Timmy

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ID: 1293942
Preis auf Anfrage
Mischlingshunde
Mischling
Rüde
4 Jahre
31.08.2018
Tierheim
Angels Without Wings e.V. - Wir retten Tiere
93055 Regensburg
Deutschland
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1293942
Preis auf Anfrage
31.08.2018
Mischlingshunde
Mischling
Rüde
4 Jahre
Deutschland
  • kastriert/sterilisiert
  • geimpft (mind. Pflichtimpfungen)
  • entwurmt
  • gechipt
  • mit EU-Heimtierausweis
  • aus dem Tierheim

Beschreibung

Wir haben Timmy von einem befreundeten Tierschützer übernommen, der sich privat um Streuner kümmert. Ganz bewusst haben wir uns entschieden, Timmy eine Chance zu geben, denn er war viel zu jung, abgemagert und völlig kraftlos. Der Tierschützer fand ihn neben seiner Schwester. Sie war tot und Timmy saß neben ihr. Unfähig sich zu bewegen.
Das alles passierte in den Straßen von Targoviste, aber es ist eine Geschichte wie sie täglich in ganz Rumänien zu sehen ist.

Der Tierarzt, den wir mit ihm aufsuchten, stellte fest, dass Timmy zwar völlig unterernährt, aber ansonsten gesund war. Er wurde entwurmt, gechippt und als er wieder fit war, natürlich auch geimpft.
Seine Umwandlung von einem kleinen Häufchen Elend zu einem zauberhaften Hundejungen war so unglaublich, dass wir es fast nicht glauben konnten.
Heute ist Timmy bereits etwas über zwei Jahre alt, und fast genausolange ist er im Shelter. Seit Juki 2016 hockt er im Zwinger mit zwei anderen zauberhaften Hunden.
Nach dem traumatischen Erlebnis mit seiner Schwester und seiner glücklichen Rettung hat er in seinem Leben ncoh ncihts anderes gesehen als den Zwinger.
Bisher ist er weder dort herausgekommen, noch hat sich jemand für ihn interessiert.

Wir können das nicht verstehen. Er ist so ein schöner und in der Seele zarter Hund.
Anfänglich ist er sehr scheu, wenn neue Menschen zu ihm kommen. Doch seine Neugier ist auch sehr groß und immer wieder wendet er sich ab, nur um dann sofort zurückzukehren. Wir sind uns ziemlich sicher, dass er bei den richtigen Menschen seine Scheu ablegt und dass seine Neugier siegt. Er ist liebevoll und bescheiden, lässt sich immer wieder kurz streicheln und beknuddeln und seine Sehnsucht nach menschlicher Nähe wird seine Neugier gewinnen lassen.
Wir wünschen uns Menschen, die Geduld haben und die Ruhe und Gelassenheit, die er braucht. Timmy wird nicht mit Volldampf in seinem neuen Zuhause einziehen, sondern zuerst etwas Zeit brauchen.

Wenn man ihm die lässt, wird er aufblühen und ein treuer Begleiter werden, denn andere Hunde liebt er.

Und diese Menschen suchen wir. Diese, die ihn auch lieben, die ihn zu sich holen, die mit ihm toben, kuscheln, Gassi gehen. Die ihn füttern und pflegen, die sich um ihn kümmern, wenn er sich nicht wohl fühlt. Kurzum, Menschen, die ihm zeigen, dass ein normales Hundeleben einfach traumhaft sein kann. Ein traumhaftes Leben für einen traumhaften Hund.

Geburtstag: 06.03.2016
Rüde
mittelgroß / 12 kg
Alle wichtigen Impfungen, gechipt und mit EU- Heimtierausweis
kastriert: ja
getestet Mittelmeerkrankheiten: ja
im Shelter seit: 06.07.2016

Hier erzählt er seine Geschichte:
„Mama, warum bewegst du dich denn nicht mehr? Mama! Wach auf. Mama! Auch meine Schwester ist ganz verstört. Wir beide stupsen die Mama an, aber sie wackelt nur. Sie wacht nicht auf. Sie hat so komische rosa Blasen am Maul. Wie Schaum. Ob der schmeckt? Nein ich probiere ihn lieber nicht. Sie sagt immer, wir sollen nur das essen, was sie uns erlaubt. Aber rosa Schaum, nein, der war noch nie dabei. Wir haben Hunger. Meine Schwester versucht, Milch zu trinken, aber sie weint, da kommt nix. Keine Milch mehr. Ich versuche es auch, aber es ist alles ganz kalt und es kommt keine Milch.
Mama! Wir haben Hunger! Was ist denn mit dir? Wir kuscheln uns ganz eng an sie und schlafen ein. Vielleicht ist sie ja morgen früh wieder wach.
Mama? Mama? Wach auf, es wird schon hell. Wir müssen was zu essen suchen. Mama!
Sie ist ganz hart. Und sie wacht nicht auf. Immer wieder stupsen wir sie an. Sie wird nicht wach.
Jetzt weinen wir beide. Warum bleibt sie da so liegen? Warum steht sie nicht auf?

