Rona - Vom Dunkel ans Licht
Inseratstyp: Biete
Inserats-ID: 3097129
Einstelldatum: 28.04.2026
Inseratsaufrufe: 21
125 € VB SchutzgebührInserats-ID: 3097129
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pro-canalba e.V.
32278 KirchlengernDeutschland
Aktiv seit: 04.01.2018
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3097129
125 € VB
28.04.2026
Mischlingshunde
Mischling
Hündin
11 Jahre
Hellblond
Italien
Klein (bis 40cm)
- für Senioren geeignet
- für Familien geeignet
- nur für erfahrene Hundehalter
- verträglich mit anderen Hunden
- kastriert/sterilisiert
- geimpft (mind. Pflichtimpfungen)
- entwurmt
- gechipt
- mit EU-Heimtierausweis
- aus dem Tierheim
- Tierschutzgesetz §11
Beschreibung
Tierheim bei Rom -
Update April 2026 - Rona hat das Schlimmste hinter sich gelassen. Ihr Körper ist geheilt, ihr Fell nachgewachsen und langsam beginnt auch ihre Seele, sich vorsichtig zu öffnen. Doch das Tierheim ist für sie nur eine Zwischenstation. Wirklich angekommen ist sie noch nicht.
Sie ist eine sanfte, eher schüchterne Hündin, die in unbekannten Situationen lieber den Rückzug sucht als nach vorne zu gehen. Dabei zeigt sie keinerlei Aggression sie kennt es einfach nicht anders. Vieles ist neu für sie, vieles macht ihr noch Angst.
Was Rona jetzt braucht, sind einfühlsame Menschen. Menschen, die nichts von ihr verlangen, sondern ihr zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann. Die ihr mit Geduld, Ruhe und Liebe begegnen und ihr die Zeit geben, die sie braucht, um Vertrauen zu fassen. Sie muss nicht perfekt sein. Sie muss nur ankommen dürfen.
Rona wartet auf ihr Zuhause – auf Menschen, die ihr die Welt langsam, liebevoll und in ihrem Tempo erklären.
------
Bei manchen Geschichten aus dem Tierschutz denkt man, schlimmer geht nicht. Und dann kommen Hunde wie Rona, Ruby und ihre Leidensgenossen daher und es verschlägt einem fast die Sprache.
Vorneweg: Vielleicht trifft den Mann, bei dem Rona und viele andere Tiere dahinvegetieren mussten, wenig Schuld. Jemand, der nicht einmal für sich selber sorgen und auch nicht um Hilfe rufen kann, ist vermutlich auch mit der Haltung von Tieren überfordert. Das ist eine Vermutung, die einiges erklären könnte, den Tieren aber nicht hilft. Denn was diese über Jahre hinweg (!) durchgemacht haben, muss der blanke Horror gewesen sein.
Im Mai 2025 verschaffte sich die italienische Polizei Zutritt zu einem Grundstück. Dort hatte nicht nur ein Mann komplett verwahrlost gehaust, sondern auch Tiere, in erster Linie viele Hunde. Luciana, die mit uns befreundete Tierschützerin aus dem Waldtierheim, wurde wegen der Hunde von der Polizei um Unterstützung gebeten. Was sie dort sah und heimlich mit dem Handy filmte, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Zu sagen, dass das Innere des Hauses und das Grundstück wie eine Müllhalde aussahen, ist untertrieben. Alles schien zu vermodern, verfallen, und es stank bestialisch. Die Hunde hatten sich Höhlen und Gänge unter dem verdreckten Grundstück gegraben. Kein Hund war kastriert, es müssen Welpen ohne Ende geboren worden sein, welche wiederum kaum Überlebenschancen hatten. Viele, auch erwachsene Hunde, starben, einige herumliegende Kadaver bezeugten dies. Da die Tiere nur unregelmäßig, wenn überhaupt, mit Futter versorgt worden waren, mussten sie stattdessen ihre toten Freunde oder Welpen fressen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass alle Hunde, die im Mai mehr tot als lebendig aufgefunden wurden, geschwächt und krank waren. Die meisten hatten schlimme Räude (eine heilbare Hauterkrankung, verursacht durch Milbenbefall), am ärgsten davon betroffen waren die Mütter. Luciana erklärte sich sofort bereit, die Hundemamas und ihre Welpen zu sich zu nehmen.
