die er so dringend braucht.
Branson ist ein Hund, der sein Herz Schritt für Schritt öffnet – wenn man ihm die Zeit dafür gibt. Und genau darin liegt seine ganze Stärke. Irgendwo da draußen sind genau diese Menschen. Und auf sie wartet Branson – voller Hoffnung, bald Besuch zu bekommen und sie kennenzulernen.
------
Branson ist noch nicht ganz zwei Jahre alt. Er wurde vor einigen Wochen von einem Ehepaar adoptiert, musste sein Zuhause jedoch nach kurzer Zeit wieder verlassen, da sich herausstellte, dass eigentlich keiner der beiden wirklich einen Hund wollte. Für Branson bedeutete das erneut einen Bruch … und den Wechsel auf eine Pflegestelle.
Dort zeigte sich zunächst ein sehr unsicherer, in sich zurückgezogener junger Hund. Menschen machten ihm Angst, er machte sich klein, wenn man sich ihm zuwandte. Doch schon in dieser ersten Zeit war er lernwillig, folgte an der Leine, beobachtete seine Umwelt aufmerksam und begann, vorsichtig Vertrauen zu fassen.
Heute, nach nur wenigen Wochen berichtet die Pflegestelle von vielen Fortschritten. Wir freuen uns sehr, aber lesen Sie selbst:
„Als Branson Anfang des Jahres zu uns auf Pflegestelle kam war er wie eingefroren, und wieder passend zur Jahreszeit taut er nun langsam auf. So wie der Frühling in den Startlöchern steht, wird's dem Branson hier langsam langweilig. Er braucht dringend jemanden, der Zeit, Geduld und Führungsqualitäten aufweist und ihn an die Pfote nimmt.
Toll findet er es zwar nicht, wenn das Handtuch für die Matschpfoten nach dem Spaziergang zum Einsatz kommt, aber es wird! An der lockeren Leine läuft er schon gut mit. Er hat gelernt, dass er folgen soll. Zeit zum Rumschnüffeln nimmt er sich noch nicht. Er behält den Menschen lieber genau im Blick. Wild, das direkt vor ihm über den Weg läuft, interessiert ihn nicht. Er kann nichts damit anfangen. Auch Autos, andere Menschen, Fahrräder und den Rest der Umwelt muss er erst nach und nach kennenlernen. Hierbei schaut er sich unsicher um. Irgendwann wird er verinnerlichen, dass ihm keine Gefahr droht. Selbst, wenn wir Männern begegnen, kann er schon an ihnen vorbeigehen. Anfangs hat er sich wie ein Häschen ganz klein gemacht.
Branson ist auch im Haus noch sehr schreckhaft, aber er wird immer neugieriger. Er kommt aber schon zur Tür, um sich anleinen zu lassen, wenn wir rausgehen wollen. Mit Leckerchen kann man ihn noch nicht locken, er frisst jedoch inzwischen seine Abendmahlzeit auch aus der Hand. Hier wird gebarft. Für Trockenfutter würde er es nicht tun, noch nicht!
Er fängt an, sich auf dem Sofa zu entspannen und macht so langsam Fortschritte. Branson braucht jemanden mit viel Zeit. Die Nächte sind ruhig, aber am Tage möchte er noch nicht alleine bleiben. Er ist stubenrein und macht auf sich aufmerksam, wenn er raus muss. Lösen kann er sich auf den Spaziergängen. Im Garten hat er eine Stelle, die er fürs Pippimachen immer wieder aufsucht. Das klappt zuverlässig.
Ein souveräner Ersthund ist für Hunde wie Branson hilfreich, insbesondere, wenn sie das Alleinbleiben lernen sollen. Was er aber wirklich braucht, ist einfach nur Zeit und jemanden, der ihm einen Vertrauensvorschuss gibt, damit er sich entfalten kann, denn das möchte er so gerne!
Branson ist ein sensibler junger Hund, der ankommen dürfen muss. Wer ihm Geduld, Ruhe und verlässliche Führung schenkt, bekommt keinen fertigen Begleiter, aber einen Hund, der sich entwickeln will. Sehr sogar.