Wir haben Hunger. Großen Hunger. Aber alleine haben wir noch nie Futter gesucht. Immer nur mit Mama.
Oh, wer kommt denn da? Da kommt ein Mann. Er macht aber große Schritte. Er schreit uns an. Wir laufen lieber ein Stück weg, aber nicht zu weit, sonst findet Mama uns nicht mehr.
Der Mann reißt an Mamas Schwanz. Jetzt muss sie aber wach werden. Nein, was macht der da? Er hebt sie hoch und schmeißt sie auf einen Wagen. Da liegen noch mehr Hunde. Und alle bewegen sich nicht. Jetzt fährt er weg. Nein! Nein! Halt, das ist unsere Mama.
Jetzt ist er weg. Und Mama auch.
Was machen wir denn jetzt?
Wir setzen uns erstmal hin und weinen. Ganz doll.
Aber wir können nicht hierbleiben, was ist, wenn der Mann wiederkommt? Vielleicht ist das gut, denn dann können wir zu Mama.
Nein, lieber nicht. Meine Schwester und ich laufen besser hier weg.

Jetzt sind wir in dem Park, in dem wir immer mit Mama waren. Wir haben immer bis abends gewartet, dann konnten wir in den Eimern suchen, in die die Menschen was reinschmeißen, ob wir dort was zu essen finden.

Aber es sind noch zu viele Menschen da, die sind böse, hat Mama gesagt. Besonders die, die vorne ganz flach sind und keine Hügel unter dem Hals haben. Die mit den Hügeln sind Frauen, hat Mama gesagt, die sind nicht immer böse. Aber manchmal.
Aber die ohne Hügel, die flachen, die haben auch ganz tiefe Stimmen, das sind Männer, die sind gefährlich. Und jetzt sind hier noch ganz viele von denen unterwegs.

Ohje, meine Schwester weint nur noch. Wir sind schon ganz viele Tage hier. Und auch ganz viele Nächte. Wir haben einen Busch gefunden, unter dem können wir uns verstecken. Hier dürfen wir bleiben, hat der große Hund gesagt. Er weiß auch nicht, wo unsere Mama ist.
Wir haben so einen großen Hunger, aber wir kommen nicht an die Eimer heran. Das machen schon die großen Hunde.
Wir haben, seit Mama weg ist, nichts mehr gegessen.
Wir können nur noch weinen. Und wir sind auch nicht mehr stark. Laufen geht gar nicht mehr. Ganz schlapp sind wir.
Jetzt bleiben wir einfach hier liegen. Wir wollen nur noch schlafen. Ganz lange. Denn wir können nicht mehr.
Meine Schwester schläft schon. Ich schlafe jetzt auch.

Oh, oh, wer ist das? Eine Frau steht vor uns. Sie spricht mit uns. Sie hört sich ganz lieb an und sie weint.
Warum weint sie? Ich schaue sie an und möchte am liebsten weglaufen, aber ich kann nicht. Ich habe keine Kraft mehr, um davonzurennen. Ich bleibe hier liegen.
Sie nimmt meine Schwester auf den Arm. Warum hängt die so komisch? Und warum wacht sie nicht auf? Wenn ich so schlaff hängen würde, würde ich aber schnell aufwachen.
Jetzt gibt die Frau ihr einen Kuss und weint noch mehr. Nun nimmt sie mich auch hoch.
Pah, ich lasse mich aber nicht so hängen wie meine Schwester.
Ich kuschele mich an die Frau. Sie riecht gut. So nach Essen irgendwie.
Jetzt geht sie mit uns zu einem Auto. Es ist gelb und ein Mann steht in der Tür. Er nimmt ganz vorsichtig meine Schwester.
Was, was sagt er?
Er sagt, dass er ganz traurig ist, dass meine Schwester es nicht geschafft hat. Was meint er damit? Und er sagt, dass er sie begraben will. So, wie es sich gehört. Was meint er denn damit?
Er legt sie auf eine Decke auf den hinteren Sitz und die Frau steigt mit mir in das Auto. Sie sitzt neben dem Mann und streichelt mich die ganze Zeit. Das fühlt sich aber gut an. Und jetzt holt sie kleine runde trockene Kugeln aus einer Tüte und gibt sie mir zu essen.
Mhm, die sind aber lecker. Und die knuspern so schön beim Essen.
Ob ich wohl noch mehr haben kann?
Ja, sie gibt mir noch mehr. Ich glaube, dass die Frau lieb ist.
Jetzt redet sie mir. Sie weint schon wieder.
‚Ich verspreche dir, dass wir dich durchbringen, du sollst groß und stark und schön und mutig werden. Und dann werden wir ein Zuhause für dich finden. Ach hätten wir euch doch ein paar Tage früher gefunden, dann wäre deine Schwester nicht verhungert. Es tut mir so unendlich leid‘.

Ich glaube, dass meiner Schwester das Gleiche passiert ist, wie Mama. Nur, dass diese Menschen sie nicht auf einen Wagen schmeißen. Ich schaue nach hinten. Da liegt sie, meine Schwester. Sie bewegt sich nicht mehr. Ich glaube, sie ist wirklich tot.
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