Home News “Wuff” statt “Puff”: Kontroverser Song “Layla” wird umgetextet 

“Wuff” statt “Puff”: Kontroverser Song “Layla” wird umgetextet 

von Franziska Schommertz
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Die Macher des als sexistisch eingestuften Kneipenhits wollen nun eine mildere, kinderfreundliche Version auf den Markt bringen. 

Seit Wochen kommt man in den sozialen Medien an einem Thema nicht vorbei. Die sehr emotional geführte Debatte dreht sich um den Inhalt eines Songs. In dem im März 2022 veröffentlichten Lied der Künstler DJ Robin und Schürze geht es um die Puffmutter Layla.

Viele Menschen stören sich vor allem an dem Refrain des Liedes. Deshalb wollen die Macher des Songs gemeinsam mit Produzent Ikke Hüftgold eine familienfreundliche Version produzieren die im Herbst erscheint. So könnte der Song bald statt „Ich hab‘ ‚nen Puff und meine Puffmama heißt Layla, sie ist schöner, jünger, geiler.“ und “Ich ging in den Laden und schon stand sie da geile Figur, blondes Haar.” ganz anders klingen. Die Macher des Liedes sehen ein, dass es eine Version für Kinder geben muss. Sie waren gebeten worden, den Text zu überarbeiten.

Die zweite Version des Liedes soll dann von einer Hündin handeln und wie folgt klingen: „Ich hab ‘nen Wuff und die Hundemama, die heißt Layla.“ Eine Entschärfung des Liedes hatte vor allem die online Petition #freeelayla gefordert, die den Inhalt des Songs als sexistisch empfindet. Auch das ZDF hatte die Musiker um eine entschärfte Version gebeten. Denn die Künstler sollen Ende Juli in der Sonderausgabe „Mallorca vs. Oktoberfest“ auftreten und den Song performen.

Unterstützung durch Ballermann Kollegen

Solidarität mit den Machern bekundeten allerdings einige andere Künstler. Darunter vor allem Kollegen von der mallorquinischen Partymeile Ballermann. Mickie Krause sieht in der Petition eine Chance für das Lied. Er glaubt alles, was verboten wird, werde ja irgendwann interessant und ist deshalb der Meinung, dass der Song noch sehr profitabel werden könnte. Anlass zu dieser Vermutung gibt Mickie Krause sein eigener Song „Zehn nackte Frisösen“ aus dem Jahr 1999. Dieser sei durch eine Klage der Friseur-Innung Hamburg erst so richtig bekannt geworden.

Und tatsächlich scheint das Lied stark an Bekanntheit zu gewinnen. Bei Spotify wurde es bereits 33 Millionen mal gestreamt.

Quelle: noz.de

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