Für Branson suchen wir Menschen mit Zeit, Verständnis und dem Wunsch, einem unsicheren Hund beim Erwachsenwerden zu helfen.
Zu Bransons Vorgeschichte: Branson, Bradey und Brandis sind Brüder, und dazu noch einer hübscher als der andere! Alle drei haben auffälliges, wunderschön gestromtes Fell, jedoch in unterschiedlichen Farbtönen. Der kleine Branson ist der Dunkelste des Trios, sein schwarz-braunes Fell wird durch ein schwarzes Gesicht und einen weißen Latz ergänzt.
Die drei inzwischen 15 Monate alten Rüden (Stand Juli 2025) kamen vor rund einem Jahr als Welpen in eines dieser riesigen, schrecklichen, lauten Hundegefängnisse. Ob das Trio irgendwo auf einer Straße aufgelesen oder von einem herzlosen Menschen im stinkigen Canile abgegeben worden ist, wissen wir nicht. Aber ihr aktueller Aufenthaltsort scheint bei allen drei gleichermaßen großen Stress zu verursachen, und freundliche Menschen sind ihnen noch etwas suspekt. Aber keiner der drei Brüder hat bislang auch nur ein einziges Zeichen von Aggression gezeigt. Ihre aktuelle Strategie im Kontakt zu Menschen ist es, bei Berührungen leicht zu erstarren.
Dass die drei Hübschen aber keine Angsthunde sind, hat Brandis bewiesen: Als die mit uns befreundeten Tierschützer die drei Rüden im Juni 2025 das erste Mal besuchen durften, ist ihnen aufgefallen, dass Brandis’ Kniegelenk am Hinterlauf angeschwollen war. Ein paar Tage später konnten sie nochmals einen Blick in die Box der drei Geschwister werfen und sahen mit Schrecken, dass das Bein in einem noch schlimmeren Zustand war. Es gelang ihnen, die Lagerleitung zur Herausgabe von Brandis zu bewegen. Der Rüde wurde sofort in eine Tierklinik gebracht, untersucht und umgehend operiert. Leider musste ihm das ganze hintere Bein amputiert werden. Seitdem erholt er sich bei uns im Sicheren Hafen und beginnt etwas Vertrauen zu fassen. In kleinen Schritten zwar, aber schon nach wenigen Tagen scheint er gemerkt zu haben, dass ihm keine Gefahr mehr droht. Brandis ist schon nach kurzer Zeit deutlich entspannter, und dies trotz der heilenden Wunde.
Wir sind überzeugt, dass auch Branson und Bradey ihre Angst verlieren würden, wenn sie in einem liebevollen Zuhause sein könnten. Wenn man ihnen Zeit und Raum gibt, um sich an eine neue Umgebung gewöhnen zu können. Wenn keine Erwartungen an sie gestellt werden, wenn sie sich step-by-step in ihrem Tempo an ihre neue Familie, die neue Umgebung, alle neuen Gerüche gewöhnen könnten.
Für Branson wünschen wir uns Menschen mit etwas Hundeerfahrung, Zeit und Geduld. Ein hundesicher eingezäunter Garten wäre bestimmt auch nicht verkehrt, damit Branson sich zu Beginn ganz sachte an ein Leben in Freiheit und Liebe gewöhnen könnte. Eigentlich ist das gar nicht so viel verlangt, oder? Und bei so einem hübschen Kerl wie Branson…
Er und seine Brüder haben ein Jahr Lager-Tortur hinter sich, was Spuren hinterlassen hat. Aber sie sind noch immer im guten Alter, um das Erlebte durch positive Erfahrungen vergessen machen zu können.
Vielleicht könnte bei Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, aus dem schüchternen Canile-Hund ein selbstbewusster Branson werden. Was meinen Sie? Wir freuen uns, Sie kennenzulernen, rufen Sie doch baldmöglichst Bransons Vermittlerin an.