Inzwischen sind gute acht Monate vergangen (Stand Januar 2026), und einige der geretteten Hunde sind dank entsprechender Medizin und speziellen Shampoos von der Räude genesen. Insbesondere Rona und Ruby scheinen körperlich auf einem guten Weg zu sein, die anderen Hundemamas sind noch immer zu krank, um sie zur Adoption freigeben zu können. Bei Rona ist die Räude Geschichte, das Fell nachgewachsen - und aus einem Hund, den man vor einigen Monaten aufgrund seiner Verwahrlosung und der Krankheit kaum als solchen erkennen konnte, ist eine hübsche, hellbraune kleine Schönheit geworden. Obwohl sie noch recht schüchtern ist (aber nicht panisch), konnte Rona in der Obhut von Luciana ein klein wenig des Vertrauens zurückgewinnen, das ihr unter den unmenschlichen Lebensumständen komplett abhanden gekommen war.
Doch das ist nur ein erster zaghafter Schritt. Was Rona braucht, ist ein Zuhause, das ihr Liebe, Respekt, Ruhe und Stabilität bieten kann. In einer Familie oder bei einer Einzelperson, welche viel Geduld und Empathie für eine traumatisierte Hündin hat, können ihre seelischen Wunden vielleicht heilen.
Deswegen sind wir auf der Suche nach ganz speziellen Menschen, die nicht nur Hundeerfahrung mitbringen, sondern bereit sind, Rona Zeit und Raum zu geben, um wieder ganz gesund zu werden. Menschen, die an ihr neues Familienmitglied keine Erwartungen stellen, die sich über ein erstes zaghaftes Schwanzwedeln freuen, als wär’s ein Lottogewinn. Menschen, in deren Herz ein kleiner Hund Platz findet, der sein ganzes bisheriges Leben im sprichwörtlichen Dunkel verbracht hat und noch nicht weiß, wie er mit der Helligkeit umgehen soll.
Es kann sein, dass Rona nie die überschwänglich fröhliche Hündin sein wird, die sie eigentlich hätte werden können. Aber es wäre das größte Geschenk, wenn sie irgendwann wenigstens ein kleines bisschen Lebensfreude erlangen könnte. Dafür drücken wir ihr alle Daumen und Pfoten.
Falls Sie sich angesprochen fühlen, dann kontaktieren Sie bitte Ronas Vermittlerin. Unser Dank ist Ihnen sicher.
Besuchen Si Rona. auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Rona_8943
Weitere Informationen:
Alter: geb. 01.11.2015
Schulterhöhe: 40 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: nach Vereinbarung + 125 € Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Italien
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Sabine Wojtok
eMail: sabine.wojtok@pro-canalba.eu
Telefon: 0172 - 83 49 335
Update April 2026 - Rona hat das Schlimmste hinter sich gelassen. Ihr Körper ist geheilt, ihr Fell nachgewachsen und langsam beginnt auch ihre Seele, sich vorsichtig zu öffnen. Doch das Tierheim ist für sie nur eine Zwischenstation. Wirklich angekommen ist sie noch nicht.
Sie ist eine sanfte, eher schüchterne Hündin, die in unbekannten Situationen lieber den Rückzug sucht als nach vorne zu gehen. Dabei zeigt sie keinerlei Aggression sie kennt es einfach nicht anders. Vieles ist neu für sie, vieles macht ihr noch Angst.
Was Rona jetzt braucht, sind einfühlsame Menschen. Menschen, die nichts von ihr verlangen, sondern ihr zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann. Die ihr mit Geduld, Ruhe und Liebe begegnen und ihr die Zeit geben, die sie braucht, um Vertrauen zu fassen. Sie muss nicht perfekt sein. Sie muss nur ankommen dürfen.
Rona wartet auf ihr Zuhause – auf Menschen, die ihr die Welt langsam, liebevoll und in ihrem Tempo erklären.
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Bei manchen Geschichten aus dem Tierschutz denkt man, schlimmer geht nicht. Und dann kommen Hunde wie Rona, Ruby und ihre Leidensgenossen daher und es verschlägt einem fast die Sprache.
Vorneweg: Vielleicht trifft den Mann, bei dem Rona und viele andere Tiere dahinvegetieren mussten, wenig Schuld. Jemand, der nicht einmal für sich selber sorgen und auch nicht um Hilfe rufen kann, ist vermutlich auch mit der Haltung von Tieren überfordert. Das ist eine Vermutung, die einiges erklären könnte, den Tieren aber nicht hilft. Denn was diese über Jahre hinweg (!) durchgemacht haben, muss der blanke Horror gewesen sein.