Besuchen Sie Branson auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Branson+in+D%252d27404_8573
Weitere Informationen:
Alter: geb. 15.04.2024
Schulterhöhe: 50 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 €
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Deutschland
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Tanja Roth
eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu
Telefon: 0173 6731030
Januar 2026- Branson hat nichts falsch gemacht! Sein Zuhause hielt nicht mehr – Branson verlor es unverschuldet und befindet sich nun auf Pflegestelle in 27404 Gyhum.
Update April 2026 - kleine Schritte, die Großes bedeuten?!
Branson entwickelt sich auf seiner liebevollen Pflegestelle weiter – vorsichtig, Schritt für Schritt, und es ist so berührend, seine Entwicklung mitzuerleben. Aus dem jungen Hund, der sich einst wie eingefroren in seiner Unsicherheit verlor, wird nach und nach ein kleiner Entdecker. Heute hüpft er vor Freude, wenn es nach draußen geht – ein Moment, der zeigt, wie viel Mut in ihm gewachsen ist. Spaziergänge sind längst nicht mehr nur „Pflichtprogramm“: Branson beginnt, sie für sich zu nutzen, schnüffelt ausgiebiger und nimmt seine Umwelt immer bewusster wahr.
Und genau dort passiert gerade etwas ganz Besonderes. Die Welt, die ihm früher Angst gemacht hat, wird langsam ein Ort, den er erkunden möchte. Branson schaut hin, bleibt stehen, sammelt Eindrücke. Fremde Menschen sind nicht mehr nur beängstigend – immer öfter siegt seine Neugier, und er wagt sich ein Stück näher heran. Ab und zu nimmt er sogar schon ein Leckerchen aus fremder Hand. Für viele eine Kleinigkeit – für Branson ein riesiger Schritt. Man spürt deutlich: Branson möchte ankommen, verstehen, dazugehören und Vertrauen aufbauen. Sein Blick wird weicher, seine Bewegungen sicherer, und immer häufiger zeigt sich diese vorsichtige Lebensfreude, die so lange von Unsicherheit überdeckt war.
Auch im Alltag zeigt Branson immer mehr, was in ihm steckt. Katzen sind für ihn kein Problem – ruhig und überlegt begegnet er ihnen, ohne Hektik oder Jagdverhalten, beobachtet aufmerksam und orientiert sich an seinem Menschen. Und er bringt eine sportliche Seite mit, die man ihm vielleicht auf den ersten Blick gar nicht zutrauen würde: Neben dem Fahrrad läuft er bereits richtig schön mit – gleichmäßig, konzentriert und mit Freude an der Bewegung. Es wirkt, als würde ihm genau das helfen, Sicherheit zu finden und sich selbst immer mehr zu vertrauen.
Und dann hat Branson all seinen Mut zusammengenommen und sich auf ein Fotoshooting eingelassen – eine für ihn ganz ungewöhnliche Situation. Er hat sich gezeigt, durchgehalten und dabei so schöne Bilder entstehen lassen, die endlich sichtbar machen, was in ihm steckt. Denn Branson möchte gesehen werden – und jetzt muss es doch endlich klappen, dass genau die Menschen ihn entdecken, die er so dringend braucht.
Branson ist ein Hund, der sein Herz Schritt für Schritt öffnet – wenn man ihm die Zeit dafür gibt. Und genau darin liegt seine ganze Stärke. Irgendwo da draußen sind genau diese Menschen. Und auf sie wartet Branson – voller Hoffnung, bald Besuch zu bekommen und sie kennenzulernen.
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Branson ist noch nicht ganz zwei Jahre alt. Er wurde vor einigen Wochen von einem Ehepaar adoptiert, musste sein Zuhause jedoch nach kurzer Zeit wieder verlassen, da sich herausstellte, dass eigentlich keiner der beiden wirklich einen Hund wollte. Für Branson bedeutete das erneut einen Bruch … und den Wechsel auf eine Pflegestelle.
Dort zeigte sich zunächst ein sehr unsicherer, in sich zurückgezogener junger Hund. Menschen machten ihm Angst, er machte sich klein, wenn man sich ihm zuwandte. Doch schon in dieser ersten Zeit war er lernwillig, folgte an der Leine, beobachtete seine Umwelt aufmerksam und begann, vorsichtig Vertrauen zu fassen.
Heute, nach nur wenigen Wochen berichtet die Pflegestelle von vielen Fortschritten. Wir freuen uns sehr, aber lesen Sie selbst:
„Als Branson Anfang des Jahres zu uns auf Pflegestelle kam war er wie eingefroren, und wieder passend zur Jahreszeit taut er nun langsam auf. So wie der Frühling in den Startlöchern steht, wird's dem Branson hier langsam langweilig. Er braucht dringend jemanden, der Zeit, Geduld und Führungsqualitäten aufweist und ihn an die Pfote nimmt.
Toll findet er es zwar nicht, wenn das Handtuch für die Matschpfoten nach dem Spaziergang zum Einsatz kommt, aber es wird! An der lockeren Leine läuft er schon gut mit. Er hat gelernt, dass er folgen soll. Zeit zum Rumschnüffeln nimmt er sich noch nicht. Er behält den Menschen lieber genau im Blick. Wild, das direkt vor ihm über den Weg läuft, interessiert ihn nicht. Er kann nichts damit anfangen. Auch Autos, andere Menschen, Fahrräder und den Rest der Umwelt muss er erst nach und nach kennenlernen. Hierbei schaut er sich unsicher um. Irgendwann wird er verinnerlichen, dass ihm keine Gefahr droht. Selbst, wenn wir Männern begegnen, kann er schon an ihnen vorbeigehen. Anfangs hat er sich wie ein Häschen ganz klein gemacht.
Branson ist auch im Haus noch sehr schreckhaft, aber er wird immer neugieriger. Er kommt aber schon zur Tür, um sich anleinen zu lassen, wenn wir rausgehen wollen. Mit Leckerchen kann man ihn noch nicht locken, er frisst jedoch inzwischen seine Abendmahlzeit auch aus der Hand. Hier wird gebarft. Für Trockenfutter würde er es nicht tun, noch nicht!
Er fängt an, sich auf dem Sofa zu entspannen und macht so langsam Fortschritte. Branson braucht jemanden mit viel Zeit. Die Nächte sind ruhig, aber am Tage möchte er noch nicht alleine bleiben. Er ist stubenrein und macht auf sich aufmerksam, wenn er raus muss. Lösen kann er sich auf den Spaziergängen. Im Garten hat er eine Stelle, die er fürs Pippimachen immer wieder aufsucht. Das klappt zuverlässig.
Ein souveräner Ersthund ist für Hunde wie Branson hilfreich, insbesondere, wenn sie das Alleinbleiben lernen sollen. Was er aber wirklich braucht, ist einfach nur Zeit und jemanden, der ihm einen Vertrauensvorschuss gibt, damit er sich entfalten kann, denn das möchte er so gerne!
Branson ist ein sensibler junger Hund, der ankommen dürfen muss. Wer ihm Geduld, Ruhe und verlässliche Führung schenkt, bekommt keinen fertigen Begleiter, aber einen Hund, der sich entwickeln will. Sehr sogar.
Für Branson suchen wir Menschen mit Zeit, Verständnis und dem Wunsch, einem unsicheren Hund beim Erwachsenwerden zu helfen.
Zu Bransons Vorgeschichte: Branson, Bradey und Brandis sind Brüder, und dazu noch einer hübscher als der andere! Alle drei haben auffälliges, wunderschön gestromtes Fell, jedoch in unterschiedlichen Farbtönen. Der kleine Branson ist der Dunkelste des Trios, sein schwarz-braunes Fell wird durch ein schwarzes Gesicht und einen weißen Latz ergänzt.