Im Mai 2025 verschaffte sich die italienische Polizei Zutritt zu einem Grundstück. Dort hatte nicht nur ein Mann komplett verwahrlost gehaust, sondern auch Tiere, in erster Linie viele Hunde. Luciana, die mit uns befreundete Tierschützerin aus dem Waldtierheim, wurde wegen der Hunde von der Polizei um Unterstützung gebeten. Was sie dort sah und heimlich mit dem Handy filmte, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Zu sagen, dass das Innere des Hauses und das Grundstück wie eine Müllhalde aussahen, ist untertrieben. Alles schien zu vermodern, verfallen, und es stank bestialisch. Die Hunde hatten sich Höhlen und Gänge unter dem verdreckten Grundstück gegraben. Kein Hund war kastriert, es müssen Welpen ohne Ende geboren worden sein, welche wiederum kaum Überlebenschancen hatten. Viele, auch erwachsene Hunde, starben, einige herumliegende Kadaver bezeugten dies. Da die Tiere nur unregelmäßig, wenn überhaupt, mit Futter versorgt worden waren, mussten sie stattdessen ihre toten Freunde oder Welpen fressen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass alle Hunde, die im Mai mehr tot als lebendig aufgefunden wurden, geschwächt und krank waren. Die meisten hatten schlimme Räude (eine heilbare Hauterkrankung, verursacht durch Milbenbefall), am ärgsten davon betroffen waren die Mütter. Luciana erklärte sich sofort bereit, die Hundemamas und ihre Welpen zu sich zu nehmen.
Inzwischen sind gute acht Monate vergangen (Stand Januar 2026), und einige der geretteten Hunde sind dank entsprechender Medizin und speziellen Shampoos von der Räude genesen. Insbesondere Rona und Ruby scheinen körperlich auf einem guten Weg zu sein, die anderen Hundemamas sind noch immer zu krank, um sie zur Adoption freigeben zu können. Bei Rona ist die Räude Geschichte, das Fell nachgewachsen - und aus einem Hund, den man vor einigen Monaten aufgrund seiner Verwahrlosung und der Krankheit kaum als solchen erkennen konnte, ist eine hübsche, hellbraune kleine Schönheit geworden. Obwohl sie noch recht schüchtern ist (aber nicht panisch), konnte Rona in der Obhut von Luciana ein klein wenig des Vertrauens zurückgewinnen, das ihr unter den unmenschlichen Lebensumständen komplett abhanden gekommen war.
Doch das ist nur ein erster zaghafter Schritt. Was Rona braucht, ist ein Zuhause, das ihr Liebe, Respekt, Ruhe und Stabilität bieten kann. In einer Familie oder bei einer Einzelperson, welche viel Geduld und Empathie für eine traumatisierte Hündin hat, können ihre seelischen Wunden vielleicht heilen.
Deswegen sind wir auf der Suche nach ganz speziellen Menschen, die nicht nur Hundeerfahrung mitbringen, sondern bereit sind, Rona Zeit und Raum zu geben, um wieder ganz gesund zu werden. Menschen, die an ihr neues Familienmitglied keine Erwartungen stellen, die sich über ein erstes zaghaftes Schwanzwedeln freuen, als wär’s ein Lottogewinn. Menschen, in deren Herz ein kleiner Hund Platz findet, der sein ganzes bisheriges Leben im sprichwörtlichen Dunkel verbracht hat und noch nicht weiß, wie er mit der Helligkeit umgehen soll.
Es kann sein, dass Rona nie die überschwänglich fröhliche Hündin sein wird, die sie eigentlich hätte werden können. Aber es wäre das größte Geschenk, wenn sie irgendwann wenigstens ein kleines bisschen Lebensfreude erlangen könnte. Dafür drücken wir ihr alle Daumen und Pfoten.
Falls Sie sich angesprochen fühlen, dann kontaktieren Sie bitte Ronas Vermittlerin. Unser Dank ist Ihnen sicher.
Besuchen Si Rona. auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu
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Weitere Informationen:
Alter: geb. 01.11.2015
Schulterhöhe: 40 cm
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt, gechipt, geimpft
Schutzgebühr: nach Vereinbarung + 125 € Transportkostenbeteiligung
Vermittlung: Bundesweit, A, CH
Aufenthaltsort: Italien
Organisation: pro-canalba e.V.
Ansprechpartner: Sabine Wojtok
eMail: sabine.wojtok@pro-canalba.eu
Telefon: 0172 - 83 49 335
Weitere Informationen
pro-canalba e.V. ist ein gemeinnütziger, deutscher Tierschutzverein. Wir unterstützen mit unserer Arbeit ausschließlich Projekte in Europa, die nachhaltig die Lebensbedingungen der Tiere vor Ort verbessern.
Impressum
Seitenbetreiber i.S.d. § 5 TMGpro-canalba ® e. V.
Am Wasserturm 89
32278 Kirchlengern
Kontakt:
Telefon: +49 (0) 176 – 87 46 27 55
E-Mail: info@pro-canalba.eu
Telefax: +49 (0) 3222 – 31 48 437
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