Die drei inzwischen 15 Monate alten Rüden (Stand Juli 2025) kamen vor rund einem Jahr als Welpen in eines dieser riesigen, schrecklichen, lauten Hundegefängnisse. Ob das Trio irgendwo auf einer Straße aufgelesen oder von einem herzlosen Menschen im stinkigen Canile abgegeben worden ist, wissen wir nicht. Aber ihr aktueller Aufenthaltsort scheint bei allen drei gleichermaßen großen Stress zu verursachen, und freundliche Menschen sind ihnen noch etwas suspekt. Aber keiner der drei Brüder hat bislang auch nur ein einziges Zeichen von Aggression gezeigt. Ihre aktuelle Strategie im Kontakt zu Menschen ist es, bei Berührungen leicht zu erstarren.
Dass die drei Hübschen aber keine Angsthunde sind, hat Brandis bewiesen: Als die mit uns befreundeten Tierschützer die drei Rüden im Juni 2025 das erste Mal besuchen durften, ist ihnen aufgefallen, dass Brandis’ Kniegelenk am Hinterlauf angeschwollen war. Ein paar Tage später konnten sie nochmals einen Blick in die Box der drei Geschwister werfen und sahen mit Schrecken, dass das Bein in einem noch schlimmeren Zustand war. Es gelang ihnen, die Lagerleitung zur Herausgabe von Brandis zu bewegen. Der Rüde wurde sofort in eine Tierklinik gebracht, untersucht und umgehend operiert. Leider musste ihm das ganze hintere Bein amputiert werden. Seitdem erholt er sich bei uns im Sicheren Hafen und beginnt etwas Vertrauen zu fassen. In kleinen Schritten zwar, aber schon nach wenigen Tagen scheint er gemerkt zu haben, dass ihm keine Gefahr mehr droht. Brandis ist schon nach kurzer Zeit deutlich entspannter, und dies trotz der heilenden Wunde.
Wir sind überzeugt, dass auch Branson und Bradey ihre Angst verlieren würden, wenn sie in einem liebevollen Zuhause sein könnten. Wenn man ihnen Zeit und Raum gibt, um sich an eine neue Umgebung gewöhnen zu können. Wenn keine Erwartungen an sie gestellt werden, wenn sie sich step-by-step in ihrem Tempo an ihre neue Familie, die neue Umgebung, alle neuen Gerüche gewöhnen könnten.
Für Branson wünschen wir uns Menschen mit etwas Hundeerfahrung, Zeit und Geduld. Ein hundesicher eingezäunter Garten wäre bestimmt auch nicht verkehrt, damit Branson sich zu Beginn ganz sachte an ein Leben in Freiheit und Liebe gewöhnen könnte. Eigentlich ist das gar nicht so viel verlangt, oder? Und bei so einem hübschen Kerl wie Branson…
Er und seine Brüder haben ein Jahr Lager-Tortur hinter sich, was Spuren hinterlassen hat. Aber sie sind noch immer im guten Alter, um das Erlebte durch positive Erfahrungen vergessen machen zu können.
Vielleicht könnte bei Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, aus dem schüchternen Canile-Hund ein selbstbewusster Branson werden. Was meinen Sie? Wir freuen uns, Sie kennenzulernen, rufen Sie doch baldmöglichst Bransons Vermittlerin an.
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https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Branson+in+D%252d27404_8573
Weitere Informationen:
Alter: geb. 15.04.2024
Schulterhöhe: 50 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: 390 €
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Deutschland
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Tanja Roth
eMail: tanja.roth@pro-canalba.eu
Telefon: 0173 6731030
Weitere Informationen
pro-canalba e.V. ist ein gemeinnütziger, deutscher Tierschutzverein. Wir unterstützen mit unserer Arbeit ausschließlich Projekte in Europa, die nachhaltig die Lebensbedingungen der Tiere vor Ort verbessern.
Impressum
Seitenbetreiber i.S.d. § 5 TMGpro-canalba ® e. V.
Am Wasserturm 89
32278 Kirchlengern
Kontakt:
Telefon: +49 (0) 176 – 87 46 27 55
E-Mail: info@pro-canalba.eu
Telefax: +49 (0) 3222 – 31 48 437